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1

Sonntag, 31. Oktober 2010, 16:59

1. modell micro funjet

hallo,
wollte euch meinen ersten eigenbau vorstellen
micro funjet, bauplan aus amerikanischem forum
»lekama« hat folgendes Bild angehängt:
  • funjet1.jpg
carpe diem

2

Sonntag, 31. Oktober 2010, 17:08

heute erstflug: obwohl die waage bei einer standschubmessung 32gr. anzeigte und der flieger nur 25gr. wiegt, war der flug nicht so toll wie erwartet. eigentlich müsste er senkrecht gehen, tut er aber nicht. ist nicht mal ein looping drin und sonderlich schnell fliegt er auch nicht. trotzdem wars ganz nett. rollen gehen, und er hat ein gutes flugbild.
ach spez: ar6400, motor einer micro mustang, propeller der kyosho minium edge.
länge 33cm, breite 35cm
»lekama« hat folgendes Bild angehängt:
  • funjet2.jpg
carpe diem

berti.z

RCLine User

Wohnort: Friedrichshafen (Salem)

Beruf: Schüler

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3

Sonntag, 31. Oktober 2010, 19:49

gut schaut er aus! :ok:
kannst du noch die adresse vom forum schicken?

gruß,
berti

4

Montag, 1. November 2010, 09:40

link

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1295906

zur lackierung: würde mich gerne ans airbrushen heranwagen. kann mir jemand ein gutes einsteigerset empfehlen?
bei conrad gibts im moment eine set ohne druckluft für 12€? taugt sowas was? reicht eine pressluftkartusche oder ist ein kompressor nötig?
danke für die hilfe (mal wieder :nuts: )
carpe diem

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lekama« (1. November 2010, 09:43)


kellah

RCLine User

Wohnort: saarland

Beruf: metallbauer für konstruktionstechnik und maschinenbau

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5

Montag, 1. November 2010, 09:53

hallo,

schönes kleiner nuri den du dier gebastelt hast :ok:

aber das der nicht senkrecht geht wundert mich nicht.
musst mal bedenken das der flieger zu seinen verschwindent geringen 25g gewicht eine gradezu riesige oberfläche hat die reibung erzeugt. damit is der luftwiderstand ungleich viel höher in relation zum eigengewicht.
wirst wohl an die 3 fache gewichtskraft in schub reinstecken müssen bevor der senkrecht geht.

und daraus resultiert wohl auch der schlechte looping. dein antrieb schafft es nicht den flieger schnell genug durch die luft zu schieben.


aber wenn ich das so sehe hast d u wohl noch bissel verstecktes potential!
unbedingt alle nasenleisten (auch und vor allem die der leitwerke) parabolisch verschleifen. also im grunde schön spitz zuschleifen und dann die spitze kante wieder bissel abrunden.
und mindestenms genauso wichtig: die endleisten so scharf zuschleifen wie geht!!!
das is bei so kleinem gewicht eine unglaubliche bremse wenn die endleiste "roh" bleibt!!!

ich hab bei meinem (depron) speed-delta die ruderflächen gegen verkastete aus balsa getauscht und gemessene 25kmh speed dafür bekommen. von 130 auf 155 bei 280gramm und 60cm spw!!
von daher denke ich das du da noch viel rausholen kannst!

grüße
georg

Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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6

Montag, 1. November 2010, 21:21

würde ich auch mal sagen
alles so machen wie mein vorredner gesagt hat
hat bei meinem letzten delta in der größe eine verbesserung von fast zu langsam zum fliegen zu gut fliegbar gebracht
hatte da nen 5g pichler outrunner drin
mfg Andreas

edit sagt
wie groß ist den der prob und welche steigung hat er
evtl mal mit etwas weniger durchmesser dafür mehr steigung experimentieren
vielleicht ja mal mit dem original mustang propeller


und nochmal edit
was für akkus verwendest du denn
hab die besten erfharungen ( von leistung und flugzeit )
mit den 1S 150er redpower von pichler gemacht
sind meiner meiner meinung nach die besten akkus in der größe


vielleicht machst du ja mal nen plan dazu
oder ne bemaßte skizze


verglichen mit
turniqy 160er 30 C
flightmax 138er
E-flite 150 und 110
3W 24
Krumscheiddämpfer + Krümmer
Befestigungsset
Tank
VHB 500 Euro

MX 16S mit Pult und SMC 14
VHB 170

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Andreas 1989« (1. November 2010, 22:04)


7

Montag, 1. November 2010, 22:50

hallo,
danke für die hilfe!
also wie gesagt, der prop ist von der kyosho minium edge, hatte aber auch einen anderen drauf, kürzer, den ich auch schon bei der mustang geflogen hab. hatte auch nichts gebracht?
akkus sind die turnigy 160mah 1s, hab aber auch schon die orginal e-flite versucht.

bin am schleifen und werd dann nochmal berichten mal sehn was dann geht. hab auch schon überlegt ob ein kline fogelman profil gut wäre. im orginalplan war auch mal eines drin. hab aber gelesen, dass das profil nichts bringt, keine verbesserungen nachweißbar sind.
also mal sehn was das schleifen bringt.
carpe diem

Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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8

Dienstag, 2. November 2010, 18:36

und wenn du dir nen 5x4,3 gws besorgst und diese stuzt bis der strom passte
müsste was bringen
wie auch der Repower akku was bringen würde
bringt bei meine micro su spürbar mehr leistung als die von dir genannten akkus

edit sagt
baue gerade einen mit 44cm spannweite und guten 40 Länge
werde da dann mal mein 5g pichler motor und 2 2,5g servos verbauen
dazu noch meinen 2g empfänger und mein Jeti 4 Ampere regler
bin jetzt nur am suchen nach ner luftschraube
4x5 oder 3,75 mal 5 wären geil nur find ich keine
na da muss ich mir wohl ne 5x5 stutzen

hab gerade was gefunden was für dich gehen könnte
http://www.cnc-modellsport.de/product_in…products_id=442

werde mir wahrscheinlich auch mal eine besorgen
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Andreas 1989« (2. November 2010, 19:01)


kellah

RCLine User

Wohnort: saarland

Beruf: metallbauer für konstruktionstechnik und maschinenbau

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9

Dienstag, 2. November 2010, 20:42

kline fogleman...

oha vorsicht... ist ein gefährliches thema :)

neee spaß beiseite... manche schwören generell auf die KFprofile und andere verteufeln sie genauso generell... irgendwo dazwischen liegt die wahrheit.

tatsächlich ist es so das ein KF profil gegenüber einer ebenen platte in bestimmten gesichtspunkten vorteile hat. und gegenüber einem echten profil (simpeslter verstreter ClarkY) eigentlich nur nachteile hat abgesehen vom einfachen aufbau.

aber IMMER ist zu bedenken das ein KFprofil (ich kenne von diesen hier die nummer 2, 3 und 4 aus eigener erfahrung) aufgrund seiner kante auf der flügelfläche ne fliegende handbremse ist.

wie gesagt.. gegenüber einer ebenen platte kann es vorteilhaft sein wenn man langsam fliegen und vor allem gleiten will ohne sich mit hohen anstellwinkeln rumplagen zu müssen oder man höhere gewichte mit sich zumfliegen will und ebenfalls langsam fliegen will.

die nummer 4 mit der stufe oben und unten bringt was wenn man seinen flieger stabilisieren will, er fliegt dann bedeutend ruhiger durch windige athmosphäre.

die nummer 2 kann bissel gewicht vertragen und gleitet im vergleich zur ebenen platte besser, is aber immernoch recht flott unterwegs.

die nummer 3 is sowas wie das pondant zur bewölbten eben platte... langsam und viel auftrieb aber wenn man zu schnel wird kommts mir so vor als obs irgendwann "durchflutscht" dann wird wirklich schnell... und immer schneller :) bis zum unterschneiden :(

zusammengefasst müsstest du so oder so MEHR energie in den antrieb stecken wenn du ein KF aus deinen flieger bastelst, aber er könnte dann langsamer fliegen ohne kippelig zu werden ==[] hört sich komisch an, is aber so!


grüße
georg :w

Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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10

Dienstag, 2. November 2010, 21:47

RE: kline fogleman...

kenne nur das profil mit der simplen stufe im schwerpunkt ( enstehend durch zwei aufeinander geklebte 3er depron platten 9
das bringt was bei meinem langsamen DLG Nuri ( er wird noch langsamer )
aber das ist beim funjet Micro ja eher unerwünscht
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11

Mittwoch, 3. November 2010, 08:50

also:
ich hab dann mal geschliffen. das Ergbnis: absturz totalschaden :wall:
lag an der veränderung des schwerpunktes. der akku musste im schacht immer weiter nach hinten und ist dann hinein gerutscht. zudem reagierte er nach dem schleifen wesentlich unempfindlicher auf höhe und querruder.
er war zwar schneller aber eben auch nur schwer zu kontrollieren.

hab gerettet was zu retten war. bau einen kleineren neuen rumpf, spar nochmehr am gewicht und versuche den schwerpunkt besser zu treffen. das mit dem kf-profil ist dann wohl eher nichts für mich.

werde weiter berichten, aber heute ist es eh zu windig um zu fliegen.
gruß lekama
carpe diem

Andreas 1989

RCLine User

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12

Mittwoch, 3. November 2010, 19:32

hoffe das du erfolg haben wirst
meiner wird wohl diese wochenende feuertaufe haben
nu durch sterben des 5g motors mit 9g power an 2S 350 und 5x4,3 GWS :nuts:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas 1989« (3. November 2010, 20:35)


13

Sonntag, 14. November 2010, 17:35

2. versuch

also, der funjet hat einen neuen rumpf ca. 3cm kürzer. es sind die gleichen flügel vom 1. versuch dran.
und was soll ich sagen
:wall: :wall: :wall:

der flieger segelt nicht mal richtig. mit motor dreht er sich in einem looping vorwärts sofort auf den rücken. auf dem rücken würde er dann vielleicht fliegen, solange kann ich ihn aber nicht halten oder er steckt im boden.
was hab ich falsch gemacht? ???
danke mal wieder für eure hilfe
lekama
carpe diem

14

Sonntag, 14. November 2010, 18:02

Schwerpunkt zu weit hinten? wieviel S Schlag hast du drinn? also Anstellung der Ruder?

Andreas 1989

RCLine User

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15

Sonntag, 14. November 2010, 18:20

hätte jetzt auch auf das getippt
das mit dem s-schlag ist wichtig aber eben nicht zuviel
hab bei meinem vielleicht nen halben millimeter hinten hoch / höchstens eher weniger
viel erfolg noch bei weiteren versuchen
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16

Sonntag, 14. November 2010, 19:32

s-schlag

danke für die hilfe.
s-schlag ist genau wie beim ersten modell, die höhenruder stehen ca. 3mm ab. aber ich mach mal einfach noch ein paar versuche.
danke
lekama
carpe diem

Andreas 1989

RCLine User

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Beruf: Schreiner

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17

Sonntag, 14. November 2010, 22:34

RE: s-schlag

denke du hast zuviel s schlag für meinen geschmack deutlich zuviel
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normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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18

Sonntag, 14. November 2010, 23:32

Ähm, ich habe da am Anfang was bezüglich dem Schub und dem Gewicht gelesen,wieso sollte der Flitzer nicht senkrecht gehen wenn der Schub höher ist als das Gewicht???
Das kommt irgendwie nicht hin,er müsste ja zumindest senkrecht stehen bleiben können ohne durchzusacken, denn wenn die Geschwindigkeit null ist ist auch die Aerodynamik vollkommen egal, da bremst nichts.
So ganz kann das irgendwie nicht stimmen...?!
Und abgesehen davon, ein Schub/Gewichtsverhältnis von 1,5:1 , das reicht doch vollkommen und alles mögliche in die Luft zu befördern, vorrausgesetzt es ist kein geschlossenes System vorhanden.

Ach und was das anschleifen der Kanten und die Ruderwirksamkeit angeht ist das Ganze auch irgendwie logisch, denn umso dünner die Kante ist, umso weiter muss das Ruder wandern um in eine Luftströmung zu gelangen un der es wirken kann. bei 3mm Depron wären das dann zum Beispiel 1,5mm Ausschlag in jeder Richtung in denen nichts oder sogut wie nichts passiert und bei 6mm Depron entsprechend 3mm in jede Richtung.
Dafür erhöht sich die Geschwindigkeit weil durch das zulaufende Ende die Wirbel hinter der kante massiv verringert werden und das Modell somit weniger gebremst wird.

Aber ein schönes Modell haste da, bleib bitte an dem Projekt dran!!

Gruß,Marcus
Mit freundlichem Gruß
Marcus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »normalfreak« (14. November 2010, 23:33)