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chipjoe

RCLine User

  • »chipjoe« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Baden

Beruf: Schüler

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1

Sonntag, 22. November 2009, 21:31

Smove als Slowfly Einstieg

Hallo,
nach der Mini-Mag und dem Vodoo möchte ich den Einstieg in die Slowflyszene wagen.
Ich habe mich schon mal ein bisschen eingelesen.
Ich hätte gerne einen Doppeldecker da bin ich auf den Smove gestoßen der mir eigentlich ganz gut gefällt. Ich hoffe der ist geeignet für Einsteiger?
Ich würde gerne Outdoor und Indoor fliegen.
Könntet ihr mir ein Günstiges Setup vorschlagen? (Gerne auch beim Shop der nicht genannt werden darf einfach Artikelnummer oder Namen nennen)
Bei meiner Suche bin ich auf so vieles gestoßen motoren von 15€-80€....
Leider habe ich nicht den Überblick bekommen was jetzt wirklich nötig ist?!

Viele Grüße Johannes

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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2

Montag, 23. November 2009, 09:40

Der Smove taugt durchaus für den Einstieg. (Ich finde zwar Eindecker praktischer, da robuster und leichter zu reparieren...)

Ein bewährtes Setup vom bösen Chinesen ist:

- Turnigy T2204-14T an GWS 8x4,3
- Turnigy Plush 10A
- 1 x HXT900 auf Quer, 2 x HXT500 auf Seite/Höhe
- Rhino 2s360 oder 460

Bei 3 x HXT500 reicht auch der 6A Regler, beim Doppeldecker würde ich aber auf Nummer sicher gehen und auf Quer ein 900 installieren. Wg. BEC dann besser den 10A Regler.

Den Motor würde ich nur bis deutlich unter 200g fliegen, darüber besser den 24g-Motor mit 1700kV von HC. Hat mehr Power.

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

chipjoe

RCLine User

  • »chipjoe« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Baden

Beruf: Schüler

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3

Montag, 23. November 2009, 16:38

Rhino 2s360 oder 460 ? mhhh das ist die frage....
Soll ich lieber die 360 nehmen dem Gewicht zu liebe?
Was hat sich als besser herausgestellt?

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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4

Montag, 23. November 2009, 16:51

"Besser" gibt es immer nur unter Berücksichtigung der Anforderungen.
Dem einen ist etwas mehr Flugzeit wichtiger, dem anderen etwas weniger Gewicht.

Draußen würde ich 460er nehmen, da stören die 7g Gewichtsnachteil kaum. Drinnen lieber 360er.
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

hasch

RCLine User

Wohnort: augsburg

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5

Mittwoch, 25. November 2009, 12:40

hi
hab heimlich mitgelesen und noch ne frage:

wie zuverlässig und kraftvoll sind diese komponenten aus fernost.

ist das mit mehr risiko verbunden als wenn man die komponenten in deutschland kauft?

regelt der plush regler vernünftig oder kennt der nur an und aus?

brauch sie für einen clik2

danke,. harry
[SIZE=1]easyglider(brushless) / twinstar II(3S1P)
millivolt / clik! / acromaster
sebart katana
trex 450se/ trex 600cf
reflex sim
mx16s/ mx-12
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6

Mittwoch, 25. November 2009, 13:17

Zitat

Original von hasch
hi
hab heimlich mitgelesen und noch ne frage:

wie zuverlässig .... sind diese komponenten aus fernost.


danke,. harry

Mal ein Denkanstoß:
Was meinst du wo geschätzt 95% aller Komponenten aus "Deutschland" herkommen?

hasch

RCLine User

Wohnort: augsburg

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7

Mittwoch, 25. November 2009, 13:52

hi
habs verstanden ; )

trotzdem gibts ja besseres und schlechteres equipment.

hab zur zeit 20 ¬ servos und yge regler in meinem shocky.

sind die 3$ servos und der 10 $ regler das gleiche...ich denke nicht.

also. welche noten gebt ihr dem china setup?

harry
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8

Mittwoch, 25. November 2009, 14:06

Da bei uns der ganze Verein das genannte China-Setup fliegt:

Motor 2: gut, günstig, aber was schwer (22gr.) Hält auch senkrechte Abstürze auf harten Boden klaglos aus. Befestigung is top!
Regler: 2, keine Probleme bis auf den Standard-Anlauf, der könnte für indoor fixer sein.
Servos: 2, Nehme auch beim Smove auf Quer ein HXT500, ist aber leicht überfordert. Geht aber. Sind gut, halten aber wie ihre teuren Brüder nicht ewig. Ist mir für 3,5€ egal. Solange sind sie schnell und präzise.
Akkus: 2, sind okay für 4-7€. Natürlich sind Saftsack besser.

Alle, die keine Wettbewerbsambitionen haben sind mit diesen Komponenten gut ausgestattet.

Gruß Andy
Vollblut-elektrischer :ok:

9

Mittwoch, 25. November 2009, 14:51

Ich würde sagen, für den "normalen" Hobbyanspruch absolut ausreichend.
Ich sehe es irgendwie auch nicht so ein, ein Modell das aus 15€ Materialkosten in 3 Abenden gebaut ist mit 150€ Komponenten auszustatten.
Ich finde, mit 20-30€ Komponenten fliegt es sich gleich viel unbeschwerter! Wobei mir bis jetzt nur das Modell, nicht die elektronik putt gegangen ist!

knuffel v2

RCLine User

Wohnort: Wangen im wunderschönen Allgäu *schwärm*

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10

Mittwoch, 25. November 2009, 16:23

also folgendes:
ich hab sowohl als auch.

Sfw-Motoren--->beste Qualität überhaupt,da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt.
Haben dementsprechend aber auch ihren Preis ==[]
Chinesen-Kram:
Ja,ist schon ok, aber große Qualitätsschwankungen. :no:

Regler: YGE(top!) und Hype 6A.
Was soll ich sagen: Man ist einfach verwöhnt mit dem YGE.Würde nicht mehr tauschen wollen. Der Hype ist halt gut für kleine Modelle, wobei der exakt gleich viel wiegt wie der YGE(mal die Platine).

Servos: Hatte schon viele D47, echt geile Servos,kosten dementsprechend.C 131 von Graupner sind auch super,schnell wie nachbars lumpi.
Hxt 500 sind eigentlich auch recht gut, halten aber wie schon erwähnt nicht so lange.

Akkus:
Die Rhino(=Zippy) sind echt klasse, da kann man ich gar nichts sagen.Grade für f3p und leichte Modelle.
aAber SLS oder Flyware sind mir trotzdem (rein schon von der Form her) lieber.

PS: Alles meine Ansichtssache und Erfahrung, wer lieber des China-Zeug fliegt: Haut rein und viel Spaß:ok:

Gruß Denis :w
[SIZE=3]Suche 1S Lipos ( Turnigy), 130-180 mAh, bitte alles anbieten! [/SIZE]

11

Mittwoch, 25. November 2009, 17:36

Die billigen Chinamotoren (egal ob direkt von dort oder von einem gewerblichen Importeur) können natürlich mit hochwertigen Motoren deutscher Hersteller nicht mithalten. Bei den meisten Anwendungen ist das nicht so schlim, hier überwiegt der enorme Preisvorteil. Wenn man maximale Leistung für minimales Gewicht will hilft nur Qualität und die ist teuer. Nur wirklich hochwertige Motoren erreichen Wirkungsgrade die es zulassen aus kleinen Abmessungen größte Leistungen herauszuholen ohne gnadenlos zu überhitzen.

Bei den Reglern sind Unterschiede zwischen den besseren unter den Chinareglern und der europäischen (Preis-)Mittelklasse nicht so groß. An High-End Regler kommen sie natürlich längst nicht ran. Auch hier gilt Qualität ist leichter und bringt bessere Wirkungsgrade. Ob man allerdings 20 Euro aufwärts nur für einen Programmierkarte bezahlen will muss man selbst entscheiden, das lohnt sich nur wenn man mehrere Regler eines Herstellers kauft.

Erschreckend große Qualitätsunterschiede gibt es auch bei den Propellern. Ein echter APC oder GWS ist den meisten Billigprodukten klar überlegen. Nochmal besser sollen Graupner Slowflyprops sein, hab ich aber bisher nicht getestet.
Bei APC Slowfly muss man aber unbedingt beachten, dass sie nur im zugelassenen Drehzahlbereich betrieben werden, darüber verwinden sie sich und der Wirkungsgrad ist hinüber, außerdem besteht bei Überlast die Gefahr, dass der Propeller zerreißt.
GWS gibt leider keine Maximaldrehzahl an. Graupner legt meines Wissens überall den gleichen Standardzettel bei, also nur begrenzt aussagekräfig.

Für Alltagsmodelle ist ein Chinaantrieb meistens völlig ausreichend, solange man dort nicht das allerbilligste kauft. Oder anders ausgedrückt, der Mehrnutzen eines teuren Antriebs ist oft nicht groß genug um den Mehrpreis zu rechtfertigen.

Akkus hatte ich bisher nur "Markenware", da kann ich Billigangebote also nicht beurteilen.
Mit Lebensdauer sieht es bei den mit viel Strom gequälten kleinen Akkus aber nie besonders gut aus. Schlimmer als in Shockies wo die Akkus nur kurze Vollgasschübe verkraften müssen ist es in kleinen Bleifußmodellen, da leiden die Akkus auch dann enorm wenn der Vollgasstrom deutlich niedriger ist als im Shocky. 30 oder sogar 35 C Dauerlast ist nach meiner Erfahrung immernoch eine Wunschvorstellung, während 40 C und mehr für 1-2 Sekunden kein echtes Problem mehr sind.
Akkus sind Verbrauchsmaterial, ein Kanister Sprit ist ja auch irgendwann leer. Früher war das anders, NiCd ist einfach robuster und langlebiger. Dann kam NiMh, Mimosen nie gehalten haben was versprochen wurde, zu teuer als Verbrauchsmaterial. Lipos sind wieder weniger problematisch und mitlerweile auch billiger.

Besonders groß sind die Unterschiede bei den Servos. In der 4-5g Klasse gibt es seit Jahren nix was dem D47 (und wie es sonst noch genannt wird) auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Die sind präzise und ausgesprochen langlebig. Das einzige Problem bei Anwendungen in Kunstflugmodellen ist die geringe Geschwindigkeit, was sich aber umgehen lässt wenn man sie an mehr Spannung betreibt. Da die Empfänger keine höhere Spannung vertragen muss man hier leider einen Kabelbaum löten um die Servos direkt an den (2S) Antriebsakku zu hängen. Am günstigesten bekommt man D47 wenn man beim Staufenbiel gleich 10 Stück kauft (oder 50, aber dafür reicht nichtmal mein Wahnsinn :D ) oder wenn der Schweighofer wieder eine 10% Rabattaktion hat.
In dieser Gewichtsklasse wird mehr Schrott als gutes verkauft und wenn man 2-3x Schrott gekauft hat ist das Geld für einen guten Servo weg ....
Erstaunlich gut schlagen sich die billigen HXT500, sind aber etwas schwerer. Die erwähnten C-131 hab ich noch nicht gehabt. Weniger problematisch ist die 8-10g Klasse, da gibt's auch für kleines Geld sinnvolle Qualität und nicht so viel Müll.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (25. November 2009, 17:42)


hasch

RCLine User

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12

Donnerstag, 26. November 2009, 09:46

hi
danke für die fundierten erläuterungen.

meinen derzeitigen clik hab ich mit yge, d47, hacker motor und markenakkus.

bau mir jetzt noch einen und rüste ihn mit der chinesen-standard-mischung aus.
mal sehen was rauskommt.

was ich bei euch zwischen den zeilen gelesen hab, deutet darauf hin , dass bei meinem niveau das china setup völlig reichen müsste.

hab gestern bestellt:
- Turnigy T2204-14T
- Turnigy Plush 10A
- 5 x HXT500(2 auf reserve)
mit porto für 45$...wahnsinn

ich gebe meine erfahren dann gerne weiter, dauert aber bestimmt bis januar

danke nochmal, harry
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chipjoe

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13

Sonntag, 21. März 2010, 19:13

Hallo,
ich möchte mich jetzt dann mal ran machen und den Flieger bauen.
Leider weiß ich noch nicht was ich den noch alles benötige um den Bausatz aufzubauen?! Ich hoffe ihr könnt mir noch ein paar tipps geben ?!
Ich bestelle die nächsten Tage bei slowflyworld den Bausatz und möchte möglichst gleich alles bestellen was ich noch brauche:
Motor Regler Akku Servos habe ich ja aus China....

+Empfänger GWS 6 Kanal (6 Kanal für spätere modelle bei denen ich vllt 2 Servos für Quer nehmen muss)

+Welche Kabel soll ich nehmen um die Servos zu verlängern?
+GWS 8x4,3

Was fällt euch noch ein?

FLX

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14

Montag, 22. März 2010, 21:10

Die Antriebskomponenten sind gut; den Regler hab ich auch.

Die Servos kannst Du entweder mittels klassischer Servoverlängerungskabel verlängern (wesentlich mehr Gewicht)
oder Du verlängerst die drei Kabel je einzeln mit CU-Lackdraht (z.B. 0,3 mm).

Mit CU-Lackdraht wird das Gewicht durch die zusätzliche Verlängerung viel weniger ansteigen, als mit normalem Servoverlängerungskabeln.
Außerdem kannst Du mit dem Lackdraht die benötigte Länge der Kabelverlängerung selbst bestimmen.

Die Lötstellen kannst Du mit Tesa oder Strappingband isolieren (ganz kleine, kurze Streifen).

Wenn Du bei Slowflyworld bestellst, dann schreib bei Bemerkungen noch dazu,
dass Du dünne Propsavergummis brauchst (10 Stk).
Und von den 8 x 4,3er GWS Props nimmst Du am besten gleich 3-4 Stück.

chipjoe

RCLine User

  • »chipjoe« ist der Autor dieses Themas

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15

Montag, 22. März 2010, 21:54

brauche ich noch elastic flaps? oder werden die mit uhupor gemacht?

wird sonst wirklich nichts mehr benötig außer die kabel?

FLX

RCLine User

Wohnort: Köln

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16

Donnerstag, 25. März 2010, 23:15

Elastic-Flaps
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…1701#post611701

Alternative zum Tesafilmscharnier (UHU por-Scharnier)
http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=78358

Außer Kabel.. hmm.. Stecker (2 mm Goldstecker), Lötzinn, roten und schwarzen Schrumpfschlauch
(je 1 m / 3-4 mm -> 2 mm), Lötkolben, CFK-Stäbe (1,5 mm / sofern nicht schon beim Knuffel dabei),
BeliZell (wenn CFK-Stäbe mit Depron verklebt werden sollen), CU-Lackdraht, ...

Mehr fällt mir gerade nicht ein.
Falls Dir noch Fragen einfallen, schreib hier in Deinen Thread hinein.

chipjoe

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  • »chipjoe« ist der Autor dieses Themas

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17

Mittwoch, 31. März 2010, 18:03

Wie habt ihr den Turnigy T2204-14T befestigt?
einfach noch löcher gebohrt auf dem Kreuz?
Leider passt er ja nicht darauf...

18

Mittwoch, 31. März 2010, 21:02

Jap.
Ich habe versucht beides lange böse anzugucken, damit Sie sich aneinander gewöhnen, aber es paßte dannach immer noch nicht... :evil:
Vollblut-elektrischer :ok: