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Freitag, 30. August 2019, 01:16

Avro Avian Monoplane (1:7)

Moin!

Anders als bei meinem letzten Projekt, der CirrusMoth, wird das hier ein „Livebericht“. Den Prolog erzähle ich allerdings rückblickend.

Das Ziel: Ein Semi Scale Nachbau eines Avro Avian Monoplanes, ein britisches Rennflugzeug von 1929. Warum dieses Vorbild? Mein nächster Flieger soll etwas agiler sein als die Moth, dabei in ähnlichem Maßstab und aus der gleichen Ära, einfach weil ich das Golden Age mag, insbesondere die britischen Designs jener Zeit. Dabei will ich die Latte etwas höher hängen und nur nach Plan bauen, gleichzeitig soll das Modell nicht alltäglich sein … und da wird‘s bei der Auswahl langsam eng.

Der Avro Avian bietet sich an, weil das Design elegant und die Konstruktion relativ simpel ist. Bei Outerzone.uk kann man sich kostenlos gleich zwei Pläne für dieses Modell herunterladen, einen des US-Designers Tom Decker von 2016 und einen des Briten Clive Smalley aus dem Jahr 1985, hier die Links:

https://outerzone.co.uk/plan_details.asp…76&pth=brwsplns

https://outerzone.co.uk/plan_details.asp?ID=8673

Aber welchen nehmen? Beide Pläne sind von guter Qualität und für beide gibt es Anleitungen, was ja nicht immer der Fall ist. Für die von mir angestrebte Modellgröße (so um 1,30m Spannweite), sind beide nicht ganz passend. Decker müsste verkleinert, Smalley vergrößert werden. Decker hat sein Modell als Stand-off-Scale und bewusst alltagstauglich konstruiert, während Smalley sich recht genau am Vorbild orientierte. Nach längerer Grübelei entschied ich mich für das Design von Tom Decker. Clive Smalley hatte sein Flieger noch für Verbrenner entworfen, entsprechend robust ist die Konstruktion und es erschien mir einfacher, ein nicht so vorbildgetreues, dafür aber aktuelles Design im Detail zu ergänzen, als eine älteres massiv abzuspecken. Letztlich wird meine Avro aber ein Hybrid werden: Die Grundkonstruktion wird von Decker sein, aber von Smalley werde ich einige Scale Details übernehmen.

Erster Schritt: Papier aus Bits und Bytes. Der erste Copyshop scheiterte kläglich daran, den Decker-Plan zu verkleinern, um den von mir gewünschten Maßstab von 1:7, bzw. rund 130cm Spannweite zu erzielen, was ich leider zu spät bemerkte. Der nächste Laden hat es dann auf Anhieb korrekt hinbekommen und das auch noch zum halben Preis (10 Euro). Erstes Lehrgeld bei diesem Projekt: Wenn man eine PDF-Plan skaliert ausdrucken lässt, immer Maßband sowie Taschenrechner griffbereit haben und Fehler direkt reklamieren! Am besten auch die ggf. dafür erforderliche „Hochmathematik“ vorab selbst erledigen, sonst kann einen der Fachkräftemangel voll erwischen. :dumm:

Rechnen muss man bei US-Bauplänen ohnehin, schließlich muss eine Materialliste erstellt werden und dabei müssen für uns exotische Maße wie 7/32 Zoll umgerechnet werden. Mit einer entsprechenden Tabelle trabte ich dann zu Modulor, einem echtem Modellbauerparadies hier in Berlin und shoppte lustvoll Holz und Stahldraht.
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Freitag, 30. August 2019, 01:24

Weiter ging es mit Denksport: Welche Änderungen will ich vornehmen? Wie sind sie zu konstruieren - und um welche Elektronik herum? Tom Decker gibt in seinem Plan einige Hinweise - und sogar eine Mailadresse für Rückfragen. Post von mir in die USA wurde prompt und sehr freundlich beantwortet. So weiß ich nun, dass Tom 2-3 Grad Motorsturz, aber keinen Seitenzug vorgesehen hat. Dass der (im Plan schon eingebaute) Anstellwinkel der Flächen 3 Grad beträgt und dass Tom neben dem Turnigy D 3536/8 auch den stärkeren 3542/6 als Antrieb empfiehlt. Letzteren habe ich mir dann auch besorgt, schließlich ist der Avian (die Avian, das Avian …?) ein Rennflugzeug und soll schon etwas mehr Wumms haben als meine Motte.

Tom schrieb auch, dass man vorne nicht mit Gewicht zu sparen braucht, eine Erfahrung, die ich schon mit meiner Cirrus Moth machte. Von daher spricht nichts gegen einen schwereren Motor und Scale-Details am Bug. Um all das im Detail vorab zu planen, fehlt mir allerdings das Fachwissen. Aspekte, die die Konstruktion grundsätzlich betreffen, habe ich vorab durchdacht und in Toms Plan eingezeichnet. Das „Lametta“ spare ich mir für später auf. ==[]

Schon beim vorherigen Bauprojekt habe ich lernen müssen, dass es nervig ist, gegen das Design zu kämpfen. Mein Ansatz ist deshalb, so nahe wie möglich am Bauplan zu bleiben und nur dort, wo Aerodynamik und Statik nicht beeinträchtigt werden, Änderungen vorzunehmen, die für ein bisschen Scale-Feeling sorgen. Ich beschloss, einen weitgehend kompletten Bausatz anzufertigen, damit diese eher dröge Aufgabe vom Tisch ist, bevor die Begeisterung etwas nachlässt. Aber bis zu welchem Punkt? Orientiert habe ich mich am Vorfertigungsgrad von Baukästen. Einzelteile wie Rippen, Rumpfspanten oder Fahrwerksdrähte habe ich komplett vorgefertigt, „Meterware“ wie Beplankungen oder Träger nur vorgelängt. Vieles habe ich mit etwas Übermaß zugeschnitten, um Ungenauigkeiten beim Bau oder im Plan besser abfangen zu können.

Damit es schneller geht, hatte ich noch in eine Proxxon-Dekupiersäge, eine Dremel-Workstation und einen Balsaschneider investiert, letzteren auch aus Kostengründen: Balsa- und Flugzeugsperrholz gehen ins Geld, insbesondere kleine, auf Maß vorgeschnittene Stücke. Wenn man Leisten selbst aus einem ganzen Brett herausschneidet, wird es etwas günstiger. Trotzdem, da machen wir uns nichts vor, ist Bauen nach Plan ein relativ teurer Spaß. Schon jetzt habe ich für das Rohmaterial mehr als 100 Euro ausgegeben, dafür gibt’s schon komplette Bausätze vergleichbarer Modelle.
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Freitag, 30. August 2019, 01:30

Wie die Teile vom Bauplan aufs Holz bringen? Hier erweist es sich als Vorteil, mit einem Plan zu bauen, der auch digital vorliegt. Anstatt den großen Ausdruck zu zerschnibbeln, durchzupausen o.ä., habe ich einzelne Abschnitte einfach nochmal auf Din A4 ausgedruckt, die Umrisse der jeweiligen Teile ausgeschnitten und mit Scotch-Klebestift (ablösbar) auf Holz geklebt. Dabei ist die kostenlose App Foxit Reader sehr nützlich. Mit der Snapshotfunktion kann man Teilbereiche von PDF-Dokumenten einfach auswählen und prozentgenau in der Größe skalieren, was wichtig ist, wenn man so wie ich den Maßstab verändert hat.

Die ersten Teile meines Bausatzes: Schablonen für Rippen der Tragflächen sowie für Nasen- und Endleisten. Bei Teilen, die mehrfach angefertigt werden müssen, spart das unterm Strich Zeit. Danach folgten die Wurzelrippen aus Sperrholz samt Dopplern aus Balsa sowie die restlichen Rippen. Spätestens jetzt wurde mir klar, wie sinnvoll die Investition in die Dekupiersäge war. Das Avian Monoplane ist eine relativ simple Konstruktion, trotzdem würde ich mir diese Arbeit mit einer Handlaubsäge nicht antun wollen. Auch bei dickem oder hartem Balsa ist die Proxon nützlich.

Zugleich lernt man als relativer Anfänger, wieviel es noch zu lernen gibt. Bei Baukästen ist das Material ja nicht nur vorgeschnitten, sondern (im besten Fall) nach Qualität vorsortiert. Wer nach Plan baut, muss das selbst erledigen und dafür braucht es Grundlagenwissen: Wie unterscheidet man hartes, mittelhartes, weiches Balsa, usw. und nicht zuletzt: Wie schneide ich das Zeugs richtig zu, ohne dass es reißt oder sich verzieht? ??? Lernkurve once again, und natürlich produzierte ich Ausschuss, bzw. musste Material nachkaufen. Nebenbei bemerkte ich eine Unstimmigkeit im Design, abweichende Rippenabstände bei linker und rechter Tragfläche. Eine Nachfrage an Tom ergab, dass es sich dabei tatsächlich um einen Fehler handelt, allerdings ohne Auswirkung auf das Flugverhalten:

“The wing won't know the ribs are a little off only you will. I've built 6 so far and they all fly just fine.”

Stimmt sicher, zeigt aber auch, dass es Sinn macht, alles sorgfältig nachzumessen. Die Designs kommen eben nicht aus Industriebetrieben mit X Prototypen und Qualitätssicherung, sondern von Modellbaukollegen, die ihre Arbeit netterweise umsonst zur Verfügung stellen und da können sich schon mal kleine Fehler einschleichen. Dass Tom Decker Rückfragen einzelner Bastler geduldig beantwortet, ist die andere Seite der Medaille. Von einem direkten Kontakt zum Designer kann man bei Massenware aus Asien wohl nur träumen.

Die größte Herausforderung war das Anfertigen der Fahrwerksteile. Tom sieht lediglich einen Alubügel vor, was sicher funktional ist. Das Original hatte jedoch einen recht komplexen Drahtverhau, nicht unbedingt schön, aber den Look schon prägend. Wie das umsetzen? Die oben erwähnte Foxit-App und ein bisschen Prozentrechnung brachten die Lösung: Einfach den entsprechenden Ausschnitt des vorbildgetreuen Plans von Clive Smalley so skalieren, dass er zum aktuelleren Design von Tom Decker im von mir gewählten Maßstab passt.

Die Maße stimmten auf Anhieb, was für die grundsätzliche Qualität beider Pläne spricht. Der Rest war Trennen, Biegen und Schleifen von Federstahl … woran wohl nur Masochisten Freude haben, aber bald war auch das erledigt. Nach rund einem Monat Freizeigebastel liegt nun (Ende September) ein kompletter Bausatz vor. Die Teile sind nicht alle so perfekt, wie man es von CNC-gefrästen Kits gewöhnt ist, dafür ist der Vorfertigungsgrad deutlich höher und nicht zuletzt: Ein Großteil der „Denkarbeit“ ist auch schon erledigt.

Falls sich jemand über die „Kiste“ wundert: Ich habe den Cirrus Moth-Karton für den Avian Bausatz recycelt. Da beide Modelle fast die gleiche Größe haben (werden), passt er perfekt. 8)

Und nun beginnt der eigentliche Baubericht. ==[]
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Samstag, 7. September 2019, 01:34

Die die erste Flächenhälfte ist (weitgehend) zusammenbaut. Dank Rechteckform und flacher Unterseite ist das nicht weiter schwierig. Die drei verstärkten Wurzelrippen müssen mit Material in Dicke der Beplankung zu unterfüttert werden, die hier später aufgebracht wird. Außerdem muss die innere Wurzelrippe (also die zum Rumpf hin) um fünf Grad angewinkelt verbaut werden. Die entsprechende Schablone ist im Plan zu finden. Für den Bau nehme ich normalen Weißleim, weil der schön langsam abbindet. Ich weiß, es gibt Leute, die das mit Sekundenkleber hinkriegen, aber dafür fehlt es mir irgendwie das nötige Mojo. Auch beim zweiten oder dritten Kontrollblick entdecke ich immer noch Ungenauigkeiten, die korrigiert werden wollen.

Was die oben erwähnten Abweichungen bei den Rippenabständen betrifft, habe ich mich für eine pragmatische Lösung entschieden. Ich werden den Plan für die linke Fläche zweimal benutzen, also einfach umdrehen und einölen zum Bau der rechten Flächenhälfte. Dann gibt’s zwar immer noch Abweichungen, aber wenigstens sind die dann auf beiden Seiten gleich.

Wie auf den Fotos unten zu sehen, gönne ich meinen Flächen Riblets, weil das Original sie auch hatte. Ein nettes Scale-Detail, das nicht viel wiegt und die Riblets sind auch fix zugeschnitten. Was noch fehlt: Die Beplankung über/unter den drei Wurzelrippen sowie die Messingröhrchen für den Steckverschluss, mit dem die Flächenhälften am Rumpf befestigt werden. Die, so ein Tipp von Tom, soll man erst einleimen, wenn beide Flächen so weit fertig sind.
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Samstag, 7. September 2019, 10:09

Hallo Janl,

schöne Fotos vom Bau deines neuen Modell :ok: viel Spaß beim bauen... :ok:


Gruß

Thomas :w

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Samstag, 7. September 2019, 13:01

Hallo Janl,

schöne Fotos vom Bau deines neuen Modell :ok: viel Spaß beim bauen... :ok:


Gruß

Thomas :w
Hallo Thomas - vielen Dank! Hier im Scale-Unterforum ist ja offenbar nicht so viel los und es motiviert, wenn man weiß, dass ein paar Kollegen mitlesen. :) Wobei ich zugegeben muss, dass Scale für mein Projekt etwas anmaßend ist. "Frei-nach-Schnauze-Scale", oder "Parkflyer-Scale" trifft es wohl eher. :D

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Samstag, 28. September 2019, 00:46

Okay, nun sind beide Flächenhälften fertig - nachdem zwischenzeitlich das „echte Leben“ gehörig Zeit einforderte.

Die zweite Fläche entstand, wie geplant, auf dem umgedrehten Plan der ersten Hälfte, um ein paar kleinere Abweichungen im Design abzufangen. Um den Plan transparent zu bekommen, habe ich WD 40 benutzt, weil es sich als Spray etwas besser dosieren lässt als Speiseöl o.ä. Dass die Aktion nicht nur aus „ästhetischen Gründen“ Sinn macht, wurde mir erst im Nachgang klar. Nur wenn die Flächenhälften nach deckungsgleichen Vorlagen gebaut wurden, kann man ja beim späteren Zusammenheften (siehe Foto im Anhang) erkennen, wo man geschlunzt hat und Nacharbeit erforderlich ist.

Sobald das erledigt ist, steht der Einbau für die Messingröhrchen des Steckverschlusses an. Einer der Punkte, bei denen man wirklich genau sein muss - hier meine Vorgehensweise: Erstmal habe ich eine Flächenhälfte auf dem Baubrett fixiert und die Röhrchen provisorisch in die vorgebohrten Löcher geschoben, und zwar mitsamt der Stahlstäbe, die die Flächenhälften später mit dem Rumpf verbinden. Von den Stäben aus habe ich an einem zuvor markierten Messpunkt den Abstand zum Baubrett gemessen (und ihn mir notiert). Dann gecheckt, ob die Röhrchen auch wirklich parallel sitzen und sie schließlich mit Expoxidharz in der Flächenhälfte verleimt. Bei der zweiten Hälfte habe ich den Vorgang wiederholt und darauf geachtet, dass der Abstand von Stahlstiften zu Baubrett am Messpunkt exakt dem Wert bei der ersten Flächenhälfte entspricht. Auf diese Art sind die Röhrchen beidseitig parallel und exakt im gleichen Winkel montiert. Schlussendlich wurden noch die Beplankungen an den Flächenwurzeln aufgebracht und Nasen sowie Endleisten mit Hilfe von zuvor angefertigten Schablonen zugeschliffen. Klingt simpel, aber allein das Zuschleifen / Verputzen waren zwei Bastelabende. Hatte völlig verdrängt, wie zeitaufwändig das ist.

Der Tragflächenbau ist damit vorläufig abgeschlossen. Weiter geht’s mit dem Leitwerk. ==[] P.S: Die Formatierung von Texten ist hier wirklich nervtötend und erinnert an Urzeiten des Internet. Erklärt vielleicht auch, warum so mancher Baubericht plötzlich abbricht ...
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  • Beide Flächen1.jpg
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  • Beplankung Fläche.jpg
  • Beide Flächen3.jpg
  • Beide Flächen4.jpg

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Samstag, 5. Oktober 2019, 03:23

Das Leitwerk ist eine simple, unprofilierte Konstruktion, entsprechend flott ist man eigentlich fertig (siehe erstes Bild). Eigentlich, denn im Verlauf des Baus sprang mir dummerweise der Floh ins Ohr, noch eine „Schippe Scale“ draufzulegen.

Das Leitwerk des Originals ist profiliert, die Rippen zeichnen sich unter der Bespannung schön ab und genau diesen Effekt will ich auch erzielen. Ganz so einfach ist das allerdings nicht, denn Toms Design beruht auf zweckmäßigen Diagonalverstrebungen. Wie daraus eine -wenigstens angedeutete- Rippenfläche zaubern? ??? Natürlich könnte man die Diagonalen weglassen und stattdessen Rippen in den Rahmen setzen, allerdings ist das nicht sehr verwindungssteif. Alternativ käme ein Brettchenleitwerk mit aufgeleimten Halbrippen infrage, doch das wiegt eben.

Meine Lösung: Eine Art Fachwerkkonstruktion, wobei ich das Originaldesign in einem zweiten Arbeitsgang mit zusätzlichen Trägern und Aufleimern als simulierte Rippen versah. Verwindungssteif und recht leicht, aber auch zeitaufwändig.
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  • Leitwerk Roh I.jpg
  • LW_Templates.jpg
  • SLW.jpg
  • Leitwerk Roh II.jpg

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Samstag, 5. Oktober 2019, 15:18

Hallo JanL,

tolles Projekt und ein schöner Schreibstil, werde den Thread gerne weiterverfolgen.
Ein toller Tipp, ist der Foxit Reader, habe erst gestern nach einem Programm gesucht um ein Din A0 PDF auf einzelne Din A4 Seiten aufzuteilen, bzw. zu drucken.
Danke dafür.

Wünsche weiterhin viel Spaß mit Deinem Projekt.

Gruß Jens

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Samstag, 5. Oktober 2019, 16:00

Interessantes Projekt. Den Avian Eindecker kannte ich noch gar nicht.

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Sonntag, 6. Oktober 2019, 09:38

Hallo Jens, Hallo Thom,

vielen Dank! :) Das Avian Monoplane kennt tatsächlich kaum jemand, vielleicht weil nur zwei Exemplare gebaut wurden. Dabei schreit es mit seinen einfachen, klaren Linien förmlich nach uns Modellbauern, sieht ja fast aus wie ein Zweckmodell.

Gestern habe ich Magneten für Flächen und Lukenbefestigungen besorgt und kommende Woche geht's dann an den Rumpf (Tipp in dem Zusammenhang: Magneten niemals beim "Großen C" kaufen, der Preis ist fast 3x so hoch wie im Internet! :().
Aber heute wird geflogen! Wolkenlos und fast windstill hier, nach zwei Wochen Schietwetter. :shine:

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Dienstag, 22. Oktober 2019, 01:09

Okay, wieder einmal hat das echte Leben (in Form meiner Freundin, die vom Pferd gefallen ist - sag noch mal einer, Modellflug sei ein teures oder riskantes Hobby ... :evil: ) eine Baupause eingefordert.

Bevor es mit dem Rumpf weitergeht, noch ein Nachtrag zum Tragflächenbau. Im Plan von Tom Decker ist, wie erwähnt, ein Steckverschluss vorgesehen, wobei die Flächenhälften am / im Rumpf mit einer Feder arretiert werden sollen. Nun hatte Tom mir geraten, dafür stattdessen Magneten (12 mm Durchmesser) zu verwenden. Die Positionen könne ich seinem neueren Plan für den Avian Doppeldecker entnehmen, den man sich ebenfalls bei Outerzone herunterladen kann.

Magnet statt Feder? Klingt sexy, fand ich. Kein Gefingere im Rumpf, stattdessen einfach die Flächen zack-klick ranflitschen lassen, begleitet von bewunderndenden „Ahs“ und „Ohs“ der Fliegerkollegen (so meine Vorstellung …). 8)

Gesagt, getan: Erst die Position der Magneten von dem oben erwähnten Plan auf die Wurzelrippen meiner rohbaufertigen Flächen übertragen, dann trat Meister Dremel in Aktion. Beim Ausfeilen der Löcher kam mir der Gedanke, dass es vielleicht doch pfiffiger gewesen wäre, die Sache schon vor dem Bau der Flächen … und „krack!“, schon hatte ich ein Loch in meine jungfräuliche Beplankung gesemmelt, der Flicken ist auf dem Foto unten noch gut zu erkennen, kurz: Es macht Sinn, die Magnetverschlüsse von Anfang an einzuplanen!
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  • Magnete.jpg

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Dienstag, 22. Oktober 2019, 01:11

Die Rumpfseitenteile habe ich traditionell übereinander gebaut, damit sie genau gleich werden. Dazwischen habe ich dünne Plastikfolie gespannt, damit die Seitenwände nicht miteinander verkleben. Nun noch die Verstärker aus Sperrholz auf die Innenseiten leimen, Löcher für die Flächenhalterung bohren und die Kiste kann zusammengesetzt werden. Dabei kommt die Helling aus Baumarktwinkeln zum Einsatz, die mir schon bei der Cirrus Moth gute Dienste leistete. Allerdings baue ich diesmal den Rumpf auf dem Rücken liegend, weil hier die längste gerade Auflagefläche vorliegt.

Erst bei der Montage der Helling bemerkte ich einen weiteren Fehler im Bauplan (siehe Foto). Der Rumpf ist in der Aufsicht am hinteren Ende kürzer als in der Seitenansicht und auch ansonsten gibt es einige Abweichungen zwischen den beiden Perspektiven. Ich habe mich instinktiv entschlossen, die längere Version zu bauen, was mir von Tom auch als richtig bestätigt wurde.

Anlass für einen kleinen, philosophischen Exkurs (und ruft mich bitte zur Ordnung, sollte ich zu sehr ins Blubbern geraten :tongue: ) Beim letzten Bauprojekt haben mich solche Sachen noch ziemlich kirre gemacht, aber inzwischen ist mir klar, dass Ungenauigkeiten und Fehler einfach mal zum klassischen Modellbau gehören, und zwar beim Bauen nach Plan noch mehr als bei Baukästen, was bedeutet: Was nicht passt, wird passend gemacht und basta! Wenn man diesen Grad an Wurstigkeit erreicht hat, kommt einem das verbreitete Gemeckere über leicht schief sitzende Decals oder nicht ganz perfekte Verklebungen bei BNF- oder ARF-Modellen etwas übertrieben vor - dabei ist es gar nicht lange her, da hat man selbst noch fleißig mitgemeckert. :ansage:

Heißt aber auch, dass man dem Bauplan mit gesundem Misstrauen begegnen sollte. Deshalb werde ich beizeiten Grundsätzliches wie die Schwerpunktlage noch mal selbst durchrechnen. Doch weiter mit dem Rumpf. Als das Grundgerüst stand, habe ich es herumgedreht, wieder in die Helling gesetzt und den Motorspant F1 montiert, was der bislang fummeligste Teil des Baubabschitts war. Denn bedingt durch die Bugform des Avian müssen die Rumpfseitenteile aus recht dickem Balsa hier sowohl nach innen als auch um die Hochachse eindreht verklebt werden. Mit Hilfe der Helling, Klemmen und ständigem Nachmessen ist das zu schaffen, aber man sollte sich Zeit nehmen. Bei mir hat es erst im dritten Anlauf so geklappt, dass alles wirklich passte.

Noch ein Hinweis: Wenn man so wie ich den Maßstab verkleinert, passt der von Tom vorgesehene Turnigy-Motor (ebenso der von mir gewählte, stärkere) nicht mehr. Die Motorhaube muss nach hinten etwas verlängert und der Motorspant zurückgesetzt sowie verbreitert werden.
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  • Rumpfseiten1.jpg
  • Rumpfseiten2.jpg
  • Rumpfbau.jpg
  • Plan_bug.jpg
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Dienstag, 29. Oktober 2019, 01:43

Wenig sichtbare Fortschritte, dafür viele Entscheidungen, ist doch das Projekt nun an einem Punkt, wo man ohne Servos + Co kaum noch weiter kommt. Also habe ich Geld in die Hand genommen und beim „Himmlischen“ das Nötige bestellt - dazu später mehr.

Zunächst weiter mit der Tragflächenbefestigung. Steckverschlüsse sind Neuland für mich, so war mir etwas Bange vor der Sache und das durchaus zu Recht. Wenn man hier Mist baut, bzw. „Mist misst“, ist das später nur noch mit massiven Eingriffen zu korrigieren. Mit X Kontrollmessungen habe ich das, glaube ich, ganz gut hinbekommen. Die Flächen sitzen beidseitig parallel, bzw. mit der gleichen V-Form und die Röhrchen fluchten. Letzteres allerdings mit minimaler Abweichung, was dazu führt, dass beim Aufstecken der Flächen die Federstahlstangen in den Röhrchen unter Spannung stehen. Die Folge: Das Aufschieben, bzw. Abziehen der Flächenhälften erfordert nahe am Rumpf etwas Kraft. Einerseits gut, weil so die Flächen fester sitzen. Andererseits schlecht, denn ziemlich sicher drückt man Löcher in die Beplankung, wie das Foto unten zeigt. :hä:

Meine Lösung: „Griffpunkte“ aus Balsaklötzchen direkt an der Wurzelrippe. Kennt man aus der manntragenden Luftfahrt: „No step outside this line.“ :D Schließlich habe ich noch Unterlegscheiben aus Stahl am Rumpf angebracht, als Gegenpart zu den Magneten in den Wurzelrippen - und das Werk erstmals zusammengesteckt.

Stolz wie Bolle war der Künstler … bis zum zweiten, kritischeren Blick. Der Flieger hat schon eine massive EWD! Eine Messung am Modell sowie am Plan ergab unisono 3 Grad in Bezug auf die Rumpfmittellinie und etwa 5 Grad in Bezug auf die Profilsehne!

Das hat mich dann doch etwas schockiert.

Flugs an Tom geschrieben, der meinte, das sei schon alles richtig so. Nebenbei erfuhr ich, dass das Profil nicht „amtlich“ ist, sondern von ihm selbst entworfen, womit wir -neben meinen eigenen Verschlimmbesserungen am Design- noch eine Variable in der Gleichung hätten. Wie damit umgehen?

Die Idee, das Höhenleitwerk verstellbar zu bauen, habe ich schnell verworfen, das wäre einfach zu aufwändig. Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich den Angaben des Designers vertraue, immerhin hat er sechs Modelle nach diesem Plan gebaut. Hinzu kommt: Auch das Original hatte wohl eine EWD von rund 4 Grad, das ergibt zumindest die grobe Messung an einer Zeichnung, die es mit dem anderen Plan des Avian Monoplane (dem von Clive Smalley) bei Outerzone gibt. Schlimmstenfalls muss ich nach dem Erstflug eben nochmal das Messer ansetzen, um die EWD zu verringern (wahlweise die Reste des Fliegers in die Tonne schütten). Leitwerk erstmal nur provisorisch befestigen …? Muss ich mir noch überlegen. Falls jemand Vorschläge oder Einschätzungen dazu hat - her damit! :w
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Dienstag, 5. November 2019, 01:42

Nochmal zur EWD-Problematik (so es denn eine gibt). Recherchen zum Thema haben mich erstmal beruhigt, ist eine „falsche“ EWD doch offenbar längst nicht so kritisch wie eine falsche Schwerpunktlage. Trotzdem wollte ich es jetzt genau wissen. Im Netz habe ich gleich mehrere kostenlose EWD-Rechner gefunden, die es einfach machen, selbige zu genau errechnen (Hm … wozu dann eigentlich noch ein teures Messgerät erwerben?), einen z.B. hier. Dazu muss man das Modell natürlich zusammenstecken und diverse Abstände messen.

Die Berechnung ergab -wenig überraschend- eine EWD von 4,6 Grad, wobei eine 1mm Unterlage gemessen an der Nasenleiste des Höhenleitwerks sie um rund 0,4 Grad reduzieren würde. Die Möglichkeit, den Einstellwinkel der Tragflächen nachträglich zu verändern, entfällt beim Avro Monoplane konstruktionsbedingt.

Mithin also ein abschraubbares Leitwerk, wie unten auf den Fotos zu sehen. Die Schrauben werde ich noch durch solche aus Polyamid ersetzen, um ein bisschen Gewicht zu sparen. Außerdem habe ich Plättchen aus dünnem Sperrholz angefertigt, mit denen ich schon auf dem Flugplatz die Vorderkante des HLW‘s anheben und dadurch die EWD schrittweise reduzieren kann, falls nötig.

Zugegeben, das Ganze sieht nur mäßig elegant aus, insbesondere bei einem Semiscale-Modell, aber andere Lösungen (doppelseitiges Klebeband, Drehgelenk …) erschienen mir entweder zu unsicher oder zu aufwändig. Schließlich ist der Plan, den Schraubkram zu entfernen und das Leitwerk fest zu verkleben, sobald die optimale EWD erflogen ist. Falls der Avian auf Anhieb super fliegt, war die Aktion halt für die Katz, bzw. ermöglicht nur ein paar Experimente. Aber falls nicht, erspart sie mir gröbere Messerattacken auf das fertige Modell.

Mittlerweile ist auch Post vom „Himmlischen“ gekommen und damit ist mein Setup komplett: :)

Empfänger: Spektrum AR 620
Motor: Turnigy D 3542/6, 1000 Kv
Luftschraube: Hacker Xoar 10 x 5,5
Rumpfservos: 2 x D-Power AS 575 BB MG Analog
Fläche:2 x D-Power DS 140 BB MG Digital
Regler: D-Power Comet 60 A, für 2-6S Lipos

An dieser Stelle mal ein dickes Lob an Höllein. Den Regler hatte ich bei der ersten Bestellung vergessen und musste ihn nachträglich ordern. Meiner flapsigen Bitte, ob man mir "als gutem, wenn auch vergesslichem Kunden" die Versandkosten bei Paket Nr.2 erlassen könne, wurde prompt entsprochen und beide Lieferungen kamen sogar zeitgleich bei mir an. Da kauft man doch gerne beim heimischen Fachhändler! :ok:

Als Akkus sind bislang die 3S / 2200 mAh Akkus eingeplant, die ich auch für meine Cirrus Moth nutze. Ob die bei der Avro für eine vernünftige Flugdauer ausreichen, muss ich als Nächstes ermitteln, schließlich hängt von der „Akkufrage“ ja auch ab, wie sich die Gewichte im Flieger verteilen, bzw. wo ich was verbauen kann/sollte.
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  • Verschraubung HLW1.jpg
  • Verschraubung HLW2.jpg
  • Unterlegplaettchen.jpg

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Donnerstag, 7. November 2019, 01:27

Habe den Motor für einen Testlauf installiert. Kann man auch auf einem Teststand machen, aber irgendwann muss ich den Einbau ja ohnehin erledigen.

Bei Vollgas zieht der Turnigy 20A, bei Halbgas 9A Basierend auf den Erfahrungen mit der Moth gehe ich davon aus, dass ich den Avian im Durchschnitt irgendwo zwischen Voll- und Halbgas fliegen werde, also mit etwa 14 Ampere. Für die Berechnung der Flugzeit ziehe ich von meinen vorhandenen Lipos mit 3S / 2200 mAh eine Sicherheitsreserve von 30% ab, was eine „nutzbare“ Kapazität von 1.540 mAh ergibt.

Die Formel zur Berechnung der Flugzeit lautet bekanntlich: Akkukapazität / Stromentnahme * 60. Mithin läge die Flugzeit meines Modells bei:

1.54A / 14A * 60 = 6,6 Minuten. Ist jetzt nicht wahnsinnig viel, aber akzeptabel, wenn man bedenkt, dass ich vorhandene Akkus verwenden kann. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir liegen schon genug Lipos herum, die jeweils für nur einen Flieger/Heli/Sonstwas passend sind und manche habe ich schon seit Monaten nicht mehr benutzt. Tut weder dem Geldbeutel gut, noch auf Dauer den Akkus.

Danach habe ich mit einer Mischung aus Schätzen und Abwiegen aller noch nicht verbauter Teile ermittelt, wo welche RC-Komponenten hingehören, damit ich möglichst ohne Ballast die Schwerpunktlage erreiche (und dabei natürlich mal wieder ein Loch in die Beplankung gedrückt. Wird hier langsam zur Tradition … :D) Selbst wenn die Methode ungenau ist, lässt das Ergebnis kaum Zweifel zu: Anders als erwartet droht keine Hecklastigkeit, sondern das Gegenteil! Die Rumpfservos werden daher so weit hinten wie möglich landen, also direkt unter dem Cockpit.
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Samstag, 16. November 2019, 02:05

Vorbereitung des RC-Einbaus, sinnigerweise vor Aufbau und Beplankung der Rumpfoberseite. Die Servos für das Leitwerk sind wie geplant direkt unter dem Cockpit gelandet, die Hüllen für die Bowdenzüge habe ich durch Zusatzträger im Rumpfgerüst geführt und mit Epoxidharz eingeklebt, der AR-620 Empfänger landet auf einem Sperrholzbrettchen vor den Rumpfservos.

Den Regler werde ich mit Klettband irgendwo im Bug befestigen und normalerweise hätte ich das auch mit den Akkus so gemacht. Geht aber nicht, weil ich ja die vorhandenen Akkus meiner Moth nutzen möchte - und in deren engen Akkuschacht passen nun mal keine Akkus mit Klettband.

Was tun? Ich habe eine Art „Akkubett“ gebastelt, das die Akkus bündig aufnimmt und gegen Verrutschen sichert. Nach oben hin tut das ein Kabelbinder mit Klettverschluss.

In Vorbereitung: Einbau der Querruderservos. Beim Anlegen und Vermessen der zierlichen D-Power DS-140 kamen Zweifel auf: Stark genug, um die langen „Bretter“ des Avian zu stemmen? ??? 48 Ncm sollten eigentlich reichen, fliegt doch Tom seine Modelle mit ähnlichen Servos von HK. Zur Sicherheit werde ich die Querruder durch kreisförmige Öffnungen noch etwas leichter machen. Bringt vielleicht nicht viel, doch die per Design vorgesehenen Vollbalsa-Querruder sind mir ohnehin zu schwer.

P.S. Kleiner Tipp für andere Schreiber: Den Text nicht direkt aus Word einfügen, sondern erst in den Texteditor kopieren und von dort aus hier rein. Damit vermeidet man nerviges Formatierungs-Gefrickel. :ok:
»JanL« hat folgende Bilder angehängt:
  • Rumpfservos.jpg
  • Akkubett.jpg
  • QR-Servos.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JanL« (16. November 2019, 02:58)