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Erik H.

RCLine Neu User

  • »Erik H.« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Nähe Alpirsbach, Kreis Freudenstadt (BW)

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1

Dienstag, 8. Mai 2007, 07:12

Wieviel bring das fliegen am Sim?

Als Einsteiger würde mich interessieren in wie weit man am Sim erlerntes in der Realität anwenden kann.
Ich habe mir vor einiger Zeit von der MPX-Homepage einen Flug-Sim geladen und habe auch damit geübt. Erst mit der Tastatur und seit ein paar tagen jetzt auch mit meiner MC-12.

Mit den meisten Modellen im Sim komme ich gut zurecht (Magister,Sonic Liner, Twinstar II etc.) Starts und Landungen verlaufen meistens ohne Crash. Mit dem Querruder komme ich auch zurecht.

Da ich jetzt dann auch mal "real" fliegen will, bin ich noch auf der Suche nach einem Modell das meinen Kentnissen entspricht.

Nur weiß ich wirklich nicht einzuschätzen wo ich von meiner "Kunst" her stehe.

Meine Überlegung ist ganz einfach gleich mit QR anzufangen.
Da ich am Sim fast besser mit QR als mit SR zurechtgekommen bin.
Dazu kommt noch, dass ich vor ein paar Jahren schon einmal geflogen bin und mir nicht sicher bin ob ich nicht alles wieder verlernt habe.(Sorry, ich hatte vergessen das oben zu schreiben).Ich hatte zuerst einen Wingo-Porter (weiß nicht obs den noch gibt) und dann einen kleinen HLG (erst ohne ,dann mit Antrieb). Alle Modelle wurden mit SR und HR gesteuert.

Wieviel bring das fliegen am Sim?


Für eure Meinungen wäre ich euch sehr Dankbar.

Grüße, Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

franz_zier

RCLine User

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2

Dienstag, 8. Mai 2007, 08:33

Hi Erik
ich gehöre schon zu den älteren Semestern hier im Forum. Habe daher mit dem fliegen am Sim nicht soviel am Hut. Irgendwie ists ja doch etwas anderes.
Ein jüngerer Vereinskollege hat sich aber das Fliegen am Sim selbst beigebracht und ist von null weg aber sofort ein Kunstflugmodell geflogen. Ging aber nicht allzulange gut bei ihm. Er flog für den Anfang viel zu riskant und war in schwierigen Situationen einfach überfordert. Worin sein Problem genau gelegen ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber am Flugplatz ist ein Modell halt nicht so schnell repariert wie am PC. Es kostet auch wesentlich mehr Geld wenn es mal so richtig gekracht hat. Auch herrscht dann echte Frust und nicht nur ein macht nichts, probier ich es halt noch einmal. Auch macht das Abschätzen der Entfernungen in der Natur und am Pc einen grossen Unterschied, ist aber nicht das Hauptproblem.
LG Franz

chbig

RCLine User

Wohnort: Dinkelscherben

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3

Dienstag, 8. Mai 2007, 09:08

Also wenn du früher schonmal geflogen bist und nun wieder einsteigen willst und ein passenden QR-Flieger suchst, würde ich die Minimag oder den Twinstar vorschlagen.

Ich habe schon oft gelesen, dass Fliegen wie Fahrradfahren ist, man verlernt es nicht, es fehlt einem nur die Übung! Also nur Mut! Außerdem wenn du dir so nen EPP-Flieger zulegst ist ein Absturz nicht so schlimm. Die sind (meist) innerhalb von 5 Minuten mit Sekundenkleber aufm Flugfeld wieder repariert und einsatzbereit!
Grüße

Christian


[SIZE=3]
Das Chaos sei willkommen - die Ordnung hat versagt[/SIZE]

Robbe Charter
Easystar - R.I.P. :angel:
Minimag
Ele Bee
Carrera 3,20m
Esky Lama V3

Erik H.

RCLine Neu User

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4

Dienstag, 8. Mai 2007, 09:47

Hallo Franz, Hallo Christian,

erst einmal vielen Dank für eure schnellen und hilfreichen Antworten. :ok:

Ich habe schon mit der Twinstar geliebäugelt. Das Modell macht optisch ja auch von Beginn an etwas her.

Mir gehts hauptsachlich eben darum, dass ich wirklich einen sehr begrenzten Geldbeutel habe und ich nicht sicher war ob ich auch beim realen Fliegen gleich mit den QR zurecht komme. Ich finde es immer schade wenn man sich wegen Überforderung selber den Spass am Hobby kaputt macht. Und wenn man sehr auf Geld schauen muß und wiß dass mit dem Modell auch fürs erste die Kasse leer ist, überlegt man sich eben zwei mal was man nehmen soll.

Aber ich gleube auch dass die TwinStar ein guter Einstieg ist. Zumal man ja auch Später noch diverses Tuning betreiben kann.

Grüße Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

Modellbauknaller

RCLine User

Wohnort: Bensheim / Bergstrasse

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5

Dienstag, 8. Mai 2007, 09:51

meiner meinung nach bringt das Fliegen am Sim einiges.

Klar das reale Fliegen ist anders, aber die Reaktion wird geschult.
Wichtig ist es beim Üben am Sim nicht einfach nur rumzubolzen, sondern sich Aufgaben setzten und die umsetzen.

Wenn Du früher scheon einmal geflogen bist und jetzt am Simulator geübt hast, bequem mit einem einfachen Querrudermodell wiedereinsteigen.

Meine Empfehlung ist ganz klar:

MPX Easy Glider electric
oder
Robbe Arcus

Ich denke das die beiden Modelle besser geeignet sind zum Wiedereinstieg wie ein Twin Star bzw. Mini Mag.

6

Dienstag, 8. Mai 2007, 09:52

Also ich würd mir an deiner Stelle auf jeden Fall ein Modell mit QR kaufen. Ein Modell nur mit Seitenruder (wie z.B. der EasyStar) wird sogar wenn man vorher nicht am Sim geübt hat nach ein paar Flugstunden langweilig.. Und wenn man eine MiniMag oder Twinstar nicht gerade aus großer Höhe Senkrecht in den Boden jagt dann halten sie schon einiges aus.

lg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zAPPzARAPP« (8. Mai 2007, 09:52)


Mookie

RCLine User

Wohnort: Badnerland

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7

Dienstag, 8. Mai 2007, 09:54

Hallo Erik,

um gewisse Automatismen zu lernen ist der Simulator bestens geeignet. Für Dich zum Beispiel: Das fliegen eine Kruve, geradeausfliegen, auf einen zu fliegen, Landeanflüge etc. Später kann man sehr gut Kunstflugfiguren einstudieren. Looping, Rollen, Rückenflug etc.
Es ersetzt mit Sicherheit nicht das reale Fliegen, aber es unterstützt ungemein und mich bringt es zB jeden Winter wieder ein Stück weiter. Meist in Form von neuen Figuren die dann in Real auch 1:1 umsetzbar sind.

Gruss Marc

Erik H.

RCLine Neu User

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8

Dienstag, 8. Mai 2007, 10:24

Hallo zusammen,

Klasse dieses Forum. Das muß ich gleich erstmal nochmal sagen.
Ich habe diese Frage auch schon in anderen Foren gestellt und habe aber nicht wirklich eine fachkundige Antwort erhalten. Also wirklich: :ok: :ok: :ok:

Was ich noch gerne wissen würde ist:

Lassen sich erfahrungsgemäß die Flugeigenschaften wie sie im Sim sind auch mit den realen Modellen vergleichen? Also um ein paar Beispiele zu nennen z.B. die Twinstar oder die Magister.

Klar, die Wetterbedingungen im Sim sind ja vorher schon festgelegt (Wind, Windstärke, Thermik, Ablösung etc.). Aber ich gehe jetzt einfach mal von einem Windstillen Tag ohne Thermik aus.

Hat da von euch schon jemand einen Vergleich ziehen können?

Grüße,Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

savage28

RCLine User

Wohnort: Wesel

Beruf: Maurer/Baggerführer/DHF/

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9

Dienstag, 8. Mai 2007, 10:50

Also ich finde das man am sim net so gut üben kann,in der raelität ist es viel einfacher einen Flieger zu steuern.Und einen trainer den sollt fast jeder fliegen können,wenn man nicht 2 linke hände hat.Zumal du ja schon erfahrung hast,seh ich da kein problem drin,einen Querruder gesteurten Flieger zu fliegen,aber wenn man mit ruhe an der ganzen sache rangeht,kann auch nichts passieren.
Meine schöne Homepage 8) 8)

Dieter.Woelfel

RCLine User

Wohnort: Hechlingen am See

Beruf: IT-Manager

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10

Dienstag, 8. Mai 2007, 11:34

Hallo,

der Simulator hat mir sehr viel gebracht. Ich habe mit einem Twinstar 2 ganz alleine das Fliegen "gelernt". Letzt Woche war wieder ein Simulatorverweigerer bei uns auf dem Platz und hat mit Lehrer-Schüler mit unserem Vereinsvorstand etwas geübt. Er war nicht mal in der Lage den Flieger gerade zu halten geschweige denn, eine vernünftige Kurve zu fliegen. Unser cooler Vorstand hat nur kurz mal seinen Blick zur Seite gewendet, um sich mit mir Auge in Auge zu unterhalten (Blödmann). Diese 2 Sekunden haben dem Schüler gereicht, den Easyglider senkrecht in den Acker zu rammen. Ich hatte den Twinstar vom ersten Flug an zumindest so im Griff, daß ich starten, fliegen und landen konnte.
Also mein Urteil: Simulator :ok:

Gruß

Dieter
www.funflyers.de

Hangar: Cosmic Wind Little Toni, Lift Off Rocket, Lift Off XXS, Kelly 70 EP
Friedhof: Twinstar 2, Katana S30, FunJet, Projeti, AcroMaster, Excel 3

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter.Woelfel« (8. Mai 2007, 11:41)


Erik H.

RCLine Neu User

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11

Dienstag, 8. Mai 2007, 11:36

Okay, dann werde ich das auch mal so versuchen.

Was für QR-Einsteigermodell außer dem Minimag und dem Twinstar II würden denn eurer Ansicht nach noch in Betracht kommen? (Bitte keine Segler/E-Segler)

Also an Anforderungen sollten es wie gesagt sein:

- Meine MC-12 mit dem R700 Empfänger sollten verwendet werden können
- Das Modell sollte auch über die Übungsphase hinaus noch aufgerüstet werden können (anderer Motor etc.)

- Und sonst eben das Verhalten eines QR-Einsteigermodells haben

Wer kann mir da was empfehlen? (Ich weiß das hier im Forum schon einige Einsteigermodelle besprochen wurden, aber wie ich das verfolgt habe handelt es hierbei ehr um Modelle mit SR/HR-Steureung)

Ich wäre euch dankbar für einige Vorschläge...

Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

Flurnügler

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Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

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12

Dienstag, 8. Mai 2007, 11:45

Hallo Erik,

am Sim kann man vor allem sehen, ob man Fortschritte macht. Wichtig ist das Gefühl für die Knüppel. Da man aber die Entfernung nicht einschätzen kann und die Fluglage dann nicht, wenn der Horizont unter den Bildschirm rutscht, konzentriert man sich auf die falschen Dinge.

Sinnvoll wäre ein Flieger, der beim Plums nicht gleich kaputt geht, also am Besten aus EPP. Schau mal bei PAF , die haben da ein paar schöne Sachen. Möglichst einen leichten Hochdecker mit Querruder. Nicht schlecht ist auch die Stinson Voyager von Graupner, ist aber Hartschaum, kein EPP. Also den Fünf-Minuten-Epoxy nicht vergessen.

Sehr gut ist der 'Reflex' Sim, auch der 'Aerofly Prof' ist akzeptabel. Aber das Flugverhalten in Grenzsituationen, wie z.B. im Grenzbereich zum Strömungsabriß (Landung) wird nicht immer korrekt dargestellt.

Ich war vor ca. 5 Jahren nach intensivem Training am 'Easyfly' nicht in der Lage, ein Modell in der Luft zu halten.

Bis dann denn
Stephan Urra
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

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PeterSch

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Wohnort: München

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13

Dienstag, 8. Mai 2007, 11:55

Muß es denn ein teurer Sim wie Aerofly Prof Deluxe oder Reflex sein, oder tut´s für den Anfang auch ein FMS ? FMS habe ich auf meinem Notebook installiert und das geht in Sachen Performance. Beim AFPD wäre ich mir da nicht so sicher, seitdem ich den mal life auf einem schnellen PC gesehen habe...
Gruß,
Peter

MiniMag / QR / BL ; TwinStar I (r.i.p.)
MC-16/20

Erik H.

RCLine Neu User

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14

Dienstag, 8. Mai 2007, 12:07

Also ich habe mir wie schon gesagt den FMS-Sim von der MPX-Homepage geladen. Und mit dem übe ich fleißig. Wie Komfortabel der FMS gegen andere Sims ist kann ich leider nicht sagen.
Mir hat es eben auch gefallen dass hier gleich Modelle von Multiplex integriert sind.

Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

15

Dienstag, 8. Mai 2007, 12:20

Mit Deinen "Trockenübungen" liegst Du goldrichtig! :ok:

Man müßte schon ein gehöriger Technikmuffel sein, wenn man diese positive Verheisung von IT nicht sinnvoll nutzt.

Das (vorbereitende) Fliegen am Sim bringt also sehr viel: erste Erfolgserlebnisse, Reflexe, Gefühl für`s Handling und den Umgang mit der Gegenflugperspektive. Vor allem aber Spaß und Vorfreude auf das reale Fliegen .

Freilich bleibt immer eine Differenz zum Pilotieren auf dem Platz. Plötzliche Änderungen von Windrichtung und -stärke, Übertragungsstörungen, lästige Insekten, kreuzende Modellflugzeuge und reinredende und es natürlich besser wissende Vereinskameraden kann ich zumindest im FMS nicht simulieren.

Das soll Dich aber nicht abhalten auf den Platz zu gehen. Du wirst sehen, daß real trotzdem oder gerade deswegen noch viel schöner ist.

Also: Willkommen und Holm- und Rippenbruch, auch, wenn es Elapor wird! ;) (Klares Ja zum TS II. Wobei ich aber nach wie vor die Variante ES mit dem späteren Ausbau auf QR und BL empfehle.)
Viele Grüße

[SIZE=3]von ganz weit oben[/SIZE] :w

Flurnügler

RCLine User

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

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16

Dienstag, 8. Mai 2007, 12:25

Hallo Erik,

Es geht nicht darum, wie komfortabel ein Sim ist, sondern wie realistisch das Flugverhalten simuliert wird und wie realitätsnah die Grafik ist. Mit dem Reflex z.B. kann man einen Schocky in der Turnhalle torquen !

Hole Dir den JIM von PAF und urteile selber !

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • JIM.jpg
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ch1mera

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17

Dienstag, 8. Mai 2007, 12:29

Den FMS kannst Du in Sachen Realismus leider nicht wirklich gut mit den HighEnd-Simulatoren Reflex und AFPD vergleichen. Im FMS fliegen die Flugzeuge mehr oder weniger wie auf Schienen, vor allem die Helikopter sind viel zu einfach zu fliegen - aber das ist ja hier nicht von Interesse.

Wofür der FMS taugt sind die grundlegenden Reflexe beim Knüppeln zu erlernen, um ein Modell, welches man im FMS gut fliegen kann auch in echt gut fliegen zu können langt das Training damit meiner Meinung nach nicht aus. Die teuren Simulatoren sind nicht nur grafische Schmankerl, die Physik, nach welcher der Flieger in der Luft bleibt oder nicht ist hier um einiges besser als im FMS.

Ob ein Modell in einem Simulator nun eins von MPX oder einer anderen Firma ist spielt im Endeffekt keine Rolle, da selbst in einem Highend-Simulator niemals Dinge berücksichtigt sind wie Baufehler, falsche EWS, falscher Sturz & Zug des Motors, ... Das Adrenalin auf dem Flugfeld kann es einem auch nicht nachempfinden, da eben nur Pixel abstürzen und keine mehrere hundert oder gar tausend Euro.

Ich persönlich hab den Reflex daheim und kann dort super starten, fliegen (ausser Kunstflug in Bodennähe ;)) und landen. Dies bedeutet aber nicht, dass ich in echt genauso gut fliegen könnte, gerade bei den Landungen ist es doch etwas anderes, wenn kurz vor dem Aufsetzen nochmal eine Böe das Fliegerle packt und herumdrückt und man dann doch ganz anders gegenlenken muss als ohne Wind.

Ich will Dich aber um Gottes Willen nicht von diesem Hobby abbringen, wollte das nur als Denkanstoss mal gesagt haben, dass simuliert immer noch weit von der Realität entfernt ist.

Dass Du E-Segler kategorisch ausschliesst verstehe ich aber nicht ganz. Der Easy Glider ist eigentlich super zu fliegen, hat eine für Anfänger passende Eigengeschwindigkeit, fliegt selbststabilisierend und ist dank Klapplatte sehr einfach zu landen.

Bei der Minimag sieht das Flugverhalten zwar ähnlich aus, da sind die Landungen aber schon eine andere Größenordnung, da man hier schon schauen muss "wo kann ich mit dem Fahrwerk landen" und man ausserdem eher die Gefahr hat, die Props zu schrotten als beim EG-E.

Der Twinstar ist von der Geschwindigkeit her schon schneller, hier ist aber die Landung durch die weiter oben liegenden Motoren wieder etwas unkritischer. Motoren aus und runter segelt er dann brav (bis zum Strömungsabriss ;)).
Was ich beim Twinstar allerdings gleich zum bedenken mitgeben will ist die teurere Ausstattung beim Aufrüsten. Wenn Du hier mal irgendwann brushless fliegen willst brauchst Du schon gleich 2 Motoren und 2 Regler, was zusammen schon fast 200 Euro sind, wenns etwas gescheiter sein soll. Bei Minimag oder EG-E wäre brushless-Ausrüstung wesentlich günstiger möglich. Du kannst natürlich auch mit Bürstenmotoren glücklich werden beim Twinstar, allerdings ist die Leistung damit nicht annähernd so gut.

So, für`s erste soll das mal langen ;)
Grüße

Kevin

I used to think that the brain was the most wonderful organ in my body. Then I remembered who was telling me this.
Emo Philips

Erik H.

RCLine Neu User

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18

Dienstag, 8. Mai 2007, 13:43

Hallo Kevin,

erstmal nette Grüße nach Marbach, (da hätte ich vor ein paar Jahren noch rüberspucken können (von Remseck aus)) :D

Keine Angst, Ihr bringt mich bestimmt nicht von meinem Willen ab zu fliegen. Im Gegenteil, ich bin recht froh dass auch berechtigte Denkanstöße geliefert werden. Das hilft schon sehr sich nicht wie andere Anfänger (hier ist niemand bestimmtest gemeint, man liest es hier nur immer wieder) gleich in einen schnellen und für einen Einsteiger nicht fliegbaren Warbird oder in ein Jet zu verrennen.
Alleine schon wegen diesen Denkanstößen wende ich mich ja an euch. Als Einsteiger übersieht man gerne sehr wichtige Kleinigkeiten, die dann aber ein ehrer frustrierendes Flugerlebniss nach sich ziehen.
Ganz ausschließen möchte ich die Segler nicht. Das kam wohl von meiner Seite etwas falsch rüber.
Mir gehts darum dass ich momentan das fliegen alleine lernen muß, (was bestimmt ein Plus für nen Segler wäre) weil ich kein Auto habe um in einen Verein zu fahren.
Also muß ich die ganzen Sachen packen und hier auf eine Wiese laufen (bevor fragen kommen: Bin Versichert und die Erlaubnis von Sämtlichen Eigentümern habe ich auch). Da bin ich eben froh wenn ich keine Sperrigen und vielleicht dazu noch empfindlichen Teile mit mir tragen muß. Genug Platz für weiträumiges fliegen ist auch vorhanden.
Mir liegen eben eher die reinen Motormodelle eher.

Erik
SORRY, ohne dumm zu fragen, kommt man oft nicht weiter....

Michel82

RCLine User

Wohnort: Unterfranken

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19

Dienstag, 8. Mai 2007, 14:01

Also nach meinem ersten Jungfernflug mit der EasyStar und anschließender Bruchlandung habe ich mich doch entschlossen erst mal am Sim zu üben (Reflex).
Mit dem realen Flug kann man es klar nicht vergleichen, bin aber der Meinung um das Gefühl für die ganze Sache zu bekommen sind die Sim´s optimal.
Mir hat es auf jeden Fall sehr viel gebracht und es macht auch jetzt noch großen Spaß am Sim zu fliegen.

mfg,

Michel

20

Dienstag, 8. Mai 2007, 14:24

Hm, ich scheue noch die Investition in einen Reflex oder Afpd, hab aber schon viele Stunden Training am FMS hinter mir. Dazu kann ich nur sagen, dass das zum aneignen der Reflexe und grundsätzlicher Dinge wie Fluglagenerkennung, auf sich zufliegen, etc bestens geeignet ist. Klar der FMS hat so einige Fehler und unzulänglichkeiten, aber dafür ist er eben auch gratis. Ich hab etwas übermütig mit einem F4Y Bonsai mit Rennsemmel angefangen und nach zwei fiesen Stecklandungen mich erstmal mitm FMS hingesetzt, dann folgte ein DizzyBird und ein Sportwing und danach habe ich den Bonsai wieder hergerichtet und siehe da - kein Problem. Rückenflug, Rollen, nah am Boden heizen, mit größerer Geschwindigkeit abfangen... alles ganz locker :)
Mittlerweile ist mir der FMS aber ein bisschen langweilig geworden, mit ein bisschen Konzentration ist jedes Modell sehr leicht beherrschbar (ich hab auch auf rc-sim diverse zusätzliche runtergeladen) und das auch auf dem Rücken, Messerflug bei den Shockyähnlichen etc. Ich schätze das ist bei den kostenpflichtigen und in der Realität anders ;)
Naja soviel zu meinen Erfahrungen - ich denke es bringt schon eine Menge für die eigenen Fähigkeiten, wenn man sich konzentriert und bestimmte Dinge übt, wobei man das (beim FMS) nicht mit der Realität verwechseln sollte.

Basti