Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

HeliTamer

RCLine User

  • »HeliTamer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: RLP-SÜW

Beruf: Elektronik Entwickler

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 29. April 2008, 14:01

mal eine Grundsatzfrage zum Querruder hochstellen

nach einem etwas schmerzhaften Erlebnis mit einem Zaun und vorherigem Reaktions verlust mal eine Grundsatzfrage zum Hochstellen der Querruder beim Landen.

Zur Situation: beim einem "Fast Hoti" Raven II hab ich die Querruder zum Landen fast 45° hochgestellt, dazu ca. 10% Tiefe gemischt. So weit so gut, das Problem ist aber beim Hochstellen, das ein Querruder es gar nicht mehr schafft in die Normallage zu kommen. D.h beiden stehen hoch und bewegen sich beim Steuern. Zwar kann der Sender (MPX SX) bei Querruderdifferenzierung & Spoiler die Differenzierungen ausblenden, aber auch nur bis zum max. eingestellten Ausschlag. Gehen die Spoiler dann aber höher kommt das eine Querruder nicht mehr in die Neutrallage.

Die Folge musste ich schmerzhaft spüren als ich beim Ladenflug noch etwas korrigieren wollte aber der Flieger einfach gerade weiterflog... :wall: genau in einen Zaun...

Wie sollte man es denn nun richtig machen? nur soweit hoch dass die Querruder beim Steuern mindestens in die Neutrallage kommen?

der Raven hat übrigens nur Querruder und keine zusätzlichen Landeklappen.
Gruss
Patrick

___________________________________
was ich fliege? Hubis was sonst :D obwohl manchmal gibt's Ausnahmen :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PatrickBernhart« (29. April 2008, 14:02)


haegar

RCLine User

Wohnort: nähe Gütersloh

Beruf: Dipl. Ing

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 29. April 2008, 14:12

störklappen

Hi,
das hochstellen der Querruder soll ja die klassischen Störklappen ersetzen .. und tut das auch.

Stör oder Bremsklappen benutzt man zum Höhe abbauen, sollte diese aber zum Schluss auf den letzten Metern des Endanflugs wieder einfahren.

Bei den "echten" Segelfliegern sieht man das sie meisten bei Erreichen der Platzgrenze die Störklappen wieder einfahren....
Grüsse
nur selberfliegen ist noch schöner :dumm:
holgi fliegt: Stratos, Rasant, Rasant Speed, SuperAir, Champion, Loki, Curare, Lenger Twister SE, KAOS mit mc-22s im: www.moewe-delbrueck.de

Marseille

RCLine User

Wohnort: D-33803 Steinhagen

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 29. April 2008, 15:48

Du wirst einen Kompromiss finden müssen. Vielleicht hast du in dem ein- oder anderen Posting im Fernsteuer-Sektor schon mal gesehen, daß manche Leute immer wieder nach einer "absoluten" Servo-Wegbegrenzung" fragen. Genau das was du beschreibst ist z.B. einer der Gründe dafür. Mit einer EVO-9 oder MC-22 oder einer anderen Anlage mit absoluter Begrenzung gehen die Spoiler dann eben nicht mehr höher, wenn du beim Landen mit hochgefahrenen Spoilern auch noch mit den Querrudern korrigieren willst. Die von dir gewählte, absolute obere Weggrenze des Servos kann nicht überfahren werden. Stattdessen geht eben das andere Querruderblatt nach unten, so dass auch bei Spoiler-Vollausschlag noch Steuerfähigkeit besteht. Einfache und leider auch viele mittlere Anlagen bieten das nicht an. Alles, was du tun kannst, ist also die Differenzierung ausblenden und den Spoilerausschlag so begrenzen, dass du immer noch ein Stück Servoweg für die Querruderwirkung übriglässt. Ich weiss, es ist doof, weil man eigentlich jeden Millimeter Spoiler brauchen könnte, aber die SX gibt das nicht her.

MfG Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

Dr._Gernot

RCLine User

Wohnort: Gersthofen

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 29. April 2008, 21:15

Hallo,

ich fahre beim Wilco die Querruder nur zu 80 % hoch (100 % = maximaler Querruderausschlag nach oben). Das bremst genug und man ist noch manövrierbar.

An sich nimmt man durch das Hochstellen die Krümmung aus dem Profil an den Flügelspitzen. Dann kann man den Fliger stärker anstellen und in der Flächenmitte einen Ströumngsabriß erzeugen, der den Auftrieb zertsört und Widerstand ergibt. Dadurch wird der Flieger langsam und sackt ab, er bleibt aber kontrollierbar, weil an den Flächenspitzen kein Abriss aufgrund der geringeren Krümmung auftrat.

Klappt aber nur, wenn man nicht zu heftig zieht und die Querruder nicht zu weit hochstellt. Sonst macht man aus den Querrudern Störklappen, die aber beim richtigen Flieger innen sind, da die Zerstörung des Auftriebs nur dort ungefährlich ist.

Gernot

5

Mittwoch, 30. April 2008, 20:17

RE: störklappen

Zitat

Original von haegar
Bei den "echten" Segelfliegern sieht man das sie meisten bei Erreichen der Platzgrenze die Störklappen wieder einfahren....



Wer erzählt Dir denn sowas? Wenn die Bremsklappen an der Platzgrenze wieder eingefahren werden, dann weil die Landung zu kurz gerät oder das Ganze einfach zu hoch angesetzt wurde. Bei Landewettbewerben gibt es zum Beispiel Punktabzug für wieder eingefahrene Landeklappen. Also pro Einfahrvorgang ein paar Punkte (3x wieder eingefahren = 3x Punktabzug). Nach Lehrbuch sind die nämlich (für die perfekte Landung) langsam nach und nach immer weiter auszufahren.

Viele Modellpiloten machen auch den Fehler, daß sie mit den Klappen die Sinkgeschwindigkeit regulieren wollen. Das ist aber grundlegend falsch. Der richtige Weg ist den Sinkwinkel vorzugeben und dann mit den Klappen die Geschwindigkeit auf normale Werte zu reduzieren. Macht sich allerdings mit dem Modell recht schwer, da die Geschwindigkeit schwer zu schätzen ist.

@HeliTamer: Irgenwie habe ich den Eindruck, daß entweder MPX eine sch... Programmierung hat oder bei selbiger etwas nicht stimmt. Bei meinen Modellen ist es so, daß der Querruderausschlag nach unten auch bei hochgestellten Querrudern voll erhalten bleibt. Sieht bei extrem großen Ausschlägen immer ganz witzig aus, wenn praktisch nur das eine Querruder nach unten geht und sich das andere im Prinzip nicht nach oben bewegt. So fliege ich allerdings nicht, denn was zuviel ist, ist zuviel.

HeliTamer

RCLine User

  • »HeliTamer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: RLP-SÜW

Beruf: Elektronik Entwickler

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:27

@Porsti, die Einstellungen sind in der Tat es was seltsam, aber vielleicht verstehe ich auch nicht alles? bei der MPX wird normal erstmal mit DR der Querruderauschlag nach oben & unten eingestellt zb. 15mm +/- dann gibt's ein Menü in dem die Differenzierung eingestellt wird, so dass zb. das eine nach unten nur 50% des Weges macht. Das Dritte ist das Spoiler Menü in dem man einstellen kann wie weit die Querruder mit einem Schieber hochgestellt werden können. bei 100% gehen dann beide 15mm hoch. Damit dann noch was bei den Querrudern geht blendet MPX wenn die Spoiler oben sind die Differenzierung aus. D.h eigentlich müsste dann ja ein Querruder soweit zurück kommen das es bündig wird. Warum das bei mir nicht so war muss ich noch rausfinden.
Gruss
Patrick

___________________________________
was ich fliege? Hubis was sonst :D obwohl manchmal gibt's Ausnahmen :ok:

7

Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:33

Hmmm, im großen und ganzen programmiere ich meine Modelle auf genau dieselbe Art und Weise. Nur verschiebt es bei mir die Ausschläge nicht. Also der maximale Ausschlag bleibt in beide Richtungen an derselben Position und ich bewege mich mit der gesamten Programmierung innerhalb dieser. Auch eine Differenzierung wird nicht ausgeblendet.
Leider kann ich Dir mit MPX nicht weiterhelfen.