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61

Dienstag, 7. März 2017, 16:13

Schön daß andere an ähnlichen Stellen ins Grübeln kommen, anscheinend liegts nicht nur daran daß ich mich anstelle... :nuts:

Ich habe auch die Depron Gondeln gebaut, meine Servos würden oben wieder aus dem Flügel heraus schauen, werde sie wohl flach an die Flächenunterseite kleben.
Das Fahrwerk habe ich auch erstmal abnehmbar gemacht, mal sehen ob das überhaupt nötig war.
Dazu habe ich die Kantenverstärkung in dem Bereich herausgetrennt und durch ein Reststück Balsa vom Hauptholm ersetzt. Das leitet hoffentlich die Kräfte besser ein. Daran kommt dann ein 0,6er Sperrholzbrettchen, welches die gesamte Öffnung stramm verchließt und dadurch Stabilität gibt. Das eigentliche Fahrwerk befestige daran mit zwei kleinen Dübeln und einer Schraube.

Zitat

Den Flügelkasten mit den Flächen baue ich separat auf und befestige ihn dann auch so, wie du schreibst.


Der Flügelkasten wird "solo" spätestens beim austrennen der Öffnungen für die Fläche sehr instabil wenn man keine aufwendige Hilfskonstruktion "erfindet". Deshalb habe ich ihn erstmal verklebt wie angegeben. Nach dem Verkleben der Flächen möchte ich den Kasten dann komplett mit Fläche abtrennen. Allerdings wird das Ganze dann sicher wieder instabil, vielleicht sollte mann die Hauptholme durchverbinden? ???

Zitat

Da ich kein passendes Karbon-Röhrchen für die Motoraufnahme habe,
bin ich noch auf der suche nach einem passenden Ersatz.


Pichler bietet zu den vorgeschlagenen Motoren doch eine Motoraufnahme an, ich denke, die lässt sich dann vorn an der (hölzernen) Frontplatte der Gondel verschrauben.

Grüße

Samson
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Helm

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62

Dienstag, 7. März 2017, 20:40

Hallo,
wir beide scheinen ja vom Baufortschritt her in etwa auf dem gleichen Stand zu sein. :w
Auf die Idee, die Servos flach anzukleben, bin ich gar nicht gekommen. Gute Lösung!
Obwohl, wahrscheinlich hätte es bei mir dennoch nicht gepasst.
Die Seitenteile der Gondeln sind aus 6mm Depron. da bleibt innen nicht so viel Platz.
Kann ich im Moment auch nicht kontrollieren, da das Modell draußen im Schuppen ist.

Die Grundplatte für den Flügelkasten mit Passung habe ich fertig.
Damit verklebe ich jetzt die Flügel und decke die Geschichte oben ab.
Das müsste stabil sein.
Die Elektronik (Empfänger, 2 Regler) werden dann von unten noch irgendwie befestigt.
Stabiler soll die Sache auch noch werden.


Zwei Reklamekugelschreiber hatten genau den richtigen Durchmesser für die Motorbefestigung. :D
Doch verklebt ist noch nichts.
Wie ist das, könntest du auch mal Fotos von deinem Flügelkasten posten?

Gutes Gelingen weiterhin!

Gruß :w
Helmut
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63

Mittwoch, 8. März 2017, 15:20

Zitat

könntest du auch mal Fotos von deinem Flügelkasten posten?


...irgendwie bekomme ich immer ne Fehlermeldung "...zu groß"
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Flat

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64

Mittwoch, 8. März 2017, 15:31

Dann mach sie mit Paint o.ä. kleiner.....
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

65

Mittwoch, 8. März 2017, 17:26

...übrigens- sehr schön sauber gebaut! :ok:
(das wollte ich schon lang mal sagen ;) )

Jetzt ist mir die (hoffentlich) optimale Art der Flächenbefestigung eingefallen.
Ich habe die Hauptholme bis Rumpfmitte verlängert. Am rechten Flügel habe ich an dieser Verlängerung jeweils vorn und hinten einen Streifen 0,6er Sperrholz verklebt. Das gegenstück greift zwischen diese beiden Streifen und wird mit zwei Schrauben im richtigen Winkel verbunden.
Im Flügelkasten habe ich vorn ebenfalls ein Brettchen eingeklebt, wo diese Schrauben eingreifen. Nach Entfernen der Schrauben kann ich dann die Flächen einzeln abziehen. Der offene Rumpf erscheint mir zu instabil ???
Wenn ich jetzt rechts und links der (verkleinerten) Flügelkastenklappe mit Depronstreifen ausfüttere, sollte das nMn. tragen.

Ich hoffe nur, dass der Fliegende Fisch durch die Sperrholzaussteifungen nicht so übergewichtig wird, dass er nicht mehr fliegt. Ansonsten bin ich dann bald soweit, dass ich mir über den Antrieb Gedanken machen könnte. Ich wollte eher in Richtung 3S... Da habe ich jede Menge 1000er Akkus da... evtl. was von Torcster?!

An der Sache mit den Bildern arbeite ich noch :D

Grüße
Samson
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66

Mittwoch, 8. März 2017, 17:45

so... ich hoffe, das funktioniert jetzt.

Ein paar Bilder meiner Lösung des Fahrwerksträgers und die Verbindung der Flächenhälften.
Die Aufnahme im Flügelkasten wird der nächste Schritt

...die Nemo-Farbgebung am Rumpf mußte schon mal sein- da konnte ich nicht mehr widerstehen :angel:


Grüße


...na geht doch :ok:
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Helm

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67

Mittwoch, 8. März 2017, 21:57

Schön, das du jetzt Fotos einsetzen kannst. :ok: :ok: :ok:
So kann man sich alles besser vorstellen.
Bekommst du die auch größer hin?

Mein Fahrwerk ist wie deins befestigt, doch ich habe es in den Rumpf eingelassen.
Und die Nemo-Farbgebung: :ok:
Mit der Farbe halte ich mich zurück. Das ist nicht meine Stärke.

Meine Grundplatte des Flügelkastens ist jetzt mit den Flügeln verklebt.
Es ist stabiler als ich dachte! Die Abdeckung kommt ja auch noch drauf.
Für die spätere Befestigung auf dem Rumpf (zwei Schrauben) wird alles noch verstärkt.
Auf dem zweiten Foto sind die Teile nur zusammen gesteckt.
Wollte mal sehen, wie groß die Geschichte wird, und bin jetzt froh,
das Fahrwerk und die Flügel abnehmbar gebaut zu haben.
Die beiden letzten Fotos zeigen die Seitenverkleidung de Flügelkastens.

Gruß :w
Helmut

Und mach weiter Fotos :D
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68

Donnerstag, 9. März 2017, 17:05

...irgendwie scheinen wir zwei die einzigen "Nachbauer" zu sein?! Marcellus ist ja in einer anderen Liga... SCHADE!

Unten mal ein Bild des Gegenstücks im Flügelkasten, vorher und im eingebauten Zustand. Den Hohlraum zum Deckel des Kastens habe ich noch mit Balsa ausgefüttert und verklebt. Nicht bedacht hatte ich die geringe Steckungstiefe des Profils im Flügelkasten, trotzdem scheint es ausreichend stabil zu sein, mit dem Flieger wird man ja nicht kunstflugmässig herumtoben. Ggf. kann ich ja den Kasten immer noch abtrennen und auf deine Variante umbauen ;)

Zitat

Mit der Farbe halte ich mich zurück. Das ist nicht meine Stärke.

Quatsch, die Lisa sieht doch richtig gut aus!

Zitat

Wollte mal sehen, wie groß die Geschichte wird, und bin jetzt froh,
das Fahrwerk und die Flügel abnehmbar gebaut zu haben.

Ja, das letzte Bild zeigt meinen Bau-Stand.
Die Hangsegler mit ihren Riesenkloppern (:nuts: ) werden nur müde lächeln und auf der Wiese sieht das bestimmt auch anders aus- aber hier so im "Bastelzimmer" ist das schon ein ganz schöner Apparat. Glaube, das dürfte im zusammengebauten Zustand schon fast die Grenze für den Transport in nem normalen Kombi sein 8( (okay, mit umgeklappten Sitzen geht noch was...)

So, da werde ich mich mal den Klappenservos und den Motorgondeln widmen, muß nur aufpassen, daß ich die nicht schon festklebe bevor Motoren und ggf. Regler und die Kabel alle verbaut sind :nuts:

Grüße
Samson


...heute kam der Causemann-Starfighter-Teilesatz... die Depron-Macke hat zugeschlagen :nuts: ...so many girls-so little time...
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69

Donnerstag, 9. März 2017, 19:59

...irgendwie scheinen wir zwei die einzigen "Nachbauer" zu sein?! Marcellus ist ja in einer anderen Liga... SCHADE!
Au weia! Andere Liga! :shake: Quatsch! Ohne Euch hätt´ ich nichtmal angefangen! Gleiche Liga! nur größer... :D

:heart: Marcellus
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12 und Modellpflege

...und im Keller eine Modellbahn :nuts:
mein Verein: www.mfg-heidenau.de

Helm

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70

Donnerstag, 9. März 2017, 21:37

Na, das Modell sieht doch schon mal gut aus. :ok:
Viel fehlt da ja nicht mehr!
Quatsch, die Lisa sieht doch richtig gut aus!
Du, da liegt eine Verwechselung vor. Die Lisa habe ich (noch) nicht gebaut!
Du meinst bestimmt die von Jürgen!

Mit dem Flügelkasten sind wir unterschiedliche Wege gegangen und beides funktioniert!
Wie ich sehe hast du auch das Bugrad schon eingebaut.
Ich zögere da immer noch, weil ich Bedenken habe, dass sich der Stahldraht bei einer steilen Landung verbiegt.
Und dann? Wenn man ihn zurückbiegt, bricht er bestimmt. ;(
Auswechseln ist da schwer.


Die Schablone auf Bild 44 benutze ich, damit ich auf beiden Seiten auch wirklich den gleichen Winkel (145°) habe.
Die anderen Bilder zeigen den noch nicht ganz fertigen Aufbau der Flügelbefestigung.
Gruß :w
Helmut


Ach, übrigens, in der Größe machen sich deine Fotos gut!
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71

Samstag, 11. März 2017, 12:08

Zitat

Die Lisa habe ich (noch) nicht gebaut!

Ich meinte dein Profilbild... aber ist ja nicht schlimm.

Zitat

weil ich Bedenken habe, dass sich der Stahldraht bei einer steilen Landung verbiegt.

Ich habe das gesamte Fahrwerk aus 2mm Draht gemacht, da sollte sich so schnell nichts verbiegen. Ich habe viel mehr Bedenken, dass sich durch meine Flug- und Landekünste noch viel mehr verbiegt :nuts:

Auf den Bildern meine Lösung für die Querruderanlenkung.
Der Servohebel steht ausserhalb, weil ja die Reglerkabel auch noch versteckt werden müssen. Die finde ich persönlich sichtbar viel unschöner als die offene Anlenkung, die es in irgendeiner Form ja beim "Großen Flieger" auch gibt.

Das "Motorhalter-T" habe ich im 3mm Balsa der Motorgondel verzapft, das wird zum Schluss eingklebt und noch eine Frontplatte aus 0,8er Sperrholz (im Hintergrund) aufgeklebt. Das sollte den Motorzug halten und die Kühlluftöffnung ihrem Namen ausreichend nachkommen ;)

Zitat

Viel fehlt da ja nicht mehr!

Ja, wenn mir mal ne Lösung für die Flächenstreben einfallen würde...
Noch die Motoren und Regler, nen AS3X Empfänger will ich verwenden, habe ich aber auch noch keinen, dessen Programmierung sowie die Programmierung von Flaperon (nennt man das so, wenn die Querruder Landeklappenfunktion haben?) sind auch noch Neuland... die Abwurfklappe habe ich nicht eingebaut (das hat noch Zeit wenn ich mal Enkel habe :D )

Grüße und schönes WE
Samson
...dann muß sich nur noch jemand trauen, mal zu starten :nuts:
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Helm

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72

Sonntag, 12. März 2017, 10:13

Gestern war endlich mal wieder Flugtag!
Aber ein wenig bin ich doch weiter gekommen.
Beim Biegen des Stahldrahtes für das Bugfahrwerk ist mir der Draht mehrmals gebrochen.
Habe dann eine Kante meiner Flachzange etwas abgerundet. Dann ging es!
Für die Flächenstreben habe ich auch noch keine endgültige Lösung.
Aber mich hetzt ja keiner.

Hier mal Fotos von meinen Motorgondeln.
Dass deine hinten ganz geschlossen sind, gefällt mir gut.

Landeklappen sind für mich auch Neuland.
Bin auch noch auf der Suche nach einem geeigneten Startplatz,
denn meine Wiese ist dazu nicht geeignet.

Einen schönen Sonntag noch!

Gruß :w
Helmut
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73

Sonntag, 12. März 2017, 15:03

Für die Flächenstreben habe ich auch noch keine endgültige Lösung.
Moin Helmut

Ich habe mir deine Baufotos noch einmal angeschaut und schlage Dir Folgendes vor:

Der Strebenanschluss an der Fläche:
Die Strebe bekommt oben eine Alulasche, die entsprechend abgewinkelt wird. Durch das freie Ende kommt ein 2mm Loch. Durch dieses kommt später eine M2 Schraube als Verbindung zur Fläche
An der Stelle, wo die Strebe an die Fläche kommt, entfernst du vorsichtig das Depron unterhalb des Balsaholms und passt ein kleines 1,5x1,5cm messende, 3mm dicke Sperrholzplättchen oder Balsa(hart!) ein.
Dann bohrst du mit ein 1.5mm Loch in Plättchen und Holm - schön tief, und härtest dies innen mit Sekundenkleber - keine Aktivator nehmen, da der SekKleber tief ins Holz eindringen soll!
Dann schneidest du ein M2-Gewinde rein, und härtest nocheinmal mit Sekunde.
Dann schneidest Du das Gewinde nach und härtest nocheinmal.
Sooft wie Du willst :D Ich mache es meist 3x
Mach mal ein Probestück! Das hält erstaunlich gut und reicht für die Kräfte bei einem 400g Modell allemale!
Der Strebenanschluss am Fahrwerk:
Den Anschluss am Fahrwerk würde ich genauso machen, nur ohne Lasche.
So wie Du den Strebeneintritt am Fahrwerksträger vorbereitet hast, würde ich mit der Schraube quer durch die Strebe in ebendiesen gehen.
Von schräg-oben-innen nach schräg-unten-außen, rechtwinklig zur Strebe.

Sicher muss man am Platz dann 4 Schrauben eindrehen, die auch gern mal im Gras verschwinden, aber dafür nerven die Streben nicht beim Transport, und die Methode ist einfach und wiegt nicht viel.

Gruß, Marcellus
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Helm

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74

Montag, 13. März 2017, 22:09

Hallo Marcellus,
Danke für deinen echt praktischen Tipp!
So in etwa habe ich zwar auch schon überlegt,
doch an ein Sekundenkleber-Gewinde habe ich nicht gedacht, obwohl davon auch schon mal gelesen hatte.
Wahrscheinlich mache ich es jetzt so wie du schreibst.


Eigentlich wollte ich ohne Schrauben auskommen.
Bei meiner alten Fokker DVII habe ich die Flügel mit Magneten an den Stützen befestigt.
Das hat sich selbst bei einem Absturz bewährt.
Die Flügel habe sich gelöst und so Wucht aus dem Aufprall genommen.
Außer dem Propeller war nichts beschädigt.
6mm Ringmagnete mit 2mm Loch.


Da Magnete sich gegeneinander verhältnismäßig leicht verschieben lassen,
habe ich in einem Magneten einen 2mm Kohlestab eingeklebt, der etwa 1-2 vorsteht
und so in dem anderen Ringmagneten einrastet.
Die Fokker hat eine Spannweite von 71cm und wiegt 192 g.
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Art der Befestigung für die Short Skyvan etwas taugt.
Da sind die auftretenden Kräfte doch etwas höher.

Ansonsten habe ich heute nur die Platte mit dem Bugrad-Servo eingeklebt und den Nasenklotz zugeschliffen.
Also dann...

Gruß :w
Helmut
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Hilmar

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75

Dienstag, 14. März 2017, 00:44

Kleiner Exkurs:
Flaperon (nennt man das so, wenn die Querruder Landeklappenfunktion haben?)
Ein Flaperon ist keine Landeklappe, sondern eine WÖLBklappe, wobei die innen befindlichen Wölbklappen mit den außen befindlichen Querrudern mitlaufen.
Damit ändert man das Profil des Flugzeugs in vernünftigen Werten, um unterschiedlichen Ansprüchen im Flug gerecht zu werden. Wichtig wenn man trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten stets mit möglichst optimalem Verhältnis von Widerstand zu Auftrieb fliegen möchte.

Eine Landeklappe hingegen wird üblicherweise NICHT mit der Querruderfunktion mitgemischt, sondern sie wird völlig unabhängig vom Querruder in unterschiedlichen Positionen gesetzt. Man benötigt sie eigentlich nur bei Start und Landung, wobei sie den Auftrieb bei geringer Fahrt deutlich erhöht und im Falle der Landung auch noch Widerstand erzeugt. Wichtig wenn man langsam abheben oder reinkommen möchte - oder einfach nur besonders langsame Platzrunden drehen.

Der Vollständigkeit halber: Störklappen vernichten einen Teil des Auftriebs am Flügel und verschlechtern dadurch den Gleitwinkel. Wichtig wenn man mit dem Segelflieger direkt hinter einer Baumreihe oder einem Zaun runter muss. Bei einem Motormodell kann man diese Wirkung genausogut durch Drosseln des Motors erzielen.




Unbedachte Experimente mit Querrudern als Landeklappe (also in der Stellung "runter") sollte man lieber unterlassen, weil dadurch auch schon einmal gerade in der kritischen Langsamflugphase die Strömung außen am Flügel abreißen kann. Das bedeutet dann in geringer Höhe den sicheren Absturz.
In der Stellung "rauf" kann es schon eher funktionieren, aber das entspricht dann eher dem Wirkprinzip einer Störklappe.

Auch ist es oft so dass ein einfach nur runtergestelltes Querruder mehr schadet als nützt, weil das Profil dafür meist gar nicht geeignet ist und außen mit Strömungsabrissen reagiert. Deshalb sind Landeklappen ja innen und nicht außen.




Mein Tipp:
Landeklappen bei Motormodellen gehen fast immer und haben im Großteil der Fälle sehr positive Auswirkungen. In der Regel ist eine Beimischung von Höhe auf Klappe sinnvoll, was man durch Probieren herausfindet.

Bei einem recht "normalen" Motormodell sind Wölbklappen eingentlich eher unüblich.
Früher wurden insbesondere bei Funflyern gern die Querruder runtergestellt wenn das Höhenruder rauf geht und umgekehrt. Auch das wird Flaperon genannt und erhöht die Agilität um die Querachse (rauf/runter). Brauchen wir bei der Skyvan definitiv nicht.


Herzlichst
Hilmar.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (14. März 2017, 00:53)


76

Dienstag, 14. März 2017, 09:40

Eigentlich wollte ich ohne Schrauben auskommen.
Jaaaa, das wollen wir alle...
Das mit den Magneten finde ich im Übrigen jetzt wieder recht schick, aber wenn Kräfte übertragen werden sollen, gehen die natürlich nicht!

Im Übrigen schließe ich mich (wiedermal) Hilmar an - aus meinen praktischen Erfahrungen.
Ich habe bei drei - vier Fliegern Streifenquerruder gehabt, die auch als Landeklappen liefen. Einen Strömungsabriss hatte ich glücklicherweise nie, aber die Wirkung der Landeklappenfunktion war stets enttäuschend!
Mein Tipp:
Landeklappen bei Motormodellen gehen fast immer und haben im Großteil der Fälle sehr positive Auswirkungen.
Dazu bin ich jetzt übergegangen!
Der Mehraufwand hält sich in Grenzen, der Effekt, die Wirkung ist deutlich besser!
Man brauch halt 1-2 Srevos mehr...
Mit den ganz Kleinen von Hitec (HS-40) z.B. würdest Du mit ca. 20g mehr für alles hinkommen...

Gruß, Marcellus
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77

Dienstag, 14. März 2017, 12:12

Erstmal wieder Vielen Dank für die gute Erklärung! :ok:

In der Modellbeschreibung in Aviator steht halt: " ...hole ich dann mit voll gesetzten Wölbklappen im steilen Sturzflug zur Piste zurück...".
Da aber nur Querruder vorhanden sind, bin ich davon ausgegangen, daß diese dann eben nach ganz unten gestellt werden und als Klappe wirken. Nach der Erklärung (und Warnung) werde ich mir das wohl sparen, auf steilen Sturzflug kann ich verzichten :tongue: ;) :nuts:

Die Strebenbefestigung wird wohl so werden wie beschrieben, nur möchte ich auf die Alulasche aus opt. Gründen verzichten und direkt durch die Strebe (Sekundenklebergehärtet) in einen keilförmigen Klotz verschrauben.

Ansonsten bin ich jetzt an der Stelle, wo ich mir endgültig über den Antrieb klar werden muß. Und ein Empfänger muß auch noch her, wenn ich lieber (zumindest für den Anfang) ein Stabi verwenden möchte.
Das wird den bisherigen Materialwert des Fliegers vervielfachen, bis hier her war der Bau ein großer Spaß zu minimalem Aufwand.

Überhaupt habe ich festgestellt, daß mir vor allem das Bauen sehr viel Spaß macht, ich aber vorm ersten Start schon Muffe habe..., aber klar- fliegen muß er am Ende auch ;)

Grüße
Samson
www.samsons-zweirad.de
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Helm

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78

Dienstag, 14. März 2017, 22:14

Ja, auch von mir ein großes DANKESCHÖN!
Mit diesen Lande - Wölb- und Störklappen habe ich mich noch nie beschäftigt.
Interessant!

Was sagt mir das, wie mache ich weiter?
A) Baue ich wie gedacht und nutze die Querruder auch als Landeklappen?
Ein Versuch wäre es Wert. Doch wenn das Modell nicht überlebt?

B) Lasse ich die Landeklappen ganz weg und bin bei der Landung etwas schneller?
Vielleicht sind die Landeklappen ja gar nicht unbedingt nötig?

C) Oder teile ich die Querruder und nutze den inneren Teil als Landeklappen?
Die jetzt eingebauten Servos wären dann dafür zuständig.
Neben diese Servos kämen dann noch welche für die äußeren Querruder.

D) Probiere es erst ohne Landeklappen und baue evtl. später um auf Version C?
Ein Umbau wäre ja leicht zu bewerkstelligen.

Hm, C und D sind mir im Augenblick am meisten sympathisch.

Doch im Moment habe ich ein anderes Problem.
Eigentlich wollte ich mir Zeit lassen und Regler und Motoren einzeln prüfen.
Aber... dann habe ich doch alles schnell verschaltet und verlötet.

Und nun läuft ein Motor schneller als der andere.
Und bei Vollgas bleibt nach wenigen Augenblicken einer sogar stehen.
Die Motoren sind 16 g nano von Pichler.
Als Regler habe ich zwei YGE 8S wahrscheinlich unterschiedlichen Alters.
Ich nehme stark an, dass sie unterschiedlich programmiert sind.
Einen Fehler habe ich beim Verlöten eher nicht gemacht,
denn ich habe noch zwei zweimotorige Modelle, die einwandfrei laufen.
Da muss ich noch mal gründlich prüfen!

Schade, es wäre so schön gewesen!

Aber sonst geht es mir wie Samson:



Überhaupt habe ich festgestellt, daß mir vor allem das Bauen sehr viel Spaß macht, ich aber vorm ersten Start schon Muffe habe..., aber klar- fliegen muß er am Ende auch

Grüße
Samson

Gruß :w
Helmut

Hilmar

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79

Mittwoch, 15. März 2017, 09:24

Was sagt mir das, wie mache ich weiter?
A) Baue ich wie gedacht und nutze die Querruder auch als Landeklappen?
Ein Versuch wäre es Wert. Doch wenn das Modell nicht überlebt?
Ich hatte nicht mehr im Kopf dass Lutz im Artikel schrieb er würde sie als Wölbklappen nutzen. Darüber habe ich mit ihm noch nicht gesprochen, aber wir können erst einmal klar davon ausgehen dass er keinen Unsinn schreibt.

Dennoch vermute ich, dass bei diesem Modell die gesetzten Wölbklappen nicht unbedingt geeignet sind die Mindestfluggeschwindigkeit drastisch herabzusetzen. Eher sind sie eine Widerstandserzeugende Maßnahme als Sturzflugbremse - und da ist die Fluggeschwindigkeit ja hoch genug um keine Abrisse zu befürchten.


C) Oder teile ich die Querruder und nutze den inneren Teil als Landeklappen?
Die jetzt eingebauten Servos wären dann dafür zuständig.
Neben diese Servos kämen dann noch welche für die äußeren Querruder.

Die Landeklappen sollten zumindest groß genug sein. Wenn die Querruder über die gesamte Endleiste gehen und nicht allzu tief sind, dann kann das für eine abgetrennte Landeklappe schon etwas wenig sein. In dem Falle wäre es wirkungsvoller wenn sie tiefer ist als das Querruder.

Von der Länge her würde ich aus dem Bauch heraus so ca. 1/4 bis 1/3 der Halbspannweite als Landeklappe nehmen.
Um ein Gefühl für die Proportionen zu bekommen, kann man sich als Hausaufgabe Flugzeug-Dreiseitenansichten anschauen und bei der Draufsicht auf die Klappenproportionen achten.

D) Probiere es erst ohne Landeklappen und baue evtl. später um auf Version C?
Ein Umbau wäre ja leicht zu bewerkstelligen.
Zumindest wäre das eine Lösung, bei der anfänglich etwas vom Gewicht eingespart wird. Wenn man beim Einfliegen feststellt dass die Flächenbelastung durchaus noch Mehrgewicht hergibt, dann kann man sich nachträglich an die Feinheiten machen.
Ich habe ja den leisen Verdacht dass ihr da sehr detailverliebt rangeht und dabei die Gesamtbilanz aus dem Auge verliert.
Bei meiner Beaver hatte ich die erste Version auch schön leicht gebaut, das flog fantastisch. Bei einem Neubau wollte ich gern eine total schicke aber schwere Lackierung aufbringen, und das war dann eher rasant zu nennen.




Herzlichst
Hilmar.
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80

Mittwoch, 15. März 2017, 10:31

Von der Länge her würde ich aus dem Bauch heraus so ca. 1/4 bis 1/3 der Halbspannweite als Landeklappe nehmen.
Moin zusammen!
Ich würde die "geteilte" Version bauen! Mehrgewicht, wie gesagt, ca. 20g
Da ich ja grade auch einen Sky Van baue - zumindest über der Wasserlinie ;) - weiß ich, dass die QR 1/3, die Landeklappen 2/3 der Spannweite messen.
Mein Tiefenverhältnis beträgt 13cm für die Fläche, 5 cm für die Klappen, gesamt also 18cm - dieses Verhältnis entspricht ungefähr dem Original, meine Fläche ist etwas tiefer als maßstäblich richtig wäre.
Das müsst Ihr für Euren Bonsai-Van noch umrechnen... :nuts:

Gruß, Marcellus
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