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jezi

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101

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:02

RE: Seitenruder

Dann das Servo, in meinem Fall ein 645MG, ganz raufschieben und Position anzeichnen...
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jezi

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102

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:11

RE: Seitenruder

Einen ca. 3mm Hartholzwinkel einharzen und darauf einen 10mm dicken Sperrholzwinkel der selben grösse schrauben. So ist das Servo absolut spielfrei gelagert und lässt sich im schlimmsten Fall auch wieder ausbauen.

Da die Abschlusslippen am Ruder die Beweglichkeit etwas einschränken, habe ich diese nicht weggedremmelt, sondern oben und unten etwas eingeschnitten!

Dies gilt ebenfalls für die Quer- und Höhenruder...
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jezi

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103

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:13

RE: Seitenruder

hier der besagte Schnitt, nochmals etwas aus der Nähe...
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jezi

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104

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:18

RE: Seitenruder

Servoabdeckung drauf und schon ist die verdeckte und spielfreie Anlenkung realisiert!

Da ich das Leitwerk zum Transportieren aus Platzgründen vielleicht auch mal demontieren muss, hier noch die Position des Steckers, welcher nicht nur das Seitenruderservo, sondern auch die Heckbeleuchtung verbindet...
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jezi

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105

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:21

RE: Seitenruder

55mm Ruderausschlag - das sollte genügen! 8)

Jetzt fehlt nur noch die Akkuweiche (ich hoffe ich kriege sie nächste Woche) und dann sollte es nächstes Wochenende zum Maiden gehen! :angel:
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106

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:26

Hallo Julius

Optisch ist Deine Lösung der Seitenruderanlenkung sehr sauber. Mechanisch begeistert mich die Sache aber nicht, da Du nicht 100% bzw. besser 130% des Servoweges nutzen kannst und damit Auflösung und Kraft verschenkst. (Wieviel Prozent kannst Du nutzen? knapp 50%?)

Ich werde bei mir eine etwas "fatalistische" Lösung wählen: Ich schneide hinten im Leitwerk die Endleiste auf und montieren das Servo durch die Endleiste. So bedarf es im Leitwerk nur eines kleinen Schlitzes für den Ruderhebel. Kehrseite der Medaille: Sollte das Servo wirklich einmal ausgetauscht werden müssen, muss ich die Stiftscharniere kappen, um zum Servo zu gelangen. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ein S9157 ein ganzen L-39-Leben lang hält. ;-)

Gruss
JC

jezi

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107

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:45

Seitenruder

Sali Jean-Claude

Also ich kann mir keine bessere Kraftübertragung als die Montage des Hebels direkt am Drehpunkt des Ruder vorstellen. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren...

Ich habs mal auf 80% begrenz, 100% wären aber möglich. Den vollen Seitenruderausschlag wirst auch du nie brauchen, ausser bei einem deiner Killer-Messer-Flüge. Das ist dann aber 3D und nicht scale! :D

Gruess
Julius
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jezi« (6. Februar 2011, 20:46)


108

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:51

Hoi Julius

Hmm, ok, bei 80% relativiert sich meine Kritik natürlich. Bez. Kraftübertragung gebe ich Dir Recht: spielfreier geht es kaum. Ohnehin habe ich zu wenig Erfahrung mit Jets, um sagen zu können, wieviel Kraft es auf Seite im Flug tatsächlich braucht.

Gruss
JC

109

Sonntag, 6. Februar 2011, 21:00

ich habe das so auch schon an 2 großen AW MB339´s verwirklicht.

War zwar auch erst skeptisch aber scheint wirklich problemlos zu funktionieren. Einzig die Ausrichterei des Servos ist etwas zeitaufwenig.

Jörg
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Solo Display Pilot der ostwestfälischen Jet-Maffia

Frank P.

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110

Montag, 7. Februar 2011, 11:43

Sehe ich das richtig ,das bei dieser Methode keine Möglichkeit besteht den Ruderhebel von oben zu verschrauben ? Das heißt nur geklemmt durch Fixierung
des Servos? Ok ,an den Gedanken muss man sich erst gewöhnen, aber ein vernünftger Ruderhebel wird sich auch nicht weiten, und die Schraube sichert ja eigentlich nur gegen ein Abrutschen des Hebels,was hier ja nicht passieren kann....wenn das Servo stramm sitzt..
Gruß Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank P.« (7. Februar 2011, 11:44)


happy_eugen

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111

Montag, 7. Februar 2011, 12:26

Hallo,

ich hab das auch so wie Julius gemacht - mir erscheint die Methode geradezu genial, da:

- das Ruderspiel nur noch vom Servo(getriebe) abhängt
- das Leichteste ist was möglich ist (macht sich gut bei der L39 )
- das Drehmoment optimal ausgenützt wird
- die Angelegenheit auch rückbaubar ist ohne eine Diamentscheibe zu benötigen(die braucht man, wenn man die Scharniere absägen muss - tolle Arbeit, glaubt es mir :D)

Im Alltagseinsatz wurde das schon vilefach getestet - also: warum nicht?

Grüße

112

Montag, 7. Februar 2011, 13:03

Hallo Eugen

Im Übrigen mag ich Dir ja zustimmen. Dass

Zitat

Original von happy_eugen
- das Drehmoment optimal ausgenützt wird
,

bestreite ich hingegen. Sowohl Kraft wie auch Drehmoment werden m.E. nicht optimal genutzt. Beides wäre optimal genutzt, wenn die Anlenkung so gewählt wäre, dass ca. 130% des Servoweges genutzt werden kann. Würdest Du den ganzen Servoweg nutzen, hättest Du ca. 50-60 Grad Ausschlag je Seite, was bei einem 3D Modell Sinn macht, nicht jedoch bei der L-39.

Soviel zur Theorie. Dass es in der Praxis auch geht, hängt damit zusammen, dass offensichtlich nicht die ganze Servoleistung benötigt wird.

Gruss
Jean-Claude

happy_eugen

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113

Montag, 7. Februar 2011, 13:31

Hallo Jean-Claude,

mit "das Drehmment optimal ausgenutz wird" meinte ich, dass sehr oft am Servohebel ganz außen eingehängt wird und am Ruder ganz innen. Zur Kompensation wird dann auf 40% senderseitig reduziert.

Damit hat man dann das Optimum an ungünstigen Möglichkeiten erreicht. :wall:

Selbstverständlich hast du recht mit 130 % und soweiter - siehe Meldungen von vorher.

Grüße

Eugen

ceffi

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114

Montag, 7. Februar 2011, 21:59

Zitat

mit "das Drehmment optimal ausgenutz wird" meinte ich, dass sehr oft am Servohebel ganz außen eingehängt wird und am Ruder ganz innen. Zur Kompensation wird dann auf 40% senderseitig reduziert.


stimmt, das habe ich sogar schon bei Jets gesehen.
Der Erbauer hat sich auch gewundert, warum er Spiel in der Anlenkung hatte.
Trifft vor allen Dingen zu, wenn man die LK bei der L unten anlenkt.
Ich habe es bei den LK so gelöst, dass in eingefahrenen Zustand die Schubstange über den Drehpunkt des Servohebels geht, somit ist auch eine Art Verriegelung vorhanden, keine Last auf dem Servo.

Christian

Kleine Werbung am Rande,
alle JL Modelle gibt es jetzt auch bei Final-Modellbau.

ceffi

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115

Montag, 7. Februar 2011, 22:17

Hi Julius,

wenn das Wetter paßt, dann machen wir ja am Samstag gemeinsam Erstflug.
Ist aber bei der L auch nichts besodneres, die fliegt ja fast von allein.

Christian

jezi

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116

Dienstag, 8. Februar 2011, 08:22

Landeklappen

Zitat

Original von ceffi

Trifft vor allen Dingen zu, wenn man die LK bei der L unten anlenkt.
Ich habe es bei den LK so gelöst, dass in eingefahrenen Zustand die Schubstange über den Drehpunkt des Servohebels geht, somit ist auch eine Art Verriegelung vorhanden, keine Last auf dem Servo.


Anders geht's ja gar nicht, sonst fahren die Klappen nicht ganz aus... ???
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jezi

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117

Dienstag, 8. Februar 2011, 08:24

RE: Landeklappen

Zudem musste ich die Abdeckung etwas modifizieren bzw. mit einem ABS-Plättchen etwas höher setzten, damit der Ruderhebel am Innenleben nicht streifft...
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ceffi

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118

Dienstag, 8. Februar 2011, 10:33

@ Eugen,
hast Du den Stift noch, den könnte jemand gebrauchten.

@ Julius
Ich habe auf dem Servohebel einen Kugelkopf, sodass sich das Gestänge "über" den Servohebel bewegen kann.
In eingefahrenem Zustand steht der Servohebel grob gesagt längs zum Servo.
Wenn er sich dann beim Ausfahren bewegt, bewegt er sich Richtung Flächenoberseite.
Leider habe ich die Abdeckungen aufgeklebt und kann kein Foto mehr machen.

Christian

Frank P.

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119

Dienstag, 8. Februar 2011, 13:18

Hallo Julius und Christian ,wenn die Klappen sonst nicht ganz ausfahren ist es sicher die einzige Möglichkeit der Anlenkung !
Für optimale Kraftausnutzung des Servos ,bei ausgefahrenen Klappen ist es aber gerade dann besser, wenn der wirksame Hebel(rechtwinklig zur Kraftwirkachse) am Servo gegen Null geht.D.H
da der Servoeinhängepunkt auf einer Kreisbahn läuft verkürzt sich der wirksame Hebel ,was wiederum bedeutet,wenn der Servohebel fast "längs "zum Servo steht ,wie du Christan schreibst,ist das Haltemoment maximal,was bei euch jetzt im eingefahrenen Zustand der Fall ist,.....aber am meisten "Arbeiten" muss jedes Ruder doch bei "Auslenkung" ,oder habe ich da einen Denkfehler gemacht?
Aber wie gesagt ,vielleicht lässt die gesamte Anordnung auch nichts anderes zu.

Gruß Frank

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120

Dienstag, 8. Februar 2011, 13:28

Hallo Frank,

da hast Du keinen Denkfehler gemacht :w :w .

Man kann die Anlenkung aber nicht so machen wie Du beschreibst. Das Gestänge stößt ab einem gewissen Ausschlag auf die Flächenoberseite und geht nicht mehr weiter. Ich habe ein JR 8411 eingebaut und es funktioniert so ohne Probleme.

Bis bald,
Karsten