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Jan Herzog

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1

Samstag, 31. Oktober 2015, 05:47

Tankeinbau beim Turbinenjet ?

Moin Moin

Ich möchte bei meinem Stingray-Projekt etwas weiter bauen, nun habe ich einige Fragen zum Tanksystem :

-Kann man den Hoppertank über oder hinter den Tanks einbauen ? (das würde die Schlauchlängen masiv reduzieren)
-Ist eine 6mm Verschlauchung bei einer FT-250 ausreichend (habe die Tankbeschläge und Schläuche von 4 auf 6mm geändert um Saugwiederstand zu minnimieren)
-Müssen alle Tanks auf gleicher Höhe mit der Turbine sein ?
-Darf sich der Hoppertank leicht zusammenziehen ?

Sorry wenn die Fragen blöde rüberkommen aber ich möchte kein Risiko eingehen :ok:
Unten ist noch das Bild vom Tanksystem (noch mit 4mm Verschlauchung + Beschläge)
»Jan Herzog« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCF0233.JPG
  • DSCF0232.JPG
  • DSCF0234.JPG
  • DSCF0235.JPG
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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Roli14

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2

Samstag, 31. Oktober 2015, 16:38

Warum so kompliziert mit Hopper? Mit einem Beuteltank sparst Du viel Gewicht beim Tank und den Hopper komplett. Habe bei mir nachgemessen, zwei Cola Flaschen a 1,5 Liter gegen einen Beutel mit 2,4 Litern spart alleine 300g. Nochmal mindestens 300g für den Hopper,... Das macht schon was aus.
Gruß Roland

Jan Herzog

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3

Samstag, 31. Oktober 2015, 16:49

Danke für die info , Ich glaube zwar nicht das 300g beim Stingray auffallen aber das mit den Beuteltanks höhrt sich interesant an :ok:
Wo kann ich diese beziehen und wie befestige ich die sicher , die ziehn sich ja zusammen !?
Von den Beuteltanks habe ich schon gehört nur ist mir das noch ein Buch mit 7 Siegeln , Hast du Bilder wie sowas ausschaut ?

Schonmal danke für die Hilfe :w
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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Roli14

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4

Sonntag, 1. November 2015, 21:36

Die Beutel heißen Platypus Beutel und die bekommt man im Trekking Laden. Z.B. Bei Globetrotter. Man befestigt sie vorne am Drehverschluss mit nem Spannt und hinten mit Kabelbindern. Man kann noch ein Brett darunter bauen und noch so Klettgurte drum machen, aber sonst hängt der Beutel recht frei. Der wichtigste Punkt ist der, das das System Luft frei ist. Der Tankbeutel zieht sich zusammen und bleibt blasenfrei.
Problem ist, man muss wissen wann er voll ist, weil es keinen Überlauf gibt und er auch irgendwann platzt. Also schön ist, wenn man ihn beim betanken sehen kann. Das zweite ist, wenn es doch mal eine Luftblase geschafft hat da reinzukommen ist es nicht ganz leicht sie wieder raus zu bekommen. Modell so halten, das der Betankungsdurchlass oben ist und darüber die Blase raussaugen.
Fertige Tanks oder auch Verschlüsse und Beutel gibt's auch bei Markus Richter.
Das Gewicht was man spart, ist doch recht erheblich. Hopper mit 300-400 ml wiegt mit Befestigung schon mal fast 500g. Wenn man dann nochmal 300g beim Tank spart sind es schon 800g weniger Gewicht. Weis ja nicht, was Dein Vogel wiegen wird, aber bei 16kg wären es immer noch 5%
Gruß Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Roli14« (1. November 2015, 21:45)


Jan Herzog

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5

Montag, 2. November 2015, 16:58

Super danke Für die Hinnweise :ok:

Der Stingray soll ein Fluggewicht von etwa 24 Kg haben :D
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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Roli14

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6

Montag, 2. November 2015, 20:30

Uuupppps, das ist ja ganz schön viel. Trotzdem dürfte die Regel stimmen: was leicht ist fliegt auch gut.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Gruß Roland

Jan Herzog

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7

Dienstag, 3. November 2015, 19:31

Die Flügelfläche (mit den Anformern am Rumpf) ist gewaltig. Dirk Juras (Entwickler des Stingray) meinte : "Der wird sich wie ein Segler landen lassen" :D
»Jan Herzog« hat folgendes Bild angehängt:
  • post-354-0-65278800-1444059934.jpg
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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Eric 65

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8

Dienstag, 3. November 2015, 22:59

Hallo Jan,

zu deinen Fragen bezüglich Hopper-Tank. Ja, man kann (soll) ihn sogar auf gleiche Höhe wie die Haupttanks setzen, auch darüber ist kein Problem. Darunter ist nicht so sinnvoll, da die Haupttanks über den Hopper gefüllt werden und dann gegen die Schwerkraft gefüllt werden müssen. Belastet das Schlauchsystem nur unnötig.

Der Leitungsquerschnitt von 6mm ist auch für durstige Turbinen ausreichend.

Die Tanks müssen nicht auf gleicher Höhe sein. Werden sie in unterschiedlicher Höhe positioniert, muss nur sichergestellt sein, dass der Oberste zuerst und dann der Reihe nach die Tanks nach unten entleert werden. Dies geschieht durch die Reihung von Tankzulauf und Ablauf.

Der Hoppertank darf sich nicht zusammenziehen. Ideal ist ein sog. Kugelhopper aus GFK mit Ablauf im Zentrum. Zieht sich der Hopper zusammen, ist also flexibel (PET) so bekommst du Druckschwankungen ins Tanksystem. Dies kann die Fördermenge der Kraftstoffpumpe beeiflussen und somit den Turbinenlauf.

Beuteltanks sind eine sinnvolle Alternative, wenn man genug Platz im Rumpf (oder Flügel) hat. Leider sind diese Beutel aus einem etwas steifem Material, welches sich nicht einer Außenkontur (Niesche im Rumpf) anpasst. Hat der Beutel nicht genug Platz um seine zylindrische Form zu erreichen, entfaltet er sich nicht. Meine Erfahrungen sind zwiespältig, in kleine Jets passt er eher schlecht (dort würde er die meisten Gewichtsvorteile bringen) in große Jets mit viel Platz zum entfalten sehr gut.



Gruß Eric

Jan Herzog

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9

Freitag, 6. November 2015, 12:52

Moin Moin

Danke für die ganzen Infos :w
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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Jan Herzog

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10

Dienstag, 29. Dezember 2015, 17:53

Das Tanksystem ist nun angepasst an die Turbine ^^
Röhrquerschnitt innen 4mm Schlauchquerschnitt innen 6mm.
Das System verträgt bis 2L/min ohne Probleme , insgesamt sind es 6,5L Spritt mit Hopper Die Filspendel sind entsprechend umgebaut .
Zum Gesamtgewicht mit den vollen Tanks 24,7 Kg :evil:
»Jan Herzog« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCF0239.JPG
:D Beste Grüße : Jan ! :D

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