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mampe47

RCLine Neu User

  • »mampe47« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Beruf: Rentner

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1

Dienstag, 10. Februar 2015, 17:15

DRAGONFLY von Ripmax

Hallo Freunde,
ich beabsichtige mir den "Alleskönner" Dragonfly von Ripmax zuzulegen, um auch mal auf dem Wasser und der Wiese Starten und landen zu können. Wer hat denn Erfahrungen mit diesem Flieger?
Speziell interessiert mich
A) Ich fliege mit dem Sender Spektrum DX6i, sollte als Empfänger ein Spektrum AR 610,oder ein Spektrum AR 6210 oder ein Spektrum AR 635 mit AS3X zum Einsatz kommen?
B) Reicht ein LIPO 1200 mAh oder besser doch ein LIPO 2200 mAh?
C) ist es sinnvoll die Rumpfunterseite mit Panzertape abzukleben?
Für Meinungen bedanke ich mich im Voraus
Mampe47

2

Dienstag, 10. Februar 2015, 23:28

Hallo Mampe47,

zu A):

Ich fliege die Dragonfly ebenfalls mit der DX6i. Als Empfänger verwende ich den AR 600, den gab es auch mal als "Wet Protect"-Ausführung ab Werk. Du kannst den AR 610 oder den AR6210 auch verwenden. Einen AS3X Empfänger braucht es, meiner Meinung nach, nicht für die "Libelle".

zu B):

Ich verwende 1600 - 1800 mAh LiPo´s, das ist ein guter Kompromiß zwischen Gewicht und Flugdauer. Man kann natürlich auch mit 2200 mAh fliegen, dazu muß aber der Regler weit nach hinten gesetzt werden um mit dem Schwerpunkt hinzukommen. Selbst bei den von mir verwendeten 1600-1800 mAh LiPo´s mußte ich den Regler schon etwas nach hinten versetzen. Bei Wasserflug würde ich den Vogel so leicht wie möglich halten, um so besser klappt das Abwassern. Manche verlängern dazu die Stufe am Rumpf etwas nach hinten, ich komme aber auch mit der Serienversion der Stufe ganz gut zurecht.

zu C):

Ja es ist sinnvoll den Rumpf mit Panzertape, GFK-Tape zu bekleben. Zum einen wird der Rumpf dadurch geschützt und zum anderen rutscht der Vogel damit besser auf Gras oder Schnee (= kürzerer Startweg).

Als Anlage ein paar Fotos von meiner Dragonfly:

- Einbau des Empfängers (mit Stützkondensator + Modellfinder/Alarmpiepser)

- Austausch des originalen EPP-Spinners + Aluklemmhalter für den Prop (das sollte gemacht werden, da der serienmässige EPP-Spinner und der mickrige Aluklemmhalter ziemliche Unwuchtigkeiten verursachen, bei der Gelegenheit auch gleich die Luftschraube entgraten + wuchten)

- ein weiterer Tipp: das Scharnier des Seitenruders mit Panzertapestreifen verstärken, da ansonsten bei Starts von der Graspiste dieses u.U. abgerissen werden kann.

- den beiliegenden Luftballon als Schutzhülle für den Regler habe ich nicht verbaut, sondern den Regler mit Wet Protect ordentlich "geflutet", das reicht auch für die Wasserfliegerei.

- für den Erstflug ordentlich DR+Expo und kleine Ruderausschläge, speziell an den Querrudern, wählen. Das Teil hat eine ganz ordentliche Rollrate und das kann durchaus zu "Überraschungen" beim Erstflug führen. ;)

Ansonsten viel Spaß mit der Dragonfly! Es gibt auch den baugleichen Skipper vom grossen Chinesen ist um einiges günstiger in der Anschaffung und qualitätsmässig auch ganz ordentlich verarbeitet, leider meistens nicht lieferbar. Ich habe meine Dragonfly bei einem deutschen FH gekauft, das war mir damals den Mehrpreis wert denn damit habe ich im Garantiefall etc. einen Ansprechpartner vor Ort.

Am meisten Spaß macht mir die kleine Libelle auf Schnee, wenngleich es die letzten Winter nicht allzu oft dazu Gelegenheit gab wegen Schneemangels hier bei uns. Hier ein Video beim Schneefliegen:

»tumarol« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_2751.jpg
  • IMG_2754.jpg
  • IMG_2756.jpg
  • Dragonfly Leistungsmessung 01.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tumarol« (10. Februar 2015, 23:40)


3

Sonntag, 15. Februar 2015, 00:17

Der Skipper ist jetzt auch im meinem Hangar, aber der Jungfernflug gestaltet sich heute mit argen Hindernissen.

HK gibt den Schwerpunkt ca 10mm hinter der Abreisskante am Rumpf an. Wenn ich den mit einem 3S-2200mAh-Akku einstellen dann liegt mein Akku sehr weit hinten in Tunnel, weit weg von Akku-Brettchen und die Kiste fliegt sich deutlich hecklastig. Mittlerweile liegt er deutlich weiter vorne im Rumpf und es wird besser, aber segeln will er immer noch nicht wirklich, weitere Probeflüge verhinderte die einbrechende Dämmerung. Wo hast du denn deinen Schwerpunkt?

4

Sonntag, 15. Februar 2015, 01:28

Ich habe an der Dragonfly den Schwerpunkt (lt. Anleitung) ebenfalls auf 10mm hinter die Stufe am Rumpfboden eingestellt. Fliegt damit einwandfrei + optimaler flacher, langezogener Abfangbogen beim Abfangbogentest und relativ gute Gleiteigenschaften.

Evtl. falsche EWD? Kann ich mir zwar nicht vorstellen das da was beim Zusammenbau des Heckleitwerkes schiefgehen könnte da die Passungen eigentlich Baufehler ausschliessen sollten, so ist/war es zumindest bei der Dragonfly. Steht das Höhenruder bei Neutralflug im Strack oder ist es angestellt?

Am besten einen windstillen Flugtag abwarten den Vogel auf deinen bevorzugten Flugstil auswiegen /-trimmen und dann in den Abfangbogen schicken und kucken was Sache ist.

5

Montag, 16. Februar 2015, 00:03

Danke für deine Rückmeldung :)

Ich denke, die saugenden Passungen an Flügen und Leitwerk lassen eine ungenaue Montage nicht zu, insofern gehe ich davon, das die EWD passt. Mein aktueller Schwerpunkt liegt eher auf der Linie der Abrisskante, also im Grunde noch innerhalb der 10 mm Toleranz. Die Ruder stehen alle gerade, mein einziger Unterschied zum Lieferzustand ist ein anderer BL-Steller, weil ich den Originalsteller wegen eines verwechselten Adapter verpolt und darum durch einen Turnigy Plush 40 ersetzt habe. Der könnte etwas leichter als der Original sein. Heute war es mit für einen weiteren Testflug zu windig und zu kalt.

Ich habe den Eindruck, dass der Skipper sehr heftig bereits gringere Querruderausschläge reagiert. Wie hast du deine Ruderauschläge eingestellt?

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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6

Mittwoch, 18. Februar 2015, 23:00

Fliege den "Skipper" mit max. 1300 er Akku, ( also ca. um die 100 gr.) ... mit 2200 er ist er deutlich zu schwer !
Das Teil fliegt easy und unkritisch und hat schon zig Starts und Landungen auch Schnee und Wasser hinter sich.
Flugzeit gute 5 Minuten, der Trend geht zum 2. und 3. - Akku :ok:
Habe nix geändert, der Regler ist ja versiegelt, der Empfänger ist hinten untergebracht...und die Klappe habe ich mit TESA abgedichtet !

Ach so, die QR brauchen nur ein paar Grad, auf Schalter 3 habe ich Vollausschlag, das quirlt dann regelrecht :D
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

7

Donnerstag, 19. Februar 2015, 10:13

Also ich habe den Skipper von HK und der ist identisch mit der dragonfly (hatte ich auch mal) ich fliege mit einem 2200mah Akku. Habe dazu das klettband etwas nach hinten verlegt. Der Akku schaut von oben betrachtet nur noch zur hälfte aus dam schacht. Fliegt super... Nix hecklastig... Sauberes flugbild. Bilder kann ich nachliefern falls erwünscht

8

Donnerstag, 19. Februar 2015, 11:37

Mir fehlt aktuell die Zeit für weitere Testflüge, aber an Fotos bin ich sehr interessiert. Danke im Voraus :)

9

Freitag, 3. Juli 2015, 23:18

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und benötige Hilfe. :ansage:

Habe meinen Skipper mit 2200 Akku gestern von kurzgemähter Wiese aus gestartet.
Schwerpunkt wie in anderen Beiträgen eingestellt.
2200 Akku ist bei Draufsicht ca. 1 cm im Schacht sichtbar.

Hat ca. 40-50 Meter gebraucht, bei voll gezogenen Höhenruder, bis er abhob (Ausschläge 30% reduziert)!!!
Habe den Eindruck, das Modell klebte regelrecht am Boden beim Start.
Nach eingeleiteter Linkskurve ist das Modell über die Nase abgekippt. :angry:

Ich finde, der Motorsturz ist bei meinem Skipper ziemlich nach unten geneigt.
Ist das bei euren Modellen ebenfalls so?
Woran könnte es noch liegen?
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
mquax

10

Freitag, 3. Juli 2015, 23:43

Hallo Forum,


Ich fliege den Dragonfly mit 3 S 2200 mAh.



Das funktioniert einwandfrei. Allerdings muss man dann den Regler nach hinten versetzen damit man mit dem Schwerpunkt hinkommt. Der Akku liegt dann etwa dort wo der Regler ursprünglich montiert war.
Der Akku hält bei mir 6 min (bei ca 3,8 Volt Restspannung pro Zelle).
Nach meiner Meinung macht deshalb ein kleinerer Akku wenig Sinn.
Der Flieger mag es schnell geflogen zu werden (jedenfalls ist das mein Eindruck) deshalb gebe ich immer ordentlich "Gas".
Ich finde der Flieger fliegt wie ein Jet !!
Mein Dragonfly habe ich auf der "Rutschfläche" mit GFK- Tape verstärkt, das finde ich durchaus angebracht und auch Sinnvoll.
Die Ausschläge sind bei Höhenruder und Seitenruder durchaus nicht zu klein zu wählen, sonst kommt er nicht hoch und man muss auch mit dem Seitenruder den (Boden) Start ordentlich aussteuern.
In der Luft ist das Seitenruder eher überflüssig, auf Querruder reagiert das Flugzeug eher heftig, kein Wunder bei der geringen Spannweite.


Ich wünsche euch viel Spass mit dem Dragonfly, ich mag den Flieger inzwischen sehr.


Viele Grüße Helmut


PS: mquax, Kurven bitte ohne bzw. nur mit wenig Seitenruder fliegen (ich würde sogar sagen eher Seitenruder gegen die gewünschte Richtung geben natürlich nur sehr dezent, die Kurve mit Querruder und Höhenruder steuern). Ich fliege Kurven mit Querruder und ordentlich Höhenruder.
Viele Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Datterich« (3. Juli 2015, 23:59)


11

Samstag, 4. Juli 2015, 10:11

hi,

ich kann mich dem oben gesagten anschliessen. Schwerpunkt gut einstellen, ggf etwas Blei unter die Wartungsklappe für den Empänger. Höhenruder habe ich auf 50 % begrenzt mit 45 Expo. Da habe ich dann im Flug recht stressfreie Auschläge und trotzdem für Handstart Reserven wenn der Schwung beim Wurf mal nicht reichen sollte. Probleme für den Bodenstart machen dann gerne mal kleine Löcher in der Wiese, die bremsen sehr. Auf dem Wasser gut aufpassen. Bei nur etwas Wind ist der eintauchende Teil des Seitenruder viel zu klein um bei geringer Fahrt in die angestrebte Startposition noch wirksam zu sein. Und Wellengang mag er auch nicht wirklich ;) Noch mehr Höhenruder für den Start kann dann auch nicht schaden. Querruder sehr begrenzen, ich habe nur ca 15% des Servoweges gelassen. Dass er in den Kurven die Nase runternimmt scheint mir bei der Tragflächenform normal. Das ist ein extremer Delta, legt der sich in die Kurve entwickeln die schmalen Flächenanfänge noch weniger Auftrieb. Das kann eine spannende Aufgabe werden das dann mit einer Kombi aus Höhen- und Seitenruder wieder auszugleichen. Gelingt mir auch nicht immer und sollte man nur mit reichlich Höhenreserve üben. Der Motorsturz (EWD) ist normal und in der Tat recht heftig, aber im Flug nimmt der Skipper auch eher die Nase hoch und das Höhenruder steht dann waagerecht in der Luft. Das war schon bei dem urspünglichen Vorbildmodell so.

Mit 3s2000mAh40C habe ich im Teillastbetrieb Flugzeiten um 8 - 9 Minuten. Den wasserdichten Regler habe ich aktuell durch einen normalen 40A-Regler ersetzt, weil der mal schlappe 10 gr leichter ist. Vom Motorstrom würde auch ein 30A-Typ reichen, aber der wird im geschlossen Rumpf dann noch wärmer. Den Rumpf habe ich unten und an den "Winglets" mit etwas stabilerem durchsichtigen Packband abgeklebt. Das nimmt auch bei Kontakt mit der stoppelig gemähten Heuwiese keinen Schaden.

Ein leichtes Problemkind sind die Propeller. Der Werkspropeller hat gut Schub, ist aber spröde wie Espenlaub und nirgendwo als Ersatztteil zu bekommen. (Ich habe sowieso noch nirgendwo Teile gesehen). Der King liefert einen ähnlich aussenden 6*4-Prop, aber der ist unwuchtig ohne Ende und selbst gewuchtet noch relativ laut. Ungewuchtet rappelt der die Schrauben im Motorspant locker! Alternativ habe ich jetzt 6*4 aus Speed 400 Electric-Reihe von APC drauf. Die sind wunder leise, haben aber wohl im mittleren Drehzalbereich etwas weniger Schub als die anderen. Die "APC-Style"-Props vom King haben mich arg enttäuscht, zwar auch schön leise aber wesentlich weniger Schub, damit wird der Wurfstart zur Glückssache.

Definitiv kein Einsteigermodell aber mit etwas Übung gelingen wunderschöne Punktlandungen mit ihm :)

12

Sonntag, 5. Juli 2015, 00:09

Herzlichen Dank an Datterich und Hubbibub für die ausführliche Info.
Werde das Erfahrene gleich umsetzen.
Ist in der Tat mein erster Delta.
Jetzt muss die geknautschte Nase (Länge 15 cm) erstmal ins heiße Wasser, damit er wieder in Form kommt und die Haube wieder passt.

Gruß
mquax

13

Sonntag, 5. Juli 2015, 13:51

Achja, nochwas, evtl schon hier gelesen aber nicht minder wichtig. Die Elastoflaps an den Rudern sind sehr dünn und speziell das Seitenruder ist bei Bodenstart und bei der Landung sehr belastet. Es mach Sinn, dieser schon bevor sie abreissen mit (wasserfestem) Klebeband zu verstärken. Bei den Höhen- und Querruder reicht da wohl ein breites und stabiles Tesa-Packband, für das Seitenruder habe Glasfasertape eingesetzt, nach dem bei meinem ersten Skipper das normales Packband nach Versuchen im Wasser versagt hat.

14

Montag, 6. Juli 2015, 00:34

Hallo Hubihub,

Deine Ruderausschläge kann ich nicht nachvollziehen. Ich weiß zwar nicht wie groß Deine Ausschläge in mm gemessen sind, aber wenn ich lese 50 % Höhe und 15 % Querruder dann finde ich das schon sehr irritierend. Ich finde der Dragonfly benötigt schon ordentliche Ausschläge auf Höhe und auch auf Seite. Bei Querruder ist sicher weniger nötig, aber 15 % ... erscheint mir sehr wenig. Ich habe im übrigen 50 % Expo auf allen Rudern.
Das Seitenruder ist mir auch schon abgebrochen, ich habe zwei Scharniere eingesetzt und außerdem das Seitenruder (ich bevorzuge Bodenstart, ich kann mir nicht vorstellen das ein Wurfstart mit dem Dragonfly möglich ist) unten etwas gekürzt und es mit einem Carbon 6mm x 1mm Flachstab hochkant geschützt.

Viele Grüße Helmut
Viele Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Datterich« (6. Juli 2015, 00:40)


15

Montag, 6. Juli 2015, 01:00

Etwas möchte ich noch loswerden !

Der Dragonfly ist aus meiner Sicht weder ein Slow- noch ein Parkflyer.

ich finde der Flieger sollte schnell und weiträumig geflogen geflogen werden.
Und sicher ist der Anfänger damit überfordert.

Tschööö Helmut
Viele Grüße

Xvirus

RCLine User

Wohnort: Drevenack

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16

Montag, 6. Juli 2015, 09:18

Ich fliege den Skipper ausschließlich vom Wasser aus.

Akkus nehme ich 3S 1500-1800mAh, ich finde 2200mAh sind viel zu schwer für den schon so schwer geratenen Vogel, damit wird er im Verhältnis unnötig 70-80g schwerer und muss dann zwangsweise natürlich noch flotter geflogen werden als er schon ist. Mit den kleineren Zellen bleibt er auch gut mit Halbgas oben. Flugzeit komme ich im Schnitt auf 10min. bei einer Restkapazität von 20-30% in den Zellen.

Verstärkungen in irgendwelcher Form habe ich bisher noch nicht für nötig gehalten, das mag vielleicht am ausschließlichem Wassereinsatz liegen ;)

Slow ist er wirklich nicht, aber Park-fähig finde ich doch :D
»Xvirus« hat folgendes Bild angehängt:
  • Skipper Niederfeldsee.jpg
Don't drink and fly!

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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17

Montag, 6. Juli 2015, 10:22

Also etwas weiträumiger will der Kleine schon geflogen werden, auch so richtig langsam geht auf keinen Fall......
aber im Park war ich damit auch schon, bei Schnee, vielen Bäumen drumherum und einer Menge Zuschauer. :prost:

Nehme 1300-1500 er Akkus, tape nichts, denn je weniger Gewicht, desto besser!
Das SR nutze ich kaum, beim QR habe ich schon viel EXPO und kleine Ausschläge drin !

@ Xvirus--- > TOP Wasserfluglocation !
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

18

Montag, 6. Juli 2015, 14:19

Ich fliege den Skipper ausschließlich vom Wasser aus.
Ditto

Zitat

Akkus nehme ich 3S 1500-1800mAh, ich finde 2200mAh sind viel zu schwer für den schon so schwer geratenen Vogel, damit wird er im Verhältnis unnötig 70-80g schwerer und muss dann zwangsweise natürlich noch flotter geflogen werden als er schon ist. Mit den kleineren Zellen bleibt er auch gut mit Halbgas oben. Flugzeit komme ich im Schnitt auf 10min. bei einer Restkapazität von 20-30% in den Zellen.

Ich habe 1800er oder relativ leichte 2000er. Allerdings fliegen wir ihn meist sehr dynamisch, den Gasknüppel viel im oberen Bereich, d.h. bei 5min gehts langsam zu Ende. Schwache Akkus halten das einfach nicht gut aus. Den Prop mußte ich noch nicht tauschen, nur den Spinner runternehmen, weil er sich mal losgedreht hatte. Wellen sind kein Problem. Allerdings habe ich schon einen Dragonfly und einen Polaris umkippen gesehen bei starkem Seitenwind.

RK

19

Dienstag, 7. Juli 2015, 15:07

Mein Skipper ist zwar mittlerweile verkauft , doch ich hatte ihm vorher noch einen Aluspinner mit einer ordentlich gewuchteten GWS-Schraube verpasst.
Mit dem Zangenampermeter waren die Ampere ziemlich gleich , doch man merkte wesentlich mehr Zug und weniger Gedröhne.....
Wichtig ist die Abrisskante der vorderen Rumpfstufe scharf zu halten , sonst saugt er sich auf dem Wasser fest. Gezogenes Höhenruder trägt dazu noch bei.
GFK-Taper sollten dabei konzentriert sein und eine 100%ig scharfe Kante abkleben !
Gruß von der Küste ,Joachim


Fläche : Dynam Pitts Python S12--PZ Extra 300--Dynam Hawker Tempest
Segler : MPX EG Pro--Baracuda 1500 E -
Speedo Pro MK II--Schweißgut Chinook II - Thor - Nuri XXs - Nuri163 - Green Wing - Strong Mini - Miro Light - EPP Hai
Wasser : TT-Outlaw JR OBL
Erde: HSP Torche Pro...Märklin-Spur Z
TX : DX6i/DX8

__________________
http://www.mfc-tarp.de

20

Dienstag, 7. Juli 2015, 20:45

so, ich konnte endlich mal mein Setup nach sehen. (Anmerkung: Mein Sender verfügt jeweils für Quer, Seite und Höhe über jeweils 3 stufige D/R-Schalter) Mode 2, Rechtshänder / -Werfer

Querruder: Stufe 0 = 15% mit 55% Expo (Standard zum Start) Stufe 1 18% mit 25 % Expo, Stufe 2 25% mit 25% Expo. Mit den Stellungen 1 und 2 kann man ein wenig rumturnen , Stellung ist eher zum stressreduzierten Cruisen.

Seitenruder steht mittlweile standardmässig auf Stufe 2 = 100% mit 20% Expo. Ich fliege aber auch nur sehr wenig mit Seitenruder, da reagiert er mir viel zu träge. Für Wasser gibt es eine 4 Stufe mit 125 %

Höhenruder: Stufe 0 40% mit 20% expo, Stufe 1 50% mit 45 % Expo 100 % mit 35 % Expo. Stufe 0 und 1 verhalten sich im mittleren Knüppelbereich sehr ähnlich, Stufe 1 bietet aber eine kleine "Notreserve" wenn der Handsatrt mal nicht so gut geklappt hat und ist daher der Standard geworden. Stufe 2 wurde noch nie geflogen.

In dem Setup gelingen bereits mit Quer auf Stufe 0 und Höhe auf 1 nette Wendemannöver, in dem man erst mit Quer in den Messerflug geht, dann mit Höhe eine superenge 180°-Wende und mit Quer wieder gerade stellen.

Unsere Wildflieger ist zwar supergross, ca 500 * 500 m aber ganzjährig mit Grass / Heu mit min 10 cm - hüfthoch bewachsen. Da ist an Bodenstarts nicht zu denken, Schnee gibt das hier normal keinen. Zum Start den Skipper im ermittelten Schwerpunkt anfassen und mit ca 3/4 Gas kraftvoll nach oben und Vorne werfen. Sowie er die Hand verlassen hat Vollgas geben und Höhe ziehen. Windrichtung beachten. Selbst bei nur leichtem Wind immer gegen den Wind starten. Meine Abreisskannte hat durch Bodenkontakt in der Rumpfmitte ein kleine Abflachung, wenn ich mal zu Wasserstarts kommt, werde ich die vorher noch wieder schärfer machen.

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