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1

Montag, 27. August 2007, 20:48

Alten 2k Lack entfernen?

Hallo,
ich bin gerade dabei über den Winter einen F3b/F3j Segler wieder klarzumachen! Der soll bei der gelegenheit neben einer reparierten Tragfläche auch gleich einen neuen Anstrich mitbekommen! Farbe wird eine 1k aus dem Baumarkt oder ein 2k vom Lackierer da bin ich mir noch nicht so sicher! Schleifen ist an sich schonmal ganz in Ordnung, könnte man das ganze denn auch mit einem leichten Schwingschleifer machen, oder virbriert der dann sämtliche Holmklebestellen usw. die Lebenswichtig sind los? Mit der Hand schleifen kann man wohl vergessen, da da mind 4 Lackschichten versch. Farben drauf sind soweit ich das an der Bruchstelle sehen konnte! (wohl insgesamt mind. 1mm dick, deshalb soll der ganze kram auch runter und was vernünftiges drauf, da der Lack im Moment auch noch zu allem überfluss nicht ganz hart geworden ist und deshalb jedes Schleifpapier ziemlich schnell verklebt...)

Sollte ich irgendwelchen Abbeizer verwenden, wenn ja wie wende ich diesen an und woher bekomme ich sowas?

mfg
Lasse
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pefi

RCLine User

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2

Dienstag, 28. August 2007, 09:19

RE: Alten 2k Lack entfernen?

Hallo Lasse
Abbeizer gibts im Farbenladen.Fragt doch mal bei einem Autolackierer nach obAbbeize funktioniert.Ein kleiner Schwingschleifer ist sicher nicht verkehrt.
Am besten wäre sicher Nasschleifen.
Gruß Peter
Gruß Hp

aerostar

RCLine User

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3

Dienstag, 28. August 2007, 09:51

Moin Lasse,

nass mit 80er schleifen. Feinere Körnungen dauern zu lange und setzen sich zu. Da Du mehrere Schichten drauf hast, merkst du auch den Fortschritt und kannst evtl. bei der letzten Schicht auf 120er wechseln.
Ich habe meine Renovierungen schon öfter bis aufs Holz mit 80er nass geschliffen. Der Vorteil ist, dass Macken im Balsa wieder aufquellen und man weniger spachteln muss. Nach dem Trocknen wie üblich mit feinerem Paper drüber.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

4

Dienstag, 28. August 2007, 10:47

Beim Abbeizer muss man aufpassen das der Untergrund ( GFK?) nicht angegriffen wird.

Trocken mit 80er anfangen und Schrittweise bis 500er vorarbeiten. Dann nochmals Nass bis 800er.
Schwingschleifer oder Excenter würde ich nicht nehmen. Weil die Auflage zu klein ist und man verkantet schnell. Der Schleifer kann dann auch mit der Zeit kaputt gehen.
Gruß,

Jens
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aerostar

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5

Dienstag, 28. August 2007, 11:31

Moin farron,

hast du einen gutgehenden Handel mit Schleifpapier? Trocken setzt sich das Papier innnerhalb von Sekunden zu, insbesondere da der Lack anscheinend ziemlich zäh ist. Wenn alles runter soll, braucht man auch nicht mit 800er oder so rumspielen. Gibt nur dicke Arme und unanständige Flüche.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

6

Dienstag, 28. August 2007, 13:21

Ich habe keine Probleme mit dem Schleifpapier. Zischendurch mal abklopfen und weiter.
Man kann auch mit 60er anfangen.

Dann muss man mit Abbeizer anfangen.
Es gibt aber noch was ähnliches wie Abbeizer. Aber das ganze ist dünnflüssig und hier nicht geeignet. ( Komme nicht auf den Namen).

Mich wundert es das du mit 4 Schichten trotzdem fliegen kannst.
Gruß,

Jens
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7

Dienstag, 28. August 2007, 14:15

RE: Alten 2k Lack entfernen?

Hallo, Bei zwei K Autolack tut sich mit Abbeitzer definitiv garnix! Der Verbrauch von Muskelschmalz und Schleifpapier ist angesagt ,Anwendung ,wie von den Kollegen schon beschrieben. :ok:
Gruß EDE

Erbarmen!Zu spät!Die Hesse komme.

8

Dienstag, 28. August 2007, 15:00

Uff gibt es keine ander Möglichkeit? Ich hätte auch noch einen Bandschleifer anzubieten, welcher mit vernünftig feinem Papier doch auch geeignet sein müsste oder? (so 180er) Leider habe ich das vor dem Kauf des Modells nicht gesehen sondern erst nach einem Flächenschaden! Fliegen tut der F3B like mit seinen 3,3kg nur da sollte es eben ein bisschen weniger werden hoffe ich! Für die Holmverklebungen mit der Schale besteht also keine Gefahr, wenn ich einen Schwingschleifer draufsetze? Ohne Maschiene die Fläche zu schleifen macht m.M. nach wenig Sinn (da habe ich auch nicht wirklich den nerv drauf, da ich shconmal eine dünn lackierte Lackschicht runtergeschliffen habe und bis da alles unten war..............)

mfg
Lasse

P.S. ich weiß nicht ob es sich um 2k Autolack handelt nur das es sich um 2k Lack handelt... der Untergrund ist GFK an allen Stellen!
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9

Dienstag, 28. August 2007, 16:48

@EDE

Wieso sollte bei 2K-Autolack sich nichts tun?

Habe dies und Kollegen schon tausend mal gemacht.

Brille aufsetzen. Mit Pinsel die Oberfläche dünn einstreichen. Einwirken lassen. Aufgeweichte Farbe entfernen ( mit Spachtel) und wiederholen.


Abbeizer ist: methanolhaltig, dichlormethanhaltig,
enthält: Methylenchlorid, Dichlormethan
und einige Tenside

Ist sehr Giftig.

Deshalb sollte eine Atem-Maske getragen werden.

Bei auftragen der Beize wird die Oberflächenspannung erhöht und der Lack wird angegriffen /zersetzt.
Egal wie alt der Lack ist, das geht immer.
Manche Flächen der Autos werden aber auch mit Sand gestrahlt.
Quarzsand wird mit Druck auf die Oberfläche geschleudert.
Der Druck wird von 1Bar bis über 150 eingestellt.

Bei uns im Geschäft haben wir solch eine Anlage. (Eigentlich zwei, eine mit Glasperlen)
Der Druck konnte soweit runtergeregelt werden das man ein Blatt Papier vorhalten konnte aber nichts passierte.
Gruß,

Jens
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aerostar

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10

Dienstag, 28. August 2007, 16:50

Zitat

Original von Lasse
Uff gibt es keine ander Möglichkeit?


Sand- oder Glasperlenstrahlen.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

11

Dienstag, 28. August 2007, 17:54

Glasperlen ( Metallperle9 kann man nicht nehmen weil die Oberfläche Rau wird. das sieht aus wie wenn tausend kleine Dellen auf der Oberfläche sind. Ist meist nur für Pulverbeschichtung gut. Es kann sein das hier das GFK zerschossen wird.

Wie ich schon beschrieben habe ist dann nur noch mit Quarzsand möglich. Die einzelnen Schichten werden dann Stück für Stück abgetragen.
Nachteil im ganzen Rumpf oder sonst wo ein kleines Loch ist da sammelt sich der Sand an. Die Oberfläche dann mit Dampfstrahler oder Wasserschlauch gut reinigen weil auf der Oberfläche sich feiner Sandstaub absetzt. Mit Tuch und Siliconentferner ist das nicht zu schaffen.
Gruß,

Jens
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