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Sonntag, 28. Januar 2007, 13:22

höhe mit quer mischen

moin

da ich im Flächenfliegen gerade erst anfange hätte ich mal ne dumme frage

wenn ich die querruder zur unterstützung des höhenruders nutze und das höhenruder hoch geht

was müssen die querruder machen?

gehen die auch hoch oder entgegengesetzt also runter.

killerbill

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2

Sonntag, 28. Januar 2007, 13:34

Hallo,

wenn du gerade anfängst, dann lass doch so alles wie es ist. Das ist das einfahste.
Gruß Max

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3

Sonntag, 28. Januar 2007, 13:48

sorry
aber das ist ein selbstgebautes model wenn ich alles so lasse wie es ist wird's wohl gar nicht filegen

irgentwie muss ich ja ne grundeinstellung vornehmen

Pilatussegler

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4

Sonntag, 28. Januar 2007, 13:52

Was willst du mit dem Querrudermischen erreichen?

Sind die Querruder durchgehend?
Mach einfach mal ein Bild von deinem Flieger :ok:

-sirtoby-

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5

Sonntag, 28. Januar 2007, 14:03

Höhe auf Querruder mischen (Snap-Flap) macht man meines Erachtens höchstens bei Fun-Flyern, um extrem enge Figuren zu fliegen, für einen "normalen" Flieger würde ich das lassen, das bremst nur und sorgt im Zweifelsfall zu Überbelastung des Fliegers...

6

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:00

also durchgehend sind die querruder nicht (oder doch weis jetzt nicht wie das gemeint ist )

ich habe für jedes querruder (also eins rechts eins links) einen extra servo und wollte die halt zur Unterstützung des höhenrudes nutzen

aber wenn das nicht so gut ist dann werde ichs lieber lassen

Pilatussegler

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7

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:05

Ist das Höhenruder zu klein oder willst du mit den QR den Autrieb erhöhen oder willst du dass der Flieger nicht abschmiert?

Tobisegelflieger

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8

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:30

Oder hast du nen Nuri??
Sonst würde ich es aufjedenfall lassen.
wie -sirtoby- bereits gesagt hat, Lohnt sich nur bei riesigen Rudern.
Sonst reißt hinterher die Strömung am Außenflügel ab. Was ist denn das für ein Modell?
greets
Tobi
Grüße,
Tobi

danfree

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9

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:41

RE: höhe mit quer mischen

Hi

Sie gehen logischerweise entgegengesetzt, da du ja einen Drehimpuls erreichen willst. Bei einem Modell habe ich das zuschaltbar, um eben enger drehen zu können und auch um langsamer zu landen und zu starten.

Ist aber, wie bereits erwähnt wurde, nur bei grösseren Ruderflächen empfehlenswert, sonst gibts als einzigen Effekt einen Strömungsabriss..einem Anfänger dringend abzuraten.

Ein Modell muss ohne solche Mixer und ständige Trimmereien sauber fliegen, sonst kannst du`s grad vergessen, vor allem wenn du wenig Erfahrung hast.
Will heissen ein eigenstabiles Modell muss her!

Gruss
Daniel

10

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:56

danke für die antworten ich werde es erstmal ohne versuchen mal sehen obs so geht

es handelt sich dabei um einen Schlepper
http://www.stechflug.de/50296894d10aad40…4fc0033e01.html
nur halt etwas verändert Spannweite ist 1,5 m

viperchannel

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11

Sonntag, 28. Januar 2007, 16:01

Lass das mit den Querrudern bloß bleiben! Das nennt sich Snapflap und hat bei Anfängern GARNICHTS zu suchen! Und bei denen, die es können, ist es fragwürdig, ob es überhaupt was bringt!

Also das Höhenruder musst du bei keinem Modell unterstützen. Warum auch? Hebelgesetz.

Du musst dir das so vorstellen. Der Schwerpunkt ist die Drehachse und das Höhenruder ist gaaaaaanz weit davon entfernt. Du wirst dich wundern, was so ein kleines Rudes alles bewirken kann. :D
Gruß Frank!

Flurnügler

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Sonntag, 28. Januar 2007, 21:58

Hallo Pasumima,

Zitat

wenn ich die Querruder zur Unterstützung des Höhenruders nutze und das Höhenruder hoch geht, was müssen die Querruder machen?

Geht es Dir um das Erlernen des Kurvenfluges oder um eine Verstärkung der Höhenruderwirkung ?

Zum Ersten: Mit dem Querruder wird der Flieger um die Längsachse gedreht. Solange das Querruder ausschlägt, dreht er. Läßt man das Querruder los, so verharrt er in der Schräglage. (Eigenstabile Modelle drehen etwas zurück, Tiefdecker neigen mitunter dazu, etwas in die Kurve zu fallen). Zum Kurvenflug muß man jetzt umso mehr Höhe geben, je größer die Schräglage ist. Daher ist eine Kopplung hierfür nicht möglich. Da hilft nur Üben, Üben, Üben !

Wenn Dir der Flieger hierfür zu groß, zu schwer oder zu schnell ist, bauen einen kleinen, leichten Parkflyer auf, z.B. die Stinson Voyager von Graupner und trainiere erst mal damit.

Zum Zweiten: Man kann etwas Querruder zum Höhenruder geben, wenn man Höhe zieht (also das Höhenruder nach oben ausschlägt) konnen beide Querruder etwas nach unten gehen. Wenn man einen Schalter zum Ein- und Aussschalten des Mixers macht, spürt man einen kleinen Unterschied. Er kommt etwas deutlicher auf Höhenruderausschlag.

Das habe ich bei meinem Sipmprop Esprit (1.5 m, 1.5 Kg) so gemacht:


Die Gefahr besteht jedoch darin, daß beim Landen, genau genommen bein Ausschweben mit voll gezogenen Höhenruder, der Strömungsabriß plötzlich und unerwartet eintritt, weil die Querrder dann ja auch nach unten gestellt sind.

Die großen Seglermodelle machen so etwas gelegentlich, um beim Thermikkreisen etwas besser steigen zu können. Ob das wirklich hilft, da gehen die Meinungen auseinander.

Bei deinem Schlepper wird das Problem wohl eher darin liegen, daß er keinerlei Eigenstabilität aufweist und daher schon etwas an Können verlangt, auch und gerade beim Kurvenflug. Und das Profil von Jomari leided meines Erachtens darunter, daß der Nasenradius sehr klein ist und es doch erheblich von der Stromlinienform abweicht. Das ist für den Langsamflug nicht optimal, der Strömungsabriß kommt reklativ hart. Das macht es für den Anfänger doppelt schwer. Also wie schon gesagt: Einen Schritt zurück, kleinen eigenstabilen Flieger mit einem 'richtigen' Profil zum Üben, dann mit dem Schlepper weiter machen.

Im Anhang findest Du ein Profil, daß besonders gut zum Langsamflug geeignet ist und einen weichen Übergang zum Strömungsabriß bietet.

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Flurnuegler_001.gif
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

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Montag, 29. Januar 2007, 12:38

Zitat

Original von viperchannel
Lass das mit den Querrudern bloß bleiben! Das nennt sich Snapflap und hat bei Anfängern GARNICHTS zu suchen! Und bei denen, die es können, ist es fragwürdig, ob es überhaupt was bringt!



Rrrrröchtöööch.... Was bringen tut es schon, bringt schööön knackige, enge Wenden ala F3F....und ist daher für einen Beginner absolut tabu....
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D