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Chrisi2909

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1

Dienstag, 3. Juni 2014, 17:02

Canardauslegung Eigenbaujet für Jetcat P20SX

Hallo, ich habe eine Jetcat P20SX und möchte mir einen Jet in Entenkonfiguration ganz traditionell in Balsa/sperrholz Bauweise bauen. Das Ganze hat starke Ähnlichkeit mit einer Saab Gripen, jedoch ist die Fläche deutlich zugunsten der Langsamflugfähigkeit vergrößert. Das Modell wird etwa 1,10m Spannweite haben und ca. 1,53m lang sein. Bei einem Abfluggewicht von geschätzten 3000gr, ergibt sich eine Flächenbelastung von 76 gr/qdm, also ein sehr guter Wert. Diesbezüglich habe ich nur die Fläche des Hauptflügels, also ohne Rumpf und Canards , in die Rechnung mit einbezogen. Weiterhin wird das Modell als reines Zweckmodell, soll heißen einfach und zweckmäßig in der Auslegung, ausgeführt werden.

Das Versuchsmodell aus Depron als Wurfgleiter fliegt schon ganz ordentlich. Die Canards haben hier einen EWD von 4Grad.

Zur Auslegung hätte ich eine Frage an die Experten unter Euch: Ist es vorteilhaft die Canards als Pendelleitwerk oder ganz normal mit gedämpfter Fläche auszulegen?

Weiterhin bin ich für andere Tips dankbar.


Beste Dank, Christian
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Chrisi2909

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Dienstag, 3. Juni 2014, 22:44

Hier nun die Entwicklungsstufen der Wurfgleiter. Nr.3 hat mehr Tragflächeninhalt und wird als reines Delta gesteuert (Canards auf 0 Grad eingestellt, hochgestellte Ruder am Tragflächenende). Das Modell segelt ganz ordentlich. Ich werde ein vergrößertes Modell bauen und mit einer leichen Anlage ausrüsten, so wie ein Shockflyer.
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3

Mittwoch, 4. Juni 2014, 11:19

ich bau zur Zeit einen Eurofighter aus Depron der ist ja nicht ganz so weit von deinem Projekt entfernt, mich würde mal interessieren wie du die Carnards anlenken willst?
willst du die mit einem Servo ansteuern oder mit zweien um Roll mitsteuern zu können.
ich hab im Moment den Plan mit einem und die beiden Flügel über eine Art "Kurbelwelle" über einen Höhenmischer laufen zu lassen.
Eurofighter aus Depron?

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Chrisi2909

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 18:11

Also, wenn ich sie anlenke, dann mit jeweils einem Servo pro Canard. Vielleicht probiere ich es der Einfachheit halber aber erst mal nur als Deltaauslegung und baue die Canards mit 0Grad EWD ein.

5

Freitag, 6. Juni 2014, 13:52

Also, wenn ich sie anlenke, dann mit jeweils einem Servo pro Canard. Vielleicht probiere ich es der Einfachheit halber aber erst mal nur als Deltaauslegung und baue die Canards mit 0Grad EWD ein.


ich hab das jetzt mal so gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=W_mDtWUOUNU&feature=youtu.be

Chrisi2909

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Dienstag, 1. Juli 2014, 17:54

So könnte das in etwa aussehen

Hier die ersten Entwürfe am PC :-)
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7

Dienstag, 1. Juli 2014, 22:16

Erinnert mich etwas an die Rockwell MBB X-31. Vielleicht kannst du dich bei der Entwicklung etwas an die X-31 von Dirk Juras halten, der hatte die Canards als Pendelruder ausgelegt, wie beim Original.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

depronator.

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Freitag, 4. Juli 2014, 18:47

Hallo Christian,
ich habe mal gelesen, dass die gedämpfte Fläche bei den Canards vorteilhafter wäre, da die Strömung bei grossem Anstellwinkel (Langsamflug) später abreisst und früher wieder anliegt, als bei einem Pendelruder.
Dies betrifft aber eher die Langsamflieger. Ich denke, dass es bei deinem Modell man so machen kann, wie man will. Pendelruder sind effektiver, allerdings sollte die Anlenkung absolut spielfrei sein (welche soltte das nicht). MG-Servos haben oft etwas Spiel. Sind dann Servos mit dem Plastikgetriebe bei einem kleineren Jet ok? Ich weiss es nicht. Ist aber schon eine andere Frage...

Gruß
Juri
P.S. Sieht gut aus, dein Projekt
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Chrisi2909

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Donnerstag, 10. Juli 2014, 15:59

Danke für Dein Interesse. Mittlerweile gibt es die ersten Probefräsungen aus Depron. Es wird ein Depronjet mit Elektro Pusher im Maßstab 1.1 entstehen um erst mal das Flugverhalten abzuschätzen und den Schwerpunkt samt Ruderausschläge zu erfliegen.

Ich habe lange mit einem guten Freund, der beruflich in der Luftfahrt tätig ist, bezüglich der grundsätzlichen Auslegung des Modells diskutiert. Die Grundidee war ja das Modell so einfach wie möglich zu halten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden das Modell als Delta auszulegen, d.h. die Canards sind reine Show und mit 0 Grad Anstellwinkel ausgelegt.

Bei der gefrästen Wurzelrippe aus Depron wurde die Dimension bewußt. Als Vergleich habe ich mal eine CD daneben gelegt.

Ich werde weiter berichten.

Chrisi2909

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Donnerstag, 10. Juli 2014, 16:01

.
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Freitag, 11. Juli 2014, 21:47

So, die ersten Rippen für den Depronjet sind gefräst und schon zeigen sich die ersten Dinge, die verbessert werden müssen! Man beachte die Füsschen am hinteren Rippenende, die einen verzugfreien Aufbau gewährleisten :-)
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depronator.

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Samstag, 12. Juli 2014, 18:45

Na dann: gutes Gelingen!
Gruß
Juri
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Montag, 21. Juli 2014, 22:28

Nachdem ich die Lehren aus dem ersten Fräsgang gezogen habe ist heute Abend ein neuer Rippensatz entstanden, der vielversprechend aussieht. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man die Rippen in digitaler Form am PC betrachtet und sich das Ganze räumlich vorstellen soll mit allen Verläufen und Verbindungen oder dann später die Rippen tatsächlich in der Hand hält und so manches Licht aufgeht 8( Morgen werde ich dann zum ersten mal zur Klebstofftube greifen! :)
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14

Samstag, 26. Juli 2014, 19:43

So werden Balsaleisten hergestellt.........in Zeiten von buy and fly weiß das nicht mehr jeder :nuts:
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Samstag, 26. Juli 2014, 19:45

Hier werden die großen Rippen zusammen geklebt. Sie können nicht in einem Arbeitsgang gefräst werden, da der Verfahrensweg meiner Fräse zu klein ist.
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16

Samstag, 26. Juli 2014, 19:47

Und so schaut die erste Prototypenfläche aus. Es ist erstaunlich, wie verwindungssteif die Fläche jetzt schon ist. Mit Beplankung aus 3mm Depron dürfte es noch deutlich besser werden :)
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Samstag, 2. August 2014, 11:26

Aufbringen der ersten Beplankung

Heute kommt die erste Beplankung aus 3mm Depron drauf. Durch leichtes walken über die Kante der Küchenarbeitsplatte bekommt die Beplankung schon mal ihre Grundausrichtung damit die Rippenkonstruktion beim Aufbringen nicht unnötig einseitig belastet wird.
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Sonntag, 3. August 2014, 14:11

Eine Frage an die Depronisten unter Euch: Wie behandelt ihr die Oberfläche um sie widerstandsfähiger zu machen? Tapen, Parkettlack, Gfk? Besten Dank, Christian

Mir fehlen noch die QR Servos, dann kann`s an dieser Fläche weiter gehen. Solange versuche ich mich an den Rumpfspanten.
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Sonntag, 3. August 2014, 21:44

Hallo Christian.
Ich mache am liebsten 25-er/49er Glas mit Parkettlack (das Gute Treppenlack von Clou). Als zweite Schicht mit etwas Talkum (Babypuder).
Die Nasen- bzw. Endleisten mit 1mm Balsastreifen (etwa 5-6mm breit) verstärken und nach der Beplankung plan mit der selbigen anschleifen. So sind die Kanten nach dem Lack um einiges widerstandsfähiger.
Gruß
Juri
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Dienstag, 5. August 2014, 21:59

So sehen die ersten Spanten des Rumpfes aus. Es handelt sich um den hintersten Teil, also dort, wo die Turbine später sitzen soll.

Wie gesagt, es handelt sich hier um den Prototyp aus Depron der von einem Pusher-Elektromotor angetrieben werden soll. Es zeigen sich auch hier schon die ersten Verbesserungsmöglichkeiten.

In der langen Leiste ( links ) kann man drei Bohrungen erkennen, hierdurch werden später Cfk Stäbe gesteckt, auf die wiederum dann die Tragflächenhälften geschoben werden.
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