41

Montag, 15. Januar 2018, 09:08

Kein Problem - und Tschüß.
Gruß, Jockel

42

Dienstag, 16. Januar 2018, 19:45

Hmm....Jockel bitte mach doch weiter. :(

Jeder soll seine Meinung mitteilen dürfen, solange sie HÖFLICH und RESPEKTVOLL geschrieben ist.

Es hat doch keinen Sinn das hier überall bei Jockels Beiträgen immer Ärger entsteht

Und wenn man sehr verärgert über Jockel ist am besten nichts schreiben oder das Thema nicht lesen

ICH HALTE HIER NIEMANDEM BEI, UND WILL NIEMANDEN KRITISIEREN, WOLLTE ES NUR MAL ALLGEMEIN
SAGEN ! ??? ;(

Es ist schade das immer so zu lesen

Schönen Abend, Gerrit

43

Dienstag, 16. Januar 2018, 20:45

Jockel solltest du nahtlos mit dem Bau der Po-2 beginnen ich würde mitlesen....

weil selbst ein PO-2 Addict der aber immer nur schaut und selbst noch keine begonnen hat.....

hier gäbe es viel info zur PO-2 inkl. Handbuch und techn. Daten, Schnitten usw

also doch PO-2 ?
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Grüße Anton

Da macht fliegen Spaß https://youtu.be/PYsWs2uWu4sciao


RCKonstruktor

44

Donnerstag, 18. Januar 2018, 23:36

Hallo Anton,

kerzengrade Eisenbahnlinie, Autobahn mit Windrädern daneben, Häuser mit Reet-gedeckten Dächern, flaches Land - dat muß noorddütsch sinn (Video). Und schön ist das allemal. Hab mich im Süden Hamburgs, oppen Deich, in Lübeck und Schleswig und auf Sylt etc immer sehr wohl gefühlt und war dort auch herzlich aufgenommen worden. Kann die Liederabende mit Knut Kiesewetter nicht vergessen. Einige Zeit in Schwerin und Ludwigsburg, Rostock, Malchow, Waren, Woldzegarten, Röbel und Stralsund etc verbracht, da ging's mir auch ganz gut. Schönes Land, hier wie dort. Das Gestüt bei Ludwigsburg war sehenswert, war jedes Jahr dort, einige Zeit. Und Wasser, Wasser, noch mal Wasser.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (18. Januar 2018, 23:58)


45

Sonntag, 21. Januar 2018, 16:01

Ein paar Fotos, wie versprochen:

Foto 1: Gesamtansicht Bau bislang. Über dem breiteten Längsgurt vorn und hinten unterhalb der Kabine sind noch Gurtstücke fällig - kommen. Die Längsvergurtung ganz Unten und hinten an der Rumpfröhre sind ausgespart, um noch Chancen zum Richten des SLW in senkrechte Position (weitgehend erfüllt, aber ein leichter Seitenschlag besteht noch) zu ermöglichen. Das betrifft vor allem den Bereich hinter den letzten 3-4 Spanten.
Foto 2: Heckpartie mit SLW (noch nicht fertig) seitlich
Foto 3: etwas weiter vorn seitlich, Kabine schon weitgehend zu sehen, wie Oben beschrieben
Foto 4: Kabine nach vorn gesehen, wie Oben beschrieben. Der Abschluß der Kabine ganz hinten Oben ist noch zu machen (schräg verlaufend / abfallend auf obere Längsgurte, aus Hartbalsa)
Foto 5: Motorraum vor Kabine. Der BL sitzt später am Brandspant davor, unter der abnehmbaren Motorhaube. Dieser Bereich ist noch zu verleimen etc, Schilderung nachher.

Hab' die einzelnen Bauschritte, bis hierhin, nicht jeweils separat dokumentiert.
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Gruß, Jockel

46

Sonntag, 21. Januar 2018, 16:24

Zum Motorraum:

noch nicht verleimt (Ponal), da sowohl der Bereich des Kiels nach vorn, als auch des Kamms hier nach vorn leicht krumm (Holz) sind. Das muß ich erst richten. Mache diese Holzteile satt naß und ziehe sie an geeigneter Stelle dann mit einer Schnur nach rechts (dorthin müssen sie sich krümmen), am bereits festen Rumpfabschnitt festgemacht. Das muß ich mehrere Tage trocknen lassen. Während dessen wird an der TF der MB-110 weiter gearbeitet. Es kommen gleich noch ein paar Fotos zu dem, was ich hier jetzt schildere.

Der Akku soll so weit wie möglich nach Vorn können, bis zur Rückseite des (vorderster Spant) Brandspants. Es wird wahrscheinlich ein 2x3s/5000-5800mAh LiPo von SLS (von denen sicher). Grund: der kiel ist Vorn nicht auf eine Höhe unter Akkufläche zu reduzieren (Stabilitätsgründe). Also muß der Akku statt einem 5s ein 2x3=6s werden. der läßt sich per Adapterkabel seriell koppeln. Die gibt's in astreiner Qualität fertig von SLS, mit gescheitem Kabelquerschnitt. So wird's wohl gemacht. Dazu sollder Boden nach Vorn verlängert werden, bis zum Brandspant, stabil, versteht sich. Dann werden beidseits senkrechte Wände neben die Akkus gesetzt, etwa auf halbe bis gut halbe Höhe desselben. Hinten eine Querwand. Damit in der Länge ausreichend Spiel zum Auswiegen bleibt, muß das Servo-Montagebrett, daß etwa 25mm darüber liegt, Vorn noch geöffnet werden (dh der Quersteg wird raus gesägt). Die senkrechten Wände für den Akku stabilisieren das alles gut genug. Hinten kommt noch eine Querwand als Abschluß. Geahlte wird der Akku Unten durch eine dünne Moosgummimatte und oben mittels Klettgurt quer über die Box.

Das HLW ist dem Bausatz in Styrokern-Bauweise, pappkaschiert beigefügt - der Schotter kommt bei mir weg. Ich baue das gesamt HLW aus Holz, nicht nur die Ruder. Dazu ist ganz hinten der Kiel nach Oben, im Querschnitt des tragenden Kieferngurts über die gesamte Spannweite des HLW auszunehmen, weiter Vorn reicht er so drunter durch und liegt in beiden Fällen auf den Längsgurten auf, kann mit ihnen am Ende verleimt werden (2. Gurtetage von oben). Darüber kommen quer Stege aus Balsa im Kammstil, um die HLW-Rippen aufzunehmen (Stabi-Flosse). Vorn Nasenleiste aus Balsa, wie üblich. Weder SLW, noch HLW sollen beplankt werden, sondern beide bekommen in Doppel-T-Form über und unter den Rippen in deren Verlauf, sowie unter und über den Holmen schmale Balsastreifen zur Versteifung. Wie bei bespannten LWen üblich. Auch der Rumpf wird komplett bespannt (bis auf die Kabine natürlich). Das vordere Kreuz innerhalb der Kabine wird später 'raus gesägt, um Zugriff zur Kabine und eine möglichst große Öffnung zu haben. Derzeit ist es, aus Gründen besserer Stabilität, noch dran.

Noch ein paar Fotos (brauch nen Moment dafür, werden dann eingestellt). Ansonsten hoffe ich, alles soweit gut geschildert zu haben, wenn nicht, fragt bitte.

Foto 6: (seitenverkehrt, was hier links ist, sollte rechts sein) Kabine von Oben, das Kreuz des oberen Abschlusses ("Dach") innen zeigend, derzeit aus Stabilitätsgründen noch drin, wird später entfernt 7 ausgesägt)
Foto 7: Kabine von Oben, Blick auf Servo-Montagebrett (wie im vorherigen Bild, dort mehr den Platz für die Akkubox zeigend. Die vordere Querverbindung (im Bild links) des Servomontagebretts wird für die Akkus später entfernt, jetzt zwecks Stabilisierung noch drin belassen.
Foto 8: Motorraum von Oben, die schiefen Teile (Kiel und Kamm, hier von links nach rechts laufend zu sehen) zeigend, die zu richten sind, bevor verleimt wird
Foto 9: desgleichen von der Seite, den Anstieg des Kiels Innen über die Akkuebene zeigend
Foto 10: HLW-Auflagen-Bereich unter dem SLW und über der zweitobersten Längsgurteben zeigend (oberste fehlt in diesem Bereich bewußt (s0 vorgesehen), leicht irrführend, reicht mit anschag nur bis links vor den hier linken Spant (vordere SLW-Position))
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (21. Januar 2018, 21:35)


47

Sonntag, 21. Januar 2018, 16:51

Hatte bislang nur ganz zu Anfang, als ich die Spanten zur Verleimung positionierte, eine Behelfshelling, in Form eines Baubretts mit schiefer Ebene nach Hinten raus (Heck), unter dem Kiel - sonst nichts. Der ganz leichte "Dreher" im hintersten heckabschnitt kommt durch Verwurf des Kiels (Holz). Den bekomme ich durch clever arrangierte Längsvergurtung noch raus. Zu diesem Zweck werde ich, zur Sicherstellung eines guten Resultats, jedoch eine Helling, wie von Helmut schon gezeigt, verwenden - man weiß ja nie.

Statt der vorgesehenen Balsa-Längsgurte, die aus viel zu wiechem Material sind, nehme ich solche aus Kiefer. Das Mehrgewicht ist minimalst, der Stabilitätsgewinn enorm. Wenn die jetzt noch fehlende Längsvergurtung aus 5x5mm Kiefernleisten dran und verleimt ist, erhält der ganze Rumpf noch Diagonalverstrebung aus Hartbalsa. Danach die Rundum-Bespannung mit Koverall und Spannlack. Dann ist der bockelsteif und in sich stabil.

Die breitere Kieferleiste (Querschnitt 5x10mm) muß an der Rumpffront noch längsseits in zwei Hälften (je 5x5mm) aufgetrennt werden, damit dieser Gurt sich in sich longitudinal verdrehen kann, um in den Brandspant, der rund ist, zu passen (alle anderen Spanten sind eckig). Das heißt, diese Gurte müssen aus einer senkrechten Postion (bis zum vorletzten Spant von Hinten) in etwa einen Winkel 25-3o° davon gedreht werden, und zwar auf relativ kurze Distanz. Das geht am ehesten, wenn der Gurt von Vorn ganz bis zum darauf folgenden Spant längs aufgeschlitzt wird. Diese beiden "kleineren" (im Querschnitt) Hälften lassen sich besser longitudinal verdrehen und werden längsseits dabei wieder miteinander verleimt. Das hält!

Zur Motorisierung ist entweder ein starker 40er, oder (wahrscheinlicher, dann wird der Akku ggf ein 2x4s) ein 50er (wegen Schlepp-Option).

Der Rumpf muß in seiner Holzkostruktion erst mal fertig werden - die Kabinenfront (komplex aufgebaut) ist das nächste Kapitel. Erst danach kommt das FW dran. Dann auch ein drehbares Heckrad (vorgesehen ist ein fester Sporn - gefällt mir nicht, kenne keinen Storch ohne drehbarem Heckrad). Das auch im Bausatz vorgesehene Haupt-FW ist eine mE geniale Konstruktion - wie der ganze Vogel.

Genau genommen, werkt man, wenn man sich das Modell intensiver anschaut (Plan), daß es ursprünglich für VB-Motorisierung gedacht war und E-Motorisierung damals (Konstruktion) wohl noch keine Rolle spielte. Schade eigentlich, daß es in jüngerer Zeit nicht mal dahin gehend überarbeitet wurde, zB die Akku-Unterbringung sinnvoll zu lösen. Ohne Bastelarbeit ist das aus meiner Sicht halbseiden bzw der Fantasie des Bauenden überlassen. Sicher wird kein absoluter Beginner gleich einen Storch bauen - trotzdem. Angenehmer und einfacher wär's schon (Bitte an Krick, obwohl sie ihn "nur" vertreiben).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (21. Januar 2018, 17:34)


48

Sonntag, 21. Januar 2018, 17:18

Hallo Anton,

entschuldige, das ich erst jetzt auf Deinen Post anworte - hab's versäumt, tut mir wirklich leid.

Die Po-2 fange ich erst an, wenn der Storch-Rumpf Rohbau-fertig ist (Holzkonstruktion) - sonst verzettele ich mich und kann mich hier kaum noch bewegen. Aber er kommt bald dran. Leszek Jura (Shop-eigner und Lieferant) hat eine sehr voll gepackte CD mit guten Fotos zum Po-2-Bau beigelegt. ich habe vor, eine Bauanleitung in Deutsch und Englisch (zweisprachig) zu schreiben, während ich baue. Wenn das Modell dann Rohbau-fertig ist, will ich sie auch Leszek anbieten, damit er sie, wenn's ihm zusagt, künftig beifügen kann.

Im Moment hab ich den Storch und die MB-110 im Bau. Dann steht für mich der TF- und LW-Rohbau der Aeronaut Triple Thermic an - danach soll die Po-2 folgen. ;-).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (21. Januar 2018, 20:25)


49

Dienstag, 23. Januar 2018, 16:40

Bin dabei, den Rumpf-Rohbau des Storchs fertig zu stellen - in Kürze wieder Fotos, mit ein paar Erklärungen dazu. Die Fertigstellung der Front ist komplex, ein Teil wird bald soweit sein (1.Schritt). Werde immer wieder 'mal eine kleine Pause einlegen (Durchtrocknung der Verleimung), das läßt Gelegenheit für andere Dinge - damit Euch nicht langweilig wird ;-).
Gruß, Jockel

50

Dienstag, 23. Januar 2018, 21:10

Sieht schon super aus Jockel !

Nur weiter :)

Thoemse

RCLine User

Wohnort: Dornbirn

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51

Mittwoch, 24. Januar 2018, 10:59

Als ARF Sebart Flieger der als nächstes Projekt eine 3D-Druck Mig 15 am Start hat (ja haut mich! ;) ) muss ich bei so einem Aufbau vor Neid erblassen.

Vielleicht finde ich ja auch noch mal die Zeit um solchen einen Bau zu starten. Ich habe noch nie etwas bespannt, das hat mich bisher davon abgehalten.
Meinen Respekt hast du. Das wird ein sehr schönes Modell.

52

Donnerstag, 25. Januar 2018, 17:55

Hallo Ihr beiden (zuletzt postenden) und alle,

wieder ein paar Fotos und ein paar Sätze dazu. Vielen Dank für's Lob. Beiträge zu gedruckten Modellen verfolge ich übrigens, obwohl selbst eher "Holzwurm", mit Interesse. Im Moment erscheinen solche Modelle mir persönlich noch etwas schwer, aber mir scheint Potential für die Zukunft drin zu liegen - auch aus den von Dir genannten Gründen (Thoemse).

Foto 1: die Rumpfschnauze, fast fertig (gespaltene, breite Kieferleiste ist Vorn noch aufzufüllen und danach zu verschleifen)

Foto 2: hinterer Bereich Kabine fast fertig (ganz Oben am Dach noch durch einen Keil zu füllen)

Foto 3: Blick von Oben auf das Servo-Montagebrett

Foto 4: Blick seitlich von hinten mit schwarzer MPX-Steckerhülle im TF-Ansatz des Rumpfes


Foto 5: Blick auf diese Hülle von der anderen Seite bzw Innen (Rumpf hier in andere Richtung zeigend)

Die Rumpfschnauze ist bockelsteif und so hart, daß dieselbe selbst unsanfte Landungen (wollen es nicht hoffen) überstünde. Laut Bauanleitung sollte noch eine zweite 8mm Sperrholzplatte flach davor geleimt werden - die halte ich für entbehrlich (mal sehen), zumal der BL sowieso mit Gewindeschrauben und Einschlagmuttern an diesem Brandspant (von hinten Einschlagmuttern) fest gemacht werden soll. Der "Glaskasten" bzw das "Gewächshaus" der Kabine ist an diesem Modell schon beeindruckend. Kann mir so gut vorstellen, daß dieses Flugzeugmuster ua mal der Luftbeobachtung diente. Auf Foto 3 sieht man Unten das Servo-Montagebrett, von mir schon "ausgenommen" (links im Bild und rechts), weil ich kein VB-Flieger bin und dementsprechend links kein Gas-Servo brauche. Hier soll der links zu sehende Steg der Platte noch entfernt werden, um der Akkubox Platz zu schaffen (obwohl der wahrscheinlich mehrheitlich nach Vorn kommt; Auswiegen). Rechts wird das SR-Servo in der unteren Etage mittig gesetzt (Ausschnitt paßt; Teile der Konstruktion fehlen im Moment aber noch), darüber das HR-Servo. Warum darüber? Weil beide mittels 2er Seilzüge angelenkt werden sollen (später mehr dazu; ist noch nicht sicher, aber jetzige Planung). Die beiden letzten Bilder zeigen die schwarze Hülle des MPX-6-Kontakt-Stecksystems (Stecker im Rumpf, Buchse in der TF). Dieses soll später automatisch die elektrische Verbindung zu den jeweils beiden TF-Servos (1x QR und 1x LK) pro Seite herstellen. Hat sich in meiner Dornier Merkur schon bewährt.
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. Januar 2018, 19:10)


53

Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:19

noch'n paar:

Foto 6: Front mit angesetzter Motorhaube (sitzt etwas stramm, aber soll ja (bei mir) nur als Positiv-Form für eine GfK-Abformung dienen)

Foto 7: desgleichen seitlich

Foto 8: nochmal der Sitz des MPX-Stecksystems in einer der beiden großen Öffnung der TF-Ansatzrippe des Rumpfes (hierzu "mißbraucht")

Foto 9: Frontfenster-Partie von Vorn

Foto10: dito, seitlich

Nur etwas zu Foto 9 und 10, die anderen 3 sind mE selbsterklärend: Die Frontpartie erfordert ein bißchen Feilerei, um anzupassen (teils in 3 Ebenen). Besonders die beiden Seitenstützen, deren oberes Ende über das Messingrohr (das später den Hauptteil des FW hält) stülpt, ist sehr zerbrechlich und mit Vorsicht zu behandeln, besonders während der Schleifvorgänge. Ob man die zentral Stütze zur Motorfront gleich anleimt, oder erst nach dem Aufbringen der Motor-Frontbeplankung (bei mir wird das kein Balsa, sondern 0.6mm Sperrholz) ist Geschmacksache - beides hat Vor- und Nachteile. Hab mich für "vorher" entschieden. Nach der Durchtrocknung all dessen steht die Längsvergurtung nach Hinten an, damit der Rumpf langsam Rohbau-fertig werden kann (stehen aber noch ein paar Arbeiten an). Ich arbeite übrigens die ganze Zeit weitgehend ohne Bauanleitung, die ich nicht so gelungen finde (Geschmacksache). Die könnte man mE klarer formuliert schreiben. Man merkt, daß sie ein paar Überarbeitungen des Modells überstehen mußte, fragt sich aber, ob ihr Text dabei angepaßt wurde - meine Antwort auf diese Frage wäre "nein, offenbar nicht". Leben kann man aber auch so damit, denn (zumindest für mich) die Stückliste, zur Abklärung im Zweifelsfall, scheint mir wichtiger.

Bislang wiegt das Rumpfgerüst übrigens 540g, hab's aktuell gewogen.
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. Januar 2018, 19:22)


54

Sonntag, 28. Januar 2018, 18:11

Für den Storch selbst reicht mE eigentlich ein 40er (zB Derkums AL-42-06) BL, der an 4s mit 42A bis 15x10 oder 16x8 Prop betreibbar sein soll. Mit 5s sinkt der Prop-Durchmesser mit 40A auf 14x7 bis 15x7 Zoll. 16 Zoll ist an diesem Storch schon ordentlich. Dieser 40er hat einen Max-Schub von ca 3500g. Man sagt, Max-Schub mal anderthalb gleich Flugzeugmasse, die der Antrieb hoch bringt. Wären hier demnach 5250g – genug. Mein vorhandener Torcster N-4260/6-550 BL liegt mit 5s laut Voltcraft zu nahe am Strom-Limit – das riskiere ich nicht. Dieser 40er hat einen (grenzwertigen) Max-Schub von ca 4100g.

Da ich plane, den Storch später evtl für F-Schlepp zu nutzen, fragte ich mich, ob dann ein 50er BL (MZ-4030/270kv) mit ein paar Kilo Masse hinten dran doch eher geeignet. Für „Normal-Betrieb“ mit 50er übermotorisiert, für F-Schlepp vielleicht ok. Doch für F-Schlepp müßte ich fliegerisch soweit sein und bin's noch nicht. Muß erst mit anderen Modellen „üben“. Dann käme der Storch im „Normal-Betrieb“ und schließ evtl im F-Schlepp dran – das wird noch eine Weile dauern. Der Max-Schub dieses BL ist mir mangels Daten nicht bekannt. Da seine Max-Leistung jedoch mit 2KW angegeben ist, gehe ich von mehr aus, als beim besseren 40er. Bis zum Ernst werden des Themas F-Schlepp tut's also ein 40er BL.

Option A:
den Storch jetzt mit 40er planen und aufbauen, auswiegen etc, wenn F-Schlepp später Thema wird, umbauen

Option B:
den Storch von Beginn an auf Endziel F-Schlepp konzipieren und aufbauen, auswiegen etc, dann muß später nicht umgebaut werden. Mit 'nem 50er „normal“ zu fliegen würde aus dem Storch allerdings bei Vollgas ein Rennpferd machen – furchtbar.

Was bedeutet der Umbau ? Der BL (50er) ist etwa doppelt so schwer, als der kleinere 40er, (410g statt 198g) der LiPo auch schwerer (ein 2x3s statt 4s; etwa 200g Differenz). Hab mal spaßeshalber einen alten, noch vorhandenen 4s/4000mAh LiPo in den Rumpf gelegt, bis Anschlag vorn am Brandspant – das paßt zum Auswiegen beinahe, noch den BL vor den Brandspant, dann ja (wobei die TF noch den größten Teil seiner Masse hinterm SWP hat, also wieder fraglich). Nehmen wir an, es geht einigermaßen – ein 4s LiPo mit mehr Kapazität ginge ja auch noch, dann paßt's vielleicht. Mit dem 50er BL vorn dran und einem 2x3s Lipo müßte ich den LiPo wohl eher ein Stück nach Hinten rutrschen – also würde es passen. Ein Hobbywing Platinum V4 80A Regler wiegt knapp 100g, ein CC Ice2 80A HV (Opto) etwa 120g – und einer von beiden wird’s bei mir. Beim CC käme noch ein gutes BEC dazu (noch etwas Gewicht).

Den Gedanken, den Brandspant vorn für den Durchtritt einer Akkubox auszusparen und dessen Front als BL-Spant nutzbar zu machen, habe ich damit verworfen (wohl nicht nötig). Das schien mir ggf eine Lösung, weil ein 40er BL noch weiter vorm Brandspant Rückspant-montiert werden müßte (muß ja mit der Latte vor die Motorhaube) und nicht einsehbar schien, Chancen auf „bleifreies“ Austarieren zu vertun. Hier scheint Krick recht weit gedacht zu haben – Chapeau. Man kann die vorderste Lage Brandspant also anpeilen, muß diesen nicht noch nach vorn durchbrechen. Beim Umbau von ehemals 40er BL als Antrieb auf dann doch 50er müßte die Front erneut umgebaut werden, weil der 50er weiter hinten ansetzen muß – nee, nicht 2x Umbau. Branspant bleit vorderste Linie.

Um unter diesen Kautelen jedoch maximale Freiheitsgrade zu haben, hab ich beschlossen, den Mittelsteg direkt zwischen Brandspant und nach hiten folgendem Spant über der Akkuebene wegzunehmen, also alles in voller Akkubox-Breite auf eine durchgehend freie Ebene zu bringen. Das sollte auch gehen und ok sein. Damit wäre die Nutzung breiter ausladender 5s Akkus und Anschlag am Brandspant (also Austarieren ohne „Blei“) möglich. Das nenne ich maximal mögliche Freiheit der Akkuwahl.

Bin derzeit am Ausbau der Front, dann der Vergurtung des Hecks. Dann kommen in Kürze endlich wieder Bilder und ein paar knappe Erklärungen dazu.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (28. Januar 2018, 22:29)


55

Sonntag, 28. Januar 2018, 20:10

Hacker A50, 80er YGE Regler und dann 6S dran.
Damit geht der Storch senkrecht.

Nicht immer so Rentnersetups planen. ==[]
Auf die Dauer hilft nur Power.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

56

Sonntag, 28. Januar 2018, 21:32

YGE baut schon länger keinen 80er Regler mehr :D

Jockel, es sollte sich langsam rumgesprochen haben, das ein Motor keinen Schub bringt.
Der hängt allein von der montierten LS ab.
Je geringer die Steigung, um so mehr Standschub, aber zum fliegen eher nachteilig.
Sich auf den Schub beider Auslegung zu konzentrieren, bringt nur was für den Stammtisch und ist vertane Zeit.
bis bald Maik

57

Sonntag, 28. Januar 2018, 21:57

YGE baut schon länger keinen 80er Regler mehr :D
Dann halt den 90er. 8)
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

58

Sonntag, 28. Januar 2018, 22:13

Hallo officejet,

danke für Deine Tipps. Lese es so, daß ein 50er mit gutem "drum herum" mehr als genug Power gäbe - dann nehme ich wohl so einen.

P.S.: "Nicht immer so Rechnersetups planen"... oh je, fällt mir schwer - aber da muß ich wohl mal ran.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (28. Januar 2018, 22:31)


59

Sonntag, 28. Januar 2018, 22:25

Hallo Maik,

ich weiß.

Aber die Größe der Latte ist doch irgendwie auch von der Kraft (und damit ein Stück weit Größe) des BL abhängig. Wenn der in der Leistung schnell einknickt, kann man keine größeren Latten nutzen, um ihn nicht zu grillen. Also Durchmesser und / oder Steigung runter. Ich geh's mal von hinten an: an den Storch sollte mE eine Latte von mindestens 15 Zoll, vielleicht 16 (F-Schlepp). Deren durchschnittliche Steigung ist 1/2 Durchmesser in Zoll, also etwa 7.5 (da es die kaum gibt, eben 8 ) bzw 8 Zoll. Drunter geht immer (Motorbelastung betreffend), aber dann wird der Vogel vielleicht zu langsam und schmiert ab. Die Spanne scheint da eher gering und ein Stück weit eben auch von richtiger Motorwahl abhängig. Ok, 40er ist nicht gleich 40er usw. Das stimmt.

Du sagst, geringere Steigung bringt eher mehr Standschub. Das sei für's fliegen aber eher nachteilig. Dann lese ich das so, daß ich zB statt 15x8" vielleicht eher 15x10" brauche, auch wenn damit der Standschub von zB 3500g auf 3200g runter geht. Ok. Das gehe ich so an.

Vielen Dank auch Dir für Deine Tipps.
Gruß, Jockel

60

Sonntag, 28. Januar 2018, 22:55

Hast du das schonmal mit Drivecalc oder aehnlichem gerechnet? Gaebe zumindest einen Anhaltspunkt.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles