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Freitag, 3. September 2010, 14:37

Airbus A380 von Osmot bzw Ready2Fly

Hallo zusammen,

gestern war bei mir Erstflug meines Airbus A380 von Osmot, den auch Ready2Fly verkauft bzw. der Hobbykönig und einige andere ebay-Händler. Da ich hier im Forum und auch sonst ausschliesslich beim Hobbykönigforum überhaupt was zu dem Airliner gefunden habe, stelle ich einfach mal hier meinen Baubericht zu dem Flieger ein und wie die beiden Erstflüge waren. Wenn Zeit ist, werde ich dann mal etwas längerfristige Erfahrungen dazupacken. Gibt ja noch den einen oder anderen Airlinerfan der nicht wie Günther (Hut ab nebenbei!) in monatelanger Kleinarbeit einen tollen Airbus selber schnitzen kann oder will...

Wem der Text bekannt vorkommt:
Ja, der steht auch im Easystarforum und demnächst bei FPV-Flieger.de, aber ich weiß nicht, ob man den als Gast lesen kann...

Baubericht Airbus A 380

Dieser Baubericht befasst sich mit dem “Airbus A380” von – ja, von wem eigentlich? Der Karton gibt keinen Herstellernamen her, in Europa wird er von zwei Händlern vertrieben unter keinem besonderen Namen, in Amiland kommt er von einem anderen Händler und auch der bekannte Hobbykönig hat ihn in China im Programm – alle ohne Herstellerangabe. Ob da wohl jemand keine Lizenzgebühren an Airbus zahlen will?
Nun, nach meinen Recherchen könnte der Hersteller Skyhobby in China sein, aber ich will mich da nicht drauf festnageln lassen, es könnte auch Durafly sein. Jedenfalls war die Beschaffung dieses vollständig aus lackiertem EPO gefertigten Flugzeugs etwas plötzlich – bei uns auf dem Vereinsplatz berichtete einer der Mitflieger im Sommer, das er neulich zu einem sensationellen Preis solch einen Airbus gekauft hatte, nachdem ich schon Monate zwischen dem eFlite B777 Airliner und doch einem Chinaimport eben dieses Airbusses hin- und her überlegt hatte. Aber bei dem Preis und das bei einem deutschen Händler, da fiel die Entscheidung leicht. Da ich sowieso bei dem Händler vorbeikam, habe ich kurzum im Laden nachgeschaut, mir das Ausstellungsstück angesehen, den Preis bezahlt – und drei Tage später stand eine gigantische Box bei uns im Hausflur. Sauber.
Und dieses Mal sollte der Zusammenbau auch mal keine Monate dauern… naja. Doch. Dauerte doch etwas wegen Zeitmangels und anderer Projekte. Reine Bauzeit ist aber eher ein Wochenende maximal. Ahja, der Airliner kam in gutem Zustand an, sauber verpackt und gepolstert. Da könnte sich manch anderer Hersteller eine Ecke von abschneiden.

Die Kleinteile zur Anlenkung waren dabei, wie auch ein festes Fahrwerk. Dazu gab es noch vier Impeller mit verbauten Motoren, die fünf Servos waren schon eingeklebt und die Regler waren ebenfalls fest am Modell verbaut. Nett. Sehr komplett und wirklich fast RTF.

Letztlich sind folgende Komponenten drin verbaut, zu den Modellkosten kamen also diese noch hinzu:

Osmot Skyhobby A380 Airbus 1 209,00€ 209,00€
Wiggerich Empfänger AR6200 Spektrum 1 69,90€ 69,90€
Hobbycity Hochstromstecker Deans 1 0,60 € 0,60 €
Hobbycity Hochstrombuchse Deans 1 0,60 € 0,60 €
Hobbycity Turnigy 5000mAh LiPo, 11,1V, 20C 1 25,00 € 25,00 €

Preise, Stand 08/10 Summe: 305,10 €

Der Empfänger war ein nettes Geschenk meiner Frau (für deren Geduld und Verständnis für meine Hobbys ich immer wieder gerne eine Lanze breche), insgesamt also ein bischen billiger als die Cargo und naja – nicht mein teuerstes Modell, aber auch eindeutig kein Budgetflieger.
Die Akkus sind schönerweise auch in meiner Cargo und sogar in der Twinstar2 noch fliegbar, von daher passen die gut zum Rest der Flotte.

Zum Aufbau des Ganzen:
Beginnen wir mit den ersten paar Teilchen, hier ein Foto vom "Auslieferungszustand", also wo alles noch fein im Karton ist.

Erster Schritt war ein Begutachten der Teile und sorgfältige Inspektion, ob auch alles da ist. Bei dem Kollegen vom Verein war versehentlich ein Impeller falsch dabei, die Montage ist nur auf einer Seite möglich. Er hat nun drei linke und einen rechten… Doof.
Bei mir war aber alles komplett und ein kurzes Aneinanderstecken zeigte schon, das es leidlich passen würde. Schick.

Die Anleitung ist ein mehr oder minder passendes Englisch und leidlich hilfreich beim Bau, ein deutsches Beiblatt erwähnt dann den nicht unwichtigen Schwerpunkt. Der deckt sich aber nicht mit dem, was in diversen Foren berichtet wird. Ich halte den aufgedruckten SP auch für falsch, aber dazu später mehr.




Erster Punkt ist das Einkleben der Ruderhörner. Der mitgelieferte Kleber tut recht gut, macht aber etwas Sauerei und braucht nach anfänglichem Anziehen binnen 5 Minuten doch recht lange um Endfest zu werden. Ging aber. Wenn man nun die Gabelköpfe mit den Servos verbindet und einstellt (Servos vorher nullen!) ist auch das erledigt. Die Gabelköpfe sind aber nicht gut, man muss die dirngend mit etwas PVC-Schlauch oder Schrumpfschlauch vor Öffnen sichern.

Danach wurden die Seitenleitwerke verklebt, da man das schnell falschrum machen kann (die Ausschnitte passen beidseitig!): Die Flächen zeigen in einem Winkel nach oben, die Nut die im Ruder eingepresst ist ebenfalls! Auf Rumpfseite und Leitwerksseite wurde einiges vom mitgelieferten Kleber aufgebracht, das Teil eingesteckt, fünf Minuten angehalten – hielt.
Das gleiche auf der anderen Seite – passte auch. Nur das Seitenleitwerk machte Probleme, hier ist der Ausschnitt so eng gewesen, das beim Probeeinstecken die Decals abgingen. So ein Ärger – diese habe ich dann mit dem Kleber wieder eingeklebt, aber von nahem sieht das nicht so schön mehr aus. Hat mich sehr geärgert…





Die Regler sind im Werkszustand schon vormontiert, ich habe aber die Kabelbinder abgemacht, denn Kühlkörper auf Kühlkörper dürfte eine schlechte Kühlung bedeuten… Daher sind die Regler bei mir nun einzeln in den beiden „Fächern“ in den Flächenteilen verbaut.

Danach ging es an die Impeller in ihren Gondeln. Diese wurden zunächst mit den mitgelieferten Reglern verkabelt, wobei das erste Problem auftrat: Einer der Stecker war so dermaßen mit Lötzinn zugesaut von innen,. Das der Büschel nicht mehr in die Buchse passte. Nervig. Abgezwickt und mit einem Stecker aus dem Fundus ersetzt. Nun die Laufrichtung des Impellers kontrolliert (der farbigen Markierung der Kabel kann man trauen, muss man aber nicht), die Kabel miteinander verschrumpft und ab dafür. Um die Impellergondeln zu montieren habe ich lieber Epoxy genommen, eine passende Menge angerührt auf die Nut und die Gegenseite gestrichen, eingepresst, festgehalten und gewartet bis 5 Minuten rum waren. Das Ganze dann dreimal wiederholt und schon waren die Gondeln dran. Auch hier darauf achten, was links und was rechts ist.





Da alle vier Regler über das BEC den Empfänger versorgen wollten, habe ich bei dreien das Pluskabel durchtrennt, so versorgt nur einer der Regler die Servos. Da nur 5 9g Servos anzusteuern sind, sollte das noch so eben reichen, das Bugservo braucht man im Flug ja eh nicht. Ein einzelnes UBEC für die Stromversorgung ist aber dennoch eingeplant, das sollte auch im Reglerausfall-Fall mehr Sicherheit bieten. Der Kabelsalat ist nebenbei genauso schlimm wie in meiner Cargo…




Schnell noch die kleien Winglets mit UHUPor an die Flächenenden geklebt. Hier mit Bedacht nur UHUPor genommen, so das die WInglets lieber beim Hängenbleiben abgehen statt aus der Fläche gerissen werden...

Als nächstes kam bei mir das Batteriefach dran – und hier gibt es dann doch mehr zu tun. Das originale Fach hat gerade genug Platz für einen 3000er 20C Zippy Akku. Ein 40C 3000er geht mit Ach und Krach noch rein – aber dann ist der Schwerpunkt schon recht weit vorne. Die geplanten 5000er Lipos passen in das Fach nicht rein – Murks.Alternativ sind noch zwei 2200er Lipos parallel geplant, aber auch die haben echte Platznot. Also war die erste Idee, die Lipos unter dem alten Fach mit dicken Velcrostrapsen zu montieren.

Dremel gezückt, Holzstücke rausgefräst, die Schlaufen durchgefädelt und: Festgestellt, daß der Schwerpunkt so einfach nicht zu treffen ist. So ein…. Naja.




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Freitag, 3. September 2010, 14:42

Erstmal habe ich mich an dieser Stelle dann der Verankerung der Flächen im Rumpf gewidmet. Das war auch nicht so RTF – denn die vorderen Halter waren im Rumpf schon wacklig verklebt. Also raus gemacht und mit genug Epoxy neu und dauerhafter verklebt. Danach dann wieder ein Passtest und oh Wunder: Die beiden Schrauben, die das hintere Ende der Flächen mit dem Rumpf verbinden (nebenbei sind 2mm Schräubchen nicht sehr vertrauenserweckend) waren so bescheiden eingepasst, das ich eine Stunde (!) damit verbrachte, die Dinger einzudrehen. Letztlich musste einer der beiden Schraubkanäle mit einem Schraubendreher beherzt geändert werden und auch in der Fläche ein Stück rausgeschnitten werden, denn nur so ist die Holzhalteplatte der Flächen einsetzbar. Sitzt diese gerade, dann ist keine Verschraubung möglich. So geht es aber jetzt und man sieht es kaum, aber von einer Passgenauigkeit a la Multiplex ist man noch deutlich entfernt!





Nächster Schritt: Das Fahrwerk. Eigentlich total simpel, denn es wird nur eingesteckt. Man orientiert sich hier am Besten an einem Produktfoto, die Anleitung sagt dazu: nichts. Ein bisschen Schmirgelpapier sorgte dann dafür, das alle Fahrwerke irgendwann passten, eins ging zwar halb rein, saß dann aber bombenfest. Die zum Einsatz gebrachte Zange hinterließ dann prompt unschöne Spuren am Plastik, aber bei Schwarz und unterm Rumpf ist das verschmerzbar.

Bugradeinbau: Das Bugrad ist schon voreingebaut, muss aber noch mit dem Servo verbunden werden. Ist aber kein Problem, Rad einstecken, Servohorn festschrauben, Gabelkopf dran und einstellen. Servo vorher nullen nicht vergessen.





Nachdem das nun auch drin war, kam ein optionaler Schritt: Ich habe in die Flächen schon mal Kabel für eine später einzubauende Beleuchtung verlegt. Der hohle Rumpf bietet viel Platz, da wird das kein Problem sein, aber in den Flächen war nicht so viel Platz- Also: Parallel zu den Servo- und Stromkabeln (mit 35Mhz sollte man den Flieger besser nicht bewegen…) kamen je zwei Klingeldrähte rein, je zwei Schlaufen an den Triebwerksgondeln dienen dazu, später herausgeführt und eventuell dort LEDs anbringen zu können. Danach dann die Abdeckungsstreifen aus dünnen weißem Platik mit dem mitgelieferten Kleber verklebt. Da der eher gummiartig ist, kann man diesen recht gut später entfernen, wenn ich die Lötarbeiten endlich mache.





Nach einem weiteren Testzusammenbau war der Jet dann fertig für die Programmierung der Anlage und erste Testläufe. Und hier wurde es dann doof. Ich nutze eine DX6i von Spektrum, die an für sich mit 6 Kanälen auch locker für einen Jet mit 5 Servos reicht. Aaaaber:
Das Höhenruder ist zweiteilig, wie auch bei der Sapac F22. Konnte ich dort noch einfach den Servohebel umbauen, so ist das hier aufgrund der Länge der Bowdenzüge nicht möglich. Also muss man mischen in der Funke. Einfachste Methode ist, eins der Servos auf Höhe, das andere auf Seite, die Querruder bekommen dann ihre normalen QR-Steckplätze am Empfänger oder halt ein V-Kabel bei einem 5 Kanal-Empfänger. Das blöde ist aber, das die DX6i die Ausschläge bei V-Leitwerken winzig klein macht. Also wirklich klein. Der Airbus braucht aber schon taugliche Ausschläge, er ist ja kein Hotliner und die Flächen werden nicht von einem Propellerstrahl angeblasen.

Dafür gibt es zum Glück einen Workaround. Man macht einen Mischer von Seite auf Höhe und einen zweiten Mischer von Höhe auf Seite, jeweils +100%. V-Tail-Mix aus allerdings. Ergebnis: Nun wird wie ein V-Mischer Seite und Höhe gemischt. Wichtig ist nun beim Airbus: Steuert man nach links, muss das linke Höhenruder nach oben zeigen, nach rechts: Ebenfalls nach oben. Also wie bei einem Delta. Nach einem bischen RUmsteckerei am Empfänegr passte das irgendwann. Was dann noch doof ist:
Das Fahrwerk. Das Bugrad steuert ja über ein V-Kabel bei Seite mit. Durch die beiden Mischer steuert es aber auch bei Höhe mit – gibt nichts blöderes, als beim Abheben Höhe zu ziehen und der Flieger zieht wegen des Mischers fleißig zur Seite. Das macht wenig Spass und nervt. Die Lösung:
Man nutzt ein V-Kable auf Quer und steuert damit das Bugfahrwerk. Hier wird ja nicht gemischt und alles passt. Da man das nur beim Taxiiing und beim Start kurz braucht, habe ich das nun so gelöst und gut.

Mit einer besseren Funke (DX7 oder DX 8 ) könnte man einen weiteren Mischer basteln von Quer auf Fahrwerk oder so, nur die DX6i ist durch die beiden Mischer ja schon voll belegt. Ergo: V-Leitwerke und Fahrwerke zusammen sind Mist… Noch kurz 20% Expo auf alles gegeben – und gut war es.




Zurück also zum Batteriefach – bei einem ersten Taxitest stellte sich heraus, das der Schwerpunkt viel zu weit vorne lag, bei 21cm von der Nasenleiste. Er sollte aber laut Berichten im Web eher bei 23cm von der Leiste liegen. Das geht nur mit Verschieben des Akkus weiter nach hinten. Blöderweise hängt der Akku so in der Luft im Rumpf, es musste also eine Stützkonstruktion her, die den Akku hält. Hier stellte sich dann raus, das das zwar geht, aber zur Akkumontage nun jedes Mal die Flächen ab müssen. Da das mit den Schrauben doch dauert, nervte das und gab mir so Anlass, eine bessere Batteriefachkonstruktion zu machen. Das Endergebnis ist nun ein doppeltes Batteriefach: Unten original für die 3000er Lipos, da drüber eine Art Käfig aus Balsaholz und Epoxyverklebung, der die 5000er Lipos hält. Noch ein paar Verstrebungen aus GFK dran und dann sollte das halten. Nach vorne sind die Batteriefächer mit Holzstücken und Magneten gesichert, das sollte beim gemächlichen Fliegen des Airbus ausreichen, die Akkus an Ort und Stelle zu lassen.

(Hier kommen noch Bilder hinzu!)

Und so konnte der Airbus dann zum Erststart – der fand bei ziemlich grauem Wetter Anfang September statt, gut zwei Monate nach Kauf des Fliegers. Schwerpunkt stimmte, Akku recht voll, ab auf die Startbahn. Mit Vollgas dann los und am Ende der Startbahn endlich reagierte das Höhenruder und der Airbus zog schön scale nach oben – steiler geht er nämlich nicht. Zwei oder drei Klicks auf Höhe – das war es schon. Später noch ein oder zwei Klicks auf Seite und Quer, aber generell flog er „wie auf Schienen“. Sehr schön, majestätisch und: Langsam. Ein echter Hingucker, aber wirklich nichts für die Speedfraktion. Sagen wir so: Wer eine Twinstar fliegen kann, kommt mit dem Airbus auch klar. Die Reaktionen kommen spät, nicht eben gewaltig und es macht Sinn bei meiner Einstellung das Kurvenfliegen mit Quer einzuleiten, Höhe zu ziehen und dann ein wenig mit dem gemischten V-Tail „Seitenruder“ nachzuhelfen. So kommt der Airbus gut um und sanft um die Kurven und sieht sehr authentisch aus. Übrigens sieht das Modell echter aus, wenn man in gewisser Höhe fliegt, als tief über dem Boden. Hoch in der Luft kann man ihn kaum vom Vorbild unterscheiden – echt mal ein schöner Anblick auf dem Modellflugplatz.

Der Sound ist halt Chinaimpellertypisch nicht so toll, geht aber. Bei genutztem Akku gehen 48A durch bei Vollgas, das ist weniger, als viele Leute im Netz berichten (dort spricht man von 60A) und die Akkus machen das ganz gut mit.
Fazit: Für das Modell ist ein Flugplatz mit Teerpiste Pflicht, aber wenn die Umstände es zulassen, kann das jeder, der eine TS2 unter Kontrolle hat ebenso fliegen. Preis/Leistung würde ich als sehr gut bezeichnen. Wo sonst kriegt man vier Motoren, Regler und brauchbare Impeller für das Geld –und das Modell ist auch noch dabei…

Flugvideo:
http://www.youtube.com/watch?v=xzGZSJihmrA


Alexander211

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3

Freitag, 3. September 2010, 18:36

SAUGEIL!!!!! :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok:

4

Freitag, 3. September 2010, 18:53

toller bericht und eine schöne landung hast du im video hingelegt!
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

5

Freitag, 3. September 2010, 21:24

sehr sehr interessanter bericht von dir !
lese ihn mit begeisterung.
lg
günther

Pulsar

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6

Freitag, 3. September 2010, 22:37

super bericht!

hab mal ne frage:täuscht das auf dem video oder biegen sich die flächen extrem?

gruss
Marutaka Full Scale Fw-190 A-8 / Pz Me 109 G/
Robbe Pitts S-12 /Robbe Me 109 G /E-Flite P-38 / Ripmax P-51/Lx Sr-71 / Lx F-117 / Freewing Eurofighter / FMS Giant Corsair / FSK Crazy Sparrow / FLY FLY F-100

7

Samstag, 4. September 2010, 12:53

Danke für die Blumen dann mal in die Runde :)

Mir ist das auch erst beim Video aufgefallen, aber ja: Die Flächen biegen sich schon nicht unerheblich durch, vor allem bei der Landung. Als Verstärkung ist da auch nur ein recht schmaler Holzstab eingeleimt. Das könnte man weiter versteifen, da man aber den Airbus eher weniger flächenbelastend fliegt (oder fliegen sollte...) lasse ich das vorerst so. Das Gewackel auf der Graspiste ist leider dadurch auch nicht sehr scale, zugegeben.

8

Samstag, 4. September 2010, 13:25

Auch von meiner Seite ein dickes Danke für den Bericht und das Video. Ich habe den A380 vor ca. 2 Monaten bei Ready2fly bestellt und warte leider noch immer auf den "Dicken".
Bei den Ami's meckern ein paar Besitzer über die schlechte Qualität der Impeller, hast Du davon schon was bemerkt ?

Gruss

Rudi

9

Samstag, 4. September 2010, 14:55

Gut ist jedenfalls anders, aber sie tun ihren Job und sind dem Gesamtpreis eben angemessen. Da kann man einfach nichts richtig dolles erwarten. Wie die sich auf Dauer behaupten muss ich dann mal schauen.

Bei einem Impeller musste ich mit etwas Schleifpapier im Impellergehäuse Material wegnehmen damit da nichts weiter wegschleift. Es hat auch geholfen, einfach einen Streifen Schleifpapier in die Impellergehäuse zu legen und dann von Hand den Rotor 20-30 Mal zu drehen. Das nimmt dann an den Schaufeln genug Material weg, das wirklich nichts mehr schleift. Für den Wirkungsgrad ist das zwar nicht gut, aber der Zweck heiligt dann doch die Mittel.

Mich würde mal interessieren, was da einer an Schubdüsen umgebaut hat, wie auf der Schweizer Seite zu sehen ist. Sieht ganz nett aus, leider keine Details ersichtlich.

10

Samstag, 4. September 2010, 20:23

Zitat

Original von Hoeni
....
Mich würde mal interessieren, was da einer an Schubdüsen umgebaut hat, wie auf der Schweizer Seite zu sehen ist. Sieht ganz nett aus, leider keine Details ersichtlich.

Wenn denn "meiner" mal kommt, werde ich mal 4 Kaffeebecher an den Impellerauslaß anbringen und einwenig Testen.

Rudi

11

Samstag, 4. September 2010, 21:25

Apropos Amis - ich hab schon mehrfach bei RCgroups geschaut, aber bislang keinen Thread zum Airbus gefunden. Hast du da einen Link vielleicht Rudi?

12

Samstag, 4. September 2010, 23:43

Hallo Hoeni,

hier der Link zum Ami-Forum über den A 380:

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1173242

Übrigens sehr schöner Bericht von dir. Super Video!

Viele Grüße

Michael

Ator

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13

Dienstag, 7. September 2010, 09:48

Ich besitze auch seit gut 2 Wochen einen A 380. Ich hab in bei PW-RC in China bestellt. Insgesamt macht das Modell einen für Schaum hochwertigen und guten Eindruck.

Leider war 1 Motor defekt, den ich per Email am Sonntag mit Video reklamierte. Prompt kam eine Antwort, dass ein Ersatzmotor schnellstmöglich geschickt wird. Und nach nur 1 Woche (!) lag der Ersatzmotor bei mir in der Post. Klasse Service! Soll noch mal einer argumentieren, in China würde der Kundenservice fehlen. Jetzt kann ich auch endlich weitermachen und auf gutes Wetter für den Erstflug hoffen.

Übrigens hab ich die Woche genutzt, um das Seitenruder (a) steckbar zu machen (bessere Transportmöglichkeit) und (b) anzuscharnieren für eine spätere mögliche Anlenkung.

Hoeni, Glückwunsch zum Erstflug! Die Landung war für den Erstflug wirklich prima! Passt der Schwerpunkt bei 23cm?
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  • A380 nose.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Ator« (7. September 2010, 10:00)


Ator

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14

Dienstag, 7. September 2010, 09:49

Alles grob zusammengesteckt.
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  • A380 out-of-the-box.jpg
DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis

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Ator

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Dienstag, 7. September 2010, 09:52

Motor Check...ganz schön viel Kabelgewusel...
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  • A380 motor check.jpg
DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis

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Dienstag, 7. September 2010, 15:05

Jau, 23cm find ich ganz gelungen als Schwerpunkt, über Kopf ausgewogen bei mir. Entspricht dem viertletzten Fensterchen vor der Tür an den Decals, aber das wird bei dir sicher an anderer Stelle kleben.
Vielleicht noch einen Tick mehr nach hinten, ich hatte ihn vorsichtshalber auf 22,5cm gelegt, bei Erstflügen mach ich die Kiste immer etwas kopflastiger als gedacht.

Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg mit dem Airbus. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hoeni« (7. September 2010, 15:06)


Ator

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Mittwoch, 8. September 2010, 10:17

Mods...

Ich hab mal ein paar Modifikationen vorgenommen:

1.) Seitenleitwerk
...abnehmbar. Aufgrund des ausladenden Leitwerks ist der Flieger zum Transport und Lagerung recht sperrig. Daher hab ich das Seitenleitwerk abnehmar gestaltet. Mittig greift ein gewickeltes, konisch geformtes CFK-Rohr in ein GFK-Rohr im Rumpf. Vorne unterstützen 2 starke Neodym-Magnete. Die Steckung ist wirklich solide und richtig fest. Mehrgewicht: 8gr.
2.) Wingtips
...ebenfalls abnehmbar. Aufgrund deren Position bei einem so sperrigen Flieger sind die ansonsten prädestiniert, beim Transport und Lagerung beschädigt zu werden. Steckbar mit Kohlestäbchen und Neodym-Magnet.
3.) Seitenruder
...anscharniert. Damit er besser durch die Kurven kommt. Außerdem muss so ein Semiscale-Modell ein Seitenruder haben, bin ich der Meinung. Falls ich vor dem Erstflug noch Zeit habe, werden Anlenkungen und Servo auch noch verbaut. Ansonsten Erstflug erstmal ohne SR (wird dann ruhig gestellt).
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  • SR geschnitten.jpg
DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis

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Ator

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Mittwoch, 8. September 2010, 10:19

Anscharniert
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  • SR scharniert.jpg
DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis

Ator

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Mittwoch, 8. September 2010, 10:20

SLW steckbar
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  • SLW steckbar.jpg
DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis

Ator

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Mittwoch, 8. September 2010, 10:21

Wingtips steckbar
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DX8, zahlreiche Flächenmodelle, Hubis