1

Freitag, 23. Februar 2018, 17:17

Tiger Moth Bausatz 1400mm eingetroffen

Kleines, gut gepacktes Paket, alle Teile sauber vertütet / in Luftpolsterfolie. Mit englischsprachiger Bauanleitung, das meiste in Bildern - auch gut gemacht. Als BL wird interessanter Weise ein 42er vorgeschlagen, ich persönlich halte hier einen guten 3548er für völlig ausreichend. Dazu wird ein 60-80A Regler empfohlen - mMn tut's (mit 3548er) ein 60A Regler. Da die untere TF mit QR versehen ist, werden 4 Servos der MidiGröße (~20g) empfohlen (sie reden hier von 17g). Als Abfluggewicht wird ca 2.2-2.8kg angegeben (!) - halte ich, bei entsprechend geschicktem Vorgehen und ein wenigen Änderungen (komme gleich drauf) im Bereich des möglichen (ua wegen des 3548ers etc, statt 42er). Als LiPo wird ein 4s (der muß selbst bei einem 3548er sein) mit 4000-6000mAh empfohlen - für eine 42er wohl eher die obere Marke und wenigstens 5s, für einen 3548er BL tut's wahrscheinlich ein 4s bis etwa 4000mAh. Alles Zubehör im Beutel sauber verpackt dabei und von akzeptabler bis guter Qualität. Zwei wirklich gute, nach meinem Empfinden etwas große Räder dabei (aber groß rollt besser, vor allem wenn's kein Golfrasen ist). ABS-Motorhaube ist auch nicht zu dünn - sehr gut. Die Laserung des Holzes und das Holz selbst sind sehr sauber, 1a Qualität.

Änderungen aus meiner Sicht: das Draht-FW, sehr schön gemacht, ist mMn übertrieben dimensioniert. Ein 5mm Stahldraht als Hauptteil (!), bei einem erwarteten Modellgewicht von 2.2-2.8kg ? Denke, da reicht ein 3mm Draht, mit den dünneren (2mm) anderen. Das FW dürfte so bocksteif sein, mit 3mm Haupt-Draht etwas leichter federn. Bei meinen Modell (MB-110, einen Hauch zu schwach; 2.5mm Draht wäre richtig) nehme ich 2mm - das ist einen Hauch zu dünn, aber noch machbar. Federt stark.

Wenn's soweit ist, freue ich mich auf Bau und später Flug! Jetzt, damit Euch nicht langweilig wird, ein erster Einblick in die bebilderte bzw gezeichnete Bauanleitung. Mit Ihrer Hilfe sollte jeder einigermaßen geübte Modellbauer das Ding hin bekommen.

Fotos zur Bauanleitung (vollständig; hin und wieder nicht so scharf - pardon):
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180223_164317 v.jpg
  • IMG_20180223_164341 v.jpg
  • IMG_20180223_164356 v.jpg
  • IMG_20180223_164421 v.jpg
  • IMG_20180223_164434 v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. Februar 2018, 09:48) aus folgendem Grund: Vermeidung von Diskussionen


2

Freitag, 23. Februar 2018, 17:20

und weitere drei:

Das Gewicht des Rohbaus, unbespannt und lackiert, wird mit 820g angegeben. Daher halte ich, bei Änderung des FW, wie von mir dann wahrscheinlich praktiziert, ein Erreichen des eher unteren Bereichs der angegebenen Range des Abfluggewichts für machbar, und daher auch den Einsatz nur eines 3548er BL für gut möglich.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180223_164445 v.jpg
  • IMG_20180223_164524 v.jpg
  • IMG_20180223_164536 v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (23. Februar 2018, 17:59)


Guenni52

RCLine Neu User

Wohnort: Leverkusen

Beruf: war einmal

  • Nachricht senden

3

Freitag, 23. Februar 2018, 23:09

Hallo Jockel,

das Thema ist Abonniert !

Die 1400mm Motte habe ich vor ca. 1,5 J. auch gebaut, ein
sehr schönes Modell und klasse Flugbild.

Bin sie bisher nur etwa 10x geflogen, da ich noch weitere
Projekte hatte.

Ich betreibe sie mit einem Dym. 42-07 an 4S 3200/4000 mit LS
12x6.

Um den Schwerpunkt einzuhalten braucht sie vorne ordentlich
Gewicht.
















Gruß

Günter
Modelle (alle elektr.): Funray, Luna-Delta, Big Lift 1, Tiger Moth, Filou, AMIGO IV, MAXI, Blade 230S, Blade Nano QX, Skylab, Rainbow, Amateur, Delfin, Funtastic / Spectrum DX9, DX7s

4

Samstag, 24. Februar 2018, 09:35

Hallo Günter,

freut mich, dann macht das schreiben auch mehr Spaß. Du hast Deiner ein richtig chiques Outfit gegeben - sieht sehr gut aus. Ein topp Cockpit ! Hältst Du einen 3548er für zu schwach oder hatte es andere Gründe, daß Du den Dym 42-07 gewählt hast? Aber 4s mit nicht mehr als 4000mAh war offenbar von mir richtig eingeschätzt.

Dem vordersten Spant der Motte werde ich an seinen Wänden senkrechte Schnitte nach Unten verpassen (also den Steg am Boden entfernen), um eine Akkubox bis ganz nach Vorn zu führen. Das geht, ist ein wenig Gefummel, aber machbar und für mich einer der Standard-Konstruktionsfehler der meisten Modelle. Durch das Akkugewicht kann man sich Blei in den meisten Fällen ersparen. Das geht nicht, wenn man unverändert, nach Bauplan und bestehenden Teilen, baut. Aber, wenn man Teile ändert. Hab ich am Fieseler Storch und an der MB-110 auch jeweils so gemacht - es funktioniert. Bin mal gespannt. So erklärt sich für mich auch, weshalb für dieses Modell (und andere) soviel Gewicht angegeben wird. Auf die Idee, den Akku ganz nach Vorn zu nehmen, statt Blei rein, kommen die Konstrukteure scheinbar nicht. Dabei muß man nur wenig ändern - hält allerdings etwas auf. Es sollte mE auch nachträglich machbar sein, ist dann allerdings ordentlich Gefummel.

Schau Dir auf dem 2. meiner ersten Fotos mal den brandspant, an dem die BL-Box hängt, an. Die danach kommenden Spanten haben alle ganz Unten einen dünnen Steg. Den Brandspant und alle, für die Strecke der Akkubox relevanten, muß man auf ein Niveau bringen, also das untere "Fleisch" bis dahin ausschneiden (-sägen). Dann eine Sperrholzbox bauen, in die der Akku paßt, möglichst, daß ringsum noch etwas "Luft" bleibt. Diese Box in diesem Fall so in's Modell geklebt, daß der Akku so weit wie möglich nach Vorn, auf alle Fälle bis unter die BL-Box reicht (vielleicht noch weiter, wenn der Platz reicht). Die Akkubox Hinten so konstruieren, daß man den Akku mühelos tauschen kann, mit Klettgurt festzurren und alle Lücken zuvor mit Styro füllen. Da kannst Du dann immer noch Blei zugeben, wenn doch nötig.

Danke für Deine Tipps zum Antrieb und auch der Latte!
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. Februar 2018, 09:49)


Ähnliche Themen