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1

Donnerstag, 27. September 2007, 18:07

Wie Flächen rippen gewichtsoptimieren

Hallo zusammen
HAb jetzt endlich alle materialien für den Extreme (von misi) zusammen.

Allerdings habe ich keine lust bei jeder Rippe innen das Material mit der Laubsäge raus zusägen.

Deshalb dachte ich daran, einfach köcher zu bohren ;) Ist einfacher und schneller.
Jetzt weis ich aber nicht wie viel ich weg nehmen darf oder soll. Welche Bohrere ich (ich mein den Durchmesser) ich verwenden soll. ???
Oder ist das keine so gute Idee?

Hab noch 2 Bilder angehängt mit den Rippengrößen. Sie sind um 50 % verkleinert. Also muss man die Längen noch mal 2 rechnen :)


Weiters frage ich mich warum das Profil einen innere und eine äußere Line hat

lg
»Gang_1« hat folgendes Bild angehängt:
  • Profil1.gif
Ich suche Erstzteile für einen Magnumotor der 50er

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gang_1« (27. September 2007, 18:13)


2

Donnerstag, 27. September 2007, 18:08

RE: Wie Flächen rippen gewichtsoptimieren

das zweite
»Gang_1« hat folgendes Bild angehängt:
  • Profil2.gif
Ich suche Erstzteile für einen Magnumotor der 50er

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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3

Donnerstag, 27. September 2007, 19:17

Hallo,

Zitat

Weiters frage ich mich warum das Profil einen innere und eine äußere Line hat


Die "innere Linie" ist die eigentliche Rippenkontur. Im vorderen Teil (bis zu den Holmen) ergibt sich die Außenkontur ("äußere Linie") durch die Beplankung.
Im rückwärtigen Teil sind auf den Rippen "Deckstreifen" (üblicherweise um die 5 mm breit) aufgeklebt. Die Rippen haben damit hier Doppel-T-Querschnitt.
Das ist klassische Balsaholz-Bauweise.

Zitat

Allerdings habe ich keine lust bei jeder Rippe innen das Material mit der Laubsäge raus zusägen.

Die Innenausschnitte macht man mit einem (scharfen !) Balsamesser. Progressive Modellbauer fräsen das per CNC....

Wenn dir etwas Arbeit zum "Optimieren" zuviel ist, dann bau Schaumwaffeln. Bei etwas, das dem richten Flugzeugbau etwas näher kommt, wärst du falsch am Platz.

Gruß,
Helmut

4

Donnerstag, 27. September 2007, 19:37

Zitat

Wenn dir etwas Arbeit zum "Optimieren" zuviel ist, dann bau Schaumwaffeln. Bei etwas, das dem richten Flugzeugbau etwas näher kommt, wärst du falsch am Platz


:ok: :ok:

oder statt mal eine Versuchsrippe mit Bohrungen zu erstellen...........

In Fachzeitschriften und dem Netz nach Beispielen suchen........

Andere bauen an einem Oldtimersegler vorbildgetreu die Rippen nach, aus Leisten und Sperrholzecken, dir sind ein paar Aussparungen zuviel....... :shake: :shake:

Sollten wir für ihn jetzt an jeder Rippenzeichnung die Erleichterungs-Bohrungen einzeichnen........ ==[] ==[]

Gruß
Hans-Jürgen

Flurnügler

RCLine User

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

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5

Donnerstag, 27. September 2007, 19:47

Hallo LG;

Zitat

Allerdings habe ich keine Lust bei jeder Rippe innen das Material mit der Laubsäge raus zusägen.

Es gab von Proxxon eine Mini-Stichsäge, deren Sägeblätter kaum breiter als Laubsägeblätter sind. Mein Lieblingswerkzeug !

Das Hauptproblem bei Balsarippen ist die Faserrichtung des Holzes, quer dazu bricht es sehr leicht. Aber rechne doch einfach vorher mal aus, was durch die Aussparungen wirklich an Gewicht eingespart werden kann.

Ich drucke die Rippen in Originalgröße auf Papier aus und klebe diese jederzeit reproduzierbare Vorlage auf das Balsa. Dann bricht es nicht so leicht und man kann recht genau sägen bzw. schleifen.

Bei Bauätzen werden die Teile oft mit dem Laser geschnitten, so präzise ist das im Eigenbau kaum zu schaffen. Aber auch da gilt: Einmal zu feste angefasst, und Knacks !

Bis dann denn
Stephan Urra
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (27. September 2007, 19:48)


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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6

Donnerstag, 27. September 2007, 21:26

Hallo,

die m.E. beste Methode zum Übertragen der Zeichnung, wenn man einen Laserdrucker hat:

Auf Transferfolie 1:1 ausdrucken, dann auf das Holz aufbügeln; wenn nötig, spiegelverkehrt.

Es muß nicht unbedingt teure Transferfolie sein, manche Papiersorten gehen genauso gut. Das Papier muß eine glatte Oberfläche haben und etwas "speckig" sein. Es kommt drauf an, daß beim Ausdrucken der Toner sich nicht ins Papier "einzieht" und beim Wiedererwärmen dann auf dem Holz besser haftet als auf dem Papier. Seiten aus manchen Versandhauskatalogen oder Zeitschriften funktionieren; man muß das in ein paar Versuchen rausfinden.

Diese Methode ist so genau und gut deckend, daß man damit sogar Leiterplatten für SMD mit Strukturen bis unter 0,3 mm Größe herstellen kann. Das erspart bei Einzelstücken o.ä. den Umweg über den sonst üblichen Photoprozess.

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (27. September 2007, 21:28)


7

Donnerstag, 27. September 2007, 21:51

dsnke für die vielen Antworten...
Seh schon, hier sind eine Menge Holzwürmer unterwegs ;)

Es werden sicher noch weitere Fragen auf tauchen.
Zum Beispiel: Die verstrebung beim Höhenleitwerk. Kann man diese viellicht weg lassen in dem man das ganze mit einem Kohleroving verstärkt?

http://www.misi-online.de/html/e-xtreme_bau69.html

Oder die verstrebung mit Kohlestäbchen realisieren. oder ist es besser wenn man das ganze wie am Bild mit einem Draht beidseitig spannt.


Der zweite höhenruderservo ist woh auf der anderen Seite Verestzt aber auf selber höhe. oder?
http://www.misi-online.de/html/e-xtreme_bau70.html


Funktioniert das Pausen auch mit einem Tintenstrahldrucker?

lg
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haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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8

Donnerstag, 27. September 2007, 22:31

Hallo,

Zitat

Funktioniert das Pausen auch mit einem Tintenstrahldrucker?

Nein.

Einer der Knackpunkte beim Laserdruck-Verfahren ist der Toner, der bei starker Erwärmung schmilzt. Das gilt für´s Drucken selbst und für nachträgliches Übertragen eines Druckbildes auf ein anderes Medium.


Ansonsten würde ich dir raten:
Wenn ein Bauplanmodell nicht offensichtliche Mängel hat, und man selbst keine große Erfahrung, dann ist es am besten, sich an´s Original zu halten.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (27. September 2007, 22:32)


9

Donnerstag, 27. September 2007, 23:12

Zitat

Original von Gang_1

Funktioniert das Pausen auch mit einem Tintenstrahldrucker?

lg



probier es mal damit:
Lass den Tintenspucker auf eine überhaupt nicht saugfähige Plastikfolie (Overheadfolie?) drucken und lege die Folie dann innerhalb weniger Minuten nach dem Drucken auf das Balsaholz (mit der bedruckten Seite nach unten, versteht sich). Kurz mit dem Finger überall andrücken und dabei die Folie natürlich nicht verrutschen lassen...

Grüße,

Thomas

10

Freitag, 28. September 2007, 18:27

Hallo

Ist estrichkleber das selbe wie ein Holzleim?

Ist Rumpfrücken mit einem Styroschneiddraht geschnitten worden?
Ist der Rumpfrücken am hinteren ende aufgeschnitte? (wegen dem restlichen "fixen" teil des Seitenruders)


Weiters versteh ich noch nicht was auf dem Plan (Seite 3) die beiden Teils sein sollen weche ich am Bild markiert habe? Plan


Leider ist heute ein neues Problem aufgetaucht :(
War mit meinem USb Stick beim Copyshop. Das Problem war nur, das die A0 keine A0 zeichnungen sind. Sondersn Quadratisch. Oder muss ich das ganze solange vergrößern bis nur noch der eigentliche Plan zu sehen ist? Komme ich dann genau auf die gewünschrten 1,55 SW?
Wenn ja. Gibt es eine Möglichkeit das ganze direkt als A0 zu speichern?


lg
»Gang_1« hat folgendes Bild angehängt:
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StevenP

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Wohnort: D 98646 / CH 2540

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11

Samstag, 29. September 2007, 13:07

Zitat

Original von Gang_1

Ist estrichkleber das selbe wie ein Holzleim?


Man kann mit beidem Holz kleben aber es ist nicht das gleiche. Estrichkleber ist Polyurethan (PU) basiert und schäumt auf beim Tocknen. So wie Bauschaum, nur eben nicht so heftig. Als Holzleim wird hier im allgemeinen wasserbasierter Weissleim gemeint und verwendet.
Durch das Aufschäumen ist der PU Kleber beim Erstellen von Styro-Balsa-Sandwiches dem Weisslim vorzuziehen. Zumal Weissleim nicht so wirklich kraftschlüssig auf Styropor klebt.

Zitat


Ist Rumpfrücken mit einem Styroschneiddraht geschnitten worden?
Ist der Rumpfrücken am hinteren ende aufgeschnitte? (wegen dem restlichen "fixen" teil des Seitenruders)


Ja, ist er. Anfangs- und Endschablone sind im Plan ja eingezeichnet. Schablonen jeweils senkrecht ansetzen und den Kern schneiden. Die vordere Schräge für die Kabinenhaube wird nach dem Beplanken angebracht. Das Ende dann noch fürs Seitenruder schlitzen dürfte die beste Variante sein.

Zitat


Weiters versteh ich noch nicht was auf dem Plan (Seite 3) die beiden Teils sein sollen weche ich am Bild markiert habe? Plan


Der Bogen ist der Rumpfspant für den vorderen Teil der Kabinenhaube. Das Brettchen.. öhm... Flächenschraubenaufnahme? Frag Misi :)

Zitat


Leider ist heute ein neues Problem aufgetaucht :(
War mit meinem USb Stick beim Copyshop. Das Problem war nur, das die A0 keine A0 zeichnungen sind. Sondersn Quadratisch. Oder muss ich das ganze solange vergrößern bis nur noch der eigentliche Plan zu sehen ist? Komme ich dann genau auf die gewünschrten 1,55 SW?
Wenn ja. Gibt es eine Möglichkeit das ganze direkt als A0 zu speichern?


Gibts den Plan nich auch als A4-Version? Anstückeln is eh billiger als ein teurer A0-Plot. :)

Zitat


Es werden sicher noch weitere Fragen auf tauchen.
Zum Beispiel: Die verstrebung beim Höhenleitwerk. Kann man diese viellicht weg lassen in dem man das ganze mit einem Kohleroving verstärkt? [...]
Oder die verstrebung mit Kohlestäbchen realisieren. oder ist es besser wenn man das ganze wie am Bild mit einem Draht beidseitig spannt.


Um eine Verstrebung wirst du nicht drumherum kommen. Sonst bricht dir das HLW beim ersten kräftigen Ziehen weg. Da ändert auch ein Kohle-Roving nich wirklich was dran. Zumindest flattern würde es immernoch zu heftig. Aber die Abstrebung kannst freilich auch aus Kiefern-Profilleisten oder Kohlestäben machen. Das nennt sich modellbauerische Freiheit :)

mfg Steven
MSH Protos 500: Stock Motor, 13t pinion, YGE 80, 3x Savöx SH-1350, SAB blades, Mini-VStabi, 7S A123, Futaba FF7 FASST
TT MiniTitan E325: Stock Motor + Regler, Protos Paddel, Heck: G90 + SH-1257MG, ACE Sky Tech T6i

12

Samstag, 29. September 2007, 13:48

nö. die 1,5 meter Version is nur in A0 zu haben. Versuche es eben selber in A4 zu wandeln ;). IS aber eine mörder Arbeit

Edit: funzt aber mitn Paint ganz gut ;)
Ich suche Erstzteile für einen Magnumotor der 50er

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gang_1« (29. September 2007, 14:17)


13

Samstag, 29. September 2007, 15:59

Ist es möglich 2 Balsabrettchen mit UhuStick zu verkleben und dann die Rippen gleichzeitig (für linke und rechte Tragflächen) zu fertigen. oder ist das sowieso üblich?

Warum sind beim Seitenruder entlang der vorderen kante 3 Linien? Sieht aus als währen 2 Hozleisten?

Weiters steht beim Höhenruder und beim Seitenruder bei der "Hauptleiste" HardBalsa. Ist das eine besondere Sorte. oder sollte man eine Kieferleiste verwenden?

Hab jetzt dan Plan in A4 gedruckt ;)
Hab jetzt mal den Rumpf gemessen. 1 meter 72 ohne Haube. Ist das normal für 1,55meter SW? KOmmt mir lang vor?
Ich suche Erstzteile für einen Magnumotor der 50er

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gang_1« (29. September 2007, 17:39)


14

Montag, 1. Oktober 2007, 18:01

up

Der Plan is jetzt endlich fertig geflickt ;)
Ich suche Erstzteile für einen Magnumotor der 50er

15

Montag, 1. Oktober 2007, 22:37

Schon wieder ich :shy:

ICh frage mich gerade zu welchem Zeitpunkt die Auschnitte in die Rippen, für die Steckung, gefertigt werden. (rot)

Wenn man diese sofort macht dürfte der Aufbau etwas schwierig (Wacklig) sein, oder ist das eher kein Problem.

Auf diesem Foto sieht es aus als währe der Auschnitt noch nicht drin ???

Wie oder wann wird dieser geschnitten?


Was soll der größere Ausschnitt in der 4 Rippe (Blau)
lg
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