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Flying Dutchmann

RCLine User

  • »Flying Dutchmann« ist der Autor dieses Themas

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21

Dienstag, 25. November 2014, 10:42

Flying Dutchmann

Hallo meine Modellbaufreunde,
an dieser Stelle mal an euch alle meinen Dank für die vielen Tipps und guten Ratschläge! :applause: :applause: :applause: :w :w

Also folgende Erkenntnisse konnte ich gewinnen!
Es wird wohl NICHT möglich sein mit 4 Impeller das Hovercraft gezielt anzuheben.
Die Verwendung von Radial- oder Diagonalgebläse erscheint mir eine Option zu sein.
Auch der Einsatz von Luftschrauben wäre noch zu überlegen.
Um ein möglichst realistisches Fahrverhalten zum Original zu bekommen, sollte das Modell im Maßstab von 1:35 gebaut werden, darunter sieht es im Fahrbetrieb meiner Meinung nach eher wie ein "Spielzeug" aus!
Der Antrieb bzw. Vorschub sollte wenn möglich mit 4 Blatt Luftschrauben in einem Durchmesser von 15 - 16 cm (6") erfolgen. Diese konnte ich bis heute noch nicht finden :angry:
Das Modell komplett in Depron zu fertigen, bezweifle ich bei diesem großem Maßstab. Die Steifigkeit in der Längsachse wäre wohl nicht mehr gegeben! Ein Mix aus Depron, Styropor, Birken-Sperrholz und ABS Platten könnte dem Modell die erforderliche Steifigkeit in allen Achsen bringen!
Im Maßstab 1:35 sind diverse Zubehör Teile noch im Fachhandel zu bekommen! Es soll ja auch ein Hovercraft in "Scale" werden!
Um ein möglichst leises Hovercraft zu bekommen, überlege ich die 4 Hubgebläse gut in Styropor zu verpacken. Bedeutet die Luftansaugkanäle würden von Styropor ummantelt werden und auch die Lüftermotoren. Dadurch hoffe ich ein gedämpftes Ansauggeräusch wie auch ein gedämpftes Laufgeräusch der Lüftermotoren zu bekommen??? ??? ??? ???

Die Luftverteilung unter der vorletzten unteren Platte würde ich so verteilen das jeder einzelne Luftstrom der 4 Gebläse einen Bereich hat. Siehe dazu auch das Bild. Sollte nun ein Problem mit dem Luftkissen auftreten, so würden sicherlich die restlichen 3 Gebläse die Stabilität des Hovercrafts gewährleisten.

Die Schürze hätte ich geplant mit 2 kleineren Radialgebläse zu befüllen. Jedes dieser Gebläse an einer Seite in Fahrtrichtung. Ob es sinnvoll ist die Schürze in Kammern aufzuteilen, darüber muss ich mir noch Gedanken machen. ??? ??? ???

Bis jetzt habe ich vorerst einmal die "Spantenpläne" auf den Maßstab von 1:35 vergrößert um zu sehen wie groß die Helling sein müsste? Also die würde so groß wie eine "Zimmertüre werden (80cm x 200 cm) Da unser Gemeinschaftskeller derzeit vollgeräumt ist, kann ich da noch nichts machen. Also werde ich weiterhin daran arbeiten die erforderlichen Berechnungen durchzuführen und Pläne zu zeichnen.

Sollte sich ein positives Ergebnis abzeichnen, so werde ich Euch informieren! :w :w :w

LG Maximilian
»Flying Dutchmann« hat folgendes Bild angehängt:
  • Hovercraft Gebläse.jpg

Bajuar

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22

Samstag, 29. November 2014, 22:51

Hallo Flying Dutchman,

ich habe mir jetzt den Thread nicht vollständig durchgelesen... aber ich habe mir letztes Jahr ein Hovercraft mit 3 Impellern gebaut. In Eckdaten kurz der Aufbau:
Depron, Birkensprerrholz, Leim, GFK, CFK-Reste, Holzteile für den Rumpf. Länge ca. 70 cm. Schürze aus Rip_Stop Nylon. Antrieb, 3 Impeller mit 60mm Durchmesser und jew. 40A Regler und 4s 5000 Lipos. Gopro-2 Achs Gimbal voll steuerbar und FPV möglich.

Ich habe dazu auch eine wissenschaftliche Berechnung der Antriebsleitstung machen lassen. Das Ergebnis war dass ein Modell-Hovercraft in Wirklichkeit ein X-Faches braucht wenn man den Berg hinauffahren will oder sich Schnee auf dem Modell sammelt (...)

Mit dieser Antriebskonfiguration ist das Hovercraft zwar eine kleine Stromsenke, funktioniert aber einwandfrei sogar wenn 2,5 Kg Schnee nach 10-Min vom Gebläse aufgwirbelt am Modell kleben. Der Fahrspaß ist riesig aber nicht einfach zu steuern. Deine Idee mit der Schubumkehr ist pirma - das würde meinem Modell auch gut tun. Melde dich gern bei Fragen
»Bajuar« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20140921_192359891_iOS.jpg
  • 20140921_192411920_iOS.jpg

Flying Dutchmann

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23

Sonntag, 30. November 2014, 17:54

Flying Dutchmann

Hi Bajuar,
es überrascht mich nun doch ein wenig, dass Du dein Hovercraft mit nur einem Impeller hochheben kannst ???? Nachdem ich mich ans Forum um Ratschläge in dieser Sache gewendet habe, bekam ich ganz gegenteilige Antworten! ??? Da hieß es, dass Impeller keinen so starken Luftstrom erzeugen würden das damit ein Hovercraft angehoben werden könnte!
Wenn Du dir meine "Seiten" bezüglich meines geplanten Hovercraftmodells bei "Modellbau Allgemein" ansiehst kannst du sehen das ich sogar "4 Hubgebläse" einbauen müßte! Das Problem das ich aber habe, ich möchte unbedingt in Scale bauen und möglichst dem Original entsprechen!
Das zwingt mich auch vom Maßstab her von 1:50 auf 1:35 zu vergrößern. Selbst im vergrößertem Maßstab bekomme ich die 3 Luftschrauben 6" x 3" (15,2X 76,2 cm) als 4 Blatt Saug-Luftschraube NICHT :angry: :angry: :angry: Bei den 4 Hubgebläsen hätte ich im Maßstab von 1:35 einen Durchmesser von 90 mm! Auch hier finde ich keine Leistungsstarken Gebläse Radial oder Diagonal so das mir auch hier nichts anderes übrig bleiben wird als Luftschrauben zu suchen mit 90 mm Durchmesser die ich zu Hubgebläse umfunktionieren müßte!

Ich komme einfach nicht über die Planung hinaus, obwohl mich das Modell sehr reizt! Was ich erreichen möchte ist ein Modell zu bauen das nicht nur sehr Detailgetreu aussieht sonder auch sehr gute Fahreigenschaften besitzen soll!

FRAGE AN DICH: Mustest Du bei den Impellerantrieben darauf achten diese nicht horizontal in der Längsachse einzubauen sonder leicht geneigt? Damit das Hovercraft nicht hochsteigen könnte? Ist das zu berücksichtigen? Wenn Du voll beschleunigst bleibt dann der Bugbereich unten oder steigt dieser hoch?

Bei meinem geplanten Modell hätte ich ja sogar 3 Luftschrauben mit jeweils 150 mm Durchmesser! :tongue: :tongue: Mit ausreichender Kraft von den E-Motoren stelle ich mir da schon einen ordentlichen Schub vor? Würde das Hovercraft zu fliegen beginnen, trotz des Eigengewichtes von ca. 5-8Kg?

LG Maximilian :w :w

lichtl

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24

Sonntag, 30. November 2014, 18:06

Servus Maximilan
das mit der Stromsenke hast du gelesen ==[] Nu ja 4 Impeller halt :evil:
Das beschreibt eigentlich eigentlich genau das was wir alle Geschrieben haben.. Nicht ideal, mit genug lLeistung geht aber alles.

4 Blatt propellerSind doch was ganz einfaches man nehme 2 auf einer Welle voreinadergeschraubt und 90° verdreht. Sehen tut man das eh nicht und somoit hast du eien ganz gute Auswahl was dann am besten Funktioniert.

Ich Glaube Im Copterbreich werden die Propller auf recht genau deien Ansprüche optimiert. Glaube veretzt aber bekanntlich Berge.
Beachten solltest Du wenn Du mit Propllern Arbeiteset das das Gehäuse ein wenig abstand zu den Blattspitezn hat. Zu eng versaut in dem bereich die Anströmung komplett.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Flying Dutchmann

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25

Sonntag, 30. November 2014, 18:22

Flying Dutchmann

Hi opfletner,
also ich werde deinen Ratschlag beherzigen und mache mich nun schlauer mit "Luftschrauben"! :ok: :ok: :ok:

Das Problem ich suche schon sehr lange nach "4 Blatt E-Luftschrauben DM 15 cm! Wegen meines Maßstabs in 1:35 ??? Kann ich keine finden :no: :no: :no:

Aber vielleicht kann mir ja jemand aus dem Forum dabei helfen?

LG Maximilian

Flying Dutchmann

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26

Sonntag, 30. November 2014, 18:26

Flying Dutchmann

Guten Abend lichtl, :w
das mit zwei Luftschrauben hintereinander ist möglich? Sehen würde man es doch, siehe das Bild vom Original! Aber ich wuste nicht das man sich so behelfen könnte ??? ??? ???

LG Maximilian
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  • 1404416160_92.jpg
  • Ycyqq.jpg
  • Hovercraft ZUBR der Pomornik Class 2..jpg

Bajuar

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27

Sonntag, 30. November 2014, 20:13

Hallo Flying Dutchman,

also mein Impeller, (sorry - ich weiß den Typ nicht mehr) hat bei Ebay um die 40 Euro gekostet. Auch die Drehzahl kann ich nicht genau sagen. Jedenfalls wiegt das Hovercraft mit einem 4S5000 ca. 1,8 Kg. Das Hubgebläse habe ich auf einem Drehpoti an der FB. Auf glattem Untergrund (Teppich, Asphalt etc.) reichen ca 20% Leistung um zu schweben und zu fahren. Sobald es allerdings ins Gras geht oder der Boden sehr uneben wird muss ich auf 70% und mehr rauf. Ich habe mich letztendlich für einen Impeller entschieden weil die Montage einfach besser für mich so zu bewerkstelligen war wie eine Luftschraube. Der Staudruck im Modell reicht jedenfalls wirklich locker um 3 Kilogramm damit auf flachem Untergrund zum schweben zu bekommen. Dann sind wir vielleicht bei 70% Leistung was das Hubgebläse zieht.

Was die Platzierung und die Strömungen im Luftkissen angeht, habe ich es so gebaut dass die Verteilung des Luftdrucks durch GFK und Depron Känäle geregelt wird. Zuerst war es so dass das Luftkissen voll wie ein Autoreifen war und das Hovercraft über nichts rübergefahren ist. Dann habe ich mit "Luftsperren und Umlenkungen" so lange herumexperimentiert bis das Luftkissen locker wurde und letztendlich auch der Schwerpunkt gepasst hat. Meiner Meinung nach ist die Verteilung des Luftdrucks zwischen dem "Hohlraum im Luftkissen", der Schürze selbst und dem Schwerpunkt das A und O beim Bau eines Hovercraft.

Das nächste Hovercraft würde ich nicht mit einer einfachen Schürze sondern mit dieser "Fingerschürze" bauen, also lauter einzelne Kanäle in der Schürze. Damit hält sich der Schürzenverschleiß eher unter Kontrolle. Auch die Schubumkehr ist sehr wichtig um vor Hindernissen zu bremsen, meins ist leider schon einmal umgekippt :-)

Ich für meinen Teil würde aber jederzeit wieder ein Hovercraft mit Impeller bauen, Geräuschpegel, sicheres Einbauen und Leistung finde ich schon in Ordnung. Es sollte einem aber nicht darum gehen Energie zu sparen :-)

Ein 1,50 m langes Luftkissenboot vor allem mit deiner Gewichtsvorstellung würde ich mit zwei 60er oder 80-90er Impellern bauen. Um später Schwerpunkt und das Druckverhältnis zwischen Schürze und Druckraum besser einstellen zu können würde ich jeweils auf 2/3 die Impeller mittig und senkrecht bauen und einfach schauen was dabei herauskommt.

Ich hatte meins schon mehrfach mit 3,5 KG (durch Schneeballast) sogar bergauf durch die Gegend geschäucht.

Die Nase hebt sich bei meinem jedenfalls kaum, auch eine Kippneigung ist selbst bei Vollgas evtl. 40-50 Km/h nicht festzustellen. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen dass mein Luftkissen sich nur 3, vielleicht 4 cm vom Boden hebt. Diese geringe Hebung ist von der Fahrdynamik ein Vorteil, von der "Geländetauglichkeit" eher ein Nachteil.

lichtl

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28

Montag, 1. Dezember 2014, 11:26

Guten Abend lichtl, :w
das mit zwei Luftschrauben hintereinander ist möglich? Sehen würde man es doch, siehe das Bild vom Original! Aber ich wuste nicht das man sich so behelfen könnte ??? ??? ???

LG Maximilian

Sehen wird man das sicherlich , im Schubgebläse Funktioniern wird das schon , der zurückvertezte propller in der Ströung rennt halt durch die Verwirbulengen des Davorliegendes Blattes.

Ich war aber auf komplett dem "flaschen Dampfer" und dachte der 4 Blatt sei fürs Hubgebläse. zzz


Ich weiß auch nicht alles, ich probier halt auch mal was.
4 Blatt sind halt 2 x2 Blatt um 90° verdreht ;) .
Testen darfst Du das ==[]
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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29

Montag, 1. Dezember 2014, 18:57

Hallo Bernd,

Zitat

........der zurückvertezte propller in der Ströung rennt halt durch die Verwirbulengen des Davorliegendes Blattes.

Da möchte ich dich korrigieren:
Zu Zeiten der Holzpropeller bei den "Manntragenden" hat man solche hintereinander angeordnete 2-Blatt-Props als Vierblatt-Prop häufig gemacht, s. das erste angehängte Bild. Das hat keine nachteiligen Folgen; vor allem nicht durch "Verwirbelungen". 4-Blatt-Props aus Holz mit in einer Ebene liegenden Blättern sind sehr schwierig herzustellen (bei Props mit einer Metallnabe und einzelnen Blättern trifft das nicht zu).

Direkt hinter den Blättern hat die Strömung immer eine "geordnete" Struktur, hinter jedem Blatt geht eine sog. "Wirbelfläche" ab ("Wirbel" sind in der Strömungslehre etwas sehr gut Definiertes/Geordnetes), s. die anderen Bilder. Eine "Verwirbelung" im landläufigen Sinn entsteht erst weiter stromabwärts, wenn sich der Strahl zu durchmischen und aufzulösen beginnt. Die Blätter eines Props beeinflussen sich immer (mehr oder weniger) gegenseitig, aber das muss nicht schädlich sein und wird in der Theorie auch berücksichtigt. Das *Wirbelsystem* hinter einem Prop oder Rotor kann man sich vorstellen als ineinander verschachtelte Schraubenflächen ("mehrgängige" Schrauben) oder das Bild der "Barber Poles" vor Friseurläden in angelsächsischen Ländern. Diese Schraubenflächen werden "stromabwärts verschoben". Zum Berechnen ist das sehr kompliziert...

Gruß,
Helmut

PS
Was man auf dem 2. und 3. Bild sieht, sind die "Blattspitzenwirbel" (= "Randwirbel" beim Tragflügel; Propellerblätter sind ja "umlaufende Tragflügel"), sichtbar durch die Kavitation beim Schiffspropeller und Kondensation beim Flugzeugpropeller
»haschenk« hat folgende Bilder angehängt:
  • 4-Blatt Propeller.jpg
  • Propellerwirbel1.jpg
  • Propellerwirbel2.jpg
  • Propellerwirbel3.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (1. Dezember 2014, 19:14)


30

Montag, 1. Dezember 2014, 19:22

Hallo Maximilian, hab da mal so eine Idee (auch Hirnfurz genannt) :D .
Was hälst du davon deine Hubgebläse selber zu bauen ?
- 125er Kg-Rohr, der Innendurchmesser ist 118mm
- darauf eine Reduzierung auf 100, kommt dann ungefähr an deine 90mm Maßstab hin, mit schöner Einlauflippe.
- 5" Propeller um 1,5 cm kürzen dann landest du bei 4,3", auswuchten nicht vergessen
- in das125er Kg-Rohr einen Motorträger einbauen, und einen entsprechenden Motor reinschrauben

soweit so gut, wo ich keine Ahnung habe was passiert :O ist, wie verhält sich der Luftstrom wenn der durch die Reduzierung gesaugt wird und dann der größere Querschnitt des 125er Rohres kommt. Kann genügend Druck aufgebaut werden um die Kiste zu heben, oder fehlt den Propellern das Luftvolumen.

Lg Sven
Das Auge fliegt mit :D .
Wenn du ein Problem hast frag deine Katze, hat sie keine Antwort, hast du kein Problem ;) .
Oh HERR, es ist egal ob du es Hirn oder Steine regnen lässt, Hauptsache du triffst :evil: .

lichtl

RCLine User

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Beruf: muß mann haben

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31

Montag, 1. Dezember 2014, 21:45

Danke Helmut
Das das gängige Praxis war wusste ich nicht ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

opflettner

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32

Dienstag, 2. Dezember 2014, 01:11

Es ist wie so oft, eine Antwort wirft 10 neue Fragen auf.
Natürlich kann man ein HC mit Impellern für das Luftkissen ausstatten, ob dass sinnvoll ist, liegt an der Setzung von Prioritäten.
Inzwischen kommt man sich langsam näher. Der Scalebau steht also im Vordergrund.
Und natürlich soll das HC sehr gute Fahreigenschafzen haben.
Also nehmen wir die entsprechende Anzahl an Impellern. Frage:
Welchen Durchmesser müssen die Impeller haben um zu Deinem Maßstab zu passen?
Welche Leistung sollen sie bringen?
Meist wird die Leistung auch als Standschub an gegeben.
Aber: Die Leistungsanforderung zu bestimmen geht nicht ohne über die Gestaltung der Strömung im Luftkissen bescheid zu wissen. Wie soll diese gestaltet sein?
Und dann natürlich die Schürze, wie soll die aussehen?
Die 4Blatt Propeller für den Vortrieb kann man gegebenen Falls selber anfertigen.
Ich denke, zu aller erst sollte geklärt werden, wie der Stromumgsverlauf im Kissen und in der Schürze aussehen soll. Dann kann man die anderen Fragen angehen.
Der Bau eines Schale HC ist ja nicht nur eine Frage, wie gestellte ich die sichtbaren Konstruktionen, sondern eben auch, wie soll das im Innern funktionieren, damit die geplanten Funktionen auch einigermaßen vorbildgetreu funktionieren
Mit den besten Grüßen aus dem Lilienthalland.
Ottopeter




Wage deinen Kopf an den Gedanken,
den noch keiner dachte.
Wage deinen Schritt auf die Straße,
die noch niemand ging.
Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.
Schiller

Flying Dutchmann

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33

Dienstag, 9. Dezember 2014, 13:46

Flying Dutchmann

Hallo Modellbaufreunde,
war jetzt einige Tage nicht im Forum! Deshalb erst jetzt und heute mein Dank an Euch! :w :applause:

Also nochmals zu den Impellern. Es sollten "vier Stück" in Scale verbaut werden. In Maßstab 1:50 haben die Einlaßstutzen einen Durchmesser von "70 mm".
Im Maßstab von 1:35 haben die Einlaßstutzen einen Durchmesser von "90 mm".

Der Luftaustritt wäre für den Bau am Besten horizontal. Danach würde ich die Luftströme mittels einer Styroporplatte umlenken.

Für die Befüllung der "Schürze" hätte ich weitere zwei kleine Gebläse angedacht, die sich ihre Luft aus den Ansaugstutzen holen würden!

Schritt 1. Die zwei kleineren Gebläse füllen die Schürze jeweils an Bb und an StB. Wenn die Schürze gefüllt ist und das HC darauf ruht kommen die vier Hubgebläse zum Einsatz! Diese werden gezielt mittels der Drehzahl hochgedreht bis das HC die erforderliche Höhe erreicht hat!

So wäre der Plan!
Ab hier setzen dann die drei Luftschrauben zum Vorschub ein!

Formeln um den erforderlichen Luftdruck zu berechnen habe ich ja, aber ich kenne mich mit den Formeln NICHT aus! Außerdem dürfte ich keine Radialgebläse oder Diagonalgebläse in DC 12 Volt bekommen die den erforderlichen Druck liefern! :angry: :angry: :angry: :angry:

Zur Zeit überlege ich noch eine Variante ein zentrales Gebläse mit größerem Durchmesser mittig zu platzieren und die 4 Ansaugleitungen diesem Gebläse zuzuführen! Luftverteilung wie gehabt.

Die Schürze würde ich aus schwarzem Latex das ich in unterschiedlichen Stärken bekommen kann anfertigen (0,18, 0,25, 0,35 und 0,50 mm)

LG Maximilian
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  • Hovercraft Gebläse.jpg
  • mag209_schema_03.jpg
  • s433.jpg
  • zubr.jpg

opflettner

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34

Dienstag, 9. Dezember 2014, 16:50

Prima, :ok: so kann man sich schon mal ein etwas besseres Bild machen.
Der Luftdruck wird gar nicht so hoch sein, endscheidender ist, wieviel Luft bei der Fahrt aus dem Kissen entweicht. Diese musst Du so zu sagen nach pumpen um den Druck aufrecht zu erhalten.
Vielleicht kaufst Du Dir einfach mal einen Impeller, z, B. diesen hier :http://shop.wemotec.com/index.php?a=159
Dann baust Du damit ein einfaches kleinen HC ohne Vorschub, mit ca 1/4 des geplanten gewichts und schaust mal, wie viel der Impeller in der lage ist hoch zu heben.
Ich denke, mit so was kommst Du locker aus.
Wenn es nicht klappt, die Impeller von Wemotec erreichen sehr gute Gebrauchtpreise.
Mit den besten Grüßen aus dem Lilienthalland.
Ottopeter




Wage deinen Kopf an den Gedanken,
den noch keiner dachte.
Wage deinen Schritt auf die Straße,
die noch niemand ging.
Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.
Schiller

35

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 13:08

Es braucht recht wenig Druck, um ein Hoovercraft anzuheben.
Aber wie schon paarmal gesagt wurde, genug Luft- vor allem auf rauhem Untergrund.
Dafür (und genau dafür) haben die Originale ihre Schürze- es geht nämlich auch ohne!
Die wird, im übrigen, nie separat aufgepumpt, sondern immer mit vom Hubgebläse versorgt (ich kenne keine einzige Originalkonstruktion, wo das anders wäre), also nix da mit Extra Gebläse für die Schürze. Ein Hoovercraft kann niemals auf der aufgeblasenen Schürze stehen, da ist _immer_ das komplette Luftpolster unterm Rumpf im Spiel!
Wahrscheinlich würden die Schürzen dem nötigen Druck gar nicht standhalten...
Die Schürze ist dein Hauptproblem: die sollte nämlich so flexibel sein wie nur möglich, damit sie eben möglichst gut dichtet.
Die zu schneidern, hat mich bisher von abgeschreckt, auch mal so nen Ding zu bauen.
Wie schon gesagt wurde: Impeller sind Mist-die Dinger haben immer ne äusserst bescheidene Energieblianz, sind immer laut und ineffektiv. Du brauchst keinen Druck-wirklich nicht! Menge brauchst du. Da sind normale Propeller entschieden besser geeignet. Würd versuchen, mit möglichst flacher Steigung zu arbeiten und möglichst grossem Durchmesser. Da zählt im Prinzip jeder Millimeter- selbst an nem Scalemodell würde ich den Kompromiss eingehen, die Öffnungen lieber 5mm grösser zu machen, als nen Zoll kleinere Propeller verwenden zu müssen.
Und: Styropor als Ummantelung wird das Gegenteil bewirken: halt dir mal ne Styroporplatte ans Ohr und klopfe leise dagegen, wirst staunen...
Dann eher die Hubmotoren elastisch aufhängen, da es mit dem Anstellwinkel nicht kritisch ist (dem Rumpf isses relativ Wurst ob da genau nach unten geblasen wird, die Verteiler für die Schürzen reden da sowieso noch nen Wörtchen mit), könnt man sie in Schwinggummis hängen.
Wenn man dann die Hubpropeller noch ordentlich auswuchtet, ist das weit leiser als nen Impeller je werden kann.

Depron ist als Baumaterial für sowas ungefähr das Letzte- damit kann man "Verschleissmodelle" bauen, die von vorherein gar nicht für ne lange Lebenserwartung ausgelegt sind, aber nen Scale-Modell doch nicht. Da müsste man es dann auch verglasen usw- da ist man mit Sperrholz bei weitem besser bedient! Aufgrund der Festigkeit geht das am Ende genauso leicht, aber _immer_ deutlich robuster. Und bietet weit mehr Möglichkeiten, z.B. um Anbauteile zu befestigen oder so.

Für die Schubpropeller- auch Vierblattpropeller gibts in etlichen Grössen, warum nicht einfach sowas nehmen?
Wenn man Bürstenmotoren nimmt, ist auch Rückwärts fahren kein Problem (allerdings mit weit weniger Schub, da nun mal Propeller rückwärts nur nen Drittel bringen)- zum Bremsen oder auf der Stelle wenden sollts reichen.
Ich denke aber, dass da ne differenzierte Motoransteuerung auch reichen wird, somit ist ne Schubumkehr gar nicht nötig. Und Bremsen kann man mit dem Druck unter dem Rumpf noch besser. ;)
Die Sumpfboote können, nur mit Luftrudern, Haken schlagen wie die Hasen- nen Luftkissenfahrzeug eher noch besser, da der Rumpf nicht viel Längsstabilität hat.

Ich würde die empfehlen, erst mal einige Erfahrungen mit Hoovercrafts zu sammeln, dein Vorhaben ist für den Anfang nen paar Nummern zu gross. Du brauchst Grundlagen. Dazu kannst du dir recht fix mal ein, zwei Testkandidaten aus Depron schnitzen, ich glaub, hier im Forum schwirrt nen Mini-Hoovercraft herum, was mit _einem_ Motor auskommt (dort wird einfach nen Teil des Vortriebsschubes für den Überdruck abgezweigt)-> selbst das funktioniert- einigermassen.
Anschliessend baust du dir ein Wegwerf-Modell, was weder toll noch schön sein muss, sondern nur funktionieren soll. Das dann in deiner geplanten Grösse, und da kannst du ohne viel Verlust mal die geplanten Komponenten testen, auch mal was drauf laden usw.
__Grüssle, Sly__

Flying Dutchmann

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36

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 21:13

Flying Dutchmann

Guten Abend Rabenauge,
also einiges spricht dafür anderes kann ich mir so nicht recht vorstellen!
ich möchte ja ein Hovercraft im Modell getreu einem Vorbild bauen und fahren.
Eine Platte und sei es auch nur zur Probe eine Styroporplatte anzuheben mag wohl gehen aber im Fahrbetrieb käme das einem fliegendem Teppich gleich!

Die geplanten Hubgebläse oder auch wenn es nur eines werden sollte müssen oder sollte die erforderliche Luftmenge so unter der "gesammten" Platte verteillen damit sich diese gleichmäßig anhebt und nicht in eine Richtung wegkippt! Dazu ist die Schürze erforderlich die eben diese entweichende Luft unter dem HC "gleichmässig" durch einen ca. 5 mm hohen Spalt entweichen lassen sollte!

Das Modell das entstehen sollte hat eine Grundfläche von mehr als 1 m². Länge 165 cm x der Breite von 66 cm. Wie soll so eine Platte, gebaut aus Sperrholz und mit einem fertigem Gewicht von ca. 5-8 kg sich so mühelos anheben?

Ohne einer Schürze die auch einen Teil zur Stabilisation beitragen würde wäre wohl das kaum möglich (siehe oben "Fliegender Teppich")

Der Umfang dieser Schürze beträgt 4,64 Meter bei einem Durchmesser von ca. 12 cm! Das sind immerhin 0,55 m³ die es zu befüllen gibt und die auch unter dem erforderlichen Druck gehalten werden wollen! Diesen Schlauch / Schürze über die Luft der Hubgebläse mit aufzufüllen halte ich schlichtweg für nicht möglich! Hier müssen zusätzliche Gebläse die nötige Luft und den nötigen Luftdruck in der Schürze bewerkstelligen! Auch wenn das bei den Originalen HC nicht der Fall sein sollte so ist ja vieles in einem Modell nicht so zu bewerkstelligen! Übrigens hat diese Erfahrung bereits jemand gemacht und ich habe diese Lösung nur mit übernommen!

Die Schürze zu schneidern erscheint mir mit den heutigen Möglichkeiten nicht mehr so schwierig zu sein. Lattexmaterial in den unterschiedlichsten Stärken läst sich leicht Formen und verkleben Blos die Krümung im Kurvenbereich bedarf etwas Geduld und Planung!

Zur Planung und zum Bau würde ich Dir bezüglich der Depronplatten Recht geben. Hier gehört ein stabiles Skelett aus Birkensperrholz und eventuell auch aus dünnen ABS Platten. Aber nicht belastete Bauteile liesen sich sicherlich auch aus Depronplatten anfertigen! Untehal sollte auf jeden Fall eine Styroporplatte angebracht sein um das HC vor dem Untergang zu bewahren! Sollten nähmlich die Hubgebläse auf dem Wasser ausfallen so säuft das HC unweigerlich ab :no: :angry: Also muss die Auflage Schwimmfähig sein und das HC tragen können ohne das es zu tief eintaucht und eventuell Schaden nimmt! (Elektronik, Elektrik usw.)

Vielleicht hast du ja Recht das ich damit mir zu viel zugemutet habe, aber es hätte mich gereizt dieses Modell zu bauen :tongue: :tongue:

Aber vorläufig bin ich ja noch am Überlegen und suche mir "alle" Informationen zusammen um mir ein Bild zu machen! :w :w :w

Danke für Deine Tipps und Ratschläge. :ok: :ok: :ok: :ok:

LG Maximilian

Flying Dutchmann

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37

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 21:25

Flying Dutchmann

Hallo Maximilian, hab da mal so eine Idee (auch Hirnfurz genannt) :D .
Was hälst du davon deine Hubgebläse selber zu bauen ?
- 125er Kg-Rohr, der Innendurchmesser ist 118mm
- darauf eine Reduzierung auf 100, kommt dann ungefähr an deine 90mm Maßstab hin, mit schöner Einlauflippe.
- 5" Propeller um 1,5 cm kürzen dann landest du bei 4,3", auswuchten nicht vergessen
- in das125er Kg-Rohr einen Motorträger einbauen, und einen entsprechenden Motor reinschrauben

soweit so gut, wo ich keine Ahnung habe was passiert :O ist, wie verhält sich der Luftstrom wenn der durch die Reduzierung gesaugt wird und dann der größere Querschnitt des 125er Rohres kommt. Kann genügend Druck aufgebaut werden um die Kiste zu heben, oder fehlt den Propellern das Luftvolumen.

Lg Sven


Hallo Sven,
auch an diese Möglichkeit habe ich bereits gedacht und mir ist folgende Idee gekommen. Ich könnte diese Ansaugstutzen auch aus dem Baumarkt mit "Marley" Flachkanalsystemen bauen. Da gibt es verschiedenste DM von 80 mm bis über 200 mm. Auch Übergänge von Rohranschlüssen auf Rechteckige Kanäle.
Bögen, Knie, Flachkanal, Rundkanal usw. Auch gibt es Tellerventile die geeignet wären für den sichtbaren Teil von dem Ansaugstutzen! Schöne Rundung und konisch in das Ansaugrohr. Sogar eine Halterung zentral in der Mitte mit Gewinde wäre bereits vorhanden. Hier liese sich zur optischen Aufwertung nur ein Impellerrad anbringen um den Scale Effekt zu haben?
Auch eine Verbindung der "vier Ansaugstutzen" auf eine Ansaugöffnung wo sich ein entsprechend starkes Gebläse befindet wäre so machbar! :ok: ???

Die Flachkanäle sind 50 mm hoch und 100 mm breit aber ich glaube es gibt da auch noch flachere Modelle? Aber eigentlich wäre in diesem Modell bei einem so großem Maßstab (1:35) dafür genug Platz.

Möglicherweise wird durch einen Gebläsemotor der zentral und Mittig angeordnet wäre auch der Lärmpegel deutlich geringer als bei 4 Stück Gebläseeinheiten die je zwei an jeder Seite eingebaut wären?

Vielen Dank für Deine Tipps und Dein Interesse :w :w :w

LG Maximilian

38

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 21:29

warum sollen es denn unbedingt Impeller sein, etwas Pitchgesteuertes wie ein Heli Heckrotor ist doch viel kontrollierbarer mit einem Gyrò?
sowas gibt es als vier und sechsblatt auch.
nicht das ich nur ansatzweise Ahnung von einem Hoover hätte, ich bin da nur zufällig drüber gestolpert.
wenns Blödsinn ist einfach vergessen :prost:
inzwischen gibt es ja viele Pitchgesteuerte Quads

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Donnerstag, 11. Dezember 2014, 21:53

Du hast icht ganz unrecht: ganz ohne _irgendeine_ Schürze funktioniert es natürlich nicht.
Aber flexibel muss die keineswegs sein- auf Wasser reicht eine starre-z.B. ein Rand unter dem Rumpf tatsächlich aus!

Dein halber Kubikmeter ist übrigens gar nix: mein Heli wiegt um die 800g, und kann bei halber Motorleistung (dürften um die 250W sein) bereits schweben. Wenn ich in Mathe nicht ganz doof bin, bedeutet das, dass da nen knapper Kubikmeter Luft "ununterbrochen" nach unten bewegt werden muss.
Luftkissen sind allerdings weit effizienter, da sie eben nach unten "abgedichtet" sind (sonst könnte sie nämlich fliegen, aber davon sind sie meilenweit entfernt), da es nur nen sehr geringen Überdruck braucht um zu schweben. Den kann man auch berechnen, indem man die Masse auf die Auflagefläche mal ausrechnet. Mach das mal, du wirst staunen wie wenig nötig ist.
Die Schütze prall aufzublasen, wird dem Vorhaben sogar schaden, da sie dann eben nicht mehr flexibel ist (das Ganze funktioniert _nur_ optimal, wenn in der Schürze nicht mehr Druck ist als unterm Rumpf allgemein, weil sie sich sonst wie ne starre verhält).
Glaubs einfach-oder nimm dir mal nen Physikbuch zur Hand.
Und: die starren Luftkissenboote funktionieren-das ist ne Tatsache. Nur eben nicht soo gut.

Modelle (auch in deiner Grösse, im RC-Schiffe-Forum war vor ner Weile mal ein wunderschönes Griffon als Baubericht) gibts genug- du solltest dich wirklich ein wenig in die Materie einlesen, das hast du nämlich ganz offenbar noch nicht.
http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/…?threadid=23528
__Grüssle, Sly__

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Freitag, 12. Dezember 2014, 02:12

Ich meine auch die Schürze zusätzlich aufzublasen macht das ganze zu steif, da kannst du ja auch einen Motorradschlauch nehmen, aber das wird sehr schnell kaputt gehen weil es eben nicht über Hindernisse "rutscht" sondern drüberholpert.
Auf längere Einlaufkanäle würde ich auf jeden Fall verzichten, Eilaufdesign ist nicht "mal ein paar Rohre zusammenstecken", das ist eine Wissenschaft für sich. Am besten du rufst einfach mal bei Wemotec an und fragst die Jungs was sie von der Idee halten und vieleleicht haben die ja eine andere Idee. Alternativ zum Impeller würde ich auch eher zu einem Heli-Heck oder sogar einem Fenestron tendieren.
Oder du gehst einen ganz anderen Weg weg vom Modellbauzubehör und guckst dich mal bei anderen Gebläsen um,z.B. 100mm Lüfteraus dem PC Bereich (liefert bei 1000 U/min etwa 25m³/min), wäre nur die Frage ob der Druck dann ausreicht, Volumen hast du damit genug und schön leise und auf Dauerbetrieb ausgelegt sind sie auch.
Als Kind hatte ich mal so ein Teil (noch mit Kabelsteuerung) da war der Hubmotor vom Design eher wie ein PC-Lüfter aufgebaut, viele Lamellen mit flacher Steigung für maximalen Durchsatz statt hoher Strahlgeschwindigkeit. Müsste man aber wie gesagt erstmal durchrechnen oder probieren, vielleicht ist es auch eine Schnapsidee :D