Helm

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41

Dienstag, 21. Februar 2017, 21:06

@ Hilmar,
mit dem Gewicht werde ich voraussichtlich keine Probleme haben.
Werde wohl nicht über 320 - 330 g kommen.

Die Flügel sind inzwischen fertig.
Die Halteplatte für das Bugrad muss nur noch eingeklebt werden.

Gruß :w
Helmut
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42

Donnerstag, 23. Februar 2017, 10:24

Danke Hilmar, wieder was gelernt :ok:

Rumpf, Leitwerk und Flächen habe ich nun auch soweit, nur habe ich voller Elan schon den Rumpf unten vorn verschlossen, nun muss aber noch das Fahrwerk dran/ rein zzz :tongue: :nuts:
Der Nemo braucht sowieso etwas länger, erst mußte noch ein Otto fertig werden und der Jupiter Duck Plan liegt ja auch hier rum... preisgünstige Flieger aus "Baustellenabfall" zum Selberschnitzen- genial... bin angefixt, mir wird langsam Angst vor der nächsten Aviator-Ausgabe ;)

Btw. ...es wird ein Nemo, die beste aller Frauen findet den schön, soll mir recht sein ;)

Grüße
Samson
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43

Donnerstag, 23. Februar 2017, 10:42

Aber was sicherlich passieren wird, ist das Zustandekommen eines negativen Wendemomentes, das heißt dass der kurvenäußere Flügel abgebremst wird. Das kommt einem Seitenruderausschlag in die Gegenrichtung gleich, also sehr unangenehm zu fliegen, und im Extremfall geht es gar nicht um die Kurve, sondern es entsteht nur ein Abkippen.
@Samson
Was Hilmar schreibt ist absolut richtig und für´s Modell überlebenswichtig! Meine Avionette hat auch eine gewölbte Platte als Profil, und obgleich ich die QR schon mechanisch deutlich differenziert habe, hängt das Heck furchterregend in der Kurve. Ich war heilfroh, dass ich mit SR dagegenhalten konnte!

@ Hilmar
Danke für die Erklärung - bis zu deinem Beitrag kannt ich nur das Phänomen, jetzt habe ich auch die Lösung. (Auch wenn ich intuitiv schon in die richtige Richtung gedacht habe)
Gut dass ich 2 QR-Srvos habe, da kann ich die Restdifferenzierung Senderseitig erledigen!

Marcellus
(ernsthaft) laufende Projekte: Macchi M.16 (1:6), Boulton Paul P.100 (1:12)

Helm

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44

Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:42

Ja, Hilmar, auch von mir ein Dankeschön!!!

Überlege gerade, wie ich die Flügel befestige.
Dabei merkte ich, dass die V-Form mit 1% pro Seite angegeben ist.
Gezeichnet (Schnitt A) ist aber rund 3% pro Seite.
Nun bin ich mir nicht sicher, was richtig ist!
Oder komt es da nicht so drauf an?

Gruß :w
Helmut

Hilmar

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45

Donnerstag, 23. Februar 2017, 22:42

Hm..
als Hochdecker ist die V-Form nicht ganz so kritisch, und ein Seitenruder ist ohnehin nicht vorhanden. *)
Daher würde ich sagen, dass man ruhig optische Aspekte überwiegen lassen kann und weniger V-Form einbaut.



*) grundsätzlicher Zusammenhang:
viel V-Form bewirkt starke Reaktion des Seitenruders auf die Längsachse, also die Rollbewegung. Gegenbeispiel wäre ein Kunstflug-Shocky, die sind ja völlig neutral ausgelegt. Wenn man da das Seitenruder betätigt, tut sich in Sachen Roll gar nichts. Wenn derselbe Shocky V-Form hätte, dann könnte man auch ohne Querruder Kurven fliegen.

Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

Helm

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46

Freitag, 24. Februar 2017, 20:50

Hm, ich sehe gerade, dass ich in Beitrag 44 die V-Form mit 1% bzw. 3% angegeben habe.
Gemeint sind natürlich 1° und 3°.
Bauen werde ich den Flügel nun mit 1,5° pro Seite.
Habe noch ein Bild angehängt von der kleinen Probefläche mit Querruder.

Danke Hilmar für deine Infos!

Gruß :w
Helmut
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Hilmar

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47

Freitag, 24. Februar 2017, 22:55

Habe Lutz gefragt, und er sagt dass 1° pro Seite korrekt sind.

Herzlichst
Hilmar.
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Helm

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48

Samstag, 25. Februar 2017, 09:18

Hallo Hilmar,

du scheinst ja gute Verbindung zu Lutz zu haben. Prima!
Da gibt es im Plan noch eine Unklarheit.
Könntest du ihm noch eine Frage stellen?
Beim Hauptfahrwerk steht 0,5 mm Balsa.
Mit dieser Angabe kann ich nichts anfangen.
Ich nehme ja stark an, dass damit 0,5 cm Balsa gemeint sind, oder?

Danke für dein sich drum kümmern.

Gruß :w
Helmut


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Hilmar

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49

Samstag, 25. Februar 2017, 20:23

Spontan würde ich eher sagen dass hier 0,5 mm Sperrholz gemeint sein sollte?


Herzlichst
Hilmar.
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Helm

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50

Sonntag, 26. Februar 2017, 12:53

Also, ich werde das Fahrwerk so aufbauen:
Auf die Grundplatte von 4 oder 5 mm Balsa kommt der 1,5mm Stahldraht.
Evtl. wird er eingelassen.
Sonst wird außen rum mit 1,5 mm Balsa ausgefüttert.
Und darauf kommt dann wie angegeben 0,6mm Sperrholz,
damit der Draht in seiner Position bleibt.
Das gibt eine recht stabile Geschichte.

Gruß :w
Helmut

51

Sonntag, 26. Februar 2017, 13:39

Auf die Grundplatte von 4 oder 5 mm Balsa kommt der 1,5mm Stahldraht.
Evtl. wird er eingelassen.
Sonst wird außen rum mit 1,5 mm Balsa ausgefüttert.
Und darauf kommt dann wie angegeben 0,6mm Sperrholz,
Ja, macht Sinn.
4mm Balsa reicht dicke, 5mm bedeuten ca. 15g mehr! (wobei hartes 4er Balsa auch wieder schwerer als 5mm weiches sein kann :wall: )
Um den Stahldraht heraum auffüttern = :ok:
unten würde ich nur 0,4er Sperrholz drauf machen, wenn vorhanden!

Marcellus
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52

Montag, 27. Februar 2017, 20:28

Zwei Bilder vom Schleifen der Flügel.
Und zwei Bilder vom Hauptfahrwerksträger.
Als Grundplatte habe ich nur 3mm Balsa genommen und dann mit 1,3 mm Balsa aufgefüttert.
Oben drüber kommt dann 0,8mm Birkensperrholz (da hatte ich gerade noch ein Stück.

Eine Frage ist mir da aber noch gekommen.
So ähnlich habe ich ja schon zwei oder drei Fahrwerke gebaut.
Da habe ich den Stahldraht immer gut eingeharzt.
Die Fahrwerksbeine waren da aber lang und deshalb beweglich.
Nun sind sie nur rund 20mm lang.
Ob ich wegen der besseren Federung die Schenkel nicht einharzen sollte?
Wenn die Schenkel lose in der Nut liegen können sie sich leicht verdrehen und die Federung ist besser.
Es kann dann aber evtl. auch sein,
dass bei einer härteren Landung der Stahldraht nach oben durchgedrückt wird. Oder?
Ich tendiere zum Einharzen.

Gruß :w
Helmut
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53

Mittwoch, 1. März 2017, 12:30

...ausm Parallelfred:

Zitat

Und die Flächen dann aber auch!?
Ich werde meine abnehmbar bauen, damit die Geschichte besser zu transportieren ist.


Wie? Bilder!
Andere grübeln auch darüber ;)

Grüß
Samson
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Helm

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54

Mittwoch, 1. März 2017, 20:54

...ausm Parallelfred:
Zitat
Und die Flächen dann aber auch!?
Ich werde meine abnehmbar bauen, damit die Geschichte besser zu transportieren ist.


Wie? Bilder!
Andere grübeln auch darüber
Nicht nur andere! Ich auch!
Aber im Hinterkopf ist schon so eine leise Ahnung.
Mal sehen ob sich das verwirklichen lässt.

Doch zunächst habe ich mal das Hauptfahrwerk zusammengesteckt.
War eine ganz schöne Fummelei die Herstellung.

Gruß :w
Helmut
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55

Donnerstag, 2. März 2017, 21:12

Die Flügel sollen abnehmbar sein.
Habe erst überlegt, ob ich dazu die Flügelstreben auch abnehmbar mache,
denn wenn sie am Flügel hängen ist die Bruchgefahr groß und die Geschichte ist unhandlich.
Wenn die Streben am Fahrwerk bleiben ist es auch nicht viel anders.
Nun bleiben die Streben zwar fest mit dem Fahrwerk verbunden, doch das ganze Fahrwerk wird abnehmbar.
Es wird mit zwei Zapfen und einer Schraube unter dem Rupf fixiert.
Die Halteplatte, die im Rumpf eingeklebt wird, ist aber noch nicht gebaut.
Wie ich die Streben (leicht abnehmbar) am Flügel befestige, steht noch nicht fest.

Einen guten Abend noch!

Gruß :w
Helmut
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56

Freitag, 3. März 2017, 15:58

Hallo Helmut,

wenn Du dem jetzt noch eine Schicht Balsa in dieser Stärke Oben drauf setzt, müßte das recht stabil werden. Da müßte mMn ordentlich Gewicht / Wucht dahinter sein, damit das ausreißt. Allerdings könnte es sein, daß die Depronteile seitlich beim Einfedern des Stahldrahtes aus dem Loch, aus dem sie nach Draußen treten, mit der Zeit / einem heftigen St0ß Langlöcher machen oder zumindest Spuren beim zurückfedern im Depron hinterlassen, oder?
Gruß, Jockel

57

Freitag, 3. März 2017, 16:52

Das sieht schon richtig gut aus! :ok:

Über die Streben grüble ich auch.
Ich habe mir das so gedacht, dass die Streben mit einer Nylonschraube an einem kleinen Keil an der Fläche befestigt werden. Unten am Fahrwerk dachte ich nur an Stecken, oder meint ihr, dass da auch Zugkräfte in nennenswertem Umfang auftreten? ??? Obwohl, wenn die Flächen tragen, dann werden wohl sicher auch Kräfte gewissermassen den Flieger "am Fahrwerk anheben"...
Die Flächen wollte ich zuerst einkleben, dann den Flügelkasten komplett vom Rumpf abtrennen und mit einer Art Rahmen verlängern, der dann formschlüssig in eine Rumpföffnung greift und von oben mit zwei Nylonschrauben befestigen (ähnlich der Lösung beim Jupiter Duck)

Das Ende vom Lied wird möglicherweise so aussehen, dass ich alles verklebe und so starte... :D ...was nutzt mir eine ingeniöse Lösung zur Flächenbefestigung wenn der Vogel sich beim Erstflug zerlegt...

Übrigens ist mir noch etwas aufgefallen- lt. Plan soll die Schwenkchse des Bugfahrwerks ausser Rumpfmitte liegen und das Bugrad seitlich um diese Achse schwenken. Ich befürchte, vor allem beim (hoffentlich sauberen) Landen gibt das eine ziemlich hohe Belastung auf das Servo. Deshalb habe ich die Achse in die Mitte verlegt und bringe das Rad über eine zusätzliche Kröpfung wieder mittig hinter die Schwenkachse (nachträglich ist mir aufgefallen, daß das beim "Zeitungsmodell" genauso gelöst ist 8) )

Grüße
Samson
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Helm

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58

Samstag, 4. März 2017, 09:46

Hallo Samson,
ähnliche Überlegungen habe ich auch angestellt über die Befestigung der Streben am Flügel.
Vielleicht geht auch was mit Magneten und einem Holzstift zu Arretierung wie bei der Fahrwerksbefestigung.
Da wäre die Verbindung schneller zu lösen.
Den Flügelkasten mit den Flächen baue ich separat auf und befestige ihn dann auch so, wie du schreibst.

Die Räder können durch die "Radkästen" bei mir nur max. 15 mm einfedern,
dann setzen die "Radkästen" auf und sorgen so dafür,
dass der Stahldraht bei häufigen harten Landungen nicht irgendwann nach oben durchbricht.

Die Fotos zeigen die Befestigung des Fahrwerks.

Gruß :w
Helmut
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59

Samstag, 4. März 2017, 20:52

Bevor ich die Flügel verklebe habe ich heute die Motorträger und die Gondeln bebaut.
Da ich kein passendes Karbon-Röhrchen für die Motoraufnahme habe,
bin ich noch auf der suche nach einem passenden Ersatz.

Gruß :w
Helmut
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60

Montag, 6. März 2017, 21:41

Der Bau hat mich heute etwas aufgehalten.
Ich bekam einfach die Gondeln nicht richtig über die Querruderservos.
Die Servos waren einfach zu groß.
Dabei sind sie sogar etwas kleiner als die von Lutz vorgeschlagenen Servos.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich meine Gondeln aus Depron erstellt habe,
und nicht aus heiß verformten PET-Flaschen. Da wäre mehr Platz.
Doch die Herstellung erschien mir zu aufwendig.

In meinem Fundus habe ich dann noch zwei alte Servos gefunden, die es vor Jahren mal bei Conrad gab.
Sie sind einiges kleiner, etwas schwerer und haben deutlich mehr Kraft.
Sie passen hervorragend und sind (hoffentlich) zuverlässiger als die billigen Servos.


Gruß :w
Helmut
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