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Sonntag, 15. November 2015, 13:51

Tornado mit Schwenkflügeln, 70mm Impeller und Pendelleitwerk aus Depron

Hallo Zusammen!

Ich hatte schon länger mal die Idee eine Tornado aus Depron zu bauen. Natürlich mit Schwenkflügeln und Impeller. Also habe ich etwas im Netz recherchiert und einen Downloadplan von JWM gefunden. Der Plan sieht recht durchdacht aus und ein Bauvideo bei Youtube gibts auch. Also runtergeladen und in 1:1 drucken lassen. Es war klar dass ich einiges ändern müsste, denn der Plan sieht einen Pushprop vor. Außerdem hat er ein konventionelles HLW und Querruder in den Flächen!? Mein Tornado soll natürlich die vorbildgetreuen Pendelleitwerke bekommen, die Höhe und Querruder machen. Die Aufnahme und Anlenkung werden natürlich eine Herausforderung aber es soll ja mein Winterprojekt werden, hab also Zeit zum Grübeln. Die Schwenkmechanik basiert im Plan auf Garnrollen als Lager. Aufgrund der wahrscheinlich etwas höheren Topspeed mit einem Mini Fan evo mit HET2W20 bereitete mir das etwas Bauchschmerzen. Habe mich für eine Eigenbaumechanik komplett aus Carbon entschieden. Auch für das Pendelleitwerk am Heck. Außerdem habe ich noch ein paar Änderungen an der Siluette vorgenommen. Kleinere Lufteinlässe (mit berechnetem Einlassquerschnitt für den Mini Fan), Luftkanal an sich und die komplette Hecksektion. Diese wird laut Plan zum Ende hin immer breiter statt, wie beim Original, schmaler. Aber alles in allem kein Problem wenn man schon einige Depronmodelle gebaut hat. Hier jetzt die ersten Bilder:


Rumpf mit Stömungkanal


Tragflächen mit Schwenkmechanik






Rahmen zur Aufnahme des Pendelleitwerkes

MfG Julian

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Sonntag, 15. November 2015, 14:01

So, und damit man sich ein Bild von dem gesamten Flieger machen kann habe ich mal alle Teile zusammengesteckt.
Der Plan sieht ein einfach zu bauendes KF2 Profil mit Stufe vor, ich habe mich für profilierte entschieden und diese, genau wie die Leitwerke mit 25g/m2 Seide und EZE-KOTE bezogen. Ein super Zeug! Das geht so einfach und macht eine tolle, stabile Oberfläche. Der Rumpf bekommt diese Oberflächenbehandung auch. Für das Triebwerk und die Servos im Heck wird eine Luke von unten in den Rumpf kommen.


Mit ausgebreiteten Flügeln


Mit angelegten Ohren


Blick auf die Halterung des Pendelleitwerkes, die Servos und die Sperrholzplatten zur Aufnahme des Trebwerkes

MfG Julian

Mich@el

RCLine User

Wohnort: Isernhagen

Beruf: Technischer Leiter

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Dienstag, 24. November 2015, 09:54

Hallo Julian,

tolles Projekt, aber was mir als erstes aufgefallen ist, meinst Du nicht, dass die Belastung auf das Schwenk Servo im ausgestreckten Zustand zu groß wird? Beide Flächen drücken auf das Servo. Ich würde in diesem Zustand lieber die Position wie im eingefahrenen Zustand nehmen, sonst reist es Dir entweder das Getriebe weg oder der Kurzschluss Strom brennt Dir den Regler durch und dann hast Du einen Segelflieger.
cu Mich@el

Diverses

ICE63

RCLine User

Wohnort: C

Beruf: CNC - Fachkraft und Ausbilder

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Dienstag, 24. November 2015, 13:59

Hi, ein schönes Projekt. Allerdings wird es wohl etwas schwierig werden, wenn du einen 70ziger Impeller nimmst.
Das Modell muß versteift, bzw. Lamminiert werden, da es einfach schwer wird und dass Depron nicht hält. Es gibt inzwischen gute 50ziger od. 64ziger Impeller, hast du mal drüber nachgedacht ?
Was wird er denn leer wiegen ?
MfG; Ingo ;)
FlyFly Mirage 2000N und Albatros L39 , Concept 5S - 550 mit YGE 100, Futaba FF7

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 14:21

Hallo Julian,



ist eigentlich angedacht, dass dieses Modell (Erfolg vorausgesetzt) auch dann als Bausatz bei Causemann vertrieben wird?

Würde mich schon interessieren, ich war während meiner BW Zeit an diesem Flieger am MFG1 tätig :nuts:

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Donnerstag, 10. Dezember 2015, 21:48

Hallo Zusammen!

@ Mich@el: Deine Überlegung ist richtig. Beide Stellungen haben Vor- und Nachteile. Der Druck auf die Tragflächen wird, denke ich, bei höherer Geschwindigkeit auch höher, daher habe ich mich für diese Variante entschieden. Bei der Landung ist sie allerdings wieder von Nachteil. Die Praxis wirds zeigen.

@ICE63: Der 70mm MiniFan evo lag bei mir noch tatenlos rum. Und dafür ist er zu schade. Das Modell ist ja nich gerade klein, sogar etwas größer als der Tomahawk Viperjet. Und der ist perfekt für diese Antriebskombi die ich verbauen möchte. Das Modell wird ohne Antrieb zwischen 500 und 600g wiegen. Mit Regler, Kabeln, Impeller und einem 4S 3500mAh komme ich auf etwa 1200g- max 1300g. Bei einem Schub von 1000-1100g die im Modell etwa über bleiben dürften ein anständiges Verhältnis. Mit einem 64mm Impeller würde man das sicher auch hinbekommen, aber weniger Schub sollte es auch nicht sein. Die gesamte Oberfläche wird mit Glasseide überzogen, dadurch werden die Teile recht robust und biegesteif.

@EL34: Nein, ein Vertrieb über Causemann ist zur Zeit nicht angedacht, auch wenn es sich um ein interessantes Modell handelt und Jochen Causemann sicher nichts dagegen hätte. Aber der Bau ist sehr anspruchsvoll und umfangreich. Und ich baue das Modell ja auch nur in anlehnung an einen Bauplan. Man müsste also sehr viele Änderungen einfließen lassen und alle Teile komplett neu Zeichnen und/oder eine Genehmigung von dem Urheber des Ursprünglichen Plans bekommen. Außerdem scheue ich das schreiben einer solchen Anleitung, die hätte sicher 200 Seiten...