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Eric 65

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21

Sonntag, 5. April 2015, 11:38

Hallo Raphael,

für die Kabel habe ich Kanäle aus Holz eingebaut, einfach mit Balsabrettchen verkastet und die Spantendurchbrüche etwas aufgeweitet. So können die Kabel auch mal nachträglich eingezogen werden ohne sich zu verharken.

Das Schubrohr ist nur mit dem Einlaufkonus im Rumpf befestigt und die Lagerung im Heck erfolgt nur über Hartholzklötzchen. Hier darf es nicht befestigt werden, es benötigt zwingend einen Längenausgleich für die Ausdehnung bei Erwärmung.

Gruß Eric

22

Sonntag, 5. April 2015, 11:43

Auf einem Foto sieht es so aus, als hättest Du das Original GFK Rohr drinnen belassen und das Schubrohr in diesem untergebracht.
Ist dies so? Vielen Dank!

Eric 65

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23

Sonntag, 5. April 2015, 11:52

Hallo Raphael,

nein, der ganze EDF Schubrohrduct wurde entfernt. Der Einlaufduct wurde gekürzt und an die Turbine angepasst, mündet also rechts und links in die Turbine. Wie weit man hier kürzt ist abhängig von der Größe/Länge der Turbine.

Aber der Schubrohr-duct aus GFK ist vollständig entfernt. Das Grumania Schubrohr, das ich verwendet habe ist doppelwandig, isoliert also relativ gut zum Holzrumpf hin. Der Flieger hat nun schon 2,5 Flugstunden drauf und bei einer Inspektion sind mir keinerlei Brandspuren an der Schubrohrlagerung aufgefallen.

Gruß Eric

24

Mittwoch, 22. April 2015, 11:54

Hi Eric!
So, die Servos sind verbaut, Fahrwerk ist drin, Flügelverbinderstecker eingebaut.

Frage zum Tank: Du hast das Pendel ja gegen das Heck ausgerichtet, die Flasche neigt sich ja zum Heck. Am Ende der Flasche Richtung Heck sind also die Schläuche angebracht. Heisst das, Du hast fürs Pendel nur einen ganz kurzen Schlauch verwendet, so ca. 5 cm?

Eric 65

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25

Donnerstag, 23. April 2015, 11:49

Hallo Raphael,

im Tank befindet sich ein 4mm Messingrohr, das als eine Art Schleife vom angeschraubten Tankverschluss (zeigt Richtung Heck) nach vorne geführt wird und an der Tankoberseite inwändig entlang läuft. Dieses Messingrohr macht einen 180 Grad Bogen vor der Tankspitze und endet nach ca. 4cm in Richtung Heck zeigend. Dort wird dann der Schlauch für das Pendel aufgesteckt mit dem Filzpendel am Ende. Die Länge des Schlauches muss man experimentell ermitteln. Das Pendel soll sich nirgends an den Messingleitungen verhaken können und immer in die niedrigste Stellung im Tank fallen können, auch soll es nicht das Tankende berühren.

Alternativ kann man auch die Leitungen ganz konventionell am Tankanfang herausführen, die Länge der Kraftstoffleitung spielt bei Turbine mit E-Pumpe keine so große Rolle. Platz dafür wäre in der Viper auch vorhanden, also wenn das biegen der Messingleitungen ein Problem darstellt, verwende einen kopfseitigen Tankanschluss.

Alle Schlauchleitungen sichern! Mit Klemmschellen, Bindedraht oder Drahtschellen, auch im Tank! Beim Schlauch für das Pendel unbedingt einen kerosintauglichen Schlauch verwenden. Nicht kerosintaugliche Schläuche beginnen zu quellen und fallen dann ab!

Da du anscheinend schon sehr weit mit dem Aufrüsten bist, noch ein kleiner Tipp für den Erstflug. Die 60er ist definitiv das Maximum, was der Flieger an Schub verkraftet...also nicht mit vollem Schub in extreme Flugfiguren...ein Holzflieger mit struktureller Überbelastung demontiert schlagartig!

So, weiterhin viel Erfolg bei deiner Turbinenumrüstung. :w



Gruß Eric

Eric 65

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26

Sonntag, 31. Mai 2015, 18:01

Hallo zusammen,

hier noch ein kleines Video vom heutigen Flug. Sicht war leider nicht so berauschend, die Kamera auch nicht, aber Start und Landung sind gut zu erkennen. Die sind jetzt völlig problemlos.

Viel Spaß beim Anschauen...

https://www.youtube.com/watch?v=KPTX17FjD9A&feature=youtu.be

Gruß Eric

digitalonkel

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27

Sonntag, 31. Mai 2015, 21:08

Hallo Eric,

Sieht echt klasse aus. Ich habe meine heute auch fertig gestellt. Ich habe sie mit einer Wren 44 ausgestattet. Wiegt trocken 3,8kg, mit einem Liter Sprit 4,65kg. Sollte mit 4,8kg Schub auch gut gehen.
Ich habe einen Beuteltank verwendet, der fast im Schwerpunkt ist.

Bei Deinem Tank sieht es so aus, dass er deutlich vor dem SP ist. Merkst Du den Unterschied zwischen leerem und vollem Tank?

Wie hast Du den SP eingestellt?

Gruß Rainer
Immer eine handbreit Luft unter den Kufen !!! Bzw. Holm - und Rippenbruch.

Gruß Rainer

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Eric 65

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28

Montag, 1. Juni 2015, 14:19

Hallo Rainer,

ja, der Tank ist deutlich vor dem Schwerpunkt. Sind sogar 1,5 Liter, sie ist aber bei leerem Tank neutral ausgewogen. Den vollen Tank merkt man nur beim Start und auch da nur dann, wenn man die Klappen halb gesetzt hat. Ohne gesetzte Klappen hebt sie von selbst ab, trotz vollem Tank und der sich daraus ergebenden Kopflastigkeit.

Beuteltanks sind nun ja "state of the art", aber ich komme aus der Verbrennerecke, da kennt man das nicht so. Mit dem Standarttank mit Pendel funzt das aber auch sehr gut. Ich habe Tanküberwachung durch Telemetrie, der sagt mir an, wenn nur noch ein Drittel drin ist, dann lass ich das mit den vertikalen Steig- und Sturzflügen.... :)

Mit deinem Startgewicht hast du sicher kein Problem, meine ist viel schwerer, alleine schon wegen des größeren Tanks....und die 64N Schub der P60 SE nutze ich auch nicht voll aus. Dadurch kann ich 8 Minuten oben bleiben und habe immer noch 30 % Resttankinhalt, also theoretisch sind bis zu 11 Minuten reine Flugzeit drin. Das sind 8 bis 11 Minuten Adrenalin pur! :applause:

...und als Warnhinweis an alle, die diesen tollen Flieger auch mit Turbine ausrüsten....man ist immer VIEL SCHNELLER unterwegs, als man denkt. Ohne gesetzte Klappen, ist der Landeanflug elend lang. Sie bremst im horizontalen Flug ihre Geschwindigkeit nicht ab. Hat man nur eine kurze Landebahn und einen kurzen Landeanflug zur Verfügung, geht ohne gesetzte Klappen gar nichts. Schnell reinholen und am Boden bremsen ist nicht.

Gruß Eric

digitalonkel

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29

Montag, 1. Juni 2015, 16:39

Ja, das schöne an Beuteltanks ist, dass man sie bis zum letzten Tropfen leer fliegen könnte, ohne dass es zu einer Unterbrechung der Spritzufuhr kommen kann.
Schön ist auch, dass man keine Belüftungsöffnung braucht. Es kann also auch nichts heraus tropfen.
Ich fliege auch mit Telemetrie, die mir ansagt, wenn der Sprit einen definierten Füllstand erreicht. Ich habe nur eine Schwerpunktveränderung von ca. 5mm nach vorne bei vollem Tank.

Interessant ist Deine Aussage, dass sie ohne Klappen von alleine abhebt. Normalerweise erhöhen leicht gesetzte Klappen den Auftrieb und verkürzen die Startstrecke ???
Beim Landen habe ich vor, die Flaps voll zu setzen (ca. 80 Grad)

Ich habe übrigens Deinen Hinweis bzgl. der Räder berücksichtigt und direkt Kugellager eingebaut.

Hier mal ein paar Bilder.
»digitalonkel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_0147.JPG
  • IMG_0152.JPG
  • IMG_0148.JPG
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Gruß Rainer

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Eric 65

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30

Dienstag, 2. Juni 2015, 15:49

Hallo Rainer,

ja, das ist korrekt, ohne gesetzte Klappen hebt sie von alleine ab. Sie muss dazu aber ein ordentliches Tempo erreichen, vorzeitig Abheben ohne die Startgeschwindigkeit erreicht zu haben tut sie definitiv nicht.

Wenn ich die Klappen zum Starten halb setze, hebt sie von alleine NICHT ab. Man muss sie mit ordentlich Höhenruder zum Abheben zwingen. Liegt vielleicht an der Graspiste, auf Asphalt ist dies evtl. nicht so ausgeprägt.

Da der Geradeauslauf am Boden auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr gut ist, setze ich immer halb die Klappen, nutze die Startbahn 2/3 aus zum Beschleunigen und beginne dann langsam am Höhenruder zu ziehen. Damit bestimme ich den Abhebepunkt selbst (und nicht der Flieger).

Ansonsten sind die Flugeigenschaften sehr ausgewogen. Die bei mir angebauten Winglets haben sich sehr bewährt, sind aber wohl aufgrund meines höheren Startgewichtes nötig. Wenn du sie nicht benötigen solltest, also keine Tendenz zu Strömungsabrissen bei voll gezogenem Höhenruder feststellst, schreib das hier. Dann ist das wohl ein Gewichtsproblem, denn ich habe eine Startmasse von ca. 5,6 Kg.

Gruß Eric

digitalonkel

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31

Samstag, 6. Juni 2015, 20:40

Ich hatte heute meine beiden Erstflüge. Die Viper Jet fliegt traumhaft. Mit voll gesetzten Klappen ca. 80 Grad schwebt sie fast mit Schrittgeschwindigkeit herein. Strömungsabrisstendenzen konnte ich bei meiner nicht feststellen.
Ich bin total begeistert.
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Gruß Rainer

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Eric 65

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32

Sonntag, 7. Juni 2015, 00:02

Rainer, Glückwunsch zum erfolgreichen Erstflug!

Ich habe meine Viper heute auch zweimal aufsteigen lassen. Ist am Flugplatz immer das totale Highlight, wenn ein Turbinenjet startet, seine Runden dreht und dann sicher landet.

Gruß Eric

digitalonkel

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33

Montag, 15. Juni 2015, 08:28

Wir hatten gestern Flugtag. Es waren viele Piloten überrascht, wie gut die Viper Jet geht. Ich habe viele Fragen beantwortet. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich der Flieger mit Turbine noch deutlich weiter verbreitet.
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Gruß Rainer

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34

Freitag, 3. Juli 2015, 09:59

Fast geschafft!

So, endlich konnte ich nach längerer Pause den Flieger fertig bauen. Nachdem ich alles verbaut hatte, ist mir natürlich die ECU ausgestiegen... Mittlerweile ist eine neue verbaut und gestern habe ich die Turbine
das erste Mal im Flieger gestartet. Fährt sauber hoch, keine Flammen mehr (wie früher), tiptop. Jetzt heisst es mit leerem Tank auswägen und dann werde ich auch mal maiden...

Letzte Tipps für's maiden von Euch? Neue Erkenntnisse?

35

Donnerstag, 9. Juli 2015, 15:52

Maiden geglückt!

So, heute war der grosse Tag.
1L Tank gefüllt, Klappen zum Start 15 Grad nach unten gesetzt. Flieger hob von alleine ab, dies auf Hartpiste. Einfach top!
Ganz herzlichen Dank Eric für Deine Unterstützung!
Zum Landen komm ich mit voll gesetzten Klappen und Leerlauf rein, ansonsten ist sie zu schnell... 8(

digitalonkel

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36

Donnerstag, 9. Juli 2015, 19:40

Super, Glückwunsch.

Mir macht die Viper auch super viel Spaß.
Immer eine handbreit Luft unter den Kufen !!! Bzw. Holm - und Rippenbruch.

Gruß Rainer

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37

Samstag, 24. Oktober 2015, 22:27

Remaiden

Im Juli diesen Jahres hatte ich mit der Viper einen kleinen Unfall, rechte Tragfläche war im Eimer. Wieso? Bin mit dem Wind und nicht Gegen den Wind gelandet. Ich weiss, Anfängerfehler. Wollte an dem Tag undbedingt wieder mal fliegen und der Wind kam halt aus der falschen Richtung. Kann nur empfehlen, dies nicht zu tun, war viel zu schnell bei der Landung. Habe vor 1 Woche nun, nach 3 Monaten, direkt aus Vietnam, endlich den Ersatzflügel erhalten. Morgen Sonntag ist re-maiden :applause:

38

Sonntag, 25. Oktober 2015, 19:18

Gut zu wissen, daß es Teile einzeln gibt- auch wenn´s lange dauert.

Meine Viper Jet ist auch mal nach einer zu hoch und zu schnell angesetzten Landung in ein Rapsfeld gerollt,
danach gab es an den Nasenleisten einen ca. 3mm Spalt zum Rumpf. Schäden sind keine sichtbar, auch nicht
mit einer Endoskop Kamera in den Flächen gefilm. Mit fällt aber auf, daß wenn ich die Viper an den Flächenenden
anhebe, die Fugen Fläche-Rumpf etwas arbeiten. Ob das vor dem Raps auch so war weis ich nicht.
Daher wäre ich dankbar, wenn mal jemand seine Viper Jet überprüfen könnte ob die Flächen bombenfest sitzen
oder sich etwas bewegen lassen.
Sorry, daß ich als Elektroflieger hier nerve, aber im Nachbarform-Elektrothread kriege ich keine Antwort.


Viele Grüße, Jochen

39

Sonntag, 25. Oktober 2015, 20:42

Fläche / Rumpf

Hallo Jochen

Habs soeben bei meiner Viper überprüft, da bewegt sich nichts.

Gruss, Raphael

40

Sonntag, 25. Oktober 2015, 21:16

Hallo Raphael,

herzlichen Dank für Deine Mühe!

Das kann ja nur bedeuten, daß sich die Holmführung in den Flächen gelockert hat.
Dann werde ich wohl vor dem nächsten Flug etwas Harz anrühren ...

Viele Grüße, Jochen