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21

Samstag, 11. Dezember 2010, 08:41

Guten Morgen,

um nochmal auf das ursprüngliche Problem zurückzukommen:

Bei der Jepe Mirage sitzt der Motor hinten am Flieger, damit der Schwerpunkt passt, muss der Akku nun nach vorne zum Cockpit. Es gilt hier nun, eine Strecke von fast 100 cm zu überbrücken. Wohin mit dem Regler? Ganz vorne zum Akku? Ganz hinten? Mitte?

Vorne: Motor raucht ab. Mitte: Regler und Motor rauchen ab. Ganz hinten: ist bautechnisch ganz doof.

Gruß
Andreas

22

Samstag, 11. Dezember 2010, 12:25

Habe den Motor nun zerlegt und dabei folgendes festgestellt: der Anker ist in der Mitte längs durchgebrochen. Siehe Foto.

Was kann hierfür die Ursache sein?

Gruß
Andreas
»Andiflieger« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1000561.jpg

23

Samstag, 11. Dezember 2010, 18:38

Ja und was ist nun das Beste?? Noch liegt die Mirage unberührt da,wartet aber auf den Baubeginn... Alle nötigen Teile sind auch schon vorhanden ;)
Will diesmal alles richtig machen.
Meine Phantom habe ich auch nach bestem Gewissen nach Vorgabe gebaut aber anscheinend hätte es hier und da was zu verbessern gegeben. :wall:

24

Samstag, 11. Dezember 2010, 23:21

Zitat

Original von Frecherbengel
[

:D lächerliches, geradezu dummes, Argument, was hat das mit meinen technischen Wissen zu tun? Kennst Du meine Ausbildung, meine beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen? :no:
.......

Ich sage es bewusst hart ohne überheblich sein zu wollen. Ist ungefähr so als würde ein Automechaniker nicht wissen was eine Kurbelwelle ist.


Mein Gott, wie peinlich ist das denn?

Ein bisserl Theoriewissen, vielleicht auf irgendwelchen Gebieten ausreichend, und glaubt alles verstanden zu haben. Ohne daran zu denken was schon ne simple PWM an den Akkuleitungen macht , und dass da Prozessoren mit dem Müll dann arbeiten sollen:wall:

Guter Vergleich mit dem Automechaniker: Du benimmst dich wie jemand der verstanden hat warum sich ein Rad am Fahrrad drehen kann, und auch die Kreiseleffekte erklären kann, und mit damit glaubt zu wissen warum ein Kurbelwellenlager Probleme macht, dabei völlig falsch Tipps gibt und mit dem Fahrrad argumentiert, ohne zu erkennen wie lächerlich du dich dabei machst.....

Ok, Thema.

100cm sind ein fetter Weg, ich würde versuchen nur die Motorkabel zu verlängern - das bisserl Induktivität das die Leitungen haben ist verschwindend zu den Induktivitäten im motor, hab aber auch gehört dass es so hie und da unsauberen Lauf gab. Falls das der Fall ist würde ich den Regler auf halben weg nach hinten setzen, ordentliche (schnelle!!! low ESR) Stützelkos und vielleicht zusätzlich Keramikkondis an den Eingang anschliessen, mit den Keramikdingern hat das hier mal wer am Oszi vermessen - da braucht's nur einen Bruchteil der Kapazität von Elkos da die Dinger einfach schneller sind.

Aber: Hast du kontrolliert welche Ströme fliessen? IMHO sind normalerweise lange Kabel ein Problem für den Regler, nicht für den Motor. Um welche Drehzahlen geht's da? Evt an Grenzwerte von Regler oder Motor heran?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Rumpler« (11. Dezember 2010, 23:35)


25

Sonntag, 12. Dezember 2010, 07:11

Zitat

Original von Rumpler
....... was schon ne simple PWM an den Akkuleitungen macht , und dass da Prozessoren mit dem Müll dann arbeiten sollen:wall:



PWM stellt Rechtecksignale (die real keine sind, ja ich weiß) in einem "mickrigen" Frequenzbereich (im Modellbau!) auf die Leitung

In der Digitaltechnik werden Rechtecksignale im mittleren und oberen MHz-Bereich übertragen AUCH über Kabel, und es funktioniert ;) .... soviel zum Thema "Müll mit dem die Prozessoren zurechtkommen" sollen ....

anstatt Präpotenz raushängen zu lassen erst mal über die Nasenspitze hinaus denken.....
[SIZE=1]
Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
* Funjet
* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
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* HYPE Fox
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im Bau
* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (12. Dezember 2010, 07:35)


26

Sonntag, 12. Dezember 2010, 09:38

Zitat

Hast du kontrolliert welche Ströme fliessen?


Strom habe ich einmal gemessen. Waren ca. 65 A bei Vollgas.

Zitat

Um welche Drehzahlen geht's da? Evt an Grenzwerte von Regler oder Motor heran?


Bestimmt nicht. Laut Kontronik geht der Motor bis 50.000 U/Min. Der YGE120 kann bis 240.000 Feldumdrehungen beim 2-Poler.

Nochmals zu meiner Frage von vorhin: Der Anker ist in der Mitte längs durchgebrochen. Kann dies durch Überhitzung passiert sein?

Gruß
Andreas

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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27

Sonntag, 12. Dezember 2010, 11:04

Zitat

Original von Frecherbengel

Zitat

Original von Rumpler
....... was schon ne simple PWM an den Akkuleitungen macht , und dass da Prozessoren mit dem Müll dann arbeiten sollen:wall:



PWM stellt Rechtecksignale (die real keine sind, ja ich weiß) in einem "mickrigen" Frequenzbereich (im Modellbau!) auf die Leitung

In der Digitaltechnik werden Rechtecksignale im mittleren und oberen MHz-Bereich übertragen AUCH über Kabel, und es funktioniert ;) .... soviel zum Thema "Müll mit dem die Prozessoren zurechtkommen" sollen ....
.


Auch wenn in der Digitaltechnik Signale in Kabeln übertragen werden, so sind es NUR Signale und keine mit Pulsierendem Strom überlagerte Versorgungsspannungen.
Auch in der Digitaltechnik (z.B. PC) wird die Versorgungsspannung aufwändig gesiebt und stabilisiert, sonst würde auch dort der Prozessor vor lauter Nebengeräuschen Stress beim Denken bekommen.
Die Leitungen auf einer Platine in der Digitaltechnik werden aufwändig Layoutet, sonst erzeugt das Signal selbst in der Leitung Störungen und Signallaufzeiten werden verzerrt.

Zur erzeugung von Spannungsspitzen braucht es keine Wechselspannungen in den Akkuleitungen, es reicht die Pulsierende Belastung vom Regler, dPhi/dt ist gegeben und damit werden Spannungsspitzen in den Akkuleitungen induziert.
Aber auch der Ohmsche Einfluss ist keinesfalls zu vernachlässigen!
Wenn der Strom in den Akkuleitungen nur um 5A variiert so gibt es bereits bei 0,1Ohm Gesamtwiderstand einer Akkuleitung bereits eine Spannungänderung von 0,5V an Reglereingang.
Diese Brummspannung muss aufwändig gesiebt werden, sonst kommt auch dieses "brummen" an der Elektronik und am Prozessor an.

Der Regler misst, um die Rotorposition zu wissen, die Gegen-EMK des Motors.
Der Regler wertet die Nulldurchgänge aus und wenn dort nun das brummen dort überlagert wird, kommt auch davon der Prozessor durcheinander.

Die Frequenz des Ganzen ist hierbei nicht entscheident, eher das vorhandensein der Störung.
Die PWM ist noch nicht einmal immer der Schuldige, allein das Umschalten von einer Phase zur nächsten erzeugt einen Moment, in dem weniger Strom fließt, da sich der Strom in der neuen Spule erst aufbauen muss (Induktivitäten, Ströme sich verspäten).

Am Reglerausgang ist sowieso immer mit pulsierendem oder wechselndem Strom zu rechnen, von daher macht dort ein verlängern der Kabel nicht viel aus, gegenüber der Induktivität des Motors ist die Induktivität des Kabels zu vernachlässigen.
Es gibt sogar Leute, die haben schon bald mehrere Meter zwischen Motor und Regler, und es läuft!.

Der Hauch einer Stromänderung, den ein Servo erzeugt, ist vernachlässigbar.....
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (12. Dezember 2010, 11:15)


Elektroniktommi

RCLine User

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28

Sonntag, 12. Dezember 2010, 11:22

Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

29

Sonntag, 12. Dezember 2010, 16:08

Ich habe entschieden die Motor und nicht die Akkukabel zu verlängern und somit dieser Fraktion mein Vertauen geschenkt. :D
Denke der Regler ist in der Mirage da gut aufgehoben wo normal das Bugfahrwerk sitzt und eh ein Loch im Rumpf ist.Da bekommt er Frischluft und das FW hätte ich eh nicht eingebaut.
Die Kabel werde ich auf der Rumpfunterseite verlaufen lassen und den Kanal vorsichtig in der Tragfläche aussparen.
Die Rumpfwände sind mir für Kanäle schneiden doch sehr dünn

HDO

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Beruf: Ruheständler

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30

Montag, 13. Dezember 2010, 12:02

Zitat

Original von Andiflieger
Habe den Motor nun zerlegt und dabei folgendes festgestellt: der Anker ist in der Mitte längs durchgebrochen. Siehe Foto.

Was kann hierfür die Ursache sein?

Gruß
Andreas


Können eventuell Vibrationen des Rotors die Ursache sein?
Weil Du ja auch geschrieben hast unruhiger Lauf bei mittleren Drehzahlen.

Gruß
immer n´bisschen Luft unterm Flieger

WeMoTec

RCLine User

Wohnort: Willich

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31

Montag, 13. Dezember 2010, 12:32

Andreas hat die Einheit fertig bei Jepe gekauft. Jepe macht einen guten Job und montiert sehr gewissenhaft und testet die Einheiten vor Auslieferung.
Insofern würde ich bei ihm einfach mal nachfragen, warum es die Magnete zerlegt hat.

Oliver

32

Montag, 13. Dezember 2010, 19:19

@ WeMoTec Bitte nichts durcheinanderbringen. Der Jepe-Motor hat sich "nur" entmagnetisiert. Zerlegt hat sich jedoch der Kontronik-Motor.

Zitat

Original von Kaspian
Können eventuell Vibrationen des Rotors die Ursache sein?
Weil Du ja auch geschrieben hast unruhiger Lauf bei mittleren Drehzahlen.


Der MidiFan mit dem Kontronik lief nach meinem Empfinden eher vibrationsärmer als der Jepe-Antrieb. Mit dem unruhigen Lauf meinte ich, dass der Motor selbst unregelmäßig lief (leichte Drehzahlschwankungen). Wie gesagt aber nur bei Halbgasstellung.

Ich habe jetzt Kontronik darauf angeschrieben, mal sehen, was die dazu meinen. Oder hat sonst jemand noch eine Idee?


Gruß
Andreas

33

Montag, 13. Dezember 2010, 19:50

Hallo,

dein "Nachkühlen" war wirklich mit sehr geringer Leistung, oder? (Trimmer)

Stefan

34

Montag, 13. Dezember 2010, 20:06

Zitat

dein "Nachkühlen" war wirklich mit sehr geringer Leistung, oder? (Trimmer)


Ja, immer auf niedrigster Stufe bei der der Regler überhaupt eingeschaltet hat.

Gruß
Andreas

35

Dienstag, 14. Dezember 2010, 18:38

...die Motor-Regler Kabel sind gleich lang?
Und du solltest Dir ein Wattmeter kaufen zum Strommessen.
Vielleicht hast Du einfach zweimal Pech gehabt, sowas gibt es.

Viele Grüße,

Stefan

36

Dienstag, 14. Dezember 2010, 19:30

Zitat

...die Motor-Regler Kabel sind gleich lang?


Ein Kabel ist knapp 5mm kürzer als die anderen. Aber das dürfte doch nichts ausmachen, oder?


Gruß
Andreas

WeMoTec

RCLine User

Wohnort: Willich

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37

Dienstag, 14. Dezember 2010, 22:59

Da hätte ich schon Bauchschmerzen.
In die gleiche Richtung zielte auch meine Frage nach der Qualität der verwendeten Goldstecker.

Denn irgendwas ist hier faul. Eigentlich sind sowohl der Jepe Antrieb als auch der 600-17 im Midi an 6s im grünen Bereich.

Wie war denn jeweils das Timing der Steller eingestellt? Beide Motoren sind ja 2-Poler.

Oliver

38

Dienstag, 14. Dezember 2010, 23:08

Timing beim Jepe Antrieb auf low (Jepe-Regler).

Timing beim Kontronik auf 6 Grad (YGE120).


Gruß
Andreas

39

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 17:36

Können die ungleich langen Motorkabel den Motor beschädigen?


Gruß
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andiflieger« (15. Dezember 2010, 21:39)


40

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 19:43

Zu den Steckverbindungen:

Vorne am Regler und Akku 4 mm Goldkontaktstecker vom örtlichen Modellbauhändler. Hersteller kann ich nicht sagen, es ist aber ein "S" drauf.

Am Motor habe ich die Stecker, welche beim Jepe-Antrieb dabei waren, weiterverwendet.

Welche Auswirkungen haben schlechte Stecker auf den Motor? Ich hätte gedacht, dass dann höchstens die Leistung abnimmt. Kann dies zu einer Beschädigung des Motors führen?

Gruß
Andreas