Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 28. Januar 2015, 14:07

Abnehmbarer Flügel – aber wie? (Pylon-Aufbau)

Hallo zusammen

Zwecks transportgründen, würde ich gerne an einem EPP-Modell einen abnehmbaren Flügel realisieren.

Der Flügel wird auf einem Pylon befestigt, daher gestaltet sich die Aktion wohl etwas aufwändiger als gedacht. Hier erst einmal ein paar Fotos für das bessere Verständnis:




Nach einigem Hirnen bin ich auf folgende Idee gestossen:

Ich befestige am Pylon eine Sperrholzplatte, auf welcher wiederum eine gleich grosse zweite Platte ihren Sitz findet. Nur das dieses zweite Teil einen rechteckigen Ausschnitt hat. Das Gegenstück zu Teil 2 wäre dann am Flügel befestigt (Teil 3). Meine Idee dahinter: Der Flügel hätte so halt in allen vier Richtungen und kann dadurch gar nicht erst verrutschen. Mittig auf dem Flügel sitzt leider noch die Motorgondel, welche später den Brushless-Motor aufnehmen wird. Durch diese würde ich nun eine längere Plastikschraube drehen, welche sich an einer Mutter im Pylon (angeleimt an Teil 1) festziehen lässt.

Ich habe das hier einmal versucht skizzenhaft darzustellen:



Die Schraube würde ich dann mit einer grossen Unterlagsscheibe (ca. 2cm Druchmesser) versehen, damit der Flügel etwas breiter abgestützt an den Flügel "gedrückt" wird.


Nun die grosse Frage: Hat diese Konstruktion irgendwelche Nachteile, oder geht das Vorhaben auch einfacher zu lösen?


Ich danke euch bereits einmal im Voraus für eure Hilfe!

Gruss Manuel

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 28. Januar 2015, 14:22

Hallo.

Vom Prinzip ok, hätte ich so ähnlich vorgeschlagen.
Aber ich würde Teil 2 weglassen, das spart Gewicht. Das Sperrholz braucht auch nicht so dick sein, 1,0-1,5mm sollten locker ausreichen.
bei beanspruchten Stellen (z.B. Fürungen ect) kann man örtlich aufdoppeln.
Stattdessen klebst Du zwei Führungsstifte aus einem Buchen- oder CFK-Stab als Verdrehsicherung oben oder unten ein.
Wenn Du Buche nimmst muss der Stab auch nicht so dick sein, dann kann er bei einer unsanften Landung
als Sollbruchstelle dienen. Einen Führungsstift zu erneuern ist nicht so aufwändig wie einen Flügel neu zu bauen ;) .

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 29. Januar 2015, 23:20

Den Holzdübel nicht einkleben, sondern in ein Röhrchen einstecken, welches eingeklebt ist...
Liebe Grüße
Dirk

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

4

Freitag, 30. Januar 2015, 12:36

Den Holzdübel nicht einkleben, sondern in ein Röhrchen einstecken, welches eingeklebt ist...

Noch besser :ok: .

Auch ich lerne noch was dazu :nuts: .

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

5

Freitag, 30. Januar 2015, 13:37

Und es hat sich bei mir auch schon desöfteren bezahlt gemacht!

Den Trick habe ich in der "Trickkiste" in irgendeiner FMT aus den 80er Jahren gelesen...
Jaaa, die alten Zeiten.
Liebe Grüße
Dirk

6

Freitag, 30. Januar 2015, 13:50

Hi zusammen

Besten Dank für eure tolle Hilfe.

Was mir jetzt noch nicht ganz klar ist, wo der Dübel schlussendlich fixiert wird – wenn dieser ja nicht geklebt wird.

Bis jetzt bin ich soweit:



Soll nun einfach in die obere Sperrholzplatte ein Loch gebohrt werden, welche die Dübel aufnehmen? Unten wären diese ja nur in den eingeklebten Rohr fixiert.

Zudem denke ich, dass ich schon zwei Dübel brauchen werde, die Spannweite ist doch 1 Meter und der Flieger wiegt an die 500gr (inkl. Akku). Da werden wohl teilweise schon ein paar Kräfte auf die Flügel einwirken. Deswegen habe ich auf der Zeichung auch einmal zwei Führungsstifte hinten und vorne eingezeichnet.

Schonmal Danke für eure Antworten.

Gruss Manuel

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

7

Freitag, 30. Januar 2015, 14:08

Kurze Schrauben nehmen. Nur durch Platte-Platte-Mutter. Fertig!
Sonst quetschst Du die Gondel. Du kriegst keine Vorspannung in die Verbindung und es wabert rum.

Bevor Du ne Dübel-Schraube-Dübel-Verbindung machst, nimm doch einfach zwei Schrauben und gut ist.
Welcher Flieger? Libray?
Da langen locker 2 Stück M4 Nylon. Oder wenn Du schiss hast, dann halt 2x M5. Aber das ist schon zu fest. Da geht der Plyon kaputt, bevor die Fläche abgeworfen wird.
Oder nur 1x M4 Nylon in Holmnähe (wenn du einen hast, ansonsten dort, wo der Holm normal zu suchen ist). Und hinten vllt ne Nocke als Zentriefhilfe. Fertig. Mehr brauchst Du nicht, sonst kann die Nylonschraube ihre Sollbruchstellenfunktion nicht mehr erfüllen, weil sie hoffnungslos überdimensioniert ist!
Außer beim Crash habe ich noch keine M4-Nylon-Schraube zerstört!

Auch wenn man das von mir seehr selten zu hören bekommt: Schaumwaffel 1m, 500gr! Du siehst das zu akademisch...
Liebe Grüße
Dirk

8

Freitag, 30. Januar 2015, 15:07

Hi Dirk

Besten Dank für deine hilfreiche Antwort.

Zitat

Welcher Flieger? Libray?
Richtig ;) Hatte das Ding schon lange im Keller liegen und wollte für die anstehenden Skiferien etwas haben, was sich im Schnee starten lässt. Um den Flieger dann auch transportieren zu können, müssen eben die Flügel abnehmbar sein.

Zitat

Oder nur 1x M4 Nylon in Holmnähe (wenn du einen hast, ansonsten dort, wo der Holm normal zu suchen ist).
Habe einen Carbonstab 7 cm hinter der Flügel-Vorderkante angebacht -> Diesen sieht man im ersten Bild.

Zitat

Auch wenn man das von mir seehr selten zu hören bekommt: Schaumwaffel 1m, 500gr! Du siehst das zu akademisch...
Da hast du recht, möchte eigentlich immer alles bombenfest bauen und schaffe mir so oft unnötigen Zusatzaufwand. Aber ich versuche mal meine Ängste zu verdrängen und werde deine "M4-Nylon-Schraube"-Lösung versuchen umzusetzen :)

Das würde dann so aussehenen:



Habe ich das richtig dargestellt? Die Schraube würde dann durch einen Schacht, welcher durch Gondel und Flügel geht, direkt auf der Speerholzplatte verschraubt. Werde evtl. vor der Mutter noch einen 20cm langen Carbon-Stab zur zusätzlichen Stüze einsetzen. Die M4-Nylon-Schraube trägt dann das Gewicht des kompletten Rumpfes -> Das ist i.O.?

Gibt es einen Tipp wie man die Mutter am besten unter der Sperrholzplatte anbringen kann? Diese sollte sich ja im Idealfall nicht mehr lösen, da Sie im Nachhinein nicht mehr erreicht werden kann...

Gruss & Danke

Manuel


EDIT: Wenn ich mir das recht überlege: Würde es nicht mehr Sinn machen, die Schraube eher zentral im Pylon zu befestigen? Dann müssten doch die Kräfte gleichmässiger auf die Platte verteilt werden,oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »p51d« (30. Januar 2015, 16:43)


Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

9

Freitag, 30. Januar 2015, 20:52

Zitat gekürzt und Nummerierung durch mich:
1) Gibt es einen Tipp wie man die Mutter am besten unter der Sperrholzplatte anbringen kann? Diese sollte sich ja im Idealfall nicht mehr lösen, da Sie im Nachhinein nicht mehr erreicht werden kann...
2) ...Würde es nicht mehr Sinn machen, die Schraube eher zentral im Pylon zu befestigen?
3) Dann müssten doch die Kräfte gleichmässiger auf die Platte verteilt werden,oder?


Zu 1) Ja, ganz einfach. Am besten garnicht! :tongue: Solange es nicht Pappelsperrholz ist, kannst Du das Gewinde auch direkt ins Holz drehen!
  • Sieh zu, dass Du im Bereich der Schraube untendrunter nen Doppler aus Sperrholz klebst. So dass Du auf eine Gesamtdicke der unterfütterten Platte von mindestens 4-5mm kommst.
  • Dann bohrst Du das Gewindekernloch erstmal mit 3mm. (Aber bitte durch die komplette ausgerichtete Einheit, mit Oberplatte, sonst wirds später schwierig mit dem "finden" des zweiten Loches.)
  • Flügel abnehmen und obere Platte durchbohren mit 4mm oder 4,5mm wenn Du etwas Spiel haben willst. Weglegen.
  • In das Kernloch der unteren Platte drehst Du dann eine normale Metallschraube M4 rein. Schraube mit Inbuskopf lässt sich gut führen. Geht aber erstmal schwer.
    Falls dass wirklich garnicht geht oder Dein Probestück (!) einreißt, solltest Du es dann lieber mit bis zu 3,5mm vorbohren probieren. (3,3mm ist theoret. ideal, 3,2mm manchmal selten im Hausgebrauch vorhanden.)
    Wieder raus, Wieder rein, Wieder raus.
  • Bei Buche gehts, ist es aber ein weiches Birkensperrholz, dann ist das "Härten" des Gewindes mittels dünnfl Seku kein Fehler.
  • Danach nochmal "nachschneiden" mit der Metallschraube. Du kannst die Metallschraube auch pimpen, indem Du der Länge nach Schlitze einfräst mit Schleifscheibe oder Feile, dann hat das Gewinde sogar "Zähne" wie ein Gewindebohrer.
  • Fertig ist dein metrisches Gewinde im Holz. Solange Du nicht zweimal täglich diese Verbindung auf und wieder zudrehst und nur Nylonschrauben dafür nimmst, nudelt da auch nix aus. Brauchst ja nicht festziehen wie der letzte Honk. "Handwarm" reicht. Ist nur M4.
  • Hast Du dem Doppler noch 1-2 extra-Millimeter spendiert, dann kannst Du Dir überlegen, ob Du das Loch noch leicht ansenken willst, das erleichtert das Zentrieren.
    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass dieses Gewinde mit Materialpaarung Sperrholz zu Nylonschraube zuverlässig funktioniert. Wenn Du es dann doch mal ruiniert haben solltest, dann mach halt M5 oder M6. Bis dahin kannst Du richtig fliegen oder der Vogel ist eh schon breit...


zu 2) Ja, zentrale Schraube ist immer gut. Diese ist dann der alleinige Kraftüberträger. Der Nocken hinten ist nur ne Verdrehsicherung. Diesen Nocken könntest Du (wie oben beschrieben) als Kunststoff-Stehbolzen (aber bitte ohne Schraubenkopf! Bastelmesser und zack!) ausführen. Bricht diese tatsächlich mal ab, dann kannst Du mit nem heißen Schlitz-Schraubendreher den kümmerlichen Rest einfach rausschrauben.

zu 3) Das Problem ist bei diesem EPP-Zeugs IMMER die Krafteinleitung/-Übergang vom guten, hochbelastbaren stabilen steifen Material zum wabbeligen Schaum hin! Ich empfehle, dass die Platte in sich einigermaßen biegesteif ist (2mm reich völlig!) und dann eine vollflächige Verklebung mit dickflüssigen Seku oder mit UHU-por.

zum Bild) Ja, passt erstmal.
Schacht lässt sich super so bohren. (oder mit einem Rohr mit eingefeilter Krone in der Bohrmaschine).
Position der Schraube lieber in Schwerpunkt- und Holmnähe. Der einzige Grund für eine vordere Position wie eingezeichnet wären starke negative G-Kräfte im Flug wegen der Motorposition. Das kannst Du getrost vernächlässigen.


EDIT: Oder aber Du vergisst den ganzen Mist und machst das hier:
LibRay als kindertaugliches Baggersee Flugboot
Liebe Grüße
Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dix« (30. Januar 2015, 21:04)


10

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:28

Hi Dirk

Nochmals vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Die Methode mit dem Holzgewinde hört sich wirklich interessant an, probiere ich bei Gelegenheit sicher auch mal, ist aber für meine Begriffe bei diesem Verwendungszweck etwas zu gewagt.

Ich habe mir nun einmal folgendes gebaut (hoffe du bist einigermassen zufrieden mit mir ;)):




Die Einzelteile meines "Flügel-Adapters". Die Grundplatten sind jeweils aus 3mm- und die Aufdoppler aus 5mm-Sperrholz gefertigt.





Draufsicht der unteren Platte.




Ansicht von unten (untere Platte). Als "Gewinde" für die M4-Nylon-Schraube habe ich eine Einschlagmutter verwendet.




Alles einmal zusammengesteckt...




... und von Hand schnell etwas angezogen.


Ich bin so eigentlich recht zufrieden damit und werde die einzelnen Hälften nun einmal mit ordentlich UHU-Por an das Modell bringen. -> Ausser du/ihr habt noch grössere Einwände?!


Gruss Manuel

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:56

Braver Junge. ;-)

Ich kann verstehen, dass Du dem Holz als tragendem Gewinde nicht traust. Ausprobieren. Mein Riser100 hatte damals 2x M5 direkt in 10mm Holz reingedreht. Und der flog mit zweieinhalb Kilo!
Die 5mm Sperrholz alleine langen schon.

Wie sicherst Du den Dübel gegen Verschwinden?

Sind die Platten aus Balsa? Da sollte schon ne Maserung quer zur Flugrichtung sein. Nicht, dass es das Zeugs irgenwann der Länge nach spaltet.
Liebe Grüße
Dirk

12

Montag, 2. Februar 2015, 07:38

Hi Dirk

Die Platten sind aus Sperrholz. Ich weiss leider nicht, was die korrekte Bezeichnung für das Holz ist.

Im letzten Bild, sieht man gut, dass das 3mm starke Holz aus 6 Schichten besteht.

Zitat


Wie sicherst Du den Dübel gegen Verschwinden?
Du siehst auch alles ;) – bin mir bzgl. dem dichtmachen noch nicht ganz sicher. Wollte zuerst ne Schraube reindrehen, das verzieht aber evtl. das Rohr... Der Stab passt aktuell spielfrei in die Buchse, dass sollte auch so bleiben. Werde daher wohl einfach ein 3mm Stück von dem Stab in die Buchse kleben (oder geht es eleganter?).

Ich bin beim Umgang mit Holz leider noch relativ unerfahren – habe in den letzten Jahren immer nur an Schaumwaffeln herumhantiert und mir kürzlich nun mal so nen kleinen Guillow-Bausatz gekauft. Damit möchte ich mich dem Thema Holzbau etwas annähern... Werde mir da bzgl. Zusammenbau sicherlich auch wieder Rat hier im Forum holen :)

Aber jetzt muss ich erst einmal die LibRay fertigstellen :)

Gruss Manuel

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

13

Montag, 2. Februar 2015, 09:13

OK. Schaut nach Buche aus.
Da mit ist das die Stelle am Modell, die nach dem Motor als letzte kaputt gehen wird. ==[]

Schau mal, dass Du da noch ein paar erleichterungen reinsägst/bohrst. z. B mit Laubsäge oder Lochsäge. Aber Vorsicht, Holz kann schnell reißen/splittern. Das sieht ziemlich massiv aus. Damit nachher weniger übrig ist, als Du weggenommen hast. :)

Mit "Dübel sichern" meinte ich, dass er weder nach oben, noch nach unten rauskann:
Röhrchen verschliessen (Klecks Harz? Muss ja nicht dicht sein!) und die Bohrung in der oberen Platte auch.
Liebe Grüße
Dirk

14

Donnerstag, 5. März 2015, 16:11

Hallo zusammen

Wollte den Thread hier noch ordentlich abschliessen:

War gestern Abend (war schon gut am eindunkeln) das erste Mal mit meiner LibRay in der Luft. Naja, was soll ich sagen :). Hätte mir nie träumen lassen, dass sich dieses Modell so gut fliegen lässt. Ging locker von der Hand weg und fliegt extrem stabil & ruhig. Man kann die Libray sehr langsam fliegen, macht aber auch bei vollem Tempo noch eine gute Figur. Selbst Loopings und Rollen steckt das Modell noch einigermassen gut weg (wollte wissen ob der Pylon-Aufbau/abnehmbarer Flügel wirklich hält :tongue: ). Da ich mit viel zu grossen Ruderausschlägen unterwegs war, war ein Kurvenradius von ca. 4 Meter kein Problem ;) (werde die Ausschläge aber sicherlich noch anpassen).

Hatte eigentlich grosses Bedenken, dass der Flieger mit seinen 570gr viel zu schwer geworden ist. Aber mit dem verbauten Turnigy 2826-10 an 3S ist das Ding masslos übermotorisiert und zieht das Gewicht nahezu senkrecht nach oben.

Nun noch zum abnehmbaren Flügel: Das System funktioniert einwandfrei und fliegt sich in der Luft auch sehr stabil! Bin froh, hier nachgefragt und solch hilfreiche Antworten erhalten zu haben. An dieser Stelle nochmals ein nettes Dankeschön!

Ich habe die LibRay übrigens als Flieger für den Winterurlaub (Skiferien) gebaut – daher ist bei mir nicht alles 100% wasserdicht wie das bei einem Wasserflieger nötig wäre. Einzig den Servo's an Flügelunterseite werde ich noch einen Spritzwasser-Schutz spendieren und die Motorkabel etwas schöner verlegen. Evtl. wird der Unterboden dann noch getapt, damit er im Schnee etwas schöner rutschen wird.

Hier noch ein paar Bilder:








Und der Jungfernflug bei Sonnenuntergang:







Gruss Manuel