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21

Freitag, 15. August 2008, 13:27

Zitat

Dagegen würde eine bessere Informationspolitik helfen


Da das LFBA bei der Umsetzung freie Hand hat ist es so schwierig was konkretes zu sagen was für alle zutrifft...

mit "freie Hand" meine ich das die Entscheidungen hier und verschieden ausfallen.

Gruß

Micha
...also ich bin dafür! :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Oschmann« (15. August 2008, 13:29)


comander

RCLine User

Wohnort: Norddeutschland

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22

Freitag, 15. August 2008, 14:16

Verständnis der Rechtslage

Hallo Leute


Ich möchte jetzt auch mal dazu senfen.

Ich verstehe die Gesetzeslage so:
Die Lärmvorschrift die für „richtige“ Flugzeuge bei der Musterzulassung anzuwenden ist muss jetzt auch bei der Musterzulassung eines Modellflugzeugs über 25 kg angewendet werden, wurde quasi auf Sie erweitert. Das ist gesetzlich verankert.

Da alle Modelle unter 25kg, davon nicht betroffen sind wurde den Luftfahrtbehörden aufgetragen selbige Vorschrift bei Erteilung einer Aufstiegserlaubnis als Auflage vorzugeben. Alle vorher erteilten AEs sind nicht betroffen (Bestandsschutz).
Das bedeutet dass alle Modelle, die unter eine „neuen“ Aufstiegserlaubnis fliegen, einen Lärmpass brauchen.

Ob die Übernahme dieser Vorschrift in die AE vor Gericht bestand hätte. ?? Müsste man mal klären, ich denke hier wird das Gleichheitsgebot verletzt.


Gruß
Christian

SFL

RCLine User

Wohnort: Weyhe b. Bremen

Beruf: Energieelektroniker

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23

Freitag, 15. August 2008, 14:26

Wir haben jetzt auch diese Lärmschutzauflagen in unserer Aufstiegsgenehmigung.
Bei uns gelten somit 82dBA für Kolbengetriebene, und 90dBA für Strahlgetriebene Modelle.

Die Umsetzung ist recht einfach.
Der Verein kauft sich z.B. vom DMFV ein geeichtes Schallpegelmessgerät und ein Windgeschwindigkeitsmessgerät.
Es werden in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung Lärmschutzbeauftragte gewählt, die dann die Messungen durchführen und die Lärmschutzpässe ausstellen.

Kontrolliert werden die Pässe im Normalfall nie.
Wenn sich allerdings z.B. ein Neu-Zugezogerner mal über Ruhestörung beschwert und die Polizei ruft, und man dann noch einen ganz scharfen Polizisten erwischt, lässt der sich die Aufstiegsgenehmigung zeigen und entdeckt den Lärmschutz-Passus.
Dann steht er vor dem Piloten, und will den Lärmschutzpass sehen......

Was es dabei für Strafen gibt, weiß ich nicht.
Beim ersten mal wirds wohl nur eine Ermahnung, aber im Widerholungsfall.....


Gruß
Stephan
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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24

Freitag, 15. August 2008, 15:30

Zitat

Original von Michael Oschmann

Zitat

Dagegen würde eine bessere Informationspolitik helfen


Da das LFBA bei der Umsetzung freie Hand hat ist es so schwierig was konkretes zu sagen was für alle zutrifft...

mit "freie Hand" meine ich das die Entscheidungen hier und verschieden ausfallen.

Gruß

Micha


Nun,damit meine ich auch,das man diese Infos offensichtlicher auf der Homepage einbindet. Wenn ich danach suche,komme ich er weniger auf die Idee,im News-Archiv ,wo nur das Erscheinungsdatum drauf steht,mich durchzuklicken.
Wenn da in der Tat Entscheidungen unterschiedlich ausfallen,wäre es ja mal ganz nett,wenn die Verbände dort mal beratend zur Seite stehen würden,beim LBA.
Wenn es der Fall sein sollte,nichts für ungut,es ist leider nicht wirklich erkennbar :shy:

Wobei es noch immer nicht einleuchtend ist,das jedes Modell den Lärm-Spaß mitmachen muß. Eine Obergrenze ist vorgegeben,die hat man mit und ohne Pass einzuhalten.Um einen Verursacher festzustellen,müßte man ein Flugbuch führen,mit sämtlichen Start und Landezeiten.
Wäre nett wenn einer der Verbände da mal etwas genaueres zu sagen könnte,oder einen Tip gibt,wo man in den untiefen des Archivs darüber etwas findet und welche Möglichkeit die Vereine hatten,dabei Einwände vorzubringen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (15. August 2008, 16:01)


martin_g

RCLine User

Wohnort: D-73329 Kuchen

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25

Samstag, 16. August 2008, 13:10

Zitat

Um einen Verursacher festzustellen,müßte man ein Flugbuch führen,mit sämtlichen Start und Landezeiten.


...sowie das Modell mit dem geflogen wurde...nicht, daß es zum fraglichen Zeitraum ein Segler war... :evil: (schliesslich sind wir ja nicht nur mit 1Modell am Platz)

Naja, wenn man tief genug gräbt, dann stellt man so oder so fest, daß das was geschrieben steht auch nicht wirklich so durchdacht ist.
Schallpegelmesser ist nötig, nun, Windmesser hat wohl nicht jeder - aber was ich besser finden würde wäre wenn man die Drehzahl festhält.

Kostet nicht die Welt und Nachkontrolle ist sehr einfach, braucht noch nicht mal ein Lärmmessstand aufgebaut werden dazu und es kann eigentlich jeder mit dem eigenen Drehzahlmesser nachprüfen. (z.B. Benziner wenn eingelaufen dreht sicher höher als bei der Messung während der Einlaufphase).

26

Samstag, 16. August 2008, 17:36

Hallo
Der Amtsschimmel und Schilda lässt grüssen. :D :D :D
happy landings
Fritz
Wie wäre es mit einer Verordnung über Rülpsen beim Biertrinken, nicht über 82db

Hanspeer

RCLine User

Wohnort: 31848 Bad Münder

Beruf: Industriemeister

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27

Samstag, 16. August 2008, 17:54

Hallo ,

hier muß aber auch immer alles bis ins kleinste zerkaut werden .
Modellsportler die mit dem Lärmpaß zu tun haben sind doch alles Vereins-Sportler ,oder ... ?
Da die ganze Geschichte mit der AE zu tun habt ,fragt einfach euren Vorstand :ok:

Sollte dieser keine Antwort darauf haben ,fragt ihn gleich ,wofür er im Vorstand ist :ok:

Ansonsten , wo kein Kläger ...usw.

Meine Meinung ,gruß Hans

28

Samstag, 16. August 2008, 20:29

Hallo,

da hab ich ja mal wieder eine Frage gestellt. ==[]

Da wir laut Tabelle bis 87 db im grünen Bereich sind und das mit Sicherheit jedes Modell in unserem Verein einhält, werden wir, ob wir müssen oder nicht den Lärmpass einführen.
Ein geeignetes Messgerät ist schon vorhanden.

Anfangen werden wir mit den Verbrenner-Modellen über 5 Kg damit wir was auf dem Papier haben und dann nach und nach die Verbrenner-Modell mit bis 5 Kg dazu nehmen.


Die Vorschriften sind so gut, das man 4 Leute fragt und 4 unterschiedliche Aussagen darüber bekommt. :wall:


Gruß Matthias

29

Sonntag, 17. August 2008, 11:32

Zitat

Original von DSLMatze
Die Vorschriften sind so gut, das man 4 Leute fragt und 4 unterschiedliche Aussagen darüber bekommt. :wall:


Warum schuf der liebe Gott nur zehn Gebote?

Er hat genau gewusst, irgendwann kommt der Rechtsanwalt... ;)

Frag nie, wofür oder für wen solche Verordnungen da sind, sondern wer was davon hat. Dann kommst du den Abläufen schnell auf die Spur.
Bei der "alten" Messmethode lag das Problem darin begriffen, das sie zu einfach nachzuvollziehen war...

30

Montag, 18. August 2008, 07:38

Zitat

Original von MechWerkAndi
Bei der "alten" Messmethode lag das Problem darin begriffen, das sie zu einfach nachzuvollziehen war...


Psssst! Mensch! ...wirst Du wohl....! ;)

Wir sind nach der neuen Methode besser dran... im Moment


alles ist nachvollziehbar... bis ein Anwalt kommt :nuts: ==[] :D :D :D :D :D :D


Gruß

Micha
...also ich bin dafür! :ok:

31

Montag, 18. August 2008, 08:31

Zitat

Original von Michael Oschmann
alles ist nachvollziehbar... bis ein Anwalt kommt


Andersrum wird da ein Schuh draus:

alles ist nachvollziehbar... bis auf den Anwalt :O

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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32

Montag, 18. August 2008, 08:38

RE: Lärmpass für Flugmodelle

Zitat

Original von DSLMatze
Hallo,

wir haben bei uns eine neue Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen gemäß § 16 LuftVO bis 25 Kg . Darin findet sich folgender Abschnitt:

Zitat

(13) Der Erlaubnisinhaber hat unter den in der vom Luftfahrt-Bundesamt veröffentlichten Lärmvorschrift für Luftfahrzeuge genannten Messbedingungen jedes eingesetzte Flugmodell mit Verbrennungsmotor zu vermessen und über die Messung ein Messprotokoll („Lärmpass“) anzulegen:

Die Messprotokolle müssen mindestens folgende Angaben enthalten:
• Bezeichnung des Modells
• Art des Motors
• Material, Blattanzahl und Größe (Durchmesser x Steigung) der Luftschraube, soweit vorhanden
• verwendeter Schalldämpfer
• ermittelte Messwerte
• verantwortlicher Messbeauftragter

Die Messung ist zu wiederholen, wenn am Flugmodell wesentliche für die Geräuschemission relevante Veränderungen vorgenommen werden (z. B. Verwendung einer andersartigen Luftschraube oder Austausch des Motors) und nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Änderungen zu einer Überschreitung des zulässigen max. Schallpegels führen könne. Für die Durchführung der Messung kann auch ein geeigneter einfacherer Schallpegelmesser als der in der LVL angegebene verwendet werden. Die Messprotokolle sind bei dem Betrieb der Flugmodelle mitzuführen und der Luftfahrtbehörde oder der Polizei auf Anforderung zur Einsicht vorzulegen.

Welche Modelle müssen denn jetzt einen Lärmpass haben ? ???

-über 25 Kg ?

Wo finde ich Angaben, ab welchen Gewicht gemessen werden muss und mit welchen Messverfahren ?
Gruß Matthias

Also diese Fragen verstehe ich nicht so ganz: Steht doch bereits alles in der zitierten AE drin: .....jedes eingesetzte Flugmodell mit Verbrennungsmotor ..... . Was gibt es denn an dieser eindeutigen Aussage rumzudeuteln? Wo steht da was von Gewicht? Hat jemand eine andere Definiton des Begriffes: "jedes"? Kopfschüttel!

Zum Messverfahren und zu den erforderlichen Messgeräten kann man
a).: Das genehmigende Amt fragen
oder
b).: Die jeweilige Dachorganisation (DMFV, DAeC)

Grüße
Udo

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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33

Montag, 18. August 2008, 08:53

Zitat

Original von Pic Killer
Hier im Nachbarforum ist ein Thread darüber. klick

So wie es ausschaut,gilt der ausgestellte Pass nur,wenn nix am Modell geändert wurde.Also bei jedem Luftschraubenwechsel,mehr Nitro im Sprit usw,eine neue Messung und Eintragung. Deutscher Regulierungswahnsinn halt,oder wenn sich Realitätsverlust mit Verblendung paart.
Bin mal gespannt,wie das in der Praxis gehandhabt werden soll. :D

Zumindest haben die Kollegen der Grenzländer mal wieder etwas zum lachen,über die dummen Deutschen :dumm:


So ein Quatsch! Nicht alles, was "die Deutschen" machen, ist deshalb von vorneherein schlecht.
Mir sind jedenfalls solche relativ einfachen, von den Vereinen in Eigenregie leicht anzufertigenden Lärmpässe lieber, als alles andere.

Alternative A:
Es gibt keine eindeutigen Lärmmessvorschriften, nur so etwas wie: "Darf nicht zu laut sein, daf keinen stören," oder so ähnlich.
Sowas würde andauernde Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen, da subjektiv und letztlich Auslegungssache der Richter.

Alternative B:
Jedes Modell wird von einem amtlich anerkannten Lärmmessprüfer gutachterlich getestet. Um gleiche Bedingungen zu haben, muss die Messung in einem schalltoten Raum mit der erforderlichen Abgasabsaugvorrichtung usw. durchgeführt werden.
Anschließend werden die lärmrelevanten Bauteile (Propeller, Schalldämpfer, Motor) plombiert oder mit einem Siegel versehen.
Es entstehen Wartezeiten und Kosten für die Piloten, wobei die Kosten wohl schon in einzelnen Fällen den Wert des Modells übersteigen werden.

So, zwischen diesen beiden Alternativen nun liegt unsere gegenwärtige Messsituation.

Ich empfinde das als einen sehr guten Kompromiss, der allen Belangen gerecht wird.

- Die Modellflieger haben "was in der Hand", das sie bei Beschwerden vorzeigen können. In Verbindung mit der jeweiligen AE kann jeder Dorfpolizist die Richtigkeit feststellen und den Beschwerdeführer entsprechend abweisen.

- Der Verein in seiner Gesamtheit schützt sich auf diese Weise vor einzelnen "Ausrutschern", die das Ansehen und damit auch die Zulassung zum Verbrennerfliegen gefährden könnten.

- Die Aufsichtsbehörden haben etwas für den Umweltschutz (Lärmschutz) getan.

- Die Anwohner können versichert sein, dass "alles mit rechten Dingen zugeht", obwohl denen eventuell manchmal der Lärm auf die Nerven geht, aber ein amtlich anerkannter, nicht eine bestimmte Grenze überschreitender Lärmpegel wird nun mal als weniger laut empfunden, als ohne diesen "Lärmpass".


Grüße
Udo

P.S.:

Zitat

So wie es ausschaut,gilt der ausgestellte Pass nur,wenn nix am Modell geändert wurde.Also bei jedem Luftschraubenwechsel,mehr Nitro im Sprit usw,eine neue Messung und Eintragung. Deutscher Regulierungswahnsinn halt,oder wenn sich Realitätsverlust mit Verblendung paart.


Schon mal daran gedacht, bei einer zukünftigen Lärmmesssung gleich verschiedene Propeller und mögliche Auspuffe gleich mitzutesten und entsprechend eintragen zu lassen? So einen "Lärmmesstag" würde ich gleich dazu nutzen, verschiedene Kosntellationen ausmessen zu lassen, dazu mit einem Drehzahlmesser auch noch die Drehzahlen ablesen. Dann habe ich doch gleich einen Anhaltswert für die Leistung.

"Deutscher Regulierungswahn?" Wieso? Verstehe ich nicht, diese Aussage. Zeugt nicht unbedingt von großem technischem Verständnis, wie ich finde, denn der Lärm hängt nun mal davon ab, welche Luftschraube gerade verwendet wird, so wie auch die Leistung. Oder willst Du das ernsthaft bestreiten?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (18. August 2008, 09:03)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

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34

Montag, 18. August 2008, 09:16

Zitat

Original von Pic Killer
Um einen Verursacher festzustellen,müßte man ein Flugbuch führen,mit sämtlichen Start und Landezeiten.

Ralf, auf der einen Seite machst Du Dich lustig über die übergroße Regulierungswut der Deutschen und nun schlägst Du selbst vor, ein Flugbuch mit den Eintragungen aller Starts und Landungen zu führen? Ja, was denn nun? Ich meine, dass kann doch nicht Dein Ernst sein, oder? Da ist mir eine (Lärm)Messung lieber, als jedesmal eine Eintragung zu machen, mit welchem Modell in welcher Konfiguration von wann bis wann jemand geflogen ist.

Wenn dann irgendwann aufgrund Deines Vorschlages hier so eine Regulierung kommt, beklagst Du Dich darüber dann ganz bitterlich und schimpfst wieder mal auf die "dummen Deutschen". (Ach ja: welcher Nationalität gehörst Du selbst an? Du bist doch nicht etwa Deutscher? Dann hättest Du Dich ja selber beschimpft)

Denk mal darüber nach. Nichts für ungut. :-)(-:

Grüße
Udo

evil dead

RCLine User

Wohnort: nähe Nürnberg

Beruf: Selbst und ständig

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35

Montag, 18. August 2008, 10:19

Moin,

das ist bei uns schon immer so, das jedes Verbrennermodell bzw. jedes nicht erlaubnisfreie Modell ( Elektro bis 5 Kg ) im Flugbuch steht mit jeder Start und Landung.

Bei uns wird also alles dokumentiert.

Die Erlaubnisfreien tragen nur die erste Startzeit und die letzte Landung ein.

Unglaublicherweise ist das gar kein Problem - man gewöhnt sich da sehr schnell dran.

Wenn sich jemand beschwert, wird an dem Tag ins Flugbuch geschaut und die Modelle verglichen - fällt was auf, wird derjenige nachgemessen.

Ich beneide die Flugplätze, bei denen sich niemand in ein Buch eintragen muss und bei denen es keine Lärmpässe gibt - spart viel Arbeit bei Großmodellen und man kann immer die beste Latte wählen und nicht den besten Kompromiss....

Gruß, Ralf
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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36

Montag, 18. August 2008, 10:47

Zitat

Original von evil dead
Moin,

das ist bei uns schon immer so, das jedes Verbrennermodell bzw. jedes nicht erlaubnisfreie Modell ( Elektro bis 5 Kg ) im Flugbuch steht mit jeder Start und Landung.

Bei uns wird also alles dokumentiert.

Die Erlaubnisfreien tragen nur die erste Startzeit und die letzte Landung ein.

Unglaublicherweise ist das gar kein Problem - man gewöhnt sich da sehr schnell dran.

Wenn sich jemand beschwert, wird an dem Tag ins Flugbuch geschaut und die Modelle verglichen - fällt was auf, wird derjenige nachgemessen.

Ich beneide die Flugplätze, bei denen sich niemand in ein Buch eintragen muss und bei denen es keine Lärmpässe gibt - spart viel Arbeit bei Großmodellen und man kann immer die beste Latte wählen und nicht den besten Kompromiss....

Gruß, Ralf

Bei uns wird muss man sich auch eintragen, wenn man fliegt (Name, Vorname, ab wann man fliegt und nach Beendigung des Fliegens, Kanalnummer und ankreuzen, ob Elektro- oder Verbrenner, das ist alles). Es muss nicht jeder einzelne Flug eingetragen werden! Acuh ist nicht wichtig, mit welchem Modell geflogen wird!

Also alles ganz easy.

Grüße
Udo

37

Montag, 18. August 2008, 13:56

Moin,

Zitat

Also diese Fragen verstehe ich nicht so ganz: Steht doch bereits alles in der zitierten AE drin: .....jedes eingesetzte Flugmodell mit Verbrennungsmotor ..... . Was gibt es denn an dieser eindeutigen Aussage rumzudeuteln? Wo steht da was von Gewicht? Hat jemand eine andere Definiton des Begriffes: "jedes"? :shake:


Na ja, wenn man den ganzen Satz nimmt, heist es darin:
Der Erlaubnisinhaber hat unter den in der vom Luftfahrt-Bundesamt veröffentlichten Lärmvorschrift für Luftfahrzeugegenannten Messbedingungen jedes eingesetzte Flugmodell mit Verbrennungsmotor zu vermessen und über die Messung ein Messprotokoll („Lärmpass“) anzulegen
die Aktuellen LVL ist aber für Modelle über 25Kg

Mir geht es nicht darum ob der Lärmpass Sinn macht oder nicht, aber wenn es so sein soll, dann bitte dazu auch die passende LVL für Modelle bis 25Kg.

Die Konsequenz aus der Sache ist, das einige aus unserem Verein vorgeschlagen haben, das wir auf die Ausstiegsgenehmigung verzichten und nur noch E-Modelle bis 5Kg fliegen. Wir wären damit nicht der erste Verein in unserem Umfeld die das so handhaben.

Da das für mich nicht in Frage kommt und ich mich mit vielleicht 4 anderen Vereinsmitgliedern zu den aktivten Verbrennerfliegern in unserem Verein zähle, habe ich mich in mich auch für das Amt des "Messbeauftragten" zur Verfügung gestellt.

Ich würde in meiner Freizeit auch lieber fliegen, als Modelle zu messen, aber was solls. Wir sind halt in DE und unser 1. Vorsitzender ist "Anwalt".
8)

Gruß Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DSLMatze« (18. August 2008, 14:00)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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38

Montag, 18. August 2008, 14:27

Zitat

Original von DSLMatze
Na ja, wenn man den ganzen Satz nimmt, heist es darin:
Der Erlaubnisinhaber hat unter den in der vom Luftfahrt-Bundesamt veröffentlichten Lärmvorschrift für Luftfahrzeugegenannten Messbedingungen jedes eingesetzte Flugmodell mit Verbrennungsmotor zu vermessen und über die Messung ein Messprotokoll („Lärmpass“) anzulegen
die Aktuellen LVL ist aber für Modelle über 25Kg
Gruß Matthias

Wenn diese LVL nur für Flugmodelle über 25 kg zutrifft, dann trifft sie eben in eurem Falle nicht zu.
Dazu bitte die Dachorganisationen (DMFV oder DAeC) befragen. Die können ganz exakt darüber Auskunft geben.

Zitat

Die Konsequenz aus der Sache ist, das einige aus unserem Verein vorgeschlagen haben, das wir auf die Ausstiegsgenehmigung verzichten und nur noch E-Modelle bis 5Kg fliegen. Wir wären damit nicht der erste Verein in unserem Umfeld die das so handhaben.

Ich würde niemals auf eine AE verzichten, selbst wenn niemand beabsichtigt, mit Verbrennern zu fliegen. Mit so einer Genehmigung steht man als Verein ganz anders da. Ohne AE seid ihr nichts weiter als ein Haufen "Wildflieger" (nichts gegen diese Personengruppe, die haben durchaus auch ihre Daseinsberechtigung), die man anfeinden und verjagen kann.

Zitat

Ich würde in meiner Freizeit auch lieber fliegen, als Modelle zu messen, aber was solls. Wir sind halt in DE und unser 1. Vorsitzender ist "Anwalt". cool

Ach, das ist alles halb so schlimm. Lass doch die Lärmpässe alle von Deinem 1. Vorsitzenden gegenzeichnen :D

Grüße
Udo

Sven M.

RCLine User

Wohnort: Aus dem Fondue Land

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39

Montag, 18. August 2008, 14:30

:dumm: Den reinsten Bürokratie Wahn den Ihr habt!! :dumm:
“Die Spinnen, die Deutschen!!” :evil: Denkt man sich als Schweizer.
Bei so viel regulierungs- Wahn könnte man ja Amok Fliegen.
Jetzt weis ich auch warum soo viele Deutsche in die Schweiz kommen……….. :O :O

Bei uns gilt ein max. Fluggewicht von 30kg :ok: . Was die db angeht so ist dies bei uns eine selbst Beschränkung welche aber nur die ganz lauten Flieger betrieft. Auch haben wir Personen die sich super mit Lärmminderung auskennen, welche sie gerne Auskunft geben wen erwünscht oder falls nötig. :nuts: :nuts:

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Sven :w :w

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sven M.« (18. August 2008, 15:15)


40

Montag, 18. August 2008, 14:56

Zitat

Original von udo260452
Ohne AE seid ihr nichts weiter als ein Haufen "Wildflieger" (nichts gegen diese Personengruppe, die haben durchaus auch ihre Daseinsberechtigung), die man anfeinden und verjagen kann.


M.E. nach gibt es in diesem Zusammenhang krasse Fehleinschätzungen, was die Tragweite von Aufstiegserlaubnissen und Lärmpass angeht.

Wenn sich ein Anwohner über den Fluglärm beschwert, dann geht die zuständige Behörde zunächst mal der naheliegendsten Vorschrift nach, in diesem Fall der sog. "Sportplatzverordnung".
Die Lärmemission wird am Ort der Beschwerde, hier also z.B. beim Anwohner auf dem Balkon, gemessen und ausgewertet.
Überschreiten die gemessenen Werte die, allerdings von Landkreis zu Landkeis unterschiedlichen, Grenzwerte, nutzen selbst zehn Lärmpässe pro Modell überhaupt nichts.

Das ganze Bohei um Emissionsschutz, Lärmpass usw. dient lediglich dem Zweck, OHNE offensichtliche Heraufsetzung der alten Grenzwerte übliche F3A-X und Jetmodelle überhaupt betreiben zu KÖNNEN.

Legt man die Regularien wortgetreu aus, dürfen diese Modelle auf Plätzen mit der "alten" Emissionsgrenze in der AE überhaupt nicht betrieben werden.