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Freitag, 27. November 2009, 08:59

Deprongeige

HI!

Ich klinke mich mal aus dem anderen Threat aus, wer sich Diskussion Nr 3141423 bezüglich Kosten von Bauplänen antun möchte >>> KLICK
Ansonsten versuche ich, das für mich sinnnvolle mal eben hier herauszufiltern.

Zitat

Mexalen:
Habe leider die FMT mit der Geige nie gelesen/gesehen, die Bilder auf der vth-Webpage sprechen ja aber doch recht deutliche Bilder.
Ein paar Fragen sind für mich aber noch offen:

Welche Drahtstärke wird hier verwendet?
Warum ist der Draht der Geige so lange (~3x so lange wie die "Schneidelänge") ?
Wie "regle" ich die genaue Schneidehöhe? Auf den Bildern sieht man nur 2 Metallringe, welche scheinbar zur Drahtführung dienen. Diese können ja aber nicht wirklich zur exakten Einstellung der Schneidedicke sein.

Wäre dankbar, hier eine Kurzanleitung, ein paar Tipps oder eventuell ein paar Detailfotos zu sehen.


Zitat

Alexander Wagner
Auf dr inen Seite ist eine westerngitarrenmechanik um den Draht nachzuspannen,
wen er sich durch die Hitze ausdehnt, auf der andeen seite ist einen Ringschraube.
Die nicht zu berührenden Drahtstücke sind mit Spritschlauch gegen Verbrennugen gesichert.
Willste Empfehlungen für Netzteil und Draht?


Zitat

Mexalen
Also wieder zurück zum Thema....

OK, der lange Draht ist also ob der besseren Spannbarkeit, wenn ich das richtig verstanden habe.
ABER: Wie reguliert man die Drahthöhe, also die Stärke des Deprons nach dem Schneiden?

Und JA, ich hätte gerne Vorschläge für Netzteil und noch wichtiger für den Draht...

Würde auch ein altes Computernetzteil passen, oder muss es ein regelbares Netzteil sein?


Leider habe ich hierzu immer noch keine Antworten, wäre für Infos dankbar!

thx 4 info
Mike

LazyZero

RCLine User

Wohnort: Alsdorf

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2

Freitag, 27. November 2009, 09:09

RE: Deprongeige

Zitat

Original von Mexalen

ABER: Wie reguliert man die Drahthöhe, also die Stärke des Deprons nach dem Schneiden?

Und JA, ich hätte gerne Vorschläge für Netzteil und noch wichtiger für den Draht...



Die Dicke lässt sich wunderbar durch unterlegen von verschieden dicken Bohrern, Drähten o.ä. reglen.

Als Draht verwende ich den Draht von der Proxxon Thermo Cut der ist 0.2mm und lässt sich bei 12V mit 1.5-2A sehr gut händeln.

Gruß Christian

3

Freitag, 27. November 2009, 10:04

RE: Deprongeige

HI!

Man fixiert den Draht also niedriger als benötigt, und legt dann etwas unter?
Hmm.. ja, das klingt gut.

Sind diese Scneidedrähte spezielle Drähte (Legierungen) oder würde ein normaler Cu-Draht auch klappen?

thx 4 Info
Mike

mathiasj

RCLine User

Wohnort: Reutlingen

Beruf: Auf jedem Fall

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4

Freitag, 27. November 2009, 10:40

RE: Deprongeige

Zitat

Original von Mexalen
Man fixiert den Draht also niedriger als benötigt, und legt dann etwas unter?
Hmm.. ja, das klingt gut.


Hallo Mike,

ja, genau so ist es. Ohne Unterlage liegt der Schneidedraht flach auf dem Brett.
Das unterlegen von 0,8 mm (zB. Federstahldraht) ergibt eine Depronstärke von ca. 0,6 mm im Unter- und je nach Schneidedrahtstärke eine ca. 1,5 - 1,8 mm im Oberteil.

Da der Schneidedraht sich beim erwermen stark ausdehnt, ist nachspannen notwendig.
Die "Hilmarsche Gitarrenmethode" :D ist nicht schlecht und ich hatte eh eine alte Gitarre im Keller liegen.
Von dort kommt auch mein erster Schneidedraht (dünne Stahlseiten), hält aber nicht so lange.
Ebenfalls nicht lange halten die Plastik- Bowdenzughüllen als Hitzeschutz.
Besser ist Widerstanddraht zu beziehen beim Conrad oder örtlichem Elektronikdealer (meist günstiger).
Cu-Draht- ??? Keine Ahnung ob das geht, glaube nicht.

Hier noch ein Foto meiner Geige

Gruß
Mathias
»mathiasj« hat folgendes Bild angehängt:
  • 022_Deprongeige.jpg
:w

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mathiasj« (27. November 2009, 10:43)


LazyZero

RCLine User

Wohnort: Alsdorf

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5

Freitag, 27. November 2009, 10:40

RE: Deprongeige

Konstantan-Draht oder auch Widerstandsdraht ist eine Legierung aus Kupfer, Nickel und Mangan.
Ich denke nicht das Kupfer genau so gut geht.

Gruß Christian

6

Freitag, 27. November 2009, 10:42

RE: Deprongeige


schaumflieger

RCLine Neu User

Wohnort: AUT - Wels

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7

Freitag, 27. November 2009, 10:46

Eine spitzen Anleitung finde ich ist:

http://www.rcmovie.de/video/3e2eb4345c90…/Depron-spalten

und der Vorteil - du kanns beliebige Dicken wählen - den Abbrand vom Schneiden aber berücksichtigen!

Ein regelbares Netzteil ist auf jeden Fall praktisch, da du ja evtl. unterschiedliche Materialien schneiden möchtest (Depron, Styrodur,...). Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit Konstantandraht 0,35 und einem alten Märklin-Eisenbahntrafo (30VA) - kosten im Ebay fast nix und ist regelbar ;)

LG Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schaumflieger« (27. November 2009, 10:48)


8

Freitag, 27. November 2009, 15:54

Zitat

Original von schaumflieger
Eine spitzen Anleitung finde ich ist:

http://www.rcmovie.de/video/3e2eb4345c90…/Depron-spalten

und der Vorteil - du kanns beliebige Dicken wählen - den Abbrand vom Schneiden aber berücksichtigen!

Ein regelbares Netzteil ist auf jeden Fall praktisch, da du ja evtl. unterschiedliche Materialien schneiden möchtest (Depron, Styrodur,...). Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit Konstantandraht 0,35 und einem alten Märklin-Eisenbahntrafo (30VA) - kosten im Ebay fast nix und ist regelbar ;)

LG Peter



Ich verwende als Schneiddraht: Isachrom 60 Draht
Wenn man diese Bezwichnung bei Google eingibt, verweist das zweite Suchergebnis auf Con.... Z.B. Dort ist der Draht bestellbar. Er scheint inzwischen eine andere Bestell-Nr bekommen zu haben.

Mein Draht heißt ISA-Chrom 60 Draht 0,5, war mal 10 m lang und hat nur ca.
3,50 Euro gekostet.

Dieser Draht ist extrem reißfest und dehnt sich nur geringfügig aus. Überdies schneide ich sehr langsam mit niedriger Schneidtemperatur. Der Durchhang in der Mitte des Drahtes ist selbst bei meinem 1,20 m langen Schneidbügel minimal.

Gruß
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »braun.wolfg« (27. November 2009, 18:04)


Flat

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Wohnort: Raum Hannover und zunehmend Raum Hamburg

Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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9

Freitag, 27. November 2009, 16:12

Die Anleitung per Video ist wirklich super, jetzt weiss ich was ich falsch gemacht habe. :ok:
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

10

Freitag, 27. November 2009, 17:14

HI!

Danke für die vielen Tipps.
Ja, die Videoanleitung gefällt mir auch sehr gut, leider ist sie mir zu kompliziert für den gelegentlichen Gebrauch, und zum Fix aufstellen habe ich auch nicht den Platz (bastle im Wohnzimmer ;) )

Das Stichwort Proxxon hat mir übrigens auch sehr geholfen, habe mir am Heimweg gleich beim OBI den passenden Draht besorgt.
Dieser arbeitet beim Originalgerät mit 10V bei 1A.

Mal sehen, wann ich dann endgültig das Depronspalten angehen werde, und was ich genau damit bauen werde ...

Gruß Mike

Alexander211

RCLine User

Wohnort: Mfg Roding-Pösing

Beruf: Schüler

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11

Freitag, 27. November 2009, 18:01

Paaaast scho, haddu gut gemacht.
recht viel anders schaut das bei mir auch net aus;
du musst nur darauf achten, dass der Draht nich ZU heiß wird; onst wird das Dep
spröde und glühen sollte er erst recht nicht

LBD- Learning by doing!

Flurnügler

RCLine User

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

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12

Freitag, 27. November 2009, 19:44

Hallo auch,

Die im RcMovie gezeigte Methode ist perfekt für den Vielspalter, für den Gelegenheitsspalter geht es aber auch einfacher:
Depronspaltung ist IN, Kernspaltung ist OUT !

Bis dann denn
Stephan Urra
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei FlugModell

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13

Samstag, 28. November 2009, 08:56

RE: Deprongeige

Zitat

Original von Mexalen
Habe leider die FMT mit der Geige nie gelesen/gesehen,


Das wäre natürlich die Lösung auf alle Deine Fragen gewesen, denn da steht alles klipp und klar aufgelistet.
Man kann die Ausgabe beim Verlag nachbestellen: FMT 07/2009, S. 96-99.


Zitat

Original von Mexalen
Welche Drahtstärke wird hier verwendet?
Warum ist der Draht der Geige so lang?
Wie "regle" ich die genaue Schneidehöhe?



Der Isachrom-Draht welchen Wolfgang erwähnt, ist eine super Sache. Der hält absolut ewig und besitzt genau die elektrischen Eigenschaften, damit man irgendeine 12-V-Spannungsquelle verwenden kann.

Der Draht ist so lang, weil man dann mit 12 Volt klarkommt. Wäre er kürzer, müsste die Spannung geringer sein.
Außerdem kann man die Temperatur durch die Position der Krokoklemmen auf dem Draht variieren, auch wenn man die Spannung nicht ändert. Macht Sinn, wenn man ein preisgünstiges Festspannungs-Netzteil z.B. vom Ladegerät einsetzt, oder eine Autobatterie.

Die Schneidhöhe wird durch Unterlegen des Drahtes an beiden Seiten geregelt. Das kann durch Bohrer in Zehntelabstufungen erfolgen, oder Abschnitte von Stahldraht. Deshalb wird der Draht auch rechts und links mit Schraubösen niedergehalten und somit auf die Unterleg-Teile gepresst.

Als Berührungsschutz sollte Silikonschlauch drüber, der hält die Temperatur dauerhaft aus.



Auf den Bildern der VTH-homepage sieht man eigentlich alles was man wissen muss. Hier erkennt man die elektrischen Werte bei Verwendung des besagten Isachrom-Drahtes:

(Foto verlinkt von www.vth.de)
13,7 Volt bringt das Festspannungs-Netzteil, und der Strom liegt dabei bei 2,5 Ampere.


Herzlichst
Hilmar
Bauplanbibliothek online: www.lange-flugzeit.de
Flugvideos, Bautipps und mehr: Youtube-Kanal

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (28. November 2009, 09:03)


Alexander211

RCLine User

Wohnort: Mfg Roding-Pösing

Beruf: Schüler

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14

Donnerstag, 18. Februar 2010, 16:19

kann man da auch nen Bowdenzug verwenden?

Wohnort: Mönchengladbach

Beruf: star architekt

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15

Donnerstag, 18. Februar 2010, 16:56

wozu? zum spalten nicht
"warum hast du gestern die bullen gerufen ?"
- "bei euch war lautes gerumpel kumpel !"

gruß felix

Alexander211

RCLine User

Wohnort: Mfg Roding-Pösing

Beruf: Schüler

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16

Donnerstag, 18. Februar 2010, 17:43

Homer : Nein! :evil: ;( :wall: :dumm:

Tobiwahnknobi

RCLine User

Wohnort: Nidda/Eichelsdorf

Beruf: Gärtner/Baumschule

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17

Mittwoch, 24. Februar 2010, 12:08

Mein Depronspaltmaschienchen ist nun fertig allerdings hab ich da noch ein Problem .

Die Schnittseite wird wellig sieht aus wie ein Waschbrett. Woran kann das liegen??

Draht zu heiss? Vorschub zu schnell/langsam?

Hab jetz schon rumprobiert komm aber nicht dahinter.

Kann mir wer nen Tipp geben?
God Bless :ok:

Tobi

18

Mittwoch, 24. Februar 2010, 13:02

also meiner Erfahrung nach wird die nie ganz glatt, solange man mit Handvorschub arbeitet. die Vorschubgeschwindigkeit ist einfach nicht konstant und die Platte hebt und senkt sich natürlich auch ein wenig.
Ich hab inzwischen soviel Übung (die braucht man, glaub ich, einfach dazu..wie bei vielen anderen Dingen auch :shy: ) dass die Oberfläche "ausreichend" glatt ist.

Eventuell könntest du deinen Draht etwas weniger heiss machen, dann schmilzt die Hitze nicht so viel weg, wenn sich das Depron grad mal etwas langsamer bewegt.

Was bei mir auch ein Problem war, das zu der von dir beschriebenen Welligkeit geführt hat, war dass die Holzplatte sehr glatt war (gewachste Oberfläche oder so???) und das Depron förmlich kleben blieb. Abhilfe: etwas Mehl (ja ja, im Modellbau wird auch wirklich alles zweckentfremdet :shake: ) zwischen Depron und Platte.

Gruß Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Martin Kuklinski« (24. Februar 2010, 19:07)


Jürgen Be

RCLine User

Wohnort: Vaihingen/Enz

Beruf: Postler

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19

Mittwoch, 24. Februar 2010, 17:35

Wolfgang Braun hat u.a. zu diesem Thema ein sehr schönes Video gemacht und zeigt darin, wie man das mit der Spalterei auch machen kann. Schaut einfach mal rein.

http://www.rcmovie.de/video/3e2eb4345c90…/Depron-spalten

Gruß Jürgen :w
Mein Verein:
http://hmsv.net/

20

Mittwoch, 24. Februar 2010, 18:38

Hallo,

wenn es wellig wird ist meist die Geschwindigkeit zu hoch.
Bei Handschnitt einfach langsamer durchziehen - bei "halbautomatik" also einem durch Gewichte gezogenen Schneidbügel wie im Video ein geringeres Gewicht verwenden...

Viele Grüße
Christian