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1

Donnerstag, 13. März 2008, 21:15

Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Servus!

Tja, nach Bemühung der Suche, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die meisten Fragen zur Schwerpunkteinstellung sich um die Lage des Schwerpunktes drehen. Andere fragen nach der Einstellung bei Doppel- oder Tiefdeckern....

Ich hingegen weiß, wo mein Schwerpunkt liegen soll. Laut Bauplan bei 86mm hinter der Nasenleiste, was der Hinterkante des Holmes entspricht. Es handelt sich um einen Hochdecker (Trainer).

Die Frage nun: schön, dass ich weiß, wo er liegt, aber welche Neigung (der Längsachse um die Querachse) stelle ich nun ein?

Soll ich die (gerade) Unterseite der Flächen waagerecht ausrichten (bzw.: enspricht das der Normalfluglage?)? Der Rumpf ist "unförmig" - einfach eine Seitenansicht einer Cessna angucken, dann weiß man, was gemeint ist: keine gerade Linie, die man ausrichten kann. Im Bauplan ist keine "ideale Längsachse" eingezeichnet.

Ciao
Wolle

P.S.: EWD ist vorgegeben.

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

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2

Donnerstag, 13. März 2008, 21:20

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Ich handhabe es so, habe aber fast nie mit nicht selbstkonstruierten Fliegern zu tun:

Flieger sollte beim Auswiegen halbwegs horizontal, evt. mit der Schnauze leicht nach unten sein (ca. Gleitflugfluglage - wäre auf der sicheren Seite). Ist i.d.R. genau genug - den genauen Schwerpunkt muss man dann sowieso erfliegen - der ist auch etwas von den persönlichen Präferenzen abhängig.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (13. März 2008, 21:21)


3

Donnerstag, 13. März 2008, 22:39

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Servus Paul!

Danke erstmal für deine Antwort. Aber leider ist genau das:

Zitat

Original von Paul H.
Flieger halbwegs horizontal, evt. mit der Schnauze leicht nach unten


das, was man auch über die Suchfunktion überall findet... :(

Wann ist denn der Flieger horizontal? Wo liegt denn da die Achse?

Ist das beim 3-Bein-Fahrwerk vielleicht die Position, in der auf dem Boden gestanden wird? Irgendwie tue ich mich mit der schwammigen Formulierung etwas schwer. "Erfliegen" sagt sich so leicht... :(

Ciao
Wolle

Pic Killer

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4

Donnerstag, 13. März 2008, 22:53

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Das bezieht sich auf die Längsachse vom Rumpf.
Ganz so penibel muß man da nicht sein. Wenn der Rumpf halbwegs waagerecht liegt,auf der Schwerpunktwaage,dann paßt das schon zum einfliegen.
Als weiteren Bezugspunkt kannst du noch die Tragfläche mit einbeziehen.Vorne zu schwer,fällt das Modell mit der Nase von der Schwerpunktwaage.Hinten zu schwer....... ;)
Beim Verbrenner wiegt man mit einem leeren Tank aus.
Die Feineinstellung kann nur im Flug erfolgen,weil die Schwerpunktangabe auch abhängig von dem Einstellwinkel ist.

5

Freitag, 14. März 2008, 01:48

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

:w

Einfach so auspendeln, dass die Nase leicht hängt. Meist ist dann die Profilsehne (Strecke vom vordersten Punkt zum hintersten Punkt des Profils) etwa waagerecht oder minimal "hängend".

Dabei im Zweifel den Schwerpunkt lieber einem mm weiter vor als zurück ;)

Damit fliegt jedes (normale) Modell soweit "gut", dass man keine Überraschungen erlebt. Den für den persönlichen Geschmack optimalen Schwerpunkt muss man dann erfliegen.

Pic Killer

RCLine User

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6

Freitag, 14. März 2008, 02:07

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Naja,falls er ein fliegendes Ei gebaut haben sollte,da hätte ich auch ein Problem,die Achse zu erkennen. :D
Bastel dir eine Schwerpunktwaage.Da gibt es dann nur 2 Möglichkeiten,entweder das paßt,oder das Modell fällt runter. :shy: Wenn du nur die Finger als Schwerpuktwaage benutzt,ist es eh ungenau,da hilft dir dann auch kein genauer Anhaltspunkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (14. März 2008, 02:09)


7

Freitag, 14. März 2008, 02:15

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Schwerpuinktwaage? Hab ich bix heute nicht. Finger waren immer genau genug um den Erstflug sicher zu meistern. Wenn ich hinterher noch mehr als 1-2mm korrigieren muss liegt das erfahrungsgemäß immer daran, dass der Hersteller einen Schwerpunkt angegeben hat bei dem mir die Flugeigenschften garnicht zusagen und nicht daran, dass ich am Anfang den Punkt nicht getroffen hätte.

Pic Killer

RCLine User

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Beruf: Werkstoffprüfer

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8

Freitag, 14. März 2008, 03:34

RE: Schwerpunkt - nicht wo, sondern wie?

Och,den rechne ich eh immer nach.Bei den Motorgummern,peile ich auch nur über den Daumen :D

Bei den Seglern geht es auf die gute alte Waage von Robart.Das bringt dann weniger Korrekturen beim einfliegen. Bei den HQ Profilen,ist das ja schon recht fummelig,bis es paßt. Zum Schluß in 1gr. Schritten:shy:

Beim Segelfliegen mache ich das seid 15 Jahren,so wie hier... klick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (14. März 2008, 03:36)


Rudy F

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9

Freitag, 14. März 2008, 04:08

Hi,

um auf die Grundfrage zurückzukommen:

Bei einer Brettchen-Höhenruderdämpfung (der fixe Teil des "Höhenruders") oder einer mit symmetrischem Profil ist die Richtung der aerodynamische Längsachse identisch mit der Ebene der Dämpfung.

Bei Brettchen also einfach mit der Ober-/Unterseite der Dämpfung, bei symmetr. Höhenruder mit der Profil-Mittellinie. http://de.wikipedia.org/wiki/Skelettlinie

Wie hoch und "verschnörkselt" der Rumpf ist, ist dabei völlig egal.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

10

Freitag, 14. März 2008, 10:35

Zitat

Original von rcFIA
Bei einer Brettchen-Höhenruderdämpfung (der fixe Teil des "Höhenruders") oder einer mit symmetrischem Profil ist die Richtung der aerodynamische Längsachse identisch mit der Ebene der Dämpfung.


Danke vielmals, das war exakt das, was ich wissen wollte. (Hab ein Brettchenleitwerk, Dämpfungsfläche zeigt leicht nach unten, Flächenauflage waagerecht, also leicht positive EWD).

Danke aber auch an alle anderen Antwortenden.

Andererseits: gibt es irgendwo einen Bauplan für eine (relativ schnell zu bauende) Schwerpunktwaage? Eine Waage (zum Bestimmen von Auflagerkräften) habe ich leider nicht, obwohl mir diese Methode auch sehr interessant erscheint...

An der "Finger-oder-Waage"-Frage scheinen sich die Geister zu scheiden... :shy: :ok:

Ciao
Wolle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolle69« (14. März 2008, 10:42)


Rudy F

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Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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11

Freitag, 14. März 2008, 10:42

Zitat

Danke vielmals, das war exakt das, was ich wissen wollte.


Dachte ich mir ;)

Nimm zu Hause 2 gleich hohe Bücherstapel, als vorletztes Element irgend etwas schmäleres und lege eine ca. 3mm Leiste oder eine Bleistift darauf die Leisten rechts/links schön in einer Gerade.

Wie weit das von der Rumpfwand wegen Fahrwerk oder Streben weit weg ist, ist unwesentlich.

Wenn man imstande ist, statt der Längsneigung im "aufgehängtem" Zustand ein Kippen zwischen 2 Lagen zu beurteilen, geht das auch in Rückenlage direkt am Profil liegend.

Gutes Gelingen, R.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (14. März 2008, 10:53)


Pic Killer

RCLine User

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12

Freitag, 14. März 2008, 10:58

Man denkt auch immer zu kompliziert.
An das gute alte Brettleitwerk,habe ich gar nicht gedacht.Hatte schon lange keins mehr auf der Werkbank.Ich steh auf figurbetonte Leitwerke. :D

Eine simple Waage kannst du dir selber bauen.
Rudy ist allerdings der praktisch denkende dabei. :shy:

Im Bekanntenkreis hat sich eine Waage aus Holz durchgesetzt. 2 stabile Rundhölzer an einem Ende wie einen Schraubendreher zuschleifen und das andere Ende auf einer Platte befestigen.Loch ansenken ,verkleben und von unten eine Schraube rein.

Die Waage von Robart mag ich auch nicht unbedingt weiter empfehlen.Das Ding ist etwas labil aufgebaut.Eigenbau ist stabiler. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (14. März 2008, 11:02)


p51flier

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Beruf: Techniker (Berechnungen und so was)

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13

Freitag, 14. März 2008, 11:27

Ich habe mir eine kugelgelagerte Wippe gebaut um meine 21kg Dauntless auszuwiegen. Ursprünglich wollte ich diesen Flieger einfach irgendwie auf eine Kante mit einer Unterlage stellen, mußte aber gleich feststellen, daß bei diesem Gewicht andere Gesetze gelten. Mit einfach mal wegheben und woanders hin stellen is nich....Auch eine Wippe ohne Kugellager war nicht der Bringer. Erst die Kugellager brachtens dann. Werd' mal ein Bild davon machen.

Sepp
And there I was .....

Sepp aus Tirol

aerostar

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Beruf: Kunststoffing.

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14

Freitag, 14. März 2008, 12:22

Zitat

Original von Pic Killer
Im Bekanntenkreis hat sich eine Waage aus Holz durchgesetzt. 2 stabile Rundhölzer an einem Ende wie einen Schraubendreher zuschleifen und das andere Ende auf einer Platte befestigen.Loch ansenken ,verkleben und von unten eine Schraube rein.


...und die High-end Variante :D ist ein Kantholz mit mehreren Löchern. Die beschriebenen Stäbe nur einstecken. Damit kann man das an verschiedene Rumpfbreiten anpassen. Das Kantholz mit einer Schraubzwinge auf den Tisch spannen damit's nicht umkippt.
Bei schweren Fliegern ist eine Wippe mit Auflagebrettchen für die Fläche oben an den Stäben sinnvoll. Ansonsten graben sich die Rundhölzer in die Fläche. Bislang war ich zu faul, das zu bauen. Dafür klebe ich zum Auswiegen zwei Sperrholzbrettchen als Auflage mit Kreppband unter die Fäche.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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15

Freitag, 14. März 2008, 13:48

Hallo,

bei Großmodellen, wo man nicht mehr so einfach auf den Fingerspitzen auspendeln oder eine SP-Waage verwenden kann, eignet sich das folgende Verfahren:
Siehe angehängtes Bild.
Das Modell wird in annähernd waagrechter Lage aufgebockt und dann wird an 2 Stellen die Auflagekraft gemessen. Dazu braucht man natürlich nicht 2 Waagen, sondern man kann die Messungen mit nur einer Waage nacheinander machen.
Zussätzlich muß man noch den Abstand b der Auflagepunkte messen.

Für den Abstand a des Schwerpunkts vom vorderen Auflagepunkt gilt dann die einfache Formel
a = b*F2/(F1+F2)

Das Verfahren ist den "Manntragenden" abgeschaut und kann noch auf verschiedene Weise abgewandelt werden. Der Knackpunkt ist immer, daß man Auflagekräfte und Abstände misst und dann rechnet.
Vielleicht wird damit auch verständlich, warum man von "AusWIEGEN" spricht.


Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • Auswiegen.gif

Rudy F

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Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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16

Freitag, 14. März 2008, 14:00

Und wenn man weiß, wie es geht, wird es immer einfacher:

Da kann man nämlich mit einfacher Verhältnisrechnung sogar Änderungen schnellstens rechnen oder schätzen.

http://members.aon.at/flug.fiala/schwerpunkt.html
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

17

Freitag, 14. März 2008, 18:36

Ja, die Anleitung mit dem AusWIEGEN habe ich auch schon gesehen. Das erscheint mir auch interessant, aber ich besitze leider nur eine ziemlich ungenaue Küchenwaage, welche auch noch an der Wand festgeschraubt ist.

Es gibt dazu ja noch eine weiterführende bzw. erklärende Anleitung bei rc-network (?) oder so... Kann das sein, dass du da sogar der Verfasser bist?

Was hälst du von einer Vermessung eines Dreibeinfahrwerkes? Man könnte Bugfahrwerk und das HauptfahrwerksPAAR vermessen (also nur 2 Messungen). Allerdings liegen die ja nicht gerade weit weg vom SP (in meinem Fall 22cm (Bug) und 5cm (Haupt))... das ist dann sicherlich nicht sehr messfehlertolerant. Und wenn ich mir erst ein Gestell baue, um den (auch noch runden > Hebelarm nur ungenau bestimmbar) Hecksporn zu vermessen, dann kann ich auch gleich eine Pendelwaage a la Bücherstapel bauen, oder? Das Modell mit seinen 2kg werd ich gerade so noch hin und her gehoben kriegen, denke ich ;) Notfalls hole ich mir nen Helfer :D

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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18

Freitag, 14. März 2008, 20:43

Hi Wolle,

eine Digitalwaage mit 2 kg Messbereich gehört eigentlich in jede Modellbauwerkstatt. Die Freunde von Indoormodellen haben noch eine zweite mit 200 gr Messbereich und 0,1 gr Auflösung... Beides gibt´s immer mal wieder irgendwo preisgünstig.

Zitat

Es gibt dazu ja noch eine weiterführende bzw. erklärende Anleitung bei rc-network (?) oder so... Kann das sein, dass du da sogar der Verfasser bist?

Ja, war meiner Erinnerung nach bei RCN, aber ich war nicht der Verfasser (könnte Eckart gewesen sein).

Ich hab aber auch mal einen Artikel (für eine andere Veröffentlichung) darüber geschrieben, und daraus ist das Bild. Ist schon einige Jahre her, das sieht man an der niedrigen Auflösung der Graphik.

Ich hänge mal ein weiteres Bild aus dieser Arbeit an, das eine Abwandlung des Prinzips zeigt. Aber ich bin jetzt gemein und verschweige die Formel dazu. Da kannst du gut selbst draufkommen, ist ganz einfach... Und man kann das auch so abändern, daß man statt der Federwaage eine normale Digitalwaage verwenden kann.

Wenn man das Gewicht des Modells schon kennt (zuvor gewogen), braucht man nur noch eine Messung. Und den "Drehmoment-Bezugspunkt" darf man beliebig wählen; das kann man geschickt oder ungeschickt machen (du hast da ja schon drangedacht). Man braucht immer nur die einfachen Hebelgesetze.


Für´s Dreibeinfahrwerk könnte man z.B. ganz "tricky" vorgehen:
Am Rumpfende ein kleines "Hilfsgewicht" -sagen wir mal 50gr- anbringen; dann kippt der Rumpf um´s Hauptfahrwerk nach hinten. Und bei der Auswertung der Messung wird dessen Einfluss wieder "rausgerechnet". Man weiß ja, wo es sitzt und was es wiegt.
Als Tip: Mal die Seite von Rudy F. lesen und/oder etwas nachdenken.
Das Letztere hilft oft, Arbeit zu vermeiden, und kann auch noch Spaß machen.

Übrigens:
Egal, wie man es macht: Bei den richtigen Auswiege-Verfahren gibt´s (im Vergleich zur SP-Waage o.ä.) keine Diskussion mehr darüber, wie stark der Rumpf nach vorne geneigt sein soll oder muß...


Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • Auswiegen2.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (14. März 2008, 20:50)


Rudy F

RCLine User

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19

Freitag, 14. März 2008, 22:54

So, und damit die Methoden vollständig sind, die "Kranmethode" besonders für schwere Hochdecker:

Das Flugzeug an einem schlau gewählten Punkt am Heck (oder am Propellerblatt, Latte etwa waagrecht) aufhängen und ein Lot dazuhängen.
Markieren, wo die Lotleine am Rumpf entlang verläuft - freilich nur in der Nähe des vermuteten Schwerpunkte notwendig.

Das Gleiche nochmal mit einem anderen Punkt etwa im rechten Winkel zur Längsachse, zB bei Hochdeckern eine Schnurverbindung zwischen den Fahrwerksrädern und dann wieder das Lot. Hochheben, klar.

Wo die Lotleine die vorher gezogene Lotlinie schneidet ist der Schwerpunkt.
Sogar an der richtigen Höhenposition am Rumpf! Eine Gratiszugabe dieser Methode.!

Wenn ein schleifender Schnitt und seine Ungenauigkeit nicht stört, kann man das Propellerblatt einemal nach oben und einmal möglichst weit nach unten drehen. Und sich das Aufhängen am Fahrwerk ersparen.

R. zzz

Qax

RCLine User

Wohnort: Spiesen, LK-Neunkirchen, Saarland

Beruf: Servicetechniker

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20

Dienstag, 29. April 2008, 22:26

hmmm, Tiefdecker auf dem Rücken auswiegen ?

Hallo zusammen,

ich "wiege" meine Schwerpunkte immer so aus:

im Bestimmten Schwerpunkt, schaffe ich mir die Möglichkeit einen Haken oder ähnliches zu Mintieren, bei Modellen mit Steckungsrohr geht s meistens auch am Rohr:
Da hänge ich das Modell einfach an meine Federwaage und es pendelt sich ganz alleine aus. Bei der Methode mit dem Haken, hat man auch gleich noch über die Spannweite ausgewogen.

Jetzt habe ich gemerkt das das bei Tiefdeckern recht schwierig ist, ich denke wegen des höher liegenden Schwerpunktes.
Kann ich einen Tiefdecker dann einfach auf dem Rücken auswiegen?
Da pendelt er sich dann schön aus.

Vieleicht versuch ich die Tage aber trotzdem mal die Wiegemethode.

MfG
Qax
<--- endlich auch den Umstieg auf 2,4 Ghz geschafft hat !!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Qax« (29. April 2008, 22:26)