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1

Samstag, 16. Juni 2007, 09:45

Einziehfahrwerk Kinematik?

Hallo Leute,

welche Firmen stellen Fahrwerke nach Kundenwunsch her?

Es geht um diesen Flieger hier: die Supermarine Seagull ASR

das Fahrwerk ist ziemlich trickreich von der Kinematik her, und ich hab nicht so den richtigen Ansatzpunkt um es selber zu bauen.

Gruß,
Kuni
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  • seagull-i.jpg

2

Samstag, 16. Juni 2007, 09:47

Hier im ausgefahrenen Zustand:
»Kuni« hat folgendes Bild angehängt:
  • PA143_wing_fold.jpg

4

Samstag, 16. Juni 2007, 13:59

Tach Hans-Jürgen,

hab da heute morgen schon mal angerufen. Schade, dass sie keine e-mail-Adresse haben, das macht das Bilder-schicken nicht eben einfacher.

Ist eigentlich WABO noch im Geschäft? Ich weiß, der Walter ist verstorben, aber es hieß, ein Freund würde übernehmen? Hab ne e-mail geschickt, aber noch keine Antwort.

Was mir an dem Fahrwerk noch nicht ganz klar ist, wie genau es schwenkt. Ich dachte erst, ein Zylinder drückt es seitlich aus dem Schacht, dann schwenkt es runter und dreht sich dabei um 180°. Senkrecht stehend wird es dann verriegelt per Fallhebel aus der Rumpfwand.

Nun kam mir aber eine neue Idee, wie es sein könnte: von der waagerechten Ruheposition in einem dreidimensionalen Bogen runter. Das würde das 180°-Drehen und das Rausdrücken sparen.
Hier mal eine Detailaufnahme:
»Kuni« hat folgendes Bild angehängt:
  • PA143_Ver1_pylon_detail.jpg

Previa

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5

Mittwoch, 20. Juni 2007, 16:56

Einziehfahrwerk

Also der Flieger ist ja ein Wasserflugzeug und kein Amphibium. Das Fahrwerk wird ja nur benutzt um aus dem Wasser raus und wieder rein zu kommen. Da kann mann sich sicher was kinematisches überlegen, das dann im Wasser ein- oder ausfährt.
Als Amphibium würde ich das Fahrwerk nicht benutzen. Es ist viel zu schmal und hat einen viel zu hohen Schwerpunkt. Bei etwas Seitenwind kippt die Kiste an Land um.

Gruß
Eberhard
Eberhard

6

Mittwoch, 20. Juni 2007, 17:24

Nee, nee, das war schon ein echtes Amphibium. Hatte auch Trägereignung, konnte also normal von Flugzegträgerdecks starten.
Flugboote haben sich nie den Luxus geleistet, ihr Fahrwerk mitzunehmen. Das so genannte "beaching gear" lag in den Seestützpunkten bereit.

Diese Maschine war der gedachte Nachfolger der Walrus und Sea Otter, auch Amphibien.
Deshalb möchte ich ja genau die bauen: als eierlegende Wollmilchsau.
Wenn man sich mal folgendes Bild anschaut, sooo schmal ist das Fahrwerk gar nicht. Immerhin liegt der Schwerpunkt deutlich tiefer als bei den WW-1-Kisten.

Gruß,
Kuni
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  • seagull-1.gif

Previa

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7

Dienstag, 26. Juni 2007, 16:33

doch ein Amphibium

Danke mal wieder was gelernt!

Aber das mit dem tiefen Schwerpunkt verstehe ich nicht. Bezogen zum Fahrwerk liegt der doch immer höher als bei einem Tiefdecker bei gleicher Spurweite!?

Konnte beim Schaumfliegertreffen in Oppingen so ein Hochdecker - Depronteil fliegen sehen. Das hatte bei dem Wind ganz schön zu kämpfen. Das wird bei dem Flieger auch nicht einfacher.... aber fliegen wird das schon. Nur Start und Landung wird etwas stressig...

Gruß
Eberhard
Eberhard

Previa

RCLine User

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8

Dienstag, 26. Juni 2007, 16:59

doch ein Lösungsvorschlag zur Kinematik

Also auf den Bilder sieht man sehr gut eine Verriegelung des Fahrwerksbeines (Art Gabel) aus der Rumpfseite. Dies würde ich auch so vorsehen.
Wenn diese Verriegelung eingezogen ist, kann das Fahrwerksbein um seine Drehachse nach hinten schwenken. In der Endstellung angekommen, muss nur noch das komplete Bein in der Drehachse hereingezogen werden.

Über verschiedene Endschalter und Servos läßt sich das sicher realisieren. Meachanisch dürfte das auch nicht zu aufwändig werden, da einige Funktionen ja getrennt voneinander eingebaut werden.


Könnte aber auch nur pneumatisch gemacht werden. Zylinder zum Herausfahren den Fahrwerk, einer zum Schwenken und einer zum verriegeln.

Hoffe das war halbwegs verständlich.

Gruß
Eberhard
Eberhard

9

Dienstag, 26. Juni 2007, 20:46

Hi Eberhard,

na ja, verglichen mit einem Tiefdecker hast Du recht; aber vergleich mal mit einer Fokker D8, da siehst Du den Unterschied.

Ich denke, man kann es buchstäblich auf die Beine stellen. Hab zwischenzeitlich mit HAWE Kontakt, und wir sind so vrblieben, dass er erst mal ein paar Wochen über der Sache brütet, und ich Unterlagen beschaffe, so viel es geht.

Klar, es muss pneumatisch werden, schon wegen dem Wasserfliegen. Da ist elektrisch sicher nicht sooo gut.
Die Verriegelung möchte ich auch so machen; eine bessere Abstützung kann man sich kaum wünschen.
Allerdings wird das Fahrwerk beim Einziehen noch gedreht, was die Sache verkompliziert. Die Radabdeckung, die im Flug das Rad aerodynamisch verkleidet, ist im ausgefahrenen Zustand innenbords.
Ich stell mir die Bewegung so vor wie beim Schmetterlings-stil beim Schwimmen. Es ist weniger ein Herunterschwenken; dafür wären zu viele Zylinder nötig (Herausdrücken aus dem Schacht, Schwenken und dabei um 180° drehen). Wenn man das Rad in der Schmetterlings-kurve herausfährt, passiert alles quasi automatisch.
Nur ist das wohl nur mit Kulissen hinzubekommen, und das übersteigt meine Erfahrung bei weitem.

Gruß,
Kuni

10

Mittwoch, 27. Juni 2007, 01:53

Mal eine kleine Denküberlegung von mir.

Du hast ein durchgehende Stange im Rumpf mit Hebel, welcher an einem Zylinder für den 90° Schwenk nach unten/oben hängt.

Dann hast du 2 Rohre (für links und rechts), welche mit den Fahrwerksbeinen verbunden sind. Diese sind über die oben genannte Stange gestülpt und haben 4 Langlöcher. Nun kommen in die Stange Bolzen, welche die Rohre auf der Stange radial führen, aber noch axiale Bewegung zulassen. So könntest du mit einem Servo (alternativ auch Zylinder) beide Seiten ausfahren lassen, und mittels dem Zylinder an der Stange die ganze geschichte schwenken lassen. Natürlich zeitlich aufeinander abgestimmt :dumm:

Vorteil:

- Du kannst die ganze Arretierung des Fahrwerks im ausgefahren Zustand im Rumpf bauen
- Die ganze Kraftaufnahme kannst du ebenfalls im Rumpf an den Spanten einleiten
- Abdichtung in den Innenraum ist auch einfach, weil du im Prinzip nur 2 Federbeine hast, die nach außen führen.

Ich hoffe, du weißt wo einigermaßen wie ich es meine :O

Gruß
Simon
Gruß
Simon

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Osiris2k« (27. Juni 2007, 01:58)


Previa

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11

Mittwoch, 27. Juni 2007, 13:27

180° schwenken drehen

Hallo Kuni,
denke da stimmt was nicht. Wo bewegt sich da was um 180°?

Im Prinzip brauchts du nur eine Lagerung für die Drehachse im Rumpf. Wenn die auch noch entsprechend der Vorspur schräg steht (was bedeutet, dass beide Fahrwerksdrehachsen in einem Winkel zueinander stehen) Dann muss doch nur noch das Fahwerksbein in die Lagerung eingefahren werden. und dabei kann die Abdeckung ja sich darüber schliessen.

Verriegelung wie oben beschrieben.

Gruß
Eberhard
Eberhard

12

Mittwoch, 27. Juni 2007, 14:16

Eberhard,

schau Dir mal auf den beiden ersten geposteten Bildern genau den Reifen-breich an: im Flug wird das Rad von einer Halbabdeckung verdeckt. Im Stand liegt diese Abdeckung innen am Rad, ergo muss sich das Fahrwerksbein enteweder bei der Bewegung wie Du sie beschreibst noch um 180° drehen, oder es macht eine Bewegung wie ich denke (Delphin-stil).
Die Vorspur kann man glaub ich nicht in die Drehachse einbauen, da sonst die Fahrwerke in den Schächten hinten weiter rausstehen als vorne, richtig?

Gruß,
Kuni

Previa

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13

Donnerstag, 28. Juni 2007, 08:45

Drehung

Jetzt verstehe ich auch die 180° Drehung die du meintest. So genau sieht man das bei dem ersten Bild nicht.

An dem von mir beschiebenen Ein- Ausfahrvorgang ändert sich nichts. Man benötigt lediglich zusätzlich die Drehung der ca. 180° in der Federbeinachse.

Das kann mit mit einem Kegelrad am oberen Schwenkteil machen. Eines fest und wenn das Fahrwerk nach hinten bewegt wird, dreht sich das untere Teil des Fahrwerksbeines. Da aber der Schwenkwinkel nach hinten kleiner 180° ist muss eine entsprechende "Übersetzung"her.

Jedenfalls keine einfache Sache. Wie groß soll der Flieger denn werden?

Gruß
Eberhard
Eberhard

14

Donnerstag, 28. Juni 2007, 09:39

Moin Eberhard,

2M SPW. Hab gerade eine DO-18 in der Spannweite in die Luft gebracht mit momentan 5,5kg. http://www.rc-wasserflieger.at/forum/thr…=41&sid=&page=2
Die Supermarine wird wohl etwas schwerer werden, schon wegen dem EZFW. Oder ich muss leichter bauen. Mal sehen. Aber sie sollte mit 6,5-7kg immer noch gut fliegen. Hab in der DO zwei mal 5S-3200mah Kokams drin, und zwei Motoren zu je 650W. Drehen 13,9x8"-Ramoser Dreiblatt-Latten mit 6200U/min. Power reicht, um mit 3/4tel-Gas abzuwassern. Vollgas nicht nötig.

An diesem "Erfolgsrezept" wollte ich mich entlang hangeln, und die Supermarine entsprechend ausrüsten.

Gruß,
Kuni