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61

Mittwoch, 12. März 2008, 15:31

ich habe die diskussion bisher mit interesse verfolgt, und viele sachen (dazu)gelernt!
:ok:

nur eine frage habe ich noch:

ich lebe auf dem land...wenn ich ins feld fahre, um zu fliegen, und da steht z.b. so ein hochsitz, oder ne hütte, oder weiß der geier was, und ich fliege da rein.

nun--->bei den wildfliegerversicherungen steht ja immer "erlaubnis des grundstückseigentümers" usw^^

wie kann ich denn genau rauskriegen (bzw !wo!) ob die wiese jetzt bauer müller oder bauer meier gehört?
da steht ja kein klingelschild.
die leute hier sind eigentlich ganz freundlich wenns um sowas wie fliegen geht...nur das mit dem rausbekommen, wem die wiese gehört finde ich etwas ...naja wie auch immer mans beschreiben soll.
vielleicht weiß ja jemand was ich meine
:-)(-:
Wer rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!

grmpf

RCLine User

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62

Mittwoch, 12. März 2008, 16:20

Hallo basti,

da trifft mal wieder der Unterschied zwischen "Gesetz" und "täglicher Praxis". :D

Solange Du von einem "öffentlichen" Feldweg startest und landest, wirst Du wenig Probleme haben.
Und wenn Du häufig bei der gleichen Wiese stehst, dann wird Dir der betreffende
Bauer/Pächter auch mal begegnen. Dann kannst Du ihn ja Fragen, ob er was dagegen hat.

Sofern Du ihm nicht permanent das hohe Gras niedertrampelst oder Müll liegen
lässt, wird es wahrscheinlich keine Schwierigkeiten geben.
Sollte er Dir aber explizit ein Verbot aussprechen ziehe lieber zu nächsten Wiese.
Grüße

Harald

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Mr.Ditschy

RCLine User

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63

Mittwoch, 12. März 2008, 18:02

Hammerhart, ==[]

habe bei einer namentlichen Versicherung nachgehackt, was ich da hörte, war für mich erschreckend! 8(


Mehr oder weniger, wenn was passiert verhält man sich grob fahrlässig , denn laut Gesetz muss jeder selbst darauf achten, Schadensminderung zu leisten.

Im Klartext, wenn Personen oder Gegenstände im Weg stehen und es nicht möglich wäre, ein ferngesteuertes Modell (egal ob Flieger, Boot oder Auto) schadenfrei zu betreiben, sollte man es besser sein lassen. Bis die Gefahren aus dem Weg geräumt sind!
Die Versicherung zahlt zwar erstmal, wird aber dann Regress gegen Dich stellen. ???


:wall: :wall: :wall: [SIZE=3]BITTE, da brauch ich doch keine Versicherung!!![/SIZE] :wall: :wall: :wall:


Beispiele, die ich erfragt habe:

1. Ein Modellflieger gerät ausser Kontrolle und fällt auf eine Person oder Kfz-Auto. Laut Versicherung durfte ich in der Nähe solcher Gefahren nicht fliegen. Ich würde da grob fahrlässig handeln!

2. Ein Modellboot auf einem Badesee oder öffentlichem Gewässer gerät ausser Kontrolle, streift da dann Badende oder eine Person am Ufer. Auch da dürfte ich nicht fahren und würde grob fahrlässig handeln!

3. Ein Modellauto auf einem Parkplatz, auf dem Zuschauer und parkende Kfz-Autos stehen und rauscht in ein paar Füße oder Autos. Na was wohl... genau, auch da dürfte ich nicht fahren. Grob fahrlässiges Handeln!

Und nur, da bei allen drei Beispielen abzusehen ist, das was passieren und Schaden entstehen kann.
Gut, wenn ich den Schaden nachweisslich mit Absicht verursache, könnte ich es noch verstehen. Aber auch bei den üblichen Störungen oder wenn das Modell total ausser Kontrolle gerät ist der Versicherungschutz nicht vorhanden!

Wenn ich allen Gefahren aus dem Weg gehen muß, brauch ich doch keinen Versicherungsschutz! :no: :no: :no:
Wo soll dann der Sinn der Versicherung stecken? [SIZE=1]Am Zahlen![/SIZE]
Oder nur, das Sie den Flurschaden von ein paar Euro ersetzt!


Hmm,
ist ja wie, wenn ich mit meinem Kfz-Auto auf der Strasse fahre, da würde ich dann auch grob fahrlässig handeln, da ja was passieren könnte? :shake:

Ps.: Um auf den Schaden von einem Landwirt noch mal zu kommen.
Glaub nicht, dass der den kleinen Schaden von einem abgestürzten Modellflieger unter 5 Kilo an seiner Ernte bemerkt. Da richten wilde Tiere oder das Unwetter wohl mehr Schaden an! Wenn der Landwirt doch meckert, wird er hoffen, dass er schnell Bares sieht oder abwinkt.

64

Mittwoch, 12. März 2008, 18:28

Den Schaden den ein kleines Modell anrichtet wenn es in ein Feld fällt kann man vernachlässigen. Es eght dabei mehr um zertretene Frucht bei der Suche, da können bei nicht umsichtigem Verhalten schnell ein paar m² zusammenkommen.
Aber man kann ja in den Traktorspuren laufen :ok:



Zitat

1. Ein Modellflieger gerät ausser Kontrolle und fällt auf eine Person oder Kfz-Auto. Laut Versicherung durfte ich in der Nähe solcher Gefahren nicht fliegen. Ich würde da grob fahrlässig handeln!
Gilt das nur für Wildflieger? Wenn es auch für Vereinsgelände gilt bedeutet so eine Klausel nämlich automatisch die Unwirksamkeit der Versicherung in über 95% aller möglichen Fälle ==[]
Da ist meistens mindestens eine zweite Peson anwesend, es stehen fast immer Autos rum usw.

Mr.Ditschy

RCLine User

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65

Mittwoch, 12. März 2008, 19:19

Zitat

Original von Matthias R
Gilt das nur für Wildflieger? Wenn es auch für Vereinsgelände gilt bedeutet so eine Klausel nämlich automatisch die Unwirksamkeit der Versicherung in über 95% aller möglichen Fälle ==[]

Eigentlich ist es egal, ob Wildflieger oder Vereinsflieger. Sie werden ja wie in vielen thread´s gleich gestellt!

Wollte da schon genauer nachfragen, konnte aber nicht, da der Versicherungsnehmer meine Diskusion über mögliche Schäden dann doch bald unsinnig fand und er für sowas keine Zeit mehr verschwende. 8(
Er habe mich über die Gefahren aufgeklärt und fertig! Eine Versicherung die dies nicht tun würde, wolle nur mein Geld. :shake:
Was willst Du da noch sagen? ???

Ps.: Würde mal ein Fall interessieren, wo eine Flugversicherung bei Personenschäden oder Sachschäden eingetreten ist!

[SIZE=1]

Zitat

Zitat:
als ich neulich mal wieder ein bestimmtes Video gesehen habe. (Der Kameramann, weis welcher Flieger ihn umnieten wollte)

http://www.rcmovie.de/view_video.php?vie...079bff1e44e2d9a

Ab 1:20min. Man stelle sich vor, das wäre kein Twinstar, sondern ein 5kg-Verbrenner, dessen Motor noch läuft...

Darum - versichern - auf jeden Fall.
[/SIZE] Kann bei mir leider kein Video sehen, kommt da eine Person zu schaden?

@: Bei Robs-tread ist auch noch nichts bekannt geworden.

neonerl

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66

Mittwoch, 12. März 2008, 21:06

Es gibt ja auch Fälle in denen Autos oder Menschen nachträglich auftreten. Hier kann also von grober Fahrlässigkeit nicht die Rede sein.
Was grob fahrlässig ist und was nicht entscheiden auch nicht die Versicherungen sondern das Gericht.
Es ist aber schon ziemlich erbärmlich (von der Versicherung) wenn man gegen die eigene Versicherung klagen muß um Recht zu bekommen.
Der Trüg scheint.

Wimmi

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67

Mittwoch, 12. März 2008, 21:40

@Matthias:

Zitat

Viel mehr geht es darum nach einer Außenlandung (meist eines Segelflugzeugs oder Heißluftballons) eine fachgerechte Bergung zu ermöglichen, bei der keine vermeidbaren Schäden am Luftfahrzeug auftreten.


Sag mal, wo bin ich hier eigentlich? In einem MODELLBAUFORUM oder bin ich unter die Segelflieger geraten? Argumentiere doch mal anhand des hier vertretenen Interessenpotentials = Modellbau

Gruß

Michael
400er China-Quirl (Heli) an MPX Cockpit SX, Mini Titan, Velocity II, robbe Arcus, Brilliant vom Lindinger, diverse (Heavy)-Dizzy :ok:, Bretter und verbogenes Schaumgedöne
... und natürlich VERSICHERT!

grmpf

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68

Mittwoch, 12. März 2008, 22:39

@Ditschy

Der Sinn und Zweck besteht in erster Linie nicht darin, Deinen Geldbeutel zu schonen,
sondern dafür zu Sorgen, dass Deine potentiellen Opfer entschädigt werden können.

Ob und wie die Versicherung dann ggf. das Geld wieder bei Dir eintreiben kann, ist was
ganz anderes.
Grüße

Harald

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Wimmi

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69

Mittwoch, 12. März 2008, 22:42

@ Mr. Ditschy:

trotz allem ist eine Versicherung unbedingt sinnvoll. In erster Linie sollte der Geschädigte mit seinem Schaden nicht alleine dastehen. Im Falle von Personenschaden - hoffentlich verursacht keiner hier einen solchen- muss den Opfern geholfen werden. Die Streitigkeiten mit der Versicherung im Nachhinein können für den Verursacher immer noch belastend und natürlich im Extremfall existenzbedrohend sein. Davor schützt uns keine Versicherung für 40 Euro im Jahr. Darum: Augen auf und nicht gerade mitten im Kirmesbereich den Flieger starten.

Ich habe in einem Parallel-Universum (Forum) von einem Fall gehört, bei dem ein Heli (kein Koax sondern etwas heftigeres mit hochdrehendem Rotor) in einen kleinen Jungen geflogen ist, unabsichtlich, eben ein Unfall mit katastrophalen Folgen für den Jungen. Schwere Kopfverletzungen und ein Hirntrauma waren die Folgen verbunden mit lebenslanger Behinderung des Jungen. Geholfen wurde dem Jungen soweit es eben geht, dennoch trägt er bleibenden Schaden davon. Doch das Leben des Verursachers ist ebenso zerstört worden, durch Selbstvorwürfe und Schuldgefühle. Wie der Verursacher schilderte, hat er sich nach dem Unfall auch mit finanziellen Zuwendungen aktiv um die Gesundung des Jungen gekümmert, bis zu seiner äußersten finanziellen Belastung.

Lest selbst und entscheidet für euch: http://www.rc-heli-fan.org/viewtopic.php?t=12332

Ein etwas anderes, aber ebenfalls in der Versicherungsbranche angesiedeltes Thema. Hier wohl eher Hausratversicherung: wie reagiert denn eine Hausratversicherung auf einen LiPo-Brand? Hat da jemand Erfahrung? Lohnt sich der Start eines Threads? Habe noch nicht die Suchfunktion bemüht, da mir gerade beim Tippen die Idee gekommen ist. Wenn der Thread hier schon gelaufen ist, bitte die Frage ignorieren und Sorry.


Gruß

Wimmi
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... und natürlich VERSICHERT!

70

Donnerstag, 13. März 2008, 00:48

Zitat

Original von Wimmi
@Matthias:

Zitat

Viel mehr geht es darum nach einer Außenlandung (meist eines Segelflugzeugs oder Heißluftballons) eine fachgerechte Bergung zu ermöglichen, bei der keine vermeidbaren Schäden am Luftfahrzeug auftreten.


Sag mal, wo bin ich hier eigentlich? In einem MODELLBAUFORUM oder bin ich unter die Segelflieger geraten? Argumentiere doch mal anhand des hier vertretenen Interessenpotentials = Modellbau

Gruß

Michael
Es gibt einige Leute denen ich zutrauen würde einen eigentlich unzerstörbaren EPP Nuri kaputt zu bekommen, beim bloßen Versuch ihn aus einem Busch zu ziehen. Von emfpindlicheren Modellen die man vorsichtig anfassen muss um Absturzschäden nicht noch unnötig zu vergrößern ganz zu schweigen.
Also werde ich im Fall der Fälle darauf bestehen ein Modell selbst zu bergen. Natürlich nicht ohne den Grundstückseigner, sofern das Grundstück abgezäunt ist, vorher zu informieren ;)
Das gilt natürlich nicht für irgendeine Wiese ohne Zaun. Wo täglich 30 Leute ihren Hund kacken führen frag ich auch nicht nach einer Erlaubnis ==[]
Da ich normalerweise nicht über abgezäuntem Gelände fliege erübrigt sich das aber ;)


-----

Zitat

Ein etwas anderes, aber ebenfalls in der Versicherungsbranche angesiedeltes Thema. Hier wohl eher Hausratversicherung: wie reagiert denn eine Hausratversicherung auf einen LiPo-Brand? Hat da jemand Erfahrung?
Ein Vereinskollege hatte einen solchen Fall. Er hatte einen Lipo im Hubschrauber belassen, der dann ohne erkennbaren Grund* Feuer gefangen hat. Zu seinem Glück war der (kleine) Heli in einer geschlossenen Transportbox aus Sperrholz gelagert, so dass es außerhalb der Box keine Schäden gab. Der Heli war jedoch ein Totalschaden. Seine Hausratversicherung hat den Schaden abzüglich der Selbstbeteiligung übernommen.
Was ich nicht weiß ist was für einen Versicherungsumfang er genau hat.
Im Zweifel also nachfragen. Und schreib "Akku" in die Anfrage ;)

*vermutet wird ein innerer Kurzschluss durch Quetschung, der Akku war mit Gummiringen befestigt. Sicher is das jedoch nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (13. März 2008, 00:56)


Mr.Ditschy

RCLine User

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71

Donnerstag, 13. März 2008, 05:28

:w ,

Zitat

Original von neonerl
Es gibt ja auch Fälle in denen Autos oder Menschen nachträglich auftreten. Hier kann also von grober Fahrlässigkeit nicht die Rede sein.

Laut Versicherung müsstest Du dein Modell sofort bei eintreffen einer Person (z.B. Zuschauer/Vereinskumpel, [SIZE=1]ha lach mich fregt[/SIZE] :D ) oder Kfz-Autos Notlanden, so dass nichts passieren kann!

SUUPER, oder! :angry:

Da kann man ja nur noch seine eigene Suppe auf dem Feld broodeln, ein hoch auf die Wildflieger! :ok:

---

Zitat

Ich habe in einem Parallel-Universum (Forum) von einem Fall gehört, bei dem ein Heli (kein Koax sondern etwas heftigeres mit hochdrehendem Rotor) in einen kleinen Jungen geflogen ist, unabsichtlich, eben ein Unfall mit katastrophalen Folgen für den Jungen. Schwere Kopfverletzungen und ein Hirntrauma waren die Folgen verbunden mit lebenslanger Behinderung des Jungen. Geholfen wurde dem Jungen soweit es eben geht, dennoch trägt er bleibenden Schaden davon. Doch das Leben des Verursachers ist ebenso zerstört worden, durch Selbstvorwürfe und Schuldgefühle. Wie der Verursacher schilderte, hat er sich nach dem Unfall auch mit finanziellen Zuwendungen aktiv um die Gesundung des Jungen gekümmert, bis zu seiner äußersten finanziellen Belastung.

Das ist erschüternd! Aber genau in solch einem Fall sollte eine Versicherung VOLL eintreten, um mich nicht in den finanziellen Ruin zu treiben. Sonst kann ich Zuhause bleiben und mich einmauern, denn passieren kann immer was! :(

---

Zitat

trotz allem ist eine Versicherung unbedingt sinnvoll. In erster Linie sollte der Geschädigte mit seinem Schaden nicht alleine dastehen. Im Falle von Personenschaden - hoffentlich verursacht keiner hier einen solchen- muss den Opfern geholfen werden. Die Streitigkeiten mit der Versicherung im Nachhinein können für den Verursacher immer noch belastend und natürlich im Extremfall existenzbedrohend sein. Davor schützt uns keine Versicherung für 40 Euro im Jahr.

Auch ohne Flugversicherungsschutz wird einer verletzten Person durch die gesetzlichen Krankenversicherung geholfen, die stellt dann genauso Regressansprüche!

Da ist es wichtiger, dass der jenige (z.B. Zuschauer) der sich einem Modell nähert eine gute Unfall-Haftpflicht-Krankenversicherung besitzt! Den wenn man im nachhinein für den Schaden aufkommen muß, sind die finanziellen Mittel irgendwann erschöpft, immer zum leid des Opfers!
Desweitern hat eigentlich derjenige (z.B. Zuschauer) auch eine Mitschuld. Er muß laut Gesetzt auch Schadenminderung leisten, und muß gebührenden Abstand von einem fergesteuertem Modell halten, denn es könnte eine Gefahr auftreten. Wie auch immer das aussehen soll! :D [SIZE=1]Fernglas?[/SIZE]


Ps.: Bei einem Kfz-Auto Unfall wird dem unschuldigem automatisch 25% Schuld zugewiesen, weil er sich im Strassenverkehr beteiligt hat. ==[]

FTFF

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72

Donnerstag, 13. März 2008, 09:59

Zitat

Ps.: Bei einem Kfz-Auto Unfall wird dem unschuldigem automatisch 25% Schuld zugewiesen, weil er sich im Strassenverkehr beteiligt hat.


das ist doch ein scherz? wo hast du denn das her? das wäre ja so, als wenn eine feuerversicherung immer 25% abzieht, weil häuser nunmal brennen können ...

Zitat

habe bei einer namentlichen Versicherung nachgehackt, was ich da hörte, war für mich erschreckend! Mehr oder weniger, wenn was passiert verhält man sich grob fahrlässig , denn laut Gesetz muss jeder selbst darauf achten, Schadensminderung zu leisten.


das würde ich mal verifizieren (lassen).

Robs

mischkabaer

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Beruf: Fluggerätmechaniker

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73

Donnerstag, 13. März 2008, 10:08

Zitat

Original von FTFF

Zitat

Ps.: Bei einem Kfz-Auto Unfall wird dem unschuldigem automatisch 25% Schuld zugewiesen, weil er sich im Strassenverkehr beteiligt hat.


das ist doch ein scherz? wo hast du denn das her? das wäre ja so, als wenn eine feuerversicherung immer 25% abzieht, weil häuser nunmal brennen können ...


Leider ist das kein Scherz, aber auch nicht ganz richtig:
Wenn man als Auto-/ Motorradfahrer einen Unfall mit Fußgängern, Radfahrern etc. hat, dann ist man erstmal grundsätzlich schuldig, da man mit einem Kfz eine Gefährdung im Straßenverkehr darstell, sobald der Motor läuft. Kann man nachweißen, daß man eigentlich keine Schuld an dem Unfall hat, dann kann sich nach Ermessen des Richters die Teilschuld bis auf 25% verringern. Dies gilt nicht bei Kinder....DA IST MAN IMMER Schuld.
MfG MICHA

[SIZE=4]
[/SIZE]

Werner_Just

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74

Donnerstag, 13. März 2008, 10:18

Hallo Ditschy,

vielleicht solltest Du bei der "namhaften" Versicherung nicht mit einem Kundenbetreuer, sondern mit einem Berater für Spezialversicherungen sprechen.

Die Auslegung des Begriffs "grob fahrlässig" die Dir da nahegelegt wurde ist schlicht falsch und mir drängt sich der Vedacht auf, du bist an einen ungelernten Praktikanten in der Umschulung geraten, der zudem noch einen schlechten Tag hatte.

Ich hab noch von keinem Fall gehört, in dem die Versicherung nicht gezahlt hat oder versucht hätte den Piloten später in Regress zu nehmen.

jm2ct
Werner
[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]

FTFF

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75

Donnerstag, 13. März 2008, 10:21

@werner

Zitat

Ich hab noch von keinem Fall gehört, in dem die Versicherung nicht gezahlt hat oder versucht hätte den Piloten später in Regress zu nehmen


und kennst du schadensfälle, die eine versicherung bezahlt hat?

Werner_Just

RCLine User

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76

Donnerstag, 13. März 2008, 11:09

Zitat

und kennst du schadensfälle, die eine versicherung bezahlt hat?


:D gute Frage!

Ich kenne 3 Fälle. Der eine war ein "doppel" Fall. Erst hat er das Modell eines Kollegen als Landebahn mißbraucht, und dann am gleichen Tag sein Ersatzmodell im Kofferraum eines Autos versenkt. :evil:

Ciao,
Werner
[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]

Mr.Ditschy

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77

Donnerstag, 13. März 2008, 11:18

:w ,

@Robs:

Zitat

Original von Mr.Ditschy
Ps.: Bei einem Kfz-Auto Unfall wird dem unschuldigem automatisch 25% Schuld zugewiesen, weil er sich im Strassenverkehr beteiligt hat.

Genauer gemeint ist eine Zuweisung von 25 %-50%, dass der Unfall überhaupt verursacht werden konnte. Ob die tatsächliche Mitschuld/Schadensregulierung bei 25% liegt kommt auf den Fall selbst an.
Google mal spasshalber `Mitschuld 25%´ ! [SIZE=1]Aber lassen wir das Kfz-Auto Thema nun, ist dennoch ein guter Vergleich, oder, Gut jetzt![/SIZE] zzz

---
@Werner:
Hoffe eigentlich auch, dass Du recht hast und ein Praktikant wollte sich nur wichtig machen?!

Aber es war schon eine ältere männliche Stimme und sonst hätte er nicht jeden Fall gleich abgeschmettert, oder?
Zudem war es eine Modellbauversicherung, und da gibt es ja nur .... [SIZE=1]Leider hab ich nichts schrifliches, deshalb keine Angaben![/SIZE]

Ich könnte jetzt ja einen Aufruf machen, ruft mal bei eurer Versicherung an und fragt selbst nach!
Aber lieber nicht , das gibt ein Versicherungsvertreterkolapps ! [SIZE=1]Puh, aber warum nicht?[/SIZE] :D

---

Zitat

und kennst du schadensfälle, die eine versicherung bezahlt hat?
Glaub die Frage würde besser zutreffen!
Welchen Schaden bezahlt die Versicherung eigentlich! [SIZE=1]Ausser Quarzdoppelbelegung, sofern man das Nachweisen kann.[/SIZE]

Mr.Ditschy

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78

Donnerstag, 13. März 2008, 13:01

Hmm,

der Hinweis steht bei Flugversicherungen unter:

Weitere allgemeine Versicherungsbedingungen

- Luftfahrt-Haftpflichtversicherungs-Bedingungen AVB 300 und AVB 304.
- Unbedingt die Gestzlichen Vorschriften und Bestimmungen bezüglich des Abflieges und des Betriebes von Flugmodellen beachten.


Hab mal gegoogelt:

http://www.freiflieger-magazin.at/downloads/avb300.pdf

http://www.raabraxas.de/versicherung/AVB…neHaftetc_1.pdf


Schaut mal bei beiden Seiten unter § 4 Ausschlüsse nach, ist zwar ganz interesant das zu überfliegen, werd da aber auch nett ganz schlau. ???

FTFF

RCLine User

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79

Donnerstag, 13. März 2008, 13:43

Zitat

Ich kenne 3 Fälle


Hallo Werner,

wäre schön, wenn du zu den drei fällen genaueres berichten könntest, z.B. ob es wildflieger waren, eine genehmigung des grundstückeigentümers vorlag etc.

Robs

Werner_Just

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80

Donnerstag, 13. März 2008, 16:35

Hallo,

der Doppelfall war bei uns am Platz.
Die Wiese gehört dem Verein, sonst keinerlei Infrastrucktur. Kein Flugleiter, o.ä. Zusatzversicherung 2 ist bei uns obligatorisch. Ob das nun Wildfliegerei ist - keine Ahnung. Versichert über den DMFV.

Der andere war ein Klassenkammerad von mir. Graupner Topsy im heimischen Garten geflogen und beim Nachbarn in der Terassentür eingeschlagen. Genehmigung des Grundstückeigentümer kann man wohl vorraussetzten, aber sonst hat er gegen alle Regeln verstoßen. (Wohngebiet, Verbrenner - Abstand gegen NULL) Wer der Versicherer war weiß ich nicht, vermutlich auch DMFV.

Ciao,
Werner
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