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surf-dom

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1

Montag, 15. September 2014, 21:04

Lockheed L-1011 Tristar 1:16

Liebe Jetfreunde,

vielleicht ist es noch fast etwas zu früh, dieses Thema zu erstellen.
Es kann aber auch hilfreich sein, bereits vor dem eigenltichen Baubeginn ein paar Ideen über ein Projekt zu tauschen.
Meine Eigenbauturbine UT-160 ist ja nun soweit fertig und wird nun bald in einem Trainermodell ihre Fähigkeiten beweisen müssen.
Zeit also, den Flieger um meine Turbine zu bauen. Ich habe mich für den Bau einer Lockheed Tristar entschieden. Ein wunderschöner Passagierjet!
Die Anordnung der Triebwerke (zwei am Flügel, eine im Rumpfheck) bietet sich für einen Nachbau perfekt an, wobei natürlich nur die mittlere Turbine auch wirklich funktionieren soll.
Gewisse Grundmasse stehen bereits fest:
- Massstab 1:16, dann passt das Modell zu meiner Boeing 727 und vielen anderen Airlinern wie jene von Norbert Rauch
- Bei der gewählten Originalversion wären das dann rund 340cm in der Länge und 295cm Spannweite.
- Gebaut werden soll der Rumpf in Halbschalen auf einer Positivform mit einem Airex- oder Wabensandwich. Diese Bauweise ist mir vertraut, da ich seit Jahren Windsurfbretter so herstelle (ausser dass dort der Schaumkern im Inneren verbleibt)
- Der Flügel wird vermutlich im Sandwich aus Schaum, Balsa und Faserwerkstoffen hergestellt.

Das wären einmal die wichtigsten Grundzüge. Bei der Auswahl des Flügelprofils und der gesamten AUslegung des Flügels werde ich mir Hilfe suchen müssen, da ich hierbei wenig Kenntnisse habe. Meine bisherigen Konstruktionen hab ich immer nach Gefühl gebaut, ohne jegliche Grundlage. Bei einem so grossen Modell will ich es aber nicht einfach so riskieren.
Ein Vereinskamerad hat eine 747 in ähnlicher Grösse gebaut. Er wird mir bestimmt behilflich sein.
Dom - Der fliegende Surfer

2

Sonntag, 21. September 2014, 18:45

Hallo Surf-dom!

Klingt interessant. Wenn du mit Airex oder Wabenkern und Faserwerkstoffen bauen willst musst du ja Vakuumpressen, oder sehe ich das falsch? Die Teile haben ja eine recht stattliche größe. Wenn du einen Positivkern für eine Rumpfhalbschale bauen möchtest, die der Belastung beim Vakuumpressen standhält musst du recht harte/stabile Materialien verwenden die schwer zu bearbeiten sind. Wieso willst du die Teile nicht einfach aus Schaum bauen und nur mit GFK-Seide beschichten? Das wäre vom Aufwand her sicher einfacher. Arbeite zur Zeit mit einer ähnlichen Technik aus Depron und GfK.
Siehe
F-104 Starfighter für 70mm Impeller aus Depron

Vielleicht wäre das ja eine Bauseiwe füe dich wenn man das ganze mit etwas dickerem Material macht.

surf-dom

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3

Montag, 22. September 2014, 22:32

Sicher, deine Einschätzungen sind absolut korrekt.
Doch keine Sorge, mit dem Vakuumpressen bin ich sehr vertraut, auch was die Fertigung grosser Teile betrifft. Windsurfbretter haben je nach Einsatzbereich ähnliche Abmessungen wie der geplante Flieger und davon habe ich manches gebaut. Material und Werkzeuge sind vorhanden.
Als Form werde ich den Rumpf komplett aus Schaum herstellen(dem härteren, den es in hellblau oder rosa gibt). Daraus entstehen dann zwei Hälften, die erst in Trennfolie gepackt werden, dann werden sie beschichtet und vakuumgepresst. Die Pressform könnte später auch problemlos wiederverwendet werden.
Ich habe mich für diese Bauweise entschieden weil sie mir vertraut ist, weil ich sehr gerne so arbeite und weil das Verhältnis zwischen Gewicht und Festigkeit sehr gut ist. Zudem entsteht eine harte, recht druckfeste Oberfläche.
Am liebsten mochte ich noch heute mit dem Bau beginnen, doch erst will die Kiste geplant werden...
Deinen Baubericht lese ich übrigens regelmässig mit grosser Freude, das wird ein Kunstwerk!
Dom - Der fliegende Surfer

surf-dom

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4

Samstag, 6. Dezember 2014, 22:17

Auslegung des Flügels

Die Planung ist etwas fortgeschritten und anhand von Büchern, Dreiseitenansichten und einem Metall-Modell habe ich erste Zeichnungen erstellt.
Nun zur Auslegung des Flügels:
Hier ein paar Eckdaten, ich stelle bald eine Zeichnung davon ein. Vielleicht kann ja jemand bereits was anfangen mit meinen Informationen...
- Spannweite 295cm, Pfeilung 40° pro Seite.
- Profiltiefe an der Flügelwurzel: 75cm, bei 60cm: 45cm, am Randbogen 18cm (die Masse entsprechen weitgehend den original Proportionen)

Unklar ist die Sache mit der Schränkung. Ein Kollege hat eine Boeing 747 gebaut mit 340cm Spannweite. Er hat die Profile Eppler 209 für die Flügelwurzel und 207 für den äusseren Bereich der Tragfläche verwendet. Auf eine Schränkung hat er komplett verzichtet und das Modell fliegt einwandfrei.
Die ebenfalls vergleichbare MD-11 von Norbert Rauch hat aber eine extreme Schränkung des Flügels (von +7 Grad auf -5,5 Grad!) was ganz offensichtlich auch gut funktioniert.

Das Gesamtgewicht meiner Maschine sollte etwa bei 16 Kilo liegen.
Kann jemand mit diesen Informationen bereits etwas anfangen?
Bin um jede Hilfe froh, ich bin zwar erfahrener Modellbauer, habe aber bisher immer gebaut, aber nicht geplant oder irgendwelche aerodynamische Dinge berechnet.
Dom - Der fliegende Surfer

surf-dom

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5

Dienstag, 13. Januar 2015, 20:58

Viel ist ja noch nicht los hier, ich werde aber doch ab und zu berichten.
Der Flieger ist soweit fertig geplant, dass ich mit dem Bau beginnen kann. So wird der Tragflügel eine nicht zu starke Schränkung von +4° in der Mitte auf -1 Grad am Randbogen erhalten. (bezogen auf die Rumpfmittellinie)
Um die Rumpfquerschnitte für die Herstellung der Urform zu erhalten, habe ich ein kleines Modell (1:200) abgegossen und dieses Modell wird nun in dünne Scheiben geschnitten. Anschliessend vergrössere ich die Flugzeugsegmente mit Hilfe des Scanners oder ganz einfach auf dem Kopierapparat.
Dies klingt zwar nach ziemlich viel Aufwand, doch so schlimm war die Sache nicht und es führt bestimmt zu einem annehmbaren Resultat.
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surf-dom

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6

Freitag, 16. Januar 2015, 22:07

Sooooo, den Rumpf hab ich in 25 Scheiben gesägt. Im Heck- und Nasenbereich hab ich ziemlich hoch auflösend gearbeitet. Diese Bereiche werden später mit 25mm Hartschaumplatten hergestellt. Die runden Bereiche brauchen keine besondere Vorlagen, das ist ja klar. Die Bereiche beim Flügelübergang und im Heck mache ich aus 50 mm dicken Platten.
So wird die Urform in Schichten aufgebaut und dann verschliffen.
Hier ein Ausschnitt der kleinen Flugzeugscheiben, die ich nun bereits auf Originalgrösse hochkopiert habe.
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7

Samstag, 17. Januar 2015, 08:18

Respekt :ok:

surf-dom

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8

Mittwoch, 21. Januar 2015, 21:08

Danke! Obwohl, viel zu sehen gibt es noch nicht. Dies sollte sich aber bald ändern. Heute habe ich Material bestellt. Dabei bin ich etwas erschrocken, wieviel zusammen kommt.
- Schaumplatten für die Rumpfform. Hier habe ich EPS mit 30 Kilo pro Kubikmeter gewählt. Die Schaumform dient ja nur zur Herstellung der Rumpfschalen und wird nicht mitfliegen. Hier ist druckfester Schaum gefragt, da sich der leichte (15 Kilo) ab 300 Millibar Pressdruck beim Vakuumieren zu fest verformt.
- Schaumplatten für den Flügel. Hier habe ich solche mit 15 Kilo gewählt. So wie ich es im Moment einschätze, werde ich den Flügel nicht aus Halbschalen herstellen, sondern herkömmlich, also den Schaum im Inneren lassen.
- Carbongelege unidirektional und bidirektional für Rumpf und Flügel. Gelege ist preisgünstiger als Gewebe, nimmt weniger Harz auf und ergibt ein kompakteres Laminat als Gewebe. Zudem kann ich selbst entscheiden, in welche Richtung die Fasern hauptsächlich orientiert sein sollen.
- Aramidwaben als Stützstoff für das Rumpfsandwich. Diese sind zwar etwas teuer, jedoch super zu verarbeiten und sehr leicht.
- Airexplatten von 1,2mm Dicke für die Beplankung des FLügels.
- Glasgewebe 50g/m2
- Harz
- Vakuumsack

Wenn nichts dazwischen kommt, sollte ich am Montag mit der Herstellung der Rumpfform beginnen können. Ziel ist, mindestens eine Rumpfschale bis Mitte Februar verpresst zu haben.

Als Aufbau der Rumpstruktur sind folgende Lagen vorgesehen:

Glasgewebe, 50g
Carbon bidirektional 100g
Aramidwabe 100g
Carbon bidirektional 100g
Glasgewebe, 50g
Zusätzliche Verstärkungen an besonders belasteten Stellen.
Rechnet man 110g Harz pro 100g Fasern kommt man auf 350g Harz pro Quadratmeter. Somit müsste der Quadratmeter Rumpfhülle ohne Finish rund 750g wiegen, sagen wir lieber 800g, weil alles sowieso immer schwerer wird als berechnet.
Was in Wirklichkeit erreicht wird, werden wir sehen. Darauf bin ich sehr gespannt.

Gespannt bin ich auch auf den Erstflug meiner Turbine, die ich für diesen Flieger gebaut habe. Die Turbine kommt nämlich ab sofort in einem einfachen Trainermodell zu ihrem Praxistest. Flugbereit wäre alles, ich warte nur noch auf einigermassen brauchbares Flugwetter.

Hier übrigens der Link zu einem kompakten Baubericht:
http://www.mfv-bassersdorf.ch/Berichte/2014-Dom-Escher/
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surf-dom

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9

Mittwoch, 25. Februar 2015, 21:49

So, nun hatte ich wieder einmal etwas Zeit. Hier ein Bild des Zwischenresultates.
Ich weiss, die Sache sieht noch sehr roh aus. Da muss erst noch geraspelt, gehobelt und geschliffen werden. Doch durch das Zusammenfügen der einzelnen Segmente stimmen die Rumpfquerschnitte wirklich gut überein. Wenn ich nun alle Stufen rausschleife entsteht eine Form, die dem Original ziemlich nahe kommt.
Wie bereits erwähnt, die Styroporwurst bleibt nicht drin, sie dient lediglich zum Abformen der Rumpfhälften. Zum Abformen wird sie mit Folie ummantelt, damit man die Schalen leicht abheben kann und damit die Form mehrmals verwendet werden kann.
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jezi

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10

Freitag, 27. Februar 2015, 11:28

Super Dom!
Toll gemacht!

Gruess
Julius
Central Swiss Jet Connection
IG TORNADO

surf-dom

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11

Freitag, 27. Februar 2015, 16:30

Danke. Die Sache sieht momentan noch etwas rustikal aus, doch nach dem Verschleifen werde ich wieder Bilder posten.
Am liebsten würde ich gleich Tag und Nacht weiter arbeiten. Dummerweise gibt es da noch so viel anderes zu tun!
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12

Mittwoch, 4. März 2015, 13:34

Gestern hatte ich wieder etwas Zeit, um an der Maschine zu arbeiten. Nun sieht man bereits etwas besser, was daraus wird. Und der heutige Abend ist bereits reserviert, um die Sache nun endlich fertig in Form zu bringen. Wenn alles gut läuft, werde ich im Laufe der kommenden Woche eine erst Hälfte abformen können.
Gemäss ursprünglicher Einschätzung bin ich ja bereits ziemlich im Rückstand (wer kennt dieses Problem nicht?)
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13

Donnerstag, 5. März 2015, 08:13

Nach einem weiteren Abend mit Holzraspel und Schleifpapier sieht die eine Rumpfhälfte nun bereits so aus:

Noch fehlt der Feinschliff und die zweite Hälfte, doch nun sieht die Sache schon viel mehr nach Flugzeug aus.
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  • IMG_0570.JPG
  • IMG_0571.JPG
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14

Donnerstag, 5. März 2015, 16:53

Das sieht sehr gut aus und war mit Sicherheit eine staubige Angelegenheit.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

Eric 65

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

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15

Donnerstag, 5. März 2015, 19:44

...ja, toller Flieger in großer Werkstatt! Steht das Design, welche Fluggesellschaft, schon fest?

Gruß Eric

surf-dom

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16

Donnerstag, 5. März 2015, 20:17

Wenn ich heute die Lackierung auswählen würde, wäre es wahrscheinlich eine der Eastern Airlines. Das Blau kombiniert mit dem blanken Aluminium gefällt mir sehr gut und ist so herrlich oldstyle.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Morgen ist wieder schleifen angesagt und dann gehts an die Vorbereitungen zum Abformen.
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17

Donnerstag, 5. März 2015, 23:46

Zu meiner Schulzeit durfte ich auch in meinem schulischen Werkraum arbeiten. War immer klasse und wohl das beste der ganzen Schulzeit. Schön wenn man als Lehrer die Möglichkeit hat :ok:

Achja, der Rumpf sieht auch klasse aus :D

18

Freitag, 6. März 2015, 00:19

Lockheed L-1011 Tristar.
Toll das die hier einer baut.
1976 bin ich mit so einer mitgeflogen.
Von Düsseldorf nach New York mit der LTU.
Durch das Hecktriebwerk war es im Innenraum unfassbar laut.
Auf der Toilette die sich direkt am Triebwerk befand,
war es kaum auszuhalten.
In jeder Hinsicht furchteinflößend. :evil:

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (6. März 2015, 00:28)


surf-dom

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19

Sonntag, 8. März 2015, 22:12

Vielen Dank für die Kommentare und Berichte.
Nach weiteren 4 Stunden Schleifarbeit ist die Rumpfform bis auf einige Kleinigkeiten fertig. Anschliessend soll sie wieder der Länge nach aufgetrennt und auf eine stabile Unterlage geklebt werden.
Mit der Formgebung bin ich zufrieden. Dank etwas Übung ist der Rumpf sogar ziemlich gerade und symmetrisch mit Abweichungen von wenigen Millimetern, die kaum sichtbar sind.
Somit kann ich bald mit dem Abformen beginnen.
Es ist in der Tat sehr praktisch, eine grosse Werkstatt zur Verfügung zu haben. Selber besitze ich zwar einen geeigneten und eigentlich recht grossen Raum, doch für die Styroporschleiferei war die Schulwerkstatt viel praktischer. Da konnte ich in der Mitte der Werkstatt arbeiten und anschliessend gleich putzen. Bei mir zu Hause stehen überall zu viele Geräte und Kisten herum, in denen sich der Styroporstaub ablagern würde.
Laminiert wird dann auch in der Schule. Erstens habe ich da viel mehr Ablageflächen um das Material bereit zu legen und die Gewebe zu tränken, zweitens werde ich noch ein paar Gäste haben, die helfen und zuschauen im Rahmen einer freiwilligen Weiterbildung. An unserer Schule geben wir uns noch oft gegenseitig besondere Kenntnisse weiter, was ich immer wieder spannend finde.
Dom - Der fliegende Surfer

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20

Samstag, 4. April 2015, 20:20

Es dauert einfach immer länger als man erwartet.
Doch nun kann ich verkünden, dass die Rumpfform fertiggestellt ist.
In den nächsten Tagen werden endlich die Waben und die Gewebe zugeschnitten und dann gehts ans Pressen.
Ich kann es kaum erwarten!
Dom - Der fliegende Surfer