41

Dienstag, 24. Juli 2018, 12:48

... na besten Dank. Leider muss der Erstflug noch ein Stück warten, da jetzt erstmal Familienurlaub ansteht :) ...

Gruß Jens

42

Donnerstag, 16. August 2018, 23:09

So, Urlaub vorbei, der Erstflug steht an, aber vorher habe ich noch der im Übereifer verrundeten Endleiste wieder eine Kante verpasst ...




... so und hier kommt jetzt der Jungfernflug bei Wind 1-2 bft, leicht böig. Mit folgenden Einstellungen bin ich gestartet bei Rudertiefe 30mm

Seite rechts/links 18 mm

Höhe hoch/runter 12,5 mm

Quer hoch 12,5 mm/runter 12,5 mm

Landeklappe Stufe01 16mm/ Stufe02 30mm bei Klappentiefe von 40mm

Abfluggewicht 214g

Geflogen bin ich fast nur mit Halbgas. Von Minute 1:30-2:00 habe ich mal mit den Klappenstellungen rumprobiert (Stufe02 zu heftig, kippt dann einfach ab),
ab Minute 2:30 gibt es dann mal eine Testrolle . Bei gesetzter Landeklappe sollte mit Höhenruder ausgeglichen werden, bzw. musste ich im Normalflug leicht Höhe ziehen, mit gesetzter Landeklappe aber nicht.
In den verwendete Akku (2S 600mAh) wurde nach dem Flug 280mAh geladen. Für das Video hatte ich nur meine günstige Actioncam und zum schneiden keine Zeit .


43

Dienstag, 21. August 2018, 21:17

Hallo,

habe heute mit den Einstellungen für die Landeklappen gespielt und jetzt funktioniert alles wie gewünscht.
Wenn man auf Landeklappe Stufe01 2mm und auf Stufe02 4mm Tiefe am Höhenruder zumischt, kann man Henri quasi in der Luft parken .
Bei ungünstigem Wind und zu wenig Motorleistung wird es dann aber etwas kippelig, vermutlich ein Mix aus Strömungsabriss und der nicht vorhandenen V-Form der Tragfläche.
Die Landeklappen haben aktuell eine Länge von 143mm ...

Gruß Jens

44

Donnerstag, 29. November 2018, 16:14

... so Henri-PT04, der Versuch einer Lightversion von PT-03 startet.

Der Rumpf soll weiterhin aus 6mm Depron bestehen, es lässt sich wunderbar reparieren und bringt in der Dimension eine sehr stabile Zelle, außerdem wird
das Material ja benötigt um die Kantenverrundung zu ermöglichen. Die Tragfläche und das Fahrwerk bleiben aus Transportgründen abnehmbar und das
Design entspricht bis auf das Fahrwerk (soll leichter werden) Henri-PT03.

Folgende Punkte habe ich zu PT-03 (bis jetzt nur virtuell) geändert:

- Kapazität Akku von 600 mAh auf 390 mAh verkleinert
- Ruderanlenkung mit Schrumpfschlauch und CFK-Stab
- Ruderscharniere aus UHUPor
- Befestigung Tragfläche zentral über 1x Nylonschraube M4
- geändertes Fahrwerk aus CFK und Depronschubfeld
- Abdeckungsteile aus Holz durch Depron 3mm ersetzt
- Servo für Seite und Höhe kleiner (4 Gramm Servo)
- Akkurutsche und Klappe entfällt, Akkuwechsel jetzt durch Öffnung im Boden
- Querruder haben nur ein zentrales Servo
- Tragfläche ohne Klappen
- leichter Empfänger

... das ergibt zumindest im CAD ein Abfluggewicht von rund 165g, was einer Gewichtseinsparung zu Henri-PT03 (Version mit Klappen) von 49g entspricht.
Die Flächenbelastung würde sich somit von 21,4 g/dm² auf 16,5 g/m² verringern und man sollte doch merklich langsamer fliegen können. Ich bin gespannt ...

und so soll es aussehen ...





Gruß Jens

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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45

Donnerstag, 29. November 2018, 18:12

Hallo Jens,

Zitat

Die Flächenbelastung würde sich somit von 21,4 g/dm² auf 16,5 g/m² verringern und man sollte doch merklich langsamer fliegen können. Ich bin gespannt ...

Das kannst du ganz einfach berechnen, weil sich die Fluggeschwindigkeit(en) mit der Wurzel aus der Flächenbelastung ändern.

Hier also Fluggeschwindigkeit(en)_neu = Fluggeschwindikeit(en)_alt * Wurzel(16,5/21,4) = 0,88, d.h. 12% geringer. Der Eine merkt's, der Andere merkt's nicht...
Eventuelle Re-Zahl-Einflüsse sind bei dieser einfachen Rechnung mal außen vor gelassen; groß werden die eh nicht sein.

Gruß,
Helmut

46

Freitag, 30. November 2018, 10:52

Hallo Jens,

hab' mir Deine neue Seite mal angesehen - topp. Endlich mal 'ne richtig peppige Webseite. Die Modelle sind sicher prima. Hab zwar noch keines selbst gebaut, aber den Videos nach zu urteilen topp. Sie sehen fetzig aus, gefällt mir. Wer mit wenig finanziellem und anderem Aufwand möglichst schnell in die Luft möchte, ist damit sicher gut beraten. Die Beschränkung auf's unerläßliche Nötige, ein altes Ingeneurs-Prinzip*, ist immer noch und wieder gut.

*Die beste Konstruktion ist die, an der man nichts mehr weglassen kann, ohne ihre Funktion zu beeinträchtigen. (Das ist gelebter Minimalismus mit Spaßfaktor)
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. November 2018, 10:59)


47

Montag, 3. Dezember 2018, 23:01

Hallo,

Zitat

Das kannst du ganz einfach berechnen, weil sich die Fluggeschwindigkeit(en) mit der Wurzel aus der Flächenbelastung ändern.
besten Dank für die Info und danke für die Blumen ;) ...

So ich habe mich jetzt erstmal der neuen Tragflächenbefestigung gewidmet. Sie wiegt knapp 3g und besteht aus einem Zuganker aus CFK-Rundstäben D2mm vom Servo durch die Tragfläche, welcher in einem Holzbrettchen endet, in dem eine Kunststoffschraube M4 die Kraft in den Rumpf weiterleitet. Unter dem Servo sitzt ein Depronstück und die Rippen sind in diesem Bereich aufgedoppelt.
Da ich keine Lust habe beim Erstflug meinen schönen Futabaempfänger im Wald zu suchen, weil mir die Tragfläche verloren gegangen ist, lag die Idee von einem Bauteilversuch nahe. Also schnell einen hoch professionellen Prüfstand gebaut, in dem man den Kindern das Duplo mopst und den Kühlschrank nach geeigneten Lastmitteln durchsucht :).
Der Versuch verlief positiv :D, die Belastung ließ die Befestigung recht unbeeindruckt und die Belastung von 470g sollte für einen Jungfernflug ausreichen ...

Und hier der Aufbau ...



Gruß Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mopsklops« (3. Dezember 2018, 23:11)