airborn_kp

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Dienstag, 20. Mai 2003, 08:36

Erfahrungsaustausch - Servoeinbau - Anlenkung

Hallo Kollegen,

immer wieder ergibt sich die Situation Servos und Anlenkungen möglichst prozeßsicher aber auch scalegerecht einzubauen. Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich einen Erfahrungsaustausch aufrufen. Wenn ihr Tips, Anregungen oder Fragen habt würde es mich freuen sie hier auszutauschen.
Aktuell bin ich gerade dabei eine Kranz Mustang zu bauen. Insbesondere der Einbau der Servos und die Anlenkung von Querruder und Landeklappen ist für mich noch ein offener Punkt.
Über rege Teilnahme würde ich mich freuen.

Grüße

Knut

p51flier

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2

Dienstag, 20. Mai 2003, 09:14

Ich mach's so:

Landeklappen:
Drehpunkt wie beim Original unten und ziemlich weit hinten, d. h. im Ruder drinnen. Der Drehpunkt muß mit dem Radiusmittelpunkt der Nasenleiste der Landeklappe zusammenfallen. Da die Robart-Stiftscharniere sehr weit in das Ruder hineinragen, müssen (sollten) sie auf der Ruderflossenseite verlängert werden. Ich klebe sie daher mit UHU-plus in ein Kohleröhrchen mit 5mm Innendurchmesser. Das kann man auch auf beiden Seiten machen. Die Anlenkung geschieht über eine 3mm Schubstange mit Gabelkopf auf der Oberseite der Landeklappennasenleiste. Der Gabelkopf greift in eine 2mm Gfk-Platte/Ruderhorn das wieder mit UHU-Plus oder Epoxy in die Nasenleiste geklebt wurde. Diese Anlenkung sieht man bei eingefahrener Landeklappe also nicht.
Die Landeklappennasenleisten der Mustang sind übrigens bei fast allen Modellen (auch bei ganz teuren) weit entfernt von denen des Originals. :no: Bei Original sind die Landeklappen übrigens im Rumpf hydraulisch angelenkt. Im Stillstand verliert die Hydraulik langsam den Druck, daher sinken die Fahrwerksrestabdeckungen und die Landeklappen bei den Originalmustangs immer nach unten.

Querruder:
wieder Stiftscharnier (ev. wieder mit Kohleverlängerung), 3mm Schubstange, GfK-Ruderhorn auf der Unterseite, Servo sitzt hinter einem Deckel, klassischer Einbau. Nur bei ganz großen Modellen lassen sich scale Anlenkungen verwirklichen, da nur hier die Hebel (d. h. die Dicke des Querruders) gegeben sind.

Fürs Querruder starke und etwas teurere Servos (4421, etc.)
Für die Landeklappen starke aber billigere Servos (Hitec 615, 645, 945, etc.)
And there I was .....

Sepp aus Tirol

airborn_kp

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3

Dienstag, 20. Mai 2003, 09:29

Hallo Sepp,

danke für die schnelle Antwort. Soweit ist das Anschlagen und Anlenken der Ruder klar.
Wie befestigst du die Servos in der Fläche. Also solche Einzelheiten wie Deckel aufchneiden, Rahmen zur Deckelbesfestigung, Servobefestigung...

Knut

p51flier

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4

Dienstag, 20. Mai 2003, 14:38

Ich persönlich befestige Servos nicht so gerne am Deckel. Ich schneide das Styro (wenn eins drin ist) raus, pappe eine Grundplatte rein und verkaste das dann alles mit 2mm Balsa. Auf die Grundplatte schraube ich dann das Servo. Wenn das Deckslaminat bei Voll-GfK Flügeln und damit auch der ausgeschnittene Deckel recht steif und stabil ist, dann kann man das Servo natürlich auch auf den Deckel schrauben. Die Befestigung des Deckels an seinem alten Platz muß dann aber auch stabil sein.
And there I was .....

Sepp aus Tirol

Oliver Göbser

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5

Donnerstag, 31. Juli 2003, 22:24

Hi gibst Bilder dazu????

Raja

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6

Donnerstag, 31. Juli 2003, 22:37

Hallo ,

Zitat

Fürs Querruder starke und etwas teurere Servos (4421, etc.)

Zitat

Für die Landeklappen starke aber billigere Servos (Hitec 615, 645, 945, etc.)


Hitec 645 MG nicht für Querruder ?



Gruß Ralf