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Schrauber

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1

Montag, 12. Oktober 2009, 21:30

Baumaterial

Hi,

ich möchte mal versuchen mir eine Drohne der BW aufzubauen. Dazu meine Frage nach dem geeigneten Baumaterial für solch ein Model. Aus welchem Material sind die Tragflächen der Micromodelle ?

Danke Axel

2

Dienstag, 13. Oktober 2009, 03:55

Auch wenn ich jetzt kein Baugenie bin (ich kann aber schon sehr gut RTF-Modelle auspacken :D ), schreib ich mal ein ganz bisschen dazu.

Wer es gern altmodisch mag, kann kleine Modelle aus herkömmlichen Holz aufbauen (Balsa). Aber wer es moderner mag, nimmt Depron oder EPP. Depron ist irgendwie leichter, dünner, aber nicht ganz so stabil wie EPP. EPP hält echt eine Menge aus. Auch scheint es sich leichter verarbeiten zu lassen. Einige Hersteller haben zu den beiden Genannten auch eigene Bezeichnungen. Multiplex beschreibt ihr Material als "Elapor", was aber den Eigenschaften nach EPP zu sein scheint. Sparfüchse nehmen aus dem Baumarkt anstatt Depron auch Selitron.

Bei den Micromodellen, die ich mir gekauft hatte, sind dickere Teile aus EPP (Rumpf und Tragflächen) gefertigt und dünnere Teile aus Depron (z.B. Leitwerke).

knuffel v2

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3

Dienstag, 13. Oktober 2009, 15:56

Heyho
also vorneweg:Epp ist KEIN Elapor.Elapor gehört MPX,und du wirst nirgends auch nur ein Fitzelchen Elapor finden,dass vorher nicht zu einem MPX-Flieger gehörte.
Weiterhin kann ich dir als Material nur Depron empfehlen,da es stabiler ist als Selitron.
Mit Depron lässt sich auch besser arbeiten(schleifen,schneiden,etc...).Biegen lässt es sich bedingt,sollte es ein enger,kleiner Radius sein,musst du die glänzende Oberfläche wegschleifen.Dann lässt es sich so gut biegen wie Selitron(Selitron besitzt von Anfang an keine überzogene Oberfläche)
Gruß Denis :w
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Schrauber

RCLine User

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4

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 11:36

.... danke für eure Antworten :ok: Dann werde ich es mal mit Depron versuchen. In welchen Formen (Platten, Profile) gibt es das eigentlich ... ich werde mal danach googeln .... aber event. habt ihr ja eine gute Bezugsquelle für mich :-)

Gruß Axel

Z-Maniac

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5

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 14:23

depron bekommt man in Platten, meist in 120x80cm.
Bei Praktiker gibt es das ganze in 4mm als "Dämmplatte", allerdings etwas kleiner. Man findet es in fast allen Baumärkten, in verschiedenen Namen, Funktionen und größen.
Meistens findet man es bei den Tapeten oder als Trittschutzdämmung. Darauf achten, dass da keine extra Beschichtung drauf ist (zB Holz-Applikation o.Ä.)
Das Originale Depron bekommt man eigentlich nur beim Malerbedarf, und das auch nur mit Glück ;)
Oder im Internet, zB auf www.epp-versand.de

Schrauber

RCLine User

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6

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 10:45

... hmmm, eigentlich hätte ich solche Platten in 1-2mm dicke gesucht ! Wie gesagt wird das ding ja sehr klein und da muss ich jum jedes Gramm kämpfen ! Kann man das Depron denn Mechanisch bearbeiten, z.B. auf 1mm runter fräsen-schleifen ? Mit was wird das eigentlich verklebt ?

Gruß Axel

Z-Maniac

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7

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 14:42

Geklebt wird mit Uhu-Por oder PU-Leim, gibt es auch im Baumarkt.
Ich glaube, bei Obi gibt es 2.2mm Platten auf einer Rolle.

Zum Depron-Spalten schaust du hier:
http://rclineforum.de/forum/thread.php?t…ghtuser=&page=7

bzw:

http://www.rcmovie.de/video/3e2eb4345c90…/Depron-spalten

Schrauber

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8

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 20:48

Toller Beitrag !! Da ist ja so einiges mit machbar :ok:

Danke gruß

Axel

9

Dienstag, 20. Oktober 2009, 00:12

Meine persönliche Erfahrung:
Depron lässt sch wie schon gesagt super bearbeiten und ist steifer als EPP. Leitwerke sind damit verwindungssteifer und präziser. Es wird bei gleicher Dicke weniger CF Verstärkung als bei EPP benötigt.
Ganz klar erwähnen sollte man aber auch den großen Nachteil von Depron:
Es bricht.
Wer also landen kann und in der Regel keine Abstürze hinlegt, der wird mit Depron wirklich schöne Modelle bauen und lange Freude haben.
Wer gerade erst das Fliegen lernt (evtl. sogar ohne Trainer und BuddyBox) für den ist EPP der gutmütigere Werkstoff. Scalemodelle aus EPP sind sicher nicht so einfach zu realisieren und höchste Präzision der Leitwerke wird der Profi auch vermissen, dafür steckt das Material aber ohne Probleme auch mal Abstürze weg.

knuffel v2

RCLine User

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10

Dienstag, 20. Oktober 2009, 18:53

Zitat

Original von Ierwin
Ganz klar erwähnen sollte man aber auch den großen Nachteil von Depron:
Es bricht
.


Das ist ein großer Vorteil von Depron.Du hast eine saubere Bruchstelle...bei Selitron oder den anderen Krankheiten ist das extrem schlimm,dir verbiegts alles und du kannst nix reparieren,weils nur verbogen is und sche*ße aussieht... ==[]
Und zum EPP:Das bricht auch.Sogar sehr schnell(bei größeren Modellen).
Gruß Denis
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11

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 22:57

Richtig!

Depron ist leicht zu reparieren :ok:

Zum Glück ist die Zeit wo ich dreimal reparieren musste um einen Akku leerzufliegen vorbei.

Gruß
Uwe
Es ist besser, den Mund zu halten und für einen Idioten gehalten zu werden, als es zu bestätigen!

ritchy

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12

Montag, 2. November 2009, 13:54

Hallo Axel

Mit Depron lässt sich in der Tat viel anstellen.
Ich habe vor einiger Zeit div. Modelle mit der X-Twin-Elektronik/Technik.
gebaut.
Die Modelle sind nur 16 - 23gr leicht und fliegen sehr schön.

Ich hab mal ein Bild angefügt.


Ritchy

PS. die hier abgebildeten vier Modelle stehen hier im Forum auch zum Verkauf.
»ritchy« hat folgendes Bild angehängt:
  • Meine_XTwins.jpg
allzeit happy landings...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ritchy« (2. November 2009, 14:34)