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Donnerstag, 16. Oktober 2014, 10:54

Impeller Einlässe und Gondelausrichtung Arado 234

Hallo,
leider muste ich nach einem Absturtz die Fläche und die Gondeln meiner Oldtimer Arado 234 ( 207 cm ) neu machen. Ich weiß, die Einlässe sollen gerade zum Impellerrohr laufen aber wie verhält sich die Flugeigenschaft wenn die Einlässe um wenige Grad nch oben oder unten geneigt sind oder ist nur der Luftaustritswinkel entscheidend? Zweite Frage: Wenn ich Gas gebe stellt sie sich steil nach oben - haben die Tragflächen zu viel Auftrieb oder Stimmt der Winkel der Impeller Rohre nicht und kann ich das mit Austritts Verjüngungen ausgleichen. Bin gespannt auf die Antworten und euch Gut Flug oder besser Gut basteln bei dem Wetter :)
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Hansi984

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Wohnort: Emsland

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2

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 14:36

Hi Klaus!

Ein "angestellter" Lufteinlass kann zu Ablösungen im Eintrittsbereich führen, verbunden mit Schubverlusten. Da du hier kein Highspeed Modell betreibst, wird das wohl nicht so schwer ins Gewicht fallen.

Aber!

Wenn die Arado beim Gas geben die Nase hochnimmt, ist ein ungewünschter Schubvektor vorhanden. Mit anderen Worten, der Schubstrahl erzeugt eine Kraft, die bewirkt das sich das Flugzeug um die Querachse aufstellt. Das kannst du über eine entsprechende Düse korrigieren, ist aber eher die unelegante Lösung. Besser wäre es, wenn du die komplette Aufhängung der Impeller so änderst, dass sie genau parallel zur Rumpflängsachse verlaufen. Da die Arado ein Schulterdecker mit hängenden Triebwerken ist, würde dann die Schubachse annähernd gleich der Mittelachse des Flugzeuges sein, das wäre optimal. Zusätzlich würden die im Impeller, im besseren Luftstrom arbeiten.

Wie heißt es so schön - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Vorweg sollte allerdings sichergestellt sein, das EWD und Schwerpunkt richtig eingestellt sind.



PS: Das mit deinen Bildern hat nicht geklappt.



Gruß



HG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hansi984« (16. Oktober 2014, 16:44)


3

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 16:59

</iframe></iframe>#piccshare_pic_options, #piccshare_pic_options > *, #piccshare_tint, #piccshare_logo { border-radius: 0; -moz-border-radius: 0; border: none; margin: 0; padding: 0; }Danke für die Antwort! Das ich Schubverlust habe wenn ich die Einlässe leicht nach unten Neige ist mir bewust aber nicht wirklich wichtig da genug Potenzial vorhanden ist. Ich dachte das wenn die Lufteinlässe leicht nach unten ausgerichtet sind die Maschine auch leicht nach unten "gezogen" wird. Die Gondeln sind genau parallel zur Rumpflängsachse und so gebaut das ich daß nicht eben mal kurz ändern kann. Der goße Unterschied ist das sie Ehemals zum Hangsegeln verwendet wurde und mit ihren Bürstenmotoren sich mehr schlecht als recht in der Luft hielt. Jetzt habe ich große Brushless verbaut mit denen das Starten mit Startwagen kein Problem ist aber.....! Wenn ich das mit einer Düse korigiere müßten sie wohl nach unten gerichtet sein. Eine Elegantere Lösung wäre mir auch lieber. LG Klaus




Hansi984

RCLine User

Wohnort: Emsland

Beruf: Servicetechniker

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4

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 18:43

Der Effekt mit dem aubäumen erklärt sich mir nur, wenn der Lufteinlass nach oben gerichtet ist. Du schreibst aber die Einlässe zeigen nach unten-richtig?

5

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 18:59

Arado 234

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»Sauseklaus« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_4839.JPG

6

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19:12

Arado 234

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»Sauseklaus« hat folgende Bilder angehängt:
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  • aradobild3.jpg
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Hansi984

RCLine User

Wohnort: Emsland

Beruf: Servicetechniker

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7

Freitag, 17. Oktober 2014, 09:53

Könntest du vielleicht noch ein paar Nahaufnahmen der Gondeln mit Impellern hochladen? Die Ausrichtung vom Luftausslass bzw der Düse ist entscheidend. Ob die Einlässe nun nicht genau in Flugrichtung ausgerichtet sind, ist meiner Meinung erstmal für dein Problem nicht relevant.


Gruß

HG

Eric 65

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Eisenbahner

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8

Freitag, 17. Oktober 2014, 17:40

Hallo Sauseklaus,

diesen Effekt kenne ich von meinen 2-motorigen Verkehrsfliegern. Bei mir war es eine ungeeignete Wahl des Profils, eine Eppler 205, also ein Segler-Profil, das ungeeignet ist für stark motorisierte Motorflieger. Da deine Arado eigentlich ein (motorisierter) Segelflieger war, hat sie wahrscheinlich einen Anstellwinkel der Fläche von über 1 Grad. Das ist für einen Motorflieger mit stark tragendem Profil wohl zu viel. Der Schub unter den Flächen erzeugt ein starkes Kippmoment um die Querachse, da das Profil nicht wiederstandsoptimiert ist und mit dem kräftigen Schub nicht ausreichend schnell beschleunigt. (Profil mit gerader Unterseite?)
Versuchsweise würde ich probieren, den Anstellwinkel zu reduzieren. Er darf sich durchaus auch den 0 Grad annähern, nur nicht negativ werden. So um die 0,3 Grad flogen meine Flieger dann am besten. Positiver Effekt: Du änderst auch den Schubvektor/Motorsturz nach unten. Nur denke ich, dass diese geringe Änderung des Vektors noch nicht ausreichend ist. Zumindest kannst du dich mit verringern des Anstellwinkels durch unterlegen an der Flächenendleiste an das gewünschte Ergebnis schrittweise herantasten. Hast du die 0,3 Grad Anstellwinkel erreicht, muss der Schubvektor korrigiert werden. Dies könnte durchaus auch mit einer Düse oder Vektorsteuerung/Steuerflosse im Duct erfolgen.

Gruß Eric

9

Freitag, 23. Oktober 2015, 20:11

Hallo Hansi984 und Danke Eric 65, Arado 234 lebt wieder :)

Hallo Hansi984 und Danke Eric 65, der Versuch das Problem zu erfliegen führte zum Schmerzhaften Verlust. Leider war ich jetzt auch Monatelang krankheitsbedingt ausgeschaltet und der Wiederaufbau erforderte auch einige Zeit. Heute weiß ich - ich hatte gleich mit zwei Problemen zu Kämpfen - das eine war der Schwerpunkt. Heute war der "Erstflug". Sie kommt gut weg mit Startwagen. Sie Segelt, klar bei dem Gewicht sinkt sie eher aber so wie ich das Gas rein schiebe geht es Steil nach oben. Wenn ich mit 2/3 Gas fliege muss ich 3/4 Höhenruder drücken. Ich habe Bilder Angehängt, Optisch mit dem Auge hätte ich gesagt EWD 0, auf den Fotos sieht es anders aus. Optische Verzerrung? Der Flügel ist nicht gerade an der Unterseite eher Clark-Y. Ich als halber Anfänger frage mich ob es sin macht die EWD zu verstellen wenn ohne Motor das Flugzeug Perfekt fliegt. Fragen über fragen. Früher kamm sie ohne Flitschen nicht hoch - heute hat sie in 150 Sekunden 5600 mAh geschluckt und alles war Heiß - aber das ist ein anderes Thema. Also ich könnte das Problem lösen indem ich Gas mit Höhenruder mische, würde aber lieber dem Kern des Problems auf den Grund gehen. Sorry das es so lange gedauert hat. LG Klaus
»Sauseklaus« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Arado 3.jpg
  • Arado 4.jpg

ICE63

RCLine User

Wohnort: C

Beruf: CNC - Fachkraft und Ausbilder

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10

Sonntag, 29. November 2015, 10:43

Hallo Klaus, wenn du den EWD nicht ändern willst, dann müssen deine beiden Turbinen im Winkel so verändert werden, dass Sie Faktisch hinten runter müssen.
Somit verlagert sich der Schubvektor und dass Flugzeug steigt nicht so sehr nach oben. Wichtige Tips kannst du auch hier nachlesen : http://www.schuebeler-jets.de/know-how.html
MfG; Ingo ;)
FlyFly Mirage 2000N und Albatros L39 , Concept 5S - 550 mit YGE 100, Futaba FF7

Previa

RCLine User

Wohnort: Kirchheim unter Teck

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11

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17:09

Aufbäumen beim Gas geben

Also wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann sitzen die Triebwerke recht weit innen und beeinflussen so das HLW mehr als wenn sie weiter aussen liegen. Ferner erscheint das HLW etwas tiefer zum Original, ebenso der Rumpf scheint flacher. Damit kommt die Motorgondelschubachse u. das HLW Achse näher zusammen. Wenn nun der schnelle Luftstrahl aus dem Impeller an der unterseite des HLW vorbeibläßt, erhöht er den Abtrieb am HLW. Ergo wirkt wie HR Ausschlag.

Also so wie ich das sehe muss die Motorgondel tiefer u. das HLW weiter hoch. Die HR Anlenkung würde ich auch noch verbessern, so schräg kann das keinen vernünftigen Hebel zum drücken mehr geben.

Gruß
Eberhard
Eberhard