Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei FlugModell

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141

Gestern, 23:13

Flügelabstrebungen werden ja auch nicht dafür eingebaut, dass ein Absturz keinen Schaden nimmt, sondern vielmehr deshalb, um den Flügel im Flug zu festigen.
Für letzteren Zweck ist ein Einkleben im Depron absolut ausreichend.

Wenn Du der Konstruktion noch was Gutes tun willst, dann musst Du die Flügelstreben an der Rumpf-Eintrittsstelle miteinander verbinden. Zum Beispiel durch einen Querstab, der komplett durch den Rumpf verläuft. Daran wiederum wird die Flügelstrebe angebracht.

Das könnte man unter der Verwendung von Rundstäben beispielsweise mit Silikonschläuchen verbinden, das bringt noch etwas Elastizität für den Ernstfall, den Du ja intensiv zu proben scheinst.
:O


Herzlichst
Hilmar.
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142

Heute, 02:59

@Hilmar:Das hatte ich schon bei der Duck das die Streben immer ausgerissen sind -durch die Vibrationen und Lastwechsel-. Im Rumpf habe ich Innen auch Gegenhülsen. Aber bei den Flächen fiel mir noch nichts effektives für beide Belastungsrichtungen ein was hält. Bis jetzt hab ich den CFK- Stab mit Ponal Styropor (weiß und mehr Feststoffe) geklebt und nachgeklebt.
Irgendwo hier im Forum hatte ich einmal einen Flieger mit geeigneten Flansche gesehen. (glaube hier)


Außerdem brauche ich Lösungen... für den Fakt das die Streben in den Flächen ausreisen.

Den Prop von Dir hatte ich in orange drauf, aber der hielt nicht. Die beiliegenden Adapter musste ich erst aufbohren.

Dachte schon an Ruderhörner zum Aufschrauben und Gabelköpfe. Aber solche Ruderhörner quer sind riesige Bremsen. Hdfe950e42ff04447b79730081ef3174f6.jpg (800×800) (alicdn.com)


Ach ja, bei einem Teststart fiel mir auf, das wenn ich Servos bei laufenden Motor ansprach, der Motor ausging und so auch wieder auf die Nase fiel. Heim und Kondensator an Empfänger gehängt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bodobob« (Heute, 03:34)


Hilmar

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143

Heute, 10:33

was Du da beschreibst, ist eine relativ unheimliche Liste von kleinen Ungereimtheiten. Die gehören allesamt einzeln bearbeitet.


Für so ein kleines Modell sind die orangefarbenen GWS-Propeller prima geeignet.
Normalerweise sind sie an der Nabe so ausgeformt, dass sie auf übliche Prop-Saver gut drauf passen. Das ist so 'ne Kombination aus Durchgangsbohrung und Sechskant-Aufnahme.

Wenn ein Propeller mal doch nicht passt, und das kann jederzeit vorkommen, dann kann man die Bohrung entweder von Hand mit einer Propeller-Reibahle aufweiten, oder mit Hilfe der Ständerbohrmaschine vorsichtig nachbohren.
Dazu muss der Propeller auf einem Holzbrettchen absolut plan aufliegen, und man muss ihn wirklich sehr gut festhalten und niederpressen. Wenn der sich losreißt und sich mitdreht, wird das sehr gefährlich für die haltende Hand.

Ich empfehle dazu das schrittweise Aufbohren mit Zehntelbohrern. Wenn man die nicht hat, dann zumindest in 0,5-mm-Schritten.

Danach MUSS ein Propeller erfolgreich ausgewuchtet werden!
Vibrationen gehören nicht in ein Elekromodell. Schon gar nicht so stark, dass dadurch die Modellstruktur gefährdet wird. Was Du da beschreibst, muss Dir selbst zu Denken geben!


Eine praktikable Lösung gegen ausreißende Flächenstreben habe ich Dir bereits genannt.
Alternativ muss es ausreichen, wenn Du kleine Holzscheibchen (0,8er bis 1,5er Flugzeugsperrholz, Durchmesser etwa 10 bis 15 mm) mit passender Bohrung an die Rumpfseitenwände klebst. Die leiten die Kräfte etwas großflächiger ins Material ein.



Zusammengefasst:
Du musst Deine Probleme erst in den Ursachen angehen, anstatt die Auswirkungen durch Verstärkungen zu bekämpfen.



Elektrisch ist ja ebenfalls etwas ganz böse im Argen, wenn der Antrieb abschaltet.
Mit einem kleineren Propeller senkst Du den Vollgasstrom, das kannst Du ausprobieren, falls Du noch kein Wattmeter besitzt.
Ein vibrierender Antrieb zieht übrigens deutlich mehr Strom als ein sauber laufender Antrieb. Also: siehe oben.


Herzlichst
Hilmar.
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