Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 17:43

Viper Jet MK 2 von Black Horse mit Jet Cat P60 SE Turbine

Hallo Freunde der kofferraumfreundlichen Jets mit Feuerdose!

da mein erster Beitrag über meinen EXM Sport Jet mit Jet Cat Turbine leider einem Server-Crash zum Opfer fiel, stell ich hier einen neuen Thread ein. Wie man im Titel lesen kann, handelt es sich um einen kleinen Viper Jet MK 2 von Black Horse mit 140cm Spannweite in reiner Holzbauweise. Ursprünglich für einen 90er Impeller vorgesehen, passt eine Jet Cat P60 SE mit kurzem Schubrohr sehr gut in den Flieger. Da ich mir über den Ausmaß des Umbaus von Impeller auf Turbine nicht im klaren war, hab ich mich für die "Holz-Variante" von Black Horse entschieden. Ich tue mich immer noch viel leichter, einen Holzflieger umzubauen, als einen GFK-Flieger.

Die P60 Turbine ist leider sehr durstig, weshalb ein Tank von 1,5 L verbaut wurde. Das Gewicht beträgt "trocken" exakt 4,2Kg und ist damit genauso hoch (oder leicht) wie die Impellerversion. Den ca. 5,6 Kg Startgewicht stehen 6,4 Kg Schub gegenüber. Die Flugleistungen sind auch entsprechend, das Turbinchen hat leichtes Spiel und nicht viel zu arbeiten. Da nicht permanent Volllast geflogen werden muss, um schnell unterwegs zu sein, sind reine Flugzeiten von 8 - 9 Minuten durchaus real. Man kann also richtig "jetig" vom Startplatz der Turbine über den Taxiway zur Startbahn rollen, Flightcheck und dann "die Pulle" reinschieben...,geht dann ab wie Schmid´s Katze und nach ca. 50m Startstrecke kann man endlos senkrecht steigend bechleunigen. :applause:

Die Flugeigenschaften des Modells waren in der "Baukastenversion" nicht so berauschend. Das Modell flog bei schnell gezogenem Höhenruder eine Snap-roll, was sehr irritierend war. Da aber bereits ein ähnliches Modell auf dem Platz das gleiche "Fehlerbild" zeigte, wurden Winglets im 45 Grad Winkel an die Flächenspitzen montiert. Damit zeigt das Modell nun ganz hervorragende Langsamflugeigenschaften und die Landeklappen können problemlos fast senkrecht ausgefahren werden, ohne Strömungsabrisse zu erzeugen. Es besitzt nun absolut überziehsichere Flugeigenschaften und geht, selbst bei voll gezogenem Höhenruder, ausgefahrenen Klappen und Fahrwerk bei nur 50% Schub in einen stabilen Sinkflug über ohne Tendenzen zum abschmieren zu zeigen. Das war ohne Winglets nicht der Fall!

Aber hier nun ein paar Bilder:















Gruß Eric

tshisix

RCLine Neu User

Wohnort: Nauen

Beruf: hab ich

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 23. Dezember 2014, 18:53

Na endlich mal ein schickes Modell, in welches man eine Spardose wie eine 60er Biene eines Trainerjets reinbekommt. Wo ist sie montiert? Schubrohr oder Heck?
LG, Ecki.
Hangar: E-flite Carbon Cub, E-Flite FJ-2 Fury, MPX Solius, FMS Big Trojan, FlyFly F-86 90mm EDF, Ripmax Xcalibur Jet (Kingtech K80), HSD Superviper, Marina:Kyosho Seawind, Aquacraft Revolt 30, Funke: Weatronik BAT 64 (bestellt), Spektrum

opflettner

RCLine User

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Beruf: Mensch

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 23. Dezember 2014, 22:37

Sehr schönes Modell, :ok: gibt es noch mehr aus dem alten Thread? Umbau auf Turbine u.s.w. ??? :prost:
Mit den besten Grüßen aus dem Lilienthalland.
Ottopeter




Wage deinen Kopf an den Gedanken,
den noch keiner dachte.
Wage deinen Schritt auf die Straße,
die noch niemand ging.
Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.
Schiller

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 13:59

Hallo zusammen,

also es ist ein kurzes Schubrohr (Grummania) montiert, die P60 SE sitzt an der gleichen Stelle wie der Impeller, verwendet sogar die selben Anschraubpunkte. Dadurch kann der Schwerpunkt durch entsprechendes positionieren des Turbinenaccus eingestellt werden, es ist kein Trimmblei nötig. "Trocken" ist sie mit Turbine leichter als die Impeller-Version....hat aber 64N Schub.

Geflogen bin ich sie ab September als "Alltagsflieger", da sie sehr kofferraumfreundlich ist. ....und geht echt wie die S..! Leistung satt, nur 50m Startstrecke auf Gras und dann endlos senkrecht. Ist auch einer der schnellsten Jets am Platz.

...ich stell noch ein paar Fotos von der Technik ein, evtl. auch noch ein Video vom Jungfernflug, kann aber noch ein bischen dauern.

Gruß Eric

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 18:17

Hier die versprochenen Bilder von der 60er Biene in der kleinen Viper!



Elektronik, RC und Tanksystem:







Hier die kleine Turbine, passt locker hinein, Jet dürfte sogar noch kleiner sein....HABU Größe?







Hier ein Blick ins Schubrohr:




Also es passt locker eine 60er Biene in ein Modell mit 90er Impeller. Es muss keine 25er, 35er Kolibri oder 44er Wren sein. 60er Jet cat SE mit Autostart ist der Knüller in so einem kleinen Flieger. Leider gibt´s noch keine 40er von Jet cat, das wäre die Richtige für einen 32er Habu! Der ist noch kofferraumfreundlicher als die Viper...Habu müsste man nicht mal mehr zerlegen, könnte man als Ganzes transportieren.

Gruß Eric

6

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 22:37

die Landeklappen können problemlos fast senkrecht ausgefahren werden, ohne Strömungsabrisse zu erzeugen.


Hi Eric, was hast du an HR -Wegen dazu gemischt?
oder ist sie völlig neutral beim setzten der Klappen?
bis bald Maik

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

7

Freitag, 26. Dezember 2014, 00:36

Hallo Maik,

ich hab die Klappen über einen Timer laufen, der sie ganz langsam ausfährt. Dadurch reagiert sie auf die Klappen nur mit Abbremsen der Geschwindigkeit. Ein Lastigkeitswechsel ist nicht zu spüren....wobei nach dem Abbremsen auf Landegeschwindigkeit ich meine Flieger sowieso immer mit dem HR halte. Ich mische also kein HR beim Klappensetzen zu.

Die Wirkungsweise der Klappen ist aber davon abhängig, wie weit man sie ausfährt. Bis ca. 30 Grad wirken sie auftriebsfördernd, erst deutlich über 45 Grad setzt eine spürbare Bremswirkung ein. Beim Start setze ich ca. 20 Grad, zum Landen etwa 60 - 70 Grad.
Man muss die Klappen unbedingt zum Landen als Speedbrakes setzen, das kleine Ding ist sonst viel zu schnell und man schwebt mit einem Affenzahn über die Landbahn und kommt nicht runter...

Sind die Klappen voll ausgefahren, die Geschwindigkeit auf Landtempo abgebremst, muss unbedingt Schleppgas gegeben werden. Man kann den Flieger mit den Klappen soweit abbremsen, dass er wie ein Stein vom Himmel fällt!

Ob das nun eine Spezialität von Turbine ist kann ich nicht sagen, denke leistungsstarke Impeller Jets haben das auch.

Gruß Eric

IngoH

RCLine Team

Wohnort: Mittelfranken

Beruf: Industriemechaniker

  • Nachricht senden

8

Freitag, 26. Dezember 2014, 09:47

Wäre was für meine FS70. Hast du auch Radbremsen verbaut? Oder lässt du den Flieger ausrollen?

Ingo

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

9

Freitag, 26. Dezember 2014, 11:39

Hallo Ingo,

Bremsen sind keine verbaut, dafür ist der Flieger auch etwas klein.
Auf Graspiste sind die auch nicht nötig. Bei Einsatz auf Hartpiste wären sie aber nötig, der Restschub der Turbine läst den Flieger bei Standgas anrollen.

Gruß Eric

10

Sonntag, 25. Januar 2015, 15:13

Hallo Eric

Das sieht ja top aus! Habe meine P60 derzeit in einer Super Falcon und bin seit längerem auf der Suche nach einer bezahlbaren Viper.

Fragen:

- Wo kriegt man den Tank her, den Du verbaut hast?

- Was hast du für ein EZFW verbaut?

- Welche Struts und Räder hast Du verbaut?

Vielen Dank und Gruss,


Raphael

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 25. Januar 2015, 17:47

Hallo Raphael,

Tank: 1,5L Nylontank aus dem normalen Zubehör (ibäh!), kerosintauglich, umgerüstet mit integrierten Messingleitungen (4mm) auf hängendes Pendel. (Pendel zeigt zum Heck)

EZFw: Billiges, elektrisches 5kg Einziehfahrwerk aus ibäh. Einfach der Empfehlung von Black Horse folgen, die Düse ist ja nicht viel schwerer als der EDF.

Fahrwerksbeine: Sind bei der Viper dabei, sind von guter Qualität und entsprechen der 4Kg-Klasse, falls man Ersatz benötigt.

Ruderanlenkungen sind zwar Hohlkehle, aber nur ALU in Holz gelagert. Das muss man unbedingt ändern. Ich habe Messingröhrchen ins Holz geklebt und die ALU-Scharnierstangen durch Carbonstäbe ersetzt, das ist stabiler und absolut spielfrei. Auch bei den Ruderanlenkungen und Servos muss man schon eine Klasse höher gehen, das was im BK ist, ist für EDF ausreichend aber keines Falls für Turbine. Die Viper ist mit Turbine mindestens 30 - 40% schneller als die EDF-Version.

Ansonsten....ist die Jet cat 60 SE die perfekte Düse für die Viper. Alle, die sie fliegen sahen sind begeistert!

Gruß Eric

12

Sonntag, 25. Januar 2015, 21:42

Vielen Dank für die schnelle Antwort!



Hallo Raphael,

Tank: 1,5L Nylontank aus dem normalen Zubehör (ibäh!), kerosintauglich, umgerüstet mit integrierten Messingleitungen (4mm) auf hängendes Pendel. (Pendel zeigt zum Heck)

EZFw: Billiges, elektrisches 5kg Einziehfahrwerk aus ibäh. Einfach der Empfehlung von Black Horse folgen, die Düse ist ja nicht viel schwerer als der EDF.

Fahrwerksbeine: Sind bei der Viper dabei, sind von guter Qualität und entsprechen der 4Kg-Klasse, falls man Ersatz benötigt.

Ruderanlenkungen sind zwar Hohlkehle, aber nur ALU in Holz gelagert. Das muss man unbedingt ändern. Ich habe Messingröhrchen ins Holz geklebt und die ALU-Scharnierstangen durch Carbonstäbe ersetzt, das ist stabiler und absolut spielfrei. Auch bei den Ruderanlenkungen und Servos muss man schon eine Klasse höher gehen, das was im BK ist, ist für EDF ausreichend aber keines Falls für Turbine. Die Viper ist mit Turbine mindestens 30 - 40% schneller als die EDF-Version.

Ansonsten....ist die Jet cat 60 SE die perfekte Düse für die Viper. Alle, die sie fliegen sahen sind begeistert!

Gruß Eric

13

Samstag, 28. März 2015, 10:38

Schubrohr?


Hallo zusammen,

also es ist ein kurzes Schubrohr (Grummania) montiert, die P60 SE sitzt an der gleichen Stelle wie der Impeller, verwendet sogar die selben Anschraubpunkte. Dadurch kann der Schwerpunkt durch entsprechendes positionieren des Turbinenaccus eingestellt werden, es ist kein Trimmblei nötig. "Trocken" ist sie mit Turbine leichter als die Impeller-Version....hat aber 64N Schub.

Geflogen bin ich sie ab September als "Alltagsflieger", da sie sehr kofferraumfreundlich ist. ....und geht echt wie die S..! Leistung satt, nur 50m Startstrecke auf Gras und dann endlos senkrecht. Ist auch einer der schnellsten Jets am Platz.

...ich stell noch ein paar Fotos von der Technik ein, evtl. auch noch ein Video vom Jungfernflug, kann aber noch ein bischen dauern.

Gruß Eric



Hallo Eric

Hast Du dieses Schubrohr verwendet, dass auf die Viper zugeschnitten ist, aber für eine P20 angedacht ist?

http://www.grumania.com/xtcommerce/Schub…t-MK2::656.html



Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

14

Samstag, 28. März 2015, 19:37

Hallo Raphael,

es ist ein Schubrohr für 60er Turbinen verbaut, Einzelanfertigung von Grumania. Man wählt den Schubrohrtyp passen zur Turbine und errechnet dann am Modell die notwendige Länge. Das Schubrohr wird dann nach Maß gefertigt. Bei Grumania ist eine ausführliche Anleitung als Download erhältlich...ist selbsterklärend. Ein 20er Schubrohr dürfte definitiv für eine 60er Turbine zu klein sein. Das Schubrohr war auch nicht so einfach in dem Rumpf der Viper zu montieren...es musste zerlegt in den Rumpf eingeführt werden und im Rumpf zusammengeschraubt. Das einzig knifflige an der Umrüstung auf Biene.

Gruß Eric

15

Sonntag, 29. März 2015, 19:55

So, hab die Kiste nun mit allem drum und dran bestellt. Freu mich, die P60 bald so schön verpackt fliegen zu können :)
Noch eine Frage: Hast Du die Winglets selber konstruiert? Wenn ja, gibt es Pläne?

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

16

Montag, 30. März 2015, 00:13

Hallo Raphael,

nee...da gibt es keinen Plan. Ich habe sie nur so groß gemacht, wie sie mir am besten optisch gefallen haben. Stehen aber im 45 Grad Winkel an den Flächenenden und sind einfach aus 3mm Pappelsperrholz ausgesägt und mit Weisleim angeklebt. Man kann sich auch an Fotos vom Original orientieren. Die Black Horse Viper gibt genau den Prototypen wieder, der keine Winglets hatte. Spätere Serienflugzeuge haben aber Winglets bekommen.



Gruß Eric

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 5. April 2015, 01:06

Hallo zusammen,

hier kommt wie versprochen das Video vom Jungfernflug der kleinen Viper. Am Anfang gab es ein paar Probleme mit dem Geradeauslauf, aber nach ein bischen nachjustieren war das behoben. Das Turbinchen legt auch einen imposanten Start hin, es war etwas Petroleum beim Transport in die Brennkammer gelaufen...daher die Flammen aus dem Schubrohr. Normal tut sie das nicht. :tongue:

Dieser Jungfernflug erfolgte noch ohne die Winglets, auch wurden zum Landen keine Klappen gesetzt, deshalb auch die "Speedlandung" . Beim "Bremsen" in einem Grasschnitthaufen am Ende der Landebahn wurde nur das Bugfahrwerk leicht beschädigt.

Aber man bekommt einen Eindruck, welche Geschwindigkeit der kleine Flieger drauf hat und fliegen tut sie nach den geringfügigen Modifikationen nun ganz hervorragend. Nun viel Spaß beim anschauen:

https://youtu.be/pK1OPwEKLHo

Gruß Eric

18

Sonntag, 5. April 2015, 10:09

Gratuliere zum Jungfernflug! Die Viper geht ja ab, ein Wahnsinn! Auf dem Video sieht man, dass das Schubrohr ein wenig aus dem Originalkonus herausragt, was m.E. auch Sinn macht, da der Konus sonst schmelzen würde. Hast Du diesen Zusatz-cm bei der Bestellung des Schibrohrs also bewusst einkalkuliert? Die sagen ja immer, man solle von Ende Schubkonus der Turbine bis Ende Konus des Fliegers messen...

Eric 65

RCLine User

  • »Eric 65« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 5. April 2015, 11:01

Hallo Raphael,

Ja, ich habe extra 1cm dazu gegeben, da mir bekannt ist, dass die P60 SE gerne mal Flammen aus dem Schubrohr schlägt. Auch ist der herausnehmbare Boden mit dünnem Kupferblech und Ablaufbohrungen versehen, wenn mal brennendes Kerosin aus Turbine oder Schubrohr tropft.

Die Jetcat Turbinen starten mit Autostart sehr zuverlässig, aber ich habe auch schon Fehlversuche gehabt, wo eben sich eine Pfütze Petroleum in der "Auffangwanne" am Rumpfboden gesammelt hatte. Sollte sich das entzünden, brennt der ganze Flieger ab...ist ja schließlich aus Holz!

Zum Einbau des "großen" Schubrohres musste der Konus und auch ein bischen das Rumpfheck innen aufgeweitet werden. Einfach mit der Bohrmaschine und einem Rundschleifpapierkopf auffräsen/schleifen. Geschwächt wird da hinten nichts, der Rumpf ist sehr massiv und das Konusheck selbst trägt nichts.

Wie gesagt, das Video zeigt den Jungfernflug ohne Modifikationen, Start und Landung ohne gesetzte Klappen. Mit Klappen funktioniert das Ganze schon sehr gut, für Start und Landung auf Gras reicht nun die halbe Startbahn. Der "Speed" ist ja enorm,...man erkennt´s auch daran, dass der Kameramann oft Probleme hatte dem Fliegerchen zu folgen. Dafür hört man ihn sehr gut. :applause:

Gruß Eric

20

Sonntag, 5. April 2015, 11:16

Hallo Eric
Das sind wertvolle Hinweise, vielen Dank! Wie hast Du die Servokabel vom Höhenruder und vom Seitenruder her kommend gegen die Hitze des Schubrohrs geschützt? Ich dachte, ich klebe Sie mit hitzebeständigem Alutape am Rumpf fest? Wie hast Du das Schubrohr
am Ende des Rumpfes stabilisiert? mit Holzklötzen? Beste Grüsse, Raphael