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181

Dienstag, 12. Januar 2021, 19:31

@@thom b.
:)
bodobob :Interessante Idee und erstmal spricht nix dagegen. Die FRage ist, ob diese Scharniere auch einen Ausschlag nach oben zulassen, denn das brauchst du, weil beim Buschtrottel Querruder und Klappen eins sind. Vom Foto der Scharniere ausgehend denke ich dass das geht.
Ich denk schon das das "Klappen" ;) könnte. Der V-Schlitz wäre schon vorhanden, nur etwas abrunden dann hätte man das "ideale" Profil. Und bei 2,- für diese Scharniere mal ein Versuch wert. Patentscharniere kosten nicht weniger. Thomas wieviel Weg bzw. welchen Winkel brauchen die Klappen als QR nach oben?

Die alte Tante JU hatte schon so einiges worüber man Heute neu nachdenkt: Durch Wellblechflügel Grenzzäune/ Leitbleche, Turbulatoren/ Haifischhaut, Spaltklappen usw.
Bin bei der Suche wg. den Klappen auch über: http://hakenesch.userweb.mwn.de/aerodynamik/K7_Folien.pdf gestolpert.
Bei meinem Skywalk Gleitschirm haben die Spaltklappen- ähnlichen Einschnitte einen fantastischen Effekt. Du kannst ewig ziehen/ anbremsen, steigst dabei noch eher weg als die Strömung abreißt. Beim Umstieg auf den Skywalker überflog ich anfangs oft die Landewiese (zu weit), weil beim Vorgänger wäre ich da schon rücklinks eingebombt :nuts:


Zitat



Ralf: das sollte so halten, eventuell noch einen Dübel (CFK STab oder Schaschlikspieß) vorne, damit sich der Flügel nicht so leicht verdreht.
Da bin ich eher vom alten Stil: nur Schaschlikspieße ins Depron? Etwas windig! Irgendeine Passung zu den Schrauben muss noch rein um die Kraft und Energie (bei harter Landung ;) ) besser aufnehmen und verteilen kann. Aufdopplung unter die Tragfläche damit sie im Rumpf zwischen Windschutzscheibe und Spant F3 im Rumpf einrastet. bei meiner aufwendigeren Variante wären die Aussparungen kein Hindernis. :w





182

Dienstag, 12. Januar 2021, 20:43

30 bis 40 mm Weg nach oben sind gefragt.

Dix

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183

Dienstag, 12. Januar 2021, 21:07

@bodobobbobobo:

Bleib mit der hinteren Schraube bitte vor den Querrudern. Der Zipfel da hinten zwischen den Querrudern hält doch nix mehr. Der ist effektiv nur noch ein kraftloser Rumpfdeckel...

Außerdem:
Für den kleinen Pappdrachen ist das "Schräubchen" und der Gewindeflansch da reichlich überdimensioniert! Für den ganzen Flieger reichen 2x M3 oder M4 Nylonschrauben.

Ich würde da aus Hartbalsa oder Pappelsperrholz jeweils nen kleinen Querspant einziehen.
Oben aus 0,5mm Sperrholz ein Plättchen (als "grooße Unterlegscheibe") auf den Flügel . Schraube durch. Position im Querspant markieren. Bohren mit 1mm Untermaß, also etwa Kernlochdurchmesser.
Dann mit einem Gewindeschneider einmal durch. Notfalls geht auch ne Stahlschraube reindrehen und wieder raus.
Bei Bedarf mit dünnflüssigem Sekundenkleber das "Holzgewinde" härten. Ggf. nochmal nachschneiden.

Das hält ein Flugzeugleben lang!
Liebe Grüße
Dirk

184

Mittwoch, 13. Januar 2021, 08:24

Tragfläche abnehmbar

Ja das nenn ich ja mal ein lebendiges Forum. Danke für die vielen gutgemeinten und hilfreichen Tipps. :applause:
@bodobobbobobo: Die vordere Flügelbefestigung ist mir nicht ganz klar. Ein Foto wäre hilfreich.

185

Freitag, 15. Januar 2021, 20:45

Klebung Klettband

Moin,
Hat jemand einen wertvollen Tipp bezüglich kleben des klettbands für die Fahrwerks Befestigung am Rumpf? Habe bereits mit 5 Minuten epoxy versucht, mit negativen Erfolg. Auch uhu pro hielt nicht. ;( :w

Hilmar

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186

Freitag, 15. Januar 2021, 22:28

Nimm' Klettband OHNE Selbstklebeschicht, und dann mit Sekundenkleber befestigen. Die Ränder/Kanten nachträglich sorgfältig tränken. Das kriegst Du nach dem Aushärten nicht mehr runter.

Herzlichst
Hilmar.
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Dix

RCLine User

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187

Freitag, 15. Januar 2021, 22:29

Kontaktkleber. Normaler Pattex. Aber unbedingt mit Ablüften verarbeiten.
(So hab ich das Klett auf die Unterseite meiner Fußmatten im Auto aufgeklebt.)

Allerdings natürlich nur am Klettband und auf Sperrholz. Depron wird davon zerfressen.
Liebe Grüße
Dirk

188

Sonntag, 17. Januar 2021, 15:29

Hab es mit sekundenkleber gelöst. Danke Hilmar :applause:

189

Sonntag, 17. Januar 2021, 22:38

@Ralf Mittag
schau Skizze (Anhang) Buschtrottel - der ultimative Depron - Buschflieger.
Da Du ja scheinbar schon was gebaut hast, ginge da auch eine 3 od. 4mm Einschlagmutter, gleiches als Schraube, Sperrholz Unterlage und irgend eine Passung (s. auch Thomas) das sich das nicht verdrehen kann.
Kommt halt auch darauf an was du daheim hast und Deine Vorlieben.

@Dix: Du hast recht. Ich hab den Buschtrottel noch nicht gebaut... kommt so von Forum lesen und Vorüberlegungen. So nach dem Papier müsste es auch reichen den F3 Spant in Sperrholz und an dem die *Nylon- Befestigung und unter der Tragfläche eine 6 mm Aufdopplung die in den Rumpf passt (evtl. auch aus Card-/ Foamboard oder Balsa). Klar, nicht die gr. Beilage aus Sperrholz unter der Schraube und die Aufdopplung der Seiten vergessen!

(Ich hab mir für Hilmar´s Pinkus Export 2 Sätze Jamara 177580 für je ca. 1,50 € besorgt, billiger und leichter als Eigenkonstruktionen)


Mögliche Varianten gibt es viele und ist Geschmacksache :-)(-: .
Ich liebe z.B. klassische Gummibefestigung. Kein Werkzeug am Flugplatz zum Zusammenbau notwendig...
Nimmt Energie auf bzw. Wucht weg.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bodobob« (17. Januar 2021, 23:09)


190

Dienstag, 19. Januar 2021, 12:09

Bin eigentlich ganz heiß drauf, nach dem tüfteln und andere Projekte endlich fertig bekommen, endlich den Buschtrottel anfangen zu können.
Ich hab Heute mal angefangen den Plan zusammen zu kleben...

Was mich derzeit mal wieder beschäftigt ist die (ewige) Motor- Frage.
Basteln und so O.K. aber mit BL- Motoren und Elektronik bin ich eher Neueinsteiger mit Wissensstand von 1985. ???
Ich hätte jetzt derzeit einen 2012 1400kv BL- Motor und 3S 1500mAh Lipos (11,1V x 1400= 15.540 U/min) und einen 2012 Motor mit 2200 KV und auch 2S 1350mAh Lipo (7,4 x2200Kv= 16.280 U/min) und 2S 450mAh, im Haus, die zum Buschtrottel passen könnten.
Da die Drehzahl annähernd gleich ist, könnte ich doch auch die gleiche Luftschraube nehmen (APC 8x6E vorhanden und paar Andere)?
Und hätte fast gleichen Schub?

Was mir im Forum und vor allem bei Thomas und Hilmars Pläne aufgefallen ist, warum nehmt bzw. schlägt ihr meist den Motor mit weniger KV (meist um die 1500 KV rum) mit 3S Lipos, aber nicht den mit z.B. 2500KV und mehr mit 2S vor? Oder den etwas leichteren (z.B. 50 Gramm statt 60 Gramm) mit mehr KV?
Was ist da der Unterschied?

191

Dienstag, 19. Januar 2021, 14:43

Moin zusammen,
Ich sag nun mal einfach das Ding mit den riesen Reifen...
würde mich schon interessieren, habe aber 0 Draht zu allem was Flügel hat.
Habe es mehrfach versucht, immer wieder Bruch.
Letztes Jahr habe ich es nochmals versucht mit einer Cessna 182.
Glaube Spannweite 1,60.
Problem war,es hieß Fläche fliegt man Mode1 basta.
Damit kam ich gar nicht zurecht.
Dann Mode2 versucht, da hieß es Nick wäre verkehrt herum,Fazit wieder Einschlag sofort beim Start.
Jetzt denke ich mir,wie ich meine Fernbedienung einstelle,ist doch eigentlich unerheblich Hauptsache ich komme damit so zurecht.
1x in der Luft geht es eigentlich ganz gut,Problem eher das landen ohne sich z.B.zu überschlagen.
Glaube da machen die großen Reifen bestimmt etwas einfacher, oder seh ich da nun wieder etwas falsch?

Hilmar

RCLine User

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192

Dienstag, 19. Januar 2021, 16:03

Ich hätte jetzt derzeit einen 2012 1400kv BL- Motor und 3S 1500mAh Lipos (11,1V x 1400= 15.540 U/min) und einen 2012 Motor mit 2200 KV und auch 2S 1350mAh Lipo (7,4 x2200Kv= 16.280 U/min) und 2S 450mAh, im Haus, die zum Buschtrottel passen könnten.
Da die Drehzahl annähernd gleich ist, könnte ich doch auch die gleiche Luftschraube nehmen (APC 8x6E vorhanden und paar Andere)?
Und hätte fast gleichen Schub?

Was mir im Forum und vor allem bei Thomas und Hilmars Pläne aufgefallen ist, warum nehmt bzw. schlägt ihr meist den Motor mit weniger KV (meist um die 1500 KV rum) mit 3S Lipos, aber nicht den mit z.B. 2500KV und mehr mit 2S vor? Oder den etwas leichteren (z.B. 50 Gramm statt 60 Gramm) mit mehr KV?
Was ist da der Unterschied?


Du hast den Zusammenhang schon verstanden: zwischen der KV-Kennzahl und der angebotenen Spannung besteht ein umgekehrtes Verhältnis, wodurch man beides miteinander ausgleichen kann.

Jetzt gibt's noch die Leistung, und die ist Spannung mal Strom.
Also: willst Du nicht nur dieselbe Drehzahl erzeugen, sondern in Deinem Beispiel auch in etwa dieselbe Leistung erhalten? Dann wird sich durch Änderung der Spannung (3S vs. 2S) beim Beibehalten des Propellers automatisch der Strom ändern müssen.



Ein Antrieb mit niedriger Spannung besitzt einen höherem Strombedarf,
ein Antrieb mit höherer Spannung kann mit weniger Strom betrieben werden.


Die Akkus kann man in diesem Spiel leider nicht beliebig klein wählen (wir wollen ja eigentlich Gewicht sparen), weil sie in Bezug zur Kapazität nur eine bauartbedingte Stromliefergrenze besitzen (C-Rate). Kratzt man an dieser Grenze, dann kostet das Leistung und Lebensdauer. Nimmt man alternativ einen höher kapazitiven Akku, dann kostet es wiederum Gewicht.

Und überhaupt ist es der Stromfluss, der uns alle möglichen Probleme aufhalst. Regler müssen entsprechend dimensioniert sein, der Motor muss dafür ausgelegt sein - sonst wird er heiß - und dann gibt's da sogar noch die Stecksysteme, die möglicherweise an ihre Lastgrenzen geraten.


Mit einer höheren Betriebsspannung senkt man also hauptsächlich den Strom.


Herzlichst
Hilmar.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (19. Januar 2021, 16:14)


Hilmar

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193

Dienstag, 19. Januar 2021, 16:11

Problem war,es hieß Fläche fliegt man Mode1 basta.


Wer immer Dir DAS erzählt hat, dem solltest Du in Zukunft kritisch begegnen...
("Mein Kind schreibt mit rechts, basta!")
:shake:

Man fliegt genau den Mode, mit dem man gut zurecht kommt. Das kannst Du heutzutage am Gefahrlosesten mit einem Simulator ausprobieren.
Trotzdem kann es Sinn machen, denselben Mode zu fliegen wie der anwesende Fluglehrer, damit er Dir zur Not den Sender aus der Hand nehmen kann. Sei es zur Rettung oder zum Einfliegen Deines Modells.
Wenn Du mit dieser Belegung aber nicht klar kommst, dann ist das nun einmal so. Das Problem kann man modernerweise mit kabellosen Lehrer-Schüler-Systemen umgehen. Wir sind ja nicht mehr in den 80ern.


Du als Helipilot wirst nun höchstwahrscheinlich dort das Gas beim Fläche-Fliegen hin legen wollen, wo Du beim Heli-Fliegen den Pitchknüppel hast. Es wäre schon recht ungewöhnlich, wenn es Dir andersherum besser zusagt.

Ob Du dann Höhe und Seite auf einen Knüppel legst oder Höhe und Quer, das kannst und musst Du für Dich ganz allein herausfinden.
Ich fliege beispielsweise beim Heli Mode 2 und bei Fläche Mode 4, anders kriege ich's nicht hin. Das hat sich damals bei meiner Lernerfolgskurve am Simulator ganz deutlich herausgestellt.


Herzlichst
Hilmar.
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Leszek1963

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194

Dienstag, 19. Januar 2021, 17:16

Wer immer Dir DAS erzählt hat, dem solltest Du in Zukunft kritisch begegnen..

Das kann ich mit beiden Händen unterschreiben. Schwachsinn.
Ich bin aber etwas verwirrt. Ich fliege Helis und Flächen mit Mode 2 und kann mich nicht erinnern, daß ich mich auf irgendwelche Art und Weise umstellen musste.
Die Funktionen auf den Knüppeln sind doch eigentlich gleich.
Knüppel links nach vorne- Pitch nach oben beim Heli(steigt), mehr Gas bei Fläche.
Knüppel links nach hinten-Pitch nach unten beim Heli(sinkt), weniger Gas bei Fläche.
Knüppel links nach links- Helis und Flächen drehen nach links.
Knüppel links nach rechts- Helis und Flächen drehen nach rechts.
Knüppel rechts nach vorne- Heli nickt mit der Nase nach unten genau so wie die Nase der Fläche.
Knüppel rechts nach hinten- Heli nickt mit der Nase nach oben, Fläche zieht nach oben.
Knüppel rechts nach links- Helis und Flächen rollen nach links.
Knüppel rechts nach rechts- Helis und Flächen rollen nach rechts.
Man muss halt bei den Flächen, beim Start Gas geben und ziehen.
Das ist tatsächlich bei dem Heli etwas" einfacher". Hier reicht Pitch um abzuheben. Dann wird aber erstmal lustig. Balancieren mit der Eispitze auf der Hand. Wenn man das aber schon mal kann, hat den Vorteil, daß man die Helis in der Luft "parken" kann. Das geht mit der Fläche nicht

Starten und landen mit dem Flugzeug ist meiner Meinung nach immer noch das schwierigste. Ich kann schon mal nicht so ganz schlecht Heli fliegen, aber beim landen mit den Seglern bin ich immer noch sehr angespannt.

Viele Grüße Leo :w

195

Dienstag, 19. Januar 2021, 18:51

Ich bin ganz eurer Meinung. Gecko, man kann den Flächenflieger mit demselben Mode fliegen wie einen Copter oder Hubschrauber. Pitch entspricht Gas, Nick ist Höhenruder, Roll ist Querruder, Heckrotor ist Seitenruder. Welcher Mode das ist, ist reine Gewöhnungssache. Du musst dich eben nur daran gewöhnen, dass das Ding nur fliegt, wenn es sich vorwärts bewegt. Aber du vermutest richtig, dass die fetten Räder in Verbindung mit dem Drahtfahrwerk sehr tolerant sind, was unsanfte Landungen angeht.

Bob: Ich unterschreibe Hilmars Ausführungen zu 100%.

196

Dienstag, 19. Januar 2021, 19:24

Hallo,
Dann werde ich einfach nochmals einen Versuch starten.
Die Cessna 182 hatte auch ein Lenkbares Rad vorne, etwas schief aufgekommen gleich Servohorn abgebrochen.
Glaube für mich macht es nun auch keinen Sinn etwas zu bauen,einfach etwas preisgünstiges fertig kaufen am besten in meinem Fall.
Habe da etwas im Auge, kann man da zuschlagen?
Sieht zumindest optisch sehr robust aus.

https://www.der-schweighofer.de/Hobbyzone-Carbon-Cub-S-1300mm-Elektromotor-Hochdecker-BNF-Basic-inkl.-GPS-Aktive-Drone-Technology-a229238

Hilmar

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197

Dienstag, 19. Januar 2021, 22:58

Gecko 11,

ich finde den Kern Deiner Aussage noch nicht so richtig.
Stellst Du damit die Frage, was alternativ zum Buschtrottel als robuste Kaufempfehlung in Frage käme?

Das ist im Prinzip verständlich und zulässig, wird aber an dieser Stelle leider genauso stark vom Thema ablenken wie die MODE-Diskussion.
==[]

Eigentlich wäre es schöner, wenn wir so gaanz vorsichtig wieder zum Wesentlichen, dem BUSCHTROTTEL zurückdriften würden.
:ok:


Herzlichst
Hilmar.
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198

Dienstag, 19. Januar 2021, 23:42

Hallo Hilmar,
Bitte entschuldige meine Unwissenheit bezüglich Flugzeuge jeglicher Art.
Ich ging davon aus das dies Modell mit den riesen Reifen Buschtrottel heißt.
Ihr baut sie selber,Hut ab,aber was soll ich nun anfangen zu Bauen, zig Stunden investieren um ihn gekonnt in den Acker zu rammeln.
Dachte vielleicht so einen günstig zu kaufen,erstmal üben.
Wenn ich damit voll am Thema vorbei geschossen bin...Sorry :hä:

Hilmar

RCLine User

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199

Mittwoch, 20. Januar 2021, 01:46

Soweit kein Problem, und Du musst Dich auch nicht entschuldigen (beziehungsweise: okay, Entschuldigung angenommen) :-)(-:

aber viel schlimmer:
Du beschreibst eine völlig verkehrte Herangehensweise!!


Anstatt irgendetwas zu kaufen, um es dann nach einer Nutzungsdauer, die maximal dem Auspacken des Paketes entspricht, direkt wieder der Verwertungskette zuzuführen, ist es viel sinnvoller, sich im Vorfeld mit dem Bauen und Verstehen zu beschäftigen.

Und das ist ein Prozess, keine spontane Erkenntnis.

Es mag antiquiert erscheinen, aber ich bin überzeugt davon, dass jemand, der seine Modelle stets selbst gebaut und repariert hat, später viel mehr von der Materie verstehen wird als die Kontrollgruppe jener, die dieselbe Zeit mit dem Kaufen und Zerstören von Fertig-Flugmodellen verbringt.

Und ja, sicher, auch selbstgebaute Flieger können und werden in Trümmern enden. Aber jede Reparatur, jeder Neubau, jede Prüfung auf Funktionaliät, wird Dich stets weiter nach vorn bringen - und das dient letztendlich auch der Betriebssicherheit. Und viel besser: es macht verdammt viel Spaß, wenn man bemerkt, dass man immer mehr gelernt hat. Auch als Erwachsener sollte man sich dieses kindliche Erfolgserlebnis nicht nehmen lassen.

Herzlichst
Hilmar.
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jazalee

RCLine User

Wohnort: Kleve

Beruf: Blumenmann

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200

Mittwoch, 20. Januar 2021, 12:20

Hallo Hilmar,

volle Zustimmung.
Selbst bauen macht einfach Spaß, die Pläne funktionieren.
Ein bischen Werkzeug hat jeder daheim.
Das komplette Material für verschiedene Modelle wie Buschtrottel oder Chopper kann man bestellen, für Wenigbauer eine tolle Option. Bestimmt nicht teurer als ein Fertigteil, und man weiß wie es repariert wrden kann.

Ich habe vor einem Jahr wieder angefangen, mit Plattenmaterial Depron, Sperrholz und Balsa. Die Baupläne der genannten Modelle sind ausgereift.
Die Flieger (s.u.) waren schnell fertig und fliegen toll.
Geübt habe ich am Simulator, der ersetzt aber nie das freie Fliegen. Aber auch das ist reine Übungssache, mittlerweile klappt es ganz ordentlich und lande die Teile in etwa, wo ich will.
Luftigen Gruß, Franz

persönliche Modellflug-Chronik:
2021: Buschtrottel (im Bau)
2020: Wiedereinstieg mit 2 x Chopper, 1 x Jupiter Junior

lange Pause :-)

1979: - kleiner Motorflieger nach FMT-Bauplan mit Cox Golden Bee
1978: - Favorit (Carrera RC) - ein Segler mit Kunststoffrumpf (Ferran) und 260cm Rippenflache, Bügelfolie, mit Motoraufsatz und Cox Golden Bee, Fernsteuerung Brand Microprop 4-Kanal
1975: - HiFly (Graupner) - ein Segler in Holzbauweise, 230cm Rippenfläche, Japanpapier/Spannlack, Fernsteuerung Graupner 2(4)-Kanal