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Lars77

RCLine User

  • »Lars77« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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1

Donnerstag, 14. Mai 2009, 14:26

max. LS-Größe im Verhältnis zur Spannweite?

Ich schneide mir grad einen Depron-Eurofighter mit ca. 50 cm Spannweite.

Leider hab ich nur einen HC-24g-Außenläufer mit 1700kV und 2zellige Akkus rumliegen, so dass ich mindestens eine 6", besser 7"-LS verwenden muss, um brauchbaren Vortrieb zu erzeugen...

Nun fürchte ich, dass das Drehmoment zu viel für das Fliegerchen ist, und es den EF bei jedem Gasstoß auf den Rücken dreht... :dumm:

Welche LS-Größe sollte man bei 50cm Spw. maximal fliegen?

Grüße, Lars
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cheesa

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Wohnort: Niederösterreich

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2

Donnerstag, 14. Mai 2009, 14:31

RE: max. LS-Größe im Verhältnis zur Spannweite?

ich hab zwar von luftschrauben keihne ahnung aber im notfall nimmst du halt ne 3 oder sogar 4 blatt halt mit höhrer steigung so bleibt das drehmoment in grenzen

oder du programmierst deine Funke oder deinen Regler so das er langsam auf gas fährt

mfg cheesa
Je schneller man fliegt, desto tiefer steckt man in der Erde :D

3

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:03

Beides Quatsch. So verzögert kann kein Regler kommen und wenn dann hast schon wieder ein Problem beim durchstarten ( ist ja wie Turbine fliegen) und eine mehrblatt Latte hat 1. nen schlechteren Wirkungsgrad und zweitens wirft es dir die Kiste auch durch Steigung auf den Rücken.
Wenn das Teil ein einfacher PLattenbau ist kannst ohne größere Probleme 6 Zoll fliegen. Wichtig ist nur das du ein bisschen wegschiebst beim start.

Paul H.

RCLine User

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4

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:28

Tja, der Propellerdurchmesser ist zwar mit mehr Blättern oder mehr Steigung kleiner, das Drehmoment ist bei gleicher Leistung aber genau gleich gross - hängt ja über die Motorkonstanten an Spannung und Strom, nicht an der Propellerform.

Langsam Gasgeben hilft nur gegen den Ruck beim Beschleunigen, aber nicht gegen das Drehmoment - d.h. beim Start wird es trotzdem den Flieger verdrehen bis genug Fahrt da ist und man gegensteuert, da hilft nur weniger Gas geben, flott starten oder weniger Leistung umsetzen, d.h. kleineren Prop.

Das Werfen wird etwas Übung erfordern, wenn das Teil gut beschleunigt sollte es aber gehen - die ganzen Parkjets haben imho doch vergleichsweise grosse Latten, oder?
3s und eine kleine Schraube wären vermutlich einfacher zu beherrschen.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (14. Mai 2009, 22:30)


5

Freitag, 15. Mai 2009, 01:19

Zitat

Original von Paul H.
Tja, der Propellerdurchmesser ist zwar mit mehr Blättern oder mehr Steigung kleiner, das Drehmoment ist bei gleicher Leistung aber genau gleich gross - hängt ja über die Motorkonstanten an Spannung und Strom, nicht an der Propellerform.


jein, Die Leistung ist das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl. Höhere Drehzahl bei niedrigerem Drehmoment -> gleiche Leistung.

Deswegen hat z.b. ein Automotor zwar sein Drehmomentmaximum bei 1800U/min, das Leistungsmaximum aber erst bei ca. 3000U/min.

Gruß
Christian

edit: P=M * 2* pi * n; P=Leistung, M=Moment, n=U/min
_______________________________________________
T-Rex 450PRO 3xHS5065 GY520 BLS257, (SS23 Jazz 40-6-18 SLS2200) NEU: Scorpion Eigenwicklung mit 750W, YGE 60, SLS220045C/90C
T-Rex450XL, V2 Alu-Kopf, PRO Antriebsset, HS-56, GY401, S9257
u.a.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chrissy« (15. Mai 2009, 01:21)


6

Freitag, 15. Mai 2009, 03:05

Also ich habe bei meinem 50 cm Doppeldecker (13 cm Tiefe) eine GWS 8043 RD oder eine 8040 HD.
19g HC mit 2100 kV an 2S1000.

Das Drehmoment ist üppig, aber selbst von mir beherschbar.
Ich starte mit viel gas und minimalem Schubs.

Gruß
Uwe
Es ist besser, den Mund zu halten und für einen Idioten gehalten zu werden, als es zu bestätigen!

7

Freitag, 15. Mai 2009, 03:31

Wenn genug Leistung da ist kann man mit Teillast starten.
Was auch geht ist leicht schräg gegen das Drehmoment werfen. Wenn das Modell also nach links wegdrehen will mit etwas Schräglage nach rechts abwerfen.

In Extremfällen kann man auch auf dem Rücken werfen wenn man sich darauf verlassen kann, dass das Modell nach dem Abwurf von allein ne halbe Rolle fliegt bevor Druck auf dem Ruder ist. Der Microjet von MPX ist dafür berüchtigt, besonders wenn er schwer ist.

Bau schnell, zur Zeit sind noch viele Wiesen ungemäht. Richtig schön hoch um sowas gefahrlos ausprobieren zu können :ok:
Aber bitte vom Feldweg aus werfen und bei der Bergung nicht mehr als nötig drin rumtrampeln, das Gras gibt Viehfutter, für den Bauern ist das bares Geld ;)
Nachdem die Wiese gemäht ist kann man wieder drauf ohne Schaden anzurichten .....

Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (15. Mai 2009, 03:32)


Lars77

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8

Freitag, 15. Mai 2009, 09:07

Danke für die Antworten! :ok:

Der EF entsteht in einfacher Shocky-Bauweise, und der Motor ist fertig verlötet und hat schon Stecklandungen im Knuffel überlebt (zumindest sieht es bis jetzt so aus...). Daher werde ich ihn einfach mal rankleben und ausprobieren.

Mittelfristig werde ich trotzdem mal nach einem 2.500-3.000kV-Außenläufer Ausschau halten, der Jet soll ja auch einigermaßen so fliegen, wie er aussieht... :D

3S mag ich nicht, weil ich jede Menge Shocky-Akkus rumliegen habe.
Es sei denn, ich komme zu dem Schluss, dass ich doch mehr Power brauche, als die Akkus liefern können... :D

Ich werde berichten!

Grüße, Lars

(@Matthias: Keine Sorge, Respekt vor fremden Eigentum ist für mich selbstverständlich. ;) )
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (15. Mai 2009, 09:34)


the_mike

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9

Freitag, 15. Mai 2009, 11:16

Mein Erstflug mit einem Super Bandit von parkjets.com (Spannweite ca 60-70cm) war an 2s mit einer 6,5x6,5Latte und das war unfliegbar.
Ständig war ich am ausgleichen dass es das Modell nicht eindreht, schnell Gas geben war sowieso nicht drin und eine Kurve nach links war ebenfalls nicht, weil sich das Modell ständig von selber rausgedreht hat.

Derzeit ist eine 4,7x4,7 montiert und das sollte an 3s recht gut klappen denke ich.

Elektroniktommi

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Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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10

Freitag, 15. Mai 2009, 11:34

Zitat

Original von chrissy

Zitat

Original von Paul H.
Tja, der Propellerdurchmesser ist zwar mit mehr Blättern oder mehr Steigung kleiner, das Drehmoment ist bei gleicher Leistung aber genau gleich gross - hängt ja über die Motorkonstanten an Spannung und Strom, nicht an der Propellerform.


jein, Die Leistung ist das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl. Höhere Drehzahl bei niedrigerem Drehmoment -> gleiche Leistung.

Deswegen hat z.b. ein Automotor zwar sein Drehmomentmaximum bei 1800U/min, das Leistungsmaximum aber erst bei ca. 3000U/min.

Gruß
Christian

edit: P=M * 2* pi * n; P=Leistung, M=Moment, n=U/min


Stimmt auch ;)

ABER:

Ich gehe mal davon aus, das die Drehzahlen zwischen der 2 Blatt und der 3 oder 4 Blatt sich kaum unterscheiden werden, das Drehmoment bleibt annähernd gleich.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Lars77

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11

Freitag, 15. Mai 2009, 13:58

Also ich hab jetzt eine 6x3-Spielzeugluftschraube gekauft, mal schauen.

Damit ist der Motor zwang völlig unterfordert, müsste aber trotzdem 240g Schub bei 4A bringen.

Zum Landen wären übrigens 3-Blattschrauben sehr unpraktisch, damit landet man ja zwingend auf einem der Blätter...
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Lars77

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12

Montag, 18. Mai 2009, 09:14

Die Sache scheitert jetzt an einem anderen Hindernis... :wall:

Der Motor ist bei der Heckmontage einfach zu schwer, um mit den leichten Shocky-Akkus noch den (vermuteten) Schwerpunkt hinzubekommen... :angry:

Und Blei mache ich jetzt nicht noch ran, nur um einen unpassenden Motor zu fliegen. :D

Ich werd mir also doch erstmal einen kleinen höherdrehenden Außenläufer beim Chinesen bestellen...
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