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241

Sonntag, 9. März 2008, 09:15

Hallo

Ich lese hier im Hintergrund immer wieder mal mit.
Es ist mal wieder so ein Thread bei dem ob der "Meinungen" und "Halbwahrheiten" einem sich die Nackenhaare kräuseln.

Aber zu einem Punkt muss ich nun doch eine Klarstellung abgeben, damit demnächst vielleicht es nicht zu "Handgreiflichkeiten" neben / in der Nähe von einem Modellflugplatz kommt.

Zitat

Somit hat man sich in der Nähe von Modellflugplätzen auch entsprechend der LuftVO §1 Abs.1. zu verhalten, da man sonst in die Sicherheit des Luftverkehrs eingreift, dem auf dem Modellflugplatz.


Das stimmt NICHT.
Warum ich das so "behaupte"? Besuche mal einen Kurs "Flugleiterlehrgang" vom DMFV. Dort werden solche "Rechtsfragen" auch angesprochen.
Fällt unter die Ruprik "Was darf ein Flugleiter, bzw. welche Rechte und Pflichten hat ein Flugleiter". Wird in einem Kurs in einer "lebhaften" Diskussion ja viel "realitätsbezogener" bearbeitet als in jedem Buch.

Es ist nach DEUTSCHEM Recht def. so (lt. Referat RA vom DMFV) dass man als "Verein/Flugleiter" GAR NIX machen kann, wenn sich ein "Wildflieger" z.B. 50m neben den Platz (AUCH wenn der Verein eine AUFSTIEGSERLAUBNIS über 5kg hat) stellt und dort sein Modell auspackt.
Der Verein/Flugleiter MUSS dann sogar den Flugbetrieb EINSTELLEN, will er nicht grob fahrlässig handeln!
Es ist aus der "Platzzulassung" (ich nenn das jetzt mal so) KEIN VORZUGSRECHT ableitbar!
Beide "Parteien" haben das gleiche Recht.
Das "passt" dem DMFV zwar auch nicht (sie "arbeiten" dran, um dort was zu ändern, aber die Mühlen der Behörden........), aber so ist die Gesetzeslage.

In solch einem Fall kann man also nur auf den "Wildflieger" zugehen und mit ihm reden und ihn einladen auf den Platz zu kommen.........

Ach übrigens "Schadensfall" wegen "Doppelbelegung" Wildflieger/Vereinsflieger:
Irgendwelche Ansprüche sind hier nicht geltend zu machen.

AUSNAHME:
Vorsätzliche Störung
Es gab / gibt ja solche Fälle wo "Nachbarn" oder "dumme Jungens" sich mit nem Sender hin stellen und die Kanäle "durchscannen" wenn einer fliegt.
Wer das macht und erwischt wird ist "dran". Das ist def. vorsätzlich und ist ein EINGRIFF in den Luftverkehr (--> Referat RA).

So, ich klinke mich jetzt wieder aus.
Für weitere Fragen:--> Flugleiterlehrgang beim DMFV. ES LOHNT SICH! In Manchem Punkt wird mit "Märchen" aufgeräumt, in anderen wird man allerdings auch ein Stück "desillusioniert".

Grüße
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »paraglider42« (9. März 2008, 09:21)


Mr.Ditschy

RCLine User

Wohnort: Unterfranken

Beruf: Handwerk

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242

Sonntag, 9. März 2008, 09:38

:w ,

Zitat

Original von Coma
Nö, das nicht. Aber der mit dem großen Auto ist sofort wieder weg. Und aufm Platz sind die Leute noch da :D Und wenn ich die Möglichkeit habe denen aus dem Weg zu gehen dann tu ich das. So einfach ist das :-)(-:

Du soltest lernen über der Sache zu stehen und denen auch entsprechend Contra geben!
Aber wer weis, vieleicht besitzt Du auch mal ein schickes Modell, und dann wirst Du ganz anders ......! :D [SIZE=1]Naja, das ist aber sicher ein anderes Thema.[/SIZE]


Natürlich ist die Diskussion sinnvoll, habe schon vieles daraus gelernt! 8(

@: Jaja, das mit der Rücksicht!
[SIZE=3]Meistens reden alle davon, aber wenn´s drauf ankommt schaltet das Gehirn meist ab! [/SIZE] :evil:

@ lichtl: Flugunfälle.
Dann schaut mal in den Modellautosektor, da gibt es noch mehr Unfälle. :D

[SIZE=1]Ps: Niemand konnte meine Frage beantworten: [/SIZE] Warum gibt es eigentlich die Aufnahmegebürhen und woraus berechnen die sich?

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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243

Sonntag, 9. März 2008, 18:53

Hi Reinhard,

jetzt kommen wir der Sache näher.

Zitat

Der Verein/Flugleiter MUSS dann sogar den Flugbetrieb EINSTELLEN, will er nicht grob fahrlässig handeln!

So sehe ich das auch. Aber was wenn der Flugleiter den Wildflieger zu spät erkennt?

Einen Wildflieger in Störreichweite eines Modellfluggeländes ( kein Flugplatz :D ) , sehe ich so :

Zitat

AUSNAHME:
Vorsätzliche Störung
Das ist def. vorsätzlich und ist ein EINGRIFF in den Luftverkehr


Übrigens " Schadensfall " ist nicht nur Sachschaden sondern auch Personenschaden und da kannst du dich drauf verlassen das sich da automatisch die Staatsanwaltschaft einschaltet und auch einen Schuldigen findet.

Denk mal darüber nach.
Jedes Wochenende ein Wildflieger in der Nähe. In dem Verein könnte man nie wieder fliegen wenn der Kollege nicht einsichtig ist. Mal einen Wildflieger einladen ist kein Problem, aber als Dauergast fragen sich die Vereinsmitglieder bald für was sie Beiträge zahlen.

Wie unterschiedlich die Rechtsauffassung ist sieht man ja wenn man die Rechtsanwälte des DMFV un DAeC über ein und das selbe Thema hört,( vergl. Lärm )

@Mr.Ditschy

Zitat

Warum gibt es eigentlich die Aufnahmegebürhen und woraus berechnen die sich?

Ich versuchs mal.
Aufnahmegebühren stellen einen Gegenwert dar für die im Verein vorhandenen Werte/geleistete Arbeit um das Gelände herzurichten. Also z.B. für eine Hütte, Rasenmäher, Zaun usw. was ja ein Neuzugang sofort nutzen kann, bzw. sofort Nutzen daraus zieht.
Berechnung dieses Betrags ist glaube ich nicht recht in Zahlen zu fassen. Da spielen sicher auch Faktoren rein wie z.B. wie groß ist den eigentlich das interesse an dem Verein? Ohne Aufnahmegebühr würde der eine oder andere mal rin in die Puppen mal raus aus den Puppen.
Auch habe ich schon gehört das man die Aufnahmegebühr hoch hält um zu viele Neuzugänge zu vermeiden.
Gruß Jürgen
jbsseiten

244

Sonntag, 9. März 2008, 19:24

@Jürgen

Zitat

Einen Wildflieger in Störreichweite eines Modellfluggeländes ( kein Flugplatz ) , sehe ich so :

Zitat

AUSNAHME: ...................


Das magst DU so sehen, das DEUTSCHE RECHT sieht es aber anders.......

Wegen aller anderen Dinge: Siehe meinen letzten Satz " ....Lehrgang......."

Auf die "Feinheiten" und "Wenn und Abers" hier ein zu gehen würde zu weiteren "Endlosdiskussionen führen und die "beschränkten Möglichkeiten" eines Forums (nur Schreibform) schlicht "sprengen". Da wäre die "detailierte" Antwort auf eine "einfache" Frage schnell mal eine Bildschirmseite lang....................

Also endgültig: ich bin wieder raus.

Grüße
Reinhard

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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245

Sonntag, 9. März 2008, 19:47

Geht ja flott,

du selbst hast geschrieben:

Zitat

Der Verein/Flugleiter MUSS dann sogar den Flugbetrieb EINSTELLEN, will er nicht grob fahrlässig handeln!

Warum ist das so? Vergl. LuftVO §1 Abs.1.
Warum muß der Flugleiter diese Situation als solche erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, der Wildflieger aber nicht ?
Zeig mir mal wo im DEUTSCHE RECHT steht das der Wildflieger diese Situation nicht als grob fahrlässig zu bewerten hat. Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?

Eins ist klar, Recht haben und Recht kriegen sind 2 verschiedene Dinge. :w

Der Lehrgang ist sicher nicht schlecht, aber vor ein paar 100 Jahren hat man auch gelehrt die Erde ist eine Scheibe. :evil:
Gruß Jürgen
jbsseiten

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jfbaumi« (9. März 2008, 19:56)


neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

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246

Sonntag, 9. März 2008, 19:56

Zitat

Wie unterschiedlich die Rechtsauffassung ist sieht man ja wenn man die Rechtsanwälte des DMFV un DAeC über ein und das selbe Thema hört

Rechtsanwälte vertreten vielleicht ihre eigene Rechtsauffasung. Aber auf gar keinen Fall die des Gesetzgebers. Die kann nur ein Richter vertreten.
Was er denkt und sagt ist völlig unverbindlich. Selbst bereits einmal gefällte Urteile haben keine allgemeine Rechtsgültigkeit sondern können von Fall zu Fall wieder überarbeitet werden - im Gegensatz zu den USA wo Gerichtsurteile Gesetzescharakter haben.
Hätte der Rechtsanwalt immer Recht bräuchten wir keine Staatsanwälte - die sind nämlich meistens völlig anderer Meinung - und keine Richter.

Zum Problem Flugleiter und Wildflieger. Wer zuerst den anderen und das daraus resultierende Problem erkennt ist natürlich zur Unterlassung verpflichtet. Der Flugleiter wird natürlich nicht für den ganzen Tag den Betrieb einstellen, sondern ggf. den Wildflieger nach seiner Frequenz befragen und dann selbige im Verein als belegt kennzeichnen. Ich denke mal, daß dies die Rechtsauffassung des Gerichts sein würde. Genauso wenn der Wildflieger erkennt, daß ein Verein vorhanden ist, müßte er dort beim Flugleiter Bescheid geben welche Frequenz er fliegt.
Das Problem entsteht doch meist erst dann, wenn man eben NICHT sieht, daß dort ein Verein ist. Und dann kann man keinen von beiden eine Schuld geben. Jeder hat dann halt Pech gehabt und trägt seinen eigenen Schaden.
Der Trüg scheint.

247

Sonntag, 9. März 2008, 21:51

Ich werfe mal ein freundliches "Hallo" in die Runde,

ich bin sowohl Verein- als auch Wildflieger. Somit geniesse ich auch Vor- und Nachteile beider Gruppen.

Da ich in gemütlicher Ortsrandlage lebe mit freiem Blick in die Botanik, schnappe ich mir gerne mal meinen Elektroheli oder meinen EGE, gehe ein paar Meter auf das freie Feld und fliege dann den einen oder anderen Akku leer. Die Starterlaubnis habe ich mir von dem Eigentümer der Wiese eingeholt. Selbstverständlich fliege ich nicht wenn das Gras schön hoch steht und der Landwirt mähen möchte, Rücksichtnahme gehört halt auch dazu. Da diese kleinen Elektroflieger nicht besonders laut sind, hat sich auch noch niemand über Krach beschwert.
Allerdings habe ich auch größere Maschinen, die ohne vernünftige Start- und Landebahn nicht auskommen und zudem noch mit Krachmaten betrieben werden. Da gehe ich doch gerne auf mein Vereinsgelände. Der Rasen dort wird von einem Mitglied regelmäßig gemäht (dafür zahlt er keinen Beitrag), Parkplätze, Sicherheitszone und Sicherheitsnetz sind vorhanden. Für den Erhalt zahle ich gerne meine 50,- Mitgliedsbeittrag im Jahr. Neumitglieder zahlen 100,- Aufnahmegebühr, zu Recht wie ich finde, kaufen sie sich doch in eine vorhandene Infrastruktur ein. Da wir 25 zahlende Mitglieder sind, kommen im Jahr doch 1250,- Beitrag zusammen. Nachdem wir letztes Jahr die Startbahn gerichtet und die Hütte erneuert haben, waren wir pleite und jeder musste nochmal nachlegen. Ach ja, der Platz kostet Pacht, und unser Rasenmäher fährt auch nicht mit Luft und Liebe, zudem geht daran gelegentlich auch mal was kaputt. Ich finde es übrigens öde wenn ich alleine am Platz bin. Viel schöner ist es doch wenn noch ein paar andere Mitglieder da sind, man kommt zwar weniger zum Fliegen, dafür kann man sich aber auch nett unterhalten. Natürlich "menschelt" es auch bei uns aber damit kann man leben, manchmal muss man dazu auch nur über seinen eigenen Schatten springen. Die meisten Probleme lassen sich doch sachlich lösen.

Gruß
Ralf

248

Freitag, 21. März 2008, 15:53

Verein...

auch von mir ein freundlichen Hallo

Ich bin im Verein, und das ist gut so.
Nachdem ich als Jugendlicher zwei Fieger zerstört hatte, hab ich letztes Jahr den Verein angesprochen. Ich sollt mir ne mx-16 kaufen, und ne Calmato, sagten sie mir, eine Vereinsmitglidschaft beantragen, und am Flugsimulator üben.
6 Wochen später kam ich mit dem Material zum Platz, die haben mir die Kiste eingeflogen, und mich mit den Flugplatz-Regeln vertraut gemacht. Sie haben den Motor eingestellt, und das Fliegen haben sie mir auch beigebracht.

Ohne den Verein hätte die Calmato die erste Saison bestimmt nicht überlebt.
Den TÜV der Älteren hab ich als wohltuend empfunden, weil man ja nicht weiß, was für Fehler man gemacht hat.

Wenn ich zum Platz komme, treff ich immer nette Leute, und Typen gibt`s, die gibt's nicht! Halt das wahre Leben. Vereinsmeierei gibt es auch, da muss man nur mitmachen. Auf jeden Fall ist der Erstflug gebührend gefeiert worden.

Es gibt im Verein auch Elektro-Flieger, die sich zum Wildfliegen treffen. Die haben mich eingeladen, aber mit nem Verbrenner könnte ich dort nicht fliegen. Also hab ich mir einen E-Flieger gebaut. Erstflug war auf dem Platz. Zum Wildflieger-Treff werd ich kommen, wenn die Kiste komplett eingeflogen ist.

Ich möchte den Verein nicht missen. Die haben mich nicht nur in die Fliegerei eingeführt, sondern stehen auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Und mittlerweile kann man auch qualifiziert mitreden. Zu einem gepflegten Smalltalk ist immer Gelegenheit. Am diesjährigen Arbeitseinsatz konnte ich übrigens nicht teilnehmen. Keiner hat mir das vorgeworfen.

Dies ist kein Plädoyer für den Verein, nur meine Erfahrung, und mein Beitrag zu diesem Thread.

Gruß Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »holmes« (21. März 2008, 15:54)


249

Freitag, 21. März 2008, 16:36

hallo zusammen !

schön dieser threat immer wieder hochkommt *stolz*

@holmes:

wow, das hört sich nach einem Bilderbuch Verein an !
da würd ich glatt beitreten, wenns doch nur überall so wär :w
Flächenflieger und Bodenheizer :ok:

250

Samstag, 22. März 2008, 10:11

Hallo nunukula,

ich würd Dich gerne einladen, aber wir sind hier in Niedersachsen, geschätzte 500-600 km von Augsburg entfernt.

Das ist mit Sicherheit kein Bilderbuch-Verein, sondern der hat eine ganz normale Vereinsstruktur mit allen Stärken und Schwächen. Man muss sich auf den Verein einlassen, und wenn ich die Postings in diesem Thread durchlese, haben einige Leute Schwierigkeiten damit.

Wer über gewisse Typen ablästert, sollte sich mal fragen, was er für ein Typ ist.

Im Übrigen empfehle ich den Beitrag von Ralf (ralfio), dem ich 100% zustimme.

Gruß Thomas

251

Sonntag, 23. März 2008, 20:43

also ich bin auch ein wildflieger da ich nicht die möglichkeit habe zum flugplatz zu kommen und auch nicht wirklich das geld für die beiträge habe.
wobei schön wäre es ja da ich dann nicht immer alleine rum stehen muss und wenn man hilfe braucht hat einer immer nen ratschlag!
Cessna Corvalis
Funjet
Scooter 007

Logo400

FF7 2,4Ghz

Alex V.

RCLine User

Wohnort: Österreich, Steiermark, Voitsberg

Beruf: Schule

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252

Mittwoch, 26. März 2008, 21:34

???

Glaubst du!!!
Twin Star 2 (MPX)
Easy Star (MPX)
Nuri ( Eigenbau von einem Freund)
Adriana (Topmodel)
Fun Tiger (Thunder Tiger)
Hang Star ( Eigenbau von einem Freund )
Parkmaster 3D (MPX)
XL - Star ( Topmodel)
MPX Magister ( Schleppmaschine )
B4

Alex V.

RCLine User

Wohnort: Österreich, Steiermark, Voitsberg

Beruf: Schule

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253

Mittwoch, 26. März 2008, 21:38

Zzzzzz???

Du Träumer!!! Mit 20€ kommst du nicht weit!!!
Twin Star 2 (MPX)
Easy Star (MPX)
Nuri ( Eigenbau von einem Freund)
Adriana (Topmodel)
Fun Tiger (Thunder Tiger)
Hang Star ( Eigenbau von einem Freund )
Parkmaster 3D (MPX)
XL - Star ( Topmodel)
MPX Magister ( Schleppmaschine )
B4

254

Mittwoch, 26. März 2008, 23:17

Mal ne ganz blöde Frage von nem (künftigen) Anfänger...

Hallo!

Ich bin ganz neu hier im Forum und spiele mit dem Gedanken, in naher Zukunft mit dem Modellflug anzufangen. Hab mir überlegt, für den Anfang ein einfaches Elapormodell wie den EasyStar zuzulegen.

Ich bin aber, nachdem ich in diversen Foren über das sogenannte Wildfliegen gelesen habe, etwas verunsichert:

Mir ist klar, dass ich eine spezielle Haftpflichtversicherung abschließen muss und dass ich nur da fliegen darf, wo ich niemanden gefährde.

Ich lese nun aber überall, dass man vor dem Start den jeweiligen Grundstückseigentümer um Erlaubnis fragen "sollte".

Das ich theoretisch -alleine aus zivilrechtlicher Sicht- die Erlaubnis eines Grundstückseigentümers brauche, wenn ich dessen Grundstück betrete, ist mir schon klar.

Wie sieht das aber in der Praxis aus?

Wenn ich irgendwo in der tiefsten Eifel eine schöne einsame Wiese sehe, wie kriege ich heraus, wer der Eigentümer ist?

Und wenn ich dort dann doch meine Flieger starte, ohne den Eigentümer zu fragen, und ich würde mit meinem Flieger einen evtl. vorbeikommenden Passanten verletzen, könnte dann die Modellhaftpflichtversicherung die Zahlung alleine auf Grund der Tatsache verweigern, dass ich keine Genehmigung des Grundstückseigentümers eingeholt habe. Mit anderen Worten: Ist die Zustimmung des jeweiligen Grundstückseigentümers eine zwingende Bedingung um den Versicherungsschutz zu genießen.

Wenn mir jemand hierzu jemand genauere Informationen geben könnte, wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße,

Roine

255

Donnerstag, 27. März 2008, 02:36

Worüber man sich alles Gedanken machen kann.... :shy:
Stichwort: Starten vom öffentlichen Weg ==[]

Nen EasyStar würd ich auf jeder Wiese fliegen lassen wo genug Platz ist. Wenns jemand stört dann packst halt ein und gehst.

Versicherung. JA ich hab eine. Aaaaber erst seit ich Vebrenner > 1kg fliege. Und auch nur wegen Fliegen aufm Vereinsgelände.
Wieviele Leute sind denn schon durch ein Modellflugzeug schwer verletzt worden?
Die Wahrscheinlich für sowas dürfte ziemlich dicht bei null liegen. Jährlich sterben in D 400 Menschen an Fischgräten, habt ihr dafür auch ne Versicherung? Und ich glaube nicht dass so viele an Modellflugzeugen sterben. Ich würd eher schätzen... hmmm. NULL.
Natürlich es kann immer, unter Umständen wenn Weihnachten auf Ostern fällt und es noch Nacht ist.... bla bla.

Nimm deinen EasyStar und flieg da wo es wenig Leute und genug Platz hat und fertig.

Mr.Ditschy

RCLine User

Wohnort: Unterfranken

Beruf: Handwerk

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256

Donnerstag, 27. März 2008, 06:53

RE: Mal ne ganz blöde Frage von nem (künftigen) Anfänger...

Zitat

Original von roine
Ich lese nun aber überall, dass man vor dem Start den jeweiligen
Und wenn ich dort dann doch meine Flieger starte, ohne den Eigentümer zu fragen, und ich würde mit meinem Flieger einen evtl. vorbeikommenden Passanten verletzen, könnte dann die Modellhaftpflichtversicherung die Zahlung alleine auf Grund der Tatsache verweigern, dass ich keine Genehmigung des Grundstückseigentümers eingeholt habe. Mit anderen Worten: Ist die Zustimmung des jeweiligen Grundstückseigentümers eine zwingende Bedingung um den Versicherungsschutz zu genießen.

Da sag ich mal JA! [SIZE=1]Am besten wenn´s geht schriftlich, vom Wiesen- und Wegeigentümer![/SIZE]
Versicherungen können da nämlich ganz genau sein.

Aber lies mal hier, Versicherung Pflicht?! und Flugversicherung , JA oder NEIN !!! und Wo wann wie darf man Fliegen? und Modellflug und Luftrecht![SIZE=1] Dann solte Dir geholfen sein.[/SIZE] ;)

---

Zitat

Wieviele Leute sind denn schon durch ein Modellflugzeug schwer verletzt worden?
Die Wahrscheinlich für sowas dürfte ziemlich dicht bei null liegen. Jährlich sterben in D 400 Menschen an Fischgräten, habt ihr dafür auch ne Versicherung? Und ich glaube nicht dass so viele an Modellflugzeugen sterben. Ich würd eher schätzen... hmmm. NULL.
Natürlich es kann immer, unter Umständen wenn Weihnachten auf Ostern fällt und es noch Nacht ist.... bla bla.

Hmm, ... bei den Gräten tritt sicher die Haftpflichtversicherung ein!
Wenn Du aber ein Haus besitzt, hast Du auch eine Erdbebenversicherung, oder bist versichert wenn ein Airbus auf dein Haus fällt, wie oft trifft das denn zu? :nuts: [SIZE=1] War nur mal zum vergleich![/SIZE]

Naja, mann sollte sich bei einem Versicherungschutz nicht fragen, ob was passieren kann, sondern, wie eine Versicherung auch zahlt, wenn man versicherrt ist!

---

Zitat

Wenn ich irgendwo in der tiefsten Eifel eine schöne einsame Wiese sehe, wie kriege ich heraus, wer der Eigentümer ist?

Zitat

Nen EasyStar würd ich auf jeder Wiese fliegen lassen wo genug Platz ist. Wenns jemand stört dann packst halt ein und gehst.

Klar, würde ich auch so machen, mußt halt aufpassen!

----- So lange alle mit Ihren Kötern auf jedem Feld rumlaufen können, kann ich das mit meinem Flieger auch! :D[SIZE=1] Ist bestimmt nicht gefählicher!!![/SIZE] -----

257

Donnerstag, 27. März 2008, 10:46

RE: Mal ne ganz blöde Frage von nem (künftigen) Anfänger...

Also ich fliege im Verein und bin absolut dafür.
Ok ich habe nur Modelle die eine vernünftige Startbahn brauchen, aber allein die tatsache alleine zu fliegen ist für mich undenkbar. Wenn keiner auf dem Platz ist, fliege ich net.
Bei uns kostet der Jahresbeitrag 65€. Dafür bin ich Versichert, jedes Wochende ist der Rasen gemäht und die Hütte und Arbeitsbühnen sind immer gepflegt.
Was noch dabei kommt. Die Leute helfen immer, können dir auch mal mit ner Schraube oder so aushelfen und gaaaanz wichtig:
Unser Verein hat Lehrer-Schüler anlagen und so ne "Flugstunde" mit Lehrer kostet nix. Ist also billiger für jeden Anfänger als wenn er es allein Versucht.
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

3 Helis
28 Flieger
und Rechtschreibfehler :dumm: :wall:

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

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258

Donnerstag, 27. März 2008, 13:23

Zitat

Und wenn ich dort dann doch meine Flieger starte, ohne den Eigentümer zu fragen, und ich würde mit meinem Flieger einen evtl. vorbeikommenden Passanten verletzen, könnte dann die Modellhaftpflichtversicherung die Zahlung alleine auf Grund der Tatsache verweigern,

Ganz eindeutig NEIN, wenn das Modell unter 5 kg hat.
Du unterliegst dem gleichen Recht wie ein Ballon oder ein normales Flugzeug. Wenn dies eine Außenlandung durchführt, kann es auch nicht vorher den Besitzer der Wiese um Erlaubnis fragen. Und wenn er dabei einen Spaziergänger ummäht zahlt natürlich die Versicherung.
Was Dir die Versicherung evt. verweigern könnte sind Schädem am Grundstück selbst. Z.B. weil der Benziner aus Versehen die Strohballen in Brand setzt.
Und für das Überfliegen, von Gründstücken brauchst Du sowieso keine Genehmigung.
Ab 5 kg sieht es etwas anders aus, weil dann eine Aufstiegsgenehmigung vorliegen muß. Diese ist nicht Fahrzeug, sondern Ortsgebunden. D.h. wenn keine Genehmigung für diese Wiese vorliegt, darfst Du nicht starten. Tust Du es trotzdem, fliegst Du ohne Genehmigung und die Versicherung kann den Schutz verweigern.
Im Vertrag mit dem DMO ist ganz klar geregelt wie der Sachverhalt aussieht.
http://www.deutsche-modellsport-organisa…tungsantrag.pdf
Punkt 3.2.1

Weil die Begrife Fahrlässig und grob Fahrlässig öfter mal auftauchen, dazu ein paar Erläuterungen:
Grobe und einfache Fahrlässigkeit
Das Zivilrecht unterscheidet zwei Arten der Fahrlässigkeit. Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die erforderliche Sorgfalt im besonderen Maße nicht beachtet wurde. Die einfache Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die erforderliche Sorgfalt nicht beachtet werden konnte bzw. nicht mit absichtlicher Unachtsamkeit beachtet wurde. Eine grobe Sorgfaltspflichtverletzung wird angenommen, wenn die Anforderungen an die Sorgfalt jedem anderen in der Situation des Betroffenen ohne weiteres aufgefallen wären.
Versicherungen zahlen natürlich bei fahrlässigen Handeln. Und zwar JEDE Versicherung. Wäre dem nicht so, bräuchten wir keine und es gäbe keine. Der Knackpunkt ist also immer die grobe Fahrlässigkeit bei der sich die Versicherungen aus der Verantwortung ziehen können.
Fliegst Du und erwischt einen Fußgänger dabei weil Du eine Empfangsstörung hattest die unvermeidbar war zahlt die Versicherung. Passiert Dir das weil der Akku leer war ist es ein Grenzfall. Passiert es Dir, weil Du mal kurz im Menü die Querruderdiffernzierung nachgestellt hast, ist das grob fahrlässig, weil dies eine absichtliche Unachtsamkeit war.
Mach Dir also nicht so viel Gedanken über den Versicherungschutz, Hauptsache Du hast einen der Wildfliegen mit einschliest und dann nutze den gesunden Menschenverstand.
Der Trüg scheint.

259

Donnerstag, 27. März 2008, 19:47

Vielen Dank für die Antworten!!!

Erstmal vielen Dank für die Antworten!

Hier sieht man mal wieder, dass das ganze wohl gar nicht so eindeutig klar ist. Der eine sagt "Ja" und der andere sagt "Nein". Irgendwie haben beide Argumentationen was für sich, wobei die Sache mit dem Überfliegen und mit dem Geländeschaden schon sehr plausibel klingt....

Ich hoffe auch sehr, dass ich mit ner Schaumwaffel und ner gesunden Portion Menschenverstand keinen Schaden anrichte, aber wenn ich mir schon ne Versicherung zulege, dann will ich auch, dass der Versicherungsschutz gewährleistet ist. Sonst wär das ganze doch unsinnig.

Werde also noch ein bischen weiter googeln und vielleicht treff ich ja auf der Intermodellbaumesse Fachleute vom Verband, die können mir vielleicht auch mal weitere Auskünfte geben.

Gruß, Roine

260

Freitag, 28. März 2008, 11:09

Warum schaust du nicht einfach mal z.B. beim DMFV rein? In der Versicherungsbroschuere ist doch alles beantwortet:

http://dmfv.de/de/dmfv/geschaeftsstelle/leistung.html
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles