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21

Freitag, 22. August 2008, 17:06

Danke soweit bin ich mit allen einer Meinung und sogar beten würde ich in einem solchen Fall, ich würde nur nicht den Sender abstellen und Popcorn holen... :D

Fakt ist es hat noch keiner eine Möglichkeit gefunden Sicherheit zu gewährleisten und Modell zurück zu holen.

Im übrigen denke ich, daß es einen kleinen Unterschied macht ob ein Jet mit 200km/h sich vom Acker macht oder eine Schaumwaffel mit 10min Lipo!

:D Also dann lieber Feuerwehr und Krankenwagen anrufen als Popcorn holen :D
Fliegen bis zur Sichtgrenze macht Schwerelos!


Pitts Spw.1,4m
Stearman Spw.1,6m
Stampe Spw.2,09m
ME 109 Spw.1,7m
Miss Millie Spw.1,8m
Katana Spw.1,4m
Extra Spw.2,1m
AT-6 Texan 1,8m
DG 1000 2,6m

22

Freitag, 22. August 2008, 17:16

bitte versteht mich nicht falsch, ich lieg immer noch am Boden und krümme mich vor lachen :D

Vollidiot der heisst genau wie ich neh! :ok:
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23

Samstag, 23. August 2008, 14:54

Ich finde, dass alles andere als den Motor zu drosseln bzw ganz auszuschalten nix bringt.

Nehmen wir mal an, dass beim Failsafe minimal Höhe und Seite einprogrammiert wird, so hat man im Rücken oder bei jeder anderen erdenklichen Figur schon die A....karte. Was ich damit sagen will ist, das man mit einprogramierten Servostellungen das ganze Geschehen in vielen Fällen einfach nur noch verschlimmert! Somit wird bei mir der Motor immer gedrosselt bzw beim Heli ausgestellt und der Rest steht auf Hold.
MfG Chris

Mx 22
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24

Samstag, 23. August 2008, 15:24

Ich machs bei mir so (wenn ich mir dann mal die Mühe mache Failsafe überhaupt zu programmieren):
Motor auf Leerlauf, alle Ruder auf Neutral.
Ist zwar sicher nicht optimal, aber ich bekomme Empfangsstörungen als Servobewegung mit. Deshalb beim Verbrenner nur auf Leerlauf und nicht aus, wenn dann wieder Empfang da ist habe ich noch die Chance sicher zu landen.

Bei Elektro würde ich auch sagen Motor aus.

Gruß

Dirk

Stephan3105

RCLine User

Wohnort: Stade

Beruf: Informationselektroniker

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25

Sonntag, 24. August 2008, 14:28

Hi,

ich hab nur Elektroflieger, und da mach ich alles auf Hold und Motor aus.

Die Empfangsbedingungen sind fast immer wesentlich besser, wenn der Motor aus ist.

Wen ich also an der Reichweitengrenze bin oder durch ein HF-mässig schwieriges Gebiet durchfliege wird in 99% der Fälle ohne Motor der Empfang wieder so gut sein, das wenigstens zurücksegeln kann. Außerdem merkt man den Failsave sofort.

MatthiasM

RCLine User

Wohnort: München

Beruf: Dipl.-Ing Elektrotechnik

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26

Sonntag, 24. August 2008, 15:46

Kommentar von mir als Nichtflieger, der vorwiegend an sein künftiges U-Boot denkt:

Daß es vom Flugmodell abhängt ist ja klar, aber ich würde, wenn ich Flieger wäre, eventuell programmieren je nach Situation...

Flugtag, Publikum, Passanten, Trubel >> Flugzeug egal, Hauptsache sicher runter ohne Personenschaden, d.h. vermutlich am besten im Flugsektor raschestmöglich halbwegs kontrolliert abstürzen lassen.

Am Platz oder Wildfliegen alleine oder nur sehr wenige Fliegerkollegen, alle mit Blick für Flugobjekte und alle in Rufweite: Schwerpunkt, das Modell zu retten.

Und dazwischen alle Abstufungen, je nachdem, wie eigenstabil das Flugzeug "von allein" fliegt, wie schnell, wie schwer. wie teuer es ist, oder wie kalkulierbar es von selber abstürzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MatthiasM« (24. August 2008, 15:55)


27

Montag, 25. August 2008, 09:55

Ihr redet immer alle von Holdfunktion, Hold von engl. halten heißt letzte Servoposition festmachen?! Bitte klärt mich auf!

P.S.
Im übrigen frage ich mich die ganze Zeit wie wir einen kontrollierten Absturz in einem unkomplizierten Gebiet (mit einem unkrontollierbaren Modell) erzeugen sollen. Scheiss aufs Modell, aber ich bin doch mit der Funke in der Hand, vielleicht der einzigste, der Personen oder Sachschäden vermeiden könnte, sofern ich noch irgendeine Funktion vielleicht auch nur für ein paar Sekunden zur Verfügung habe.
Also ich fasse mal zusammen FS=Motor aus, alles andere ist Unsinn.....oder beten.....oder inakzeptabeles Risiko :shake:

Ich hoffe, daß ich nie in die Situation kommen werde:puke:
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MatthiasM

RCLine User

Wohnort: München

Beruf: Dipl.-Ing Elektrotechnik

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28

Montag, 25. August 2008, 10:09

"Hold" ist aktuelle Position fest halten.
Alternativ ist das Anfahren voreingestellter Stellungen oder auf "weich", d.h. der Servo läßt locker und der Fahrtwind kann mit dem entsprechenden Ruder frei spielen.

Kontrollierter Absturz, naja... Bei einem Heli ist das sicher noch am einfachsten. Motor aus und nichts tun, was ernsthafte Autorotation macht >> senkrecht zu Boden.

Bei leichten, langsamen Flugzeugen könnte ich mir eine Ruderstellung vorstellen, die kurzfristig im Strömungsabriß endet >> Kiste trudelt mehr oder weniger senkrecht auf den Platz. Bei schnellen, schweren Flugzeugen wird das ganze sicher schwierig.

Bei gemütlichen Land- und Wasserfahrzeugen ist das ganze Failsafethema irgendwie entspannter, da geht's meistens nur um "muß ich jetzt ins Wasser oder kommt das Schiff wieder zu mir"

[edit]
Je nach Empfänger und Möglichkeiten: Wenn der eine einstellbare Zeit fürs Überbrücken von Störungen (unplausibles Signal oder kurzfristiger Senderausfall) hat, würde ich aus dem Bauch raus für diese Zeitspanne "hold" und für den Motor evtl. "Gas weg" programmieren, wenn es bei kurzen Aussetzern am sichersten erscheint, stur weiterzufliegen. Machen die intelligenteren Empänger meines Wissens sowieso. Wenn nach dieser Zeit das Signal weiterhin gestört ist, greift dann das "echte" Failsafe und da kann man dann immer noch für andere (selbstzerstörerische) Maßnahmen programmieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MatthiasM« (25. August 2008, 11:24)


BlackJack

RCLine User

Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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29

Montag, 25. August 2008, 12:51

kontrollierter absturz dürfte recht einfach sein Motor aus und alle ruder in nen vollausschlag egal wie stabiel der flieger Fliegt weit kommt der nicht mehr.

beim auto gas weg(beim verbrenner bremsen) und volle lenkung so habe ichs zumindest bei meinem verbrenner gemacht. beim schiff würde ich jeh nach dem wo ich fahre gas auf eine minimumm zurücknehmen und nen großen kreis fahren zumindest wenn ich irgendwo unterwegs bin wo das ufer überall erreichbar ist(also nen kleinen Teich) wenn ich auf großen offenen gewässern oder nem sehr großen see fahre dann würde ich gas auch weg nehmen.

Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

30

Montag, 25. August 2008, 13:05

Kontrollierter Absturz über 20 Modellbaukollegen samt deren Kindern und Autos, ob da wohl Freude aufkommt :D
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BlackJack

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31

Montag, 25. August 2008, 13:08

wie willst du den sonnst möglichst schnell runter bekommen wenn du nen flachen winkel wählst kommt der vielleicht flach angschossen wenn du aber alle ruder in den vollausschlag brinngst kommt der Flieger nicht mehr weit und wird höchst wahrscheinlich irgendwo aufm flugfeld runter komme ne andere möglichkeit hast du eh nicht


Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

32

Montag, 25. August 2008, 21:47

Failsafe

Hallo,

hatte heute folgendes Problem:

Mein Climaxx ist aus ca. 10m Höhe in ein Weizenfeld gestürzt. Der Flieger hat plötzlich in eine Linkskurve geflogen aus der er nicht mehr heraus zu steuern war. Meine Komponenten sind ein Sender EVO 9, MPX-Empfänger RX7-Synth sowie ein Vario von WS-Tech. Ein Steuerfehler kann ich mit Sicherheit ausschließen. Meine Vermutung liegt darin, daß das Vario die Failsafe-Funktion am Empfänger verursacht hat. (Alle Runder auf Hold, Motor aus). Daraus ziehe ich den Schluß, daß eine Failsafe-Funktion auf die Ruder wenig Sinn macht (zumindest in geringer Höhe).
Im Übrigen ist der Flieger vollkommen unbeschadet davon gekommen. Ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem.

Grüße
Uwe

MatthiasM

RCLine User

Wohnort: München

Beruf: Dipl.-Ing Elektrotechnik

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33

Montag, 25. August 2008, 22:03

RE: Failsafe

Hmmmm, ob das schon Failsafe war? Und wenn, muß es kein Argument für oder gegen sein...

Es hätte neben (unbestätigt) dem Vario auch ein echter Senderausfall, Funkstörung etc. sein können, und dann hätte Dein Flieger an derselben Stelle vermutlich exakt das gleiche Manöver hingelegt (oder eben etwas anderes, wenn Du was anderes programmiert hättest).

Kann man bei den RX7-Synth nicht irgendwie die Fehlerzähler (LED-Blinkerei) auswerten und ggf. sogar zuhause detailiert per Software auslesen? (Ich hab als Nichtflieger keine Ahnung, wie das Vario mit Empfänger usw. verkabelt und verschaltet wird...). Vielleicht gibt das nähere Hinweise, auch wenn in Zukunft nichst dergleichen vorkommt, evtl. auch nur deswegen, weil der Empfänger zahlreiche Kurzstörungen stillschweigend mitzählt und ausbügelt (wenn es der Synth IPD ist).

xels

RCLine User

Wohnort: Österreich

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34

Dienstag, 26. August 2008, 09:21

Failsafe ist das sinnloseste am Modellflug überhaupt.

35

Dienstag, 26. August 2008, 09:40

Hallo Max

schöne Aussage, aber das warum,fehlt mir ein bischen! 8(
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36

Dienstag, 26. August 2008, 21:36

Warum wollt ihr die Failsafe Funktion nur dazu nutzen den Flieger so schnell wie möglich abstürzen zu lassen?

Kurze Störung beim Landeanflug: Besen und Müllsack holen ???
Ich finde das kann auch nicht die Lösung sein.

Deshalb hab ich bei mir so eingestellt das ich auf jeden Fall Störungen mitbekomme.
Dann kann man aber immer noch reagieren (wenns denn früh genug wieder funktioniert).
Wenn dann gar nichts mehr geht heist es Kopf einziehen.
Kann bei der Absturzlösung aber genausogut passieren!

Insofern kann ich Max schon recht geben.
Bei Autos und Booten macht das Sinn, aber Flugzeuge sollten schon kontrolliert runterkommen, sonst endet der Flugtag in der Tonne ;(

Gruß

Dirk

37

Dienstag, 26. August 2008, 21:47

Zitat

sonst endet der Flugtag in der Tonne

Klar. Denn oberstes Gebot ist und bleibt andere zu schuetzen. Und nicht das Modell zu retten. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


Rainer B.

RCLine User

Wohnort: 80993 München

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38

Dienstag, 26. August 2008, 21:50

Hi !

Also für Seite ; Quer und Höhe find ich Failsafe eizustellen auch sinnlos. Man weis ja nie in welcher Fluglage die Störung einsetzt . Was will man also dann
schon programmieren .
Aber den Motor zu drosseln oder ganz abzustellen finde ich schon sehr wichtig.
Man nimmt zumindestens die Antriebsenergie weg . Es gibt nichts schlimmeres
als ein Fluggerät das unkontrolliert mit voller Leistung weiterfliegt.


Gruss Rainer !

39

Mittwoch, 27. August 2008, 00:39

Habe nicht alles gelesen aber bei meinem kleinem leichtem Segler is Fail Safe auf Motor aus und segeln.
Bei einem 4,5 kg Segler würde ich Failsave auf Landung mit bremse machen....

Kurze Störung beim Landeanflug sind nicht selten ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »offline« (27. August 2008, 00:41)


40

Donnerstag, 28. August 2008, 14:43

hallo erst mal..............


nun gut ................. über sinn und unsin von failsafe kann man schön streiten ist aber sinnlos

weil:

PCM ohne failsafe nicht geht, es gibt nur zwei varianten, hold (hold verzögert) eine definierte programmierte ruderstellung, dies gilt im allgemeinen für nicht PCM also PPM mit irgendwelchen failsafe features auch

was kann mal draus machen?

im Holdmodus bleibt der Flieger ruhig fliegt womöglich gradlinig weg oder schlägt gradlinig ein,
eine definierte ruderstellung paßt nur zu einer fluglage und geschwindigkeit, meist aber nicht, du schlägst ein
ohne failsafe fängt er an zu tanzen, beruhigt sich wieder oder zerbricht (thermiksegler) oder schlägt ein

ist geschmackssache was einem lieber ist

was kann man draus machen?
fragen wir warum das modell nicht gehorcht --->

störquellen:
im sender ---> schlägst du ein oder nicht --> ist mit und ohne failsafe identische wahrscheinlichkeit im mittel
im empfänger---> schlägst du ein oder nicht --> ist mit und ohne failsafe identische wahrscheinlichkeit im mittel
im modell ---->
zb durch elektroantrieb --> scxhaltest du alle ruder auf hold und nur die drossel auf aus ist der fehler weg, failsafe geht auf, motor gibt gas, fehler da, failsafe schaltet den motor ab und so weiter ---> aber du kannst in sehr vielen wenn nicht sogar in den meisten den motor abstellen und landen und das ohne einschlag
zb durch vibration aus hoher drehzahl verbrenner zweitakt oder vibration viertakter ---> failsafe auf drossel oder nahe landedrehzahl bringt andere vibration und andere resonanzfrequenz auf dein modell ----> womöglich geht failsafe auf und du kann gedrosselt landen oder mit halbgas auf die andere seite des platzes um zu landen und das in den meisten fällen ohne einschlag
zb verbrenner mit zündung---> bei vollgas mit schneller zündfoge (6000 U/min=6000 zündfunken pro minute-->failsafe auf niedere drehzahl leicht oberhalb der landedrehzahl stopft meist den empfänger nicht zu, du fleigst gedrosselt in landerichttung und landes ohne einschlag
bedeutet in allen drei fällen, der empfänger zeigt mir einen fehler an und ist steuerbar --> wenn der fehler auftritt und du das failsafe erkennst kannst du reagieren weil die fehlerquelle durch das failsafe erst mal weg ist, wenn du jetzt den gasknüppel nach hinten nimmst und das failsafe im empfänger den empfänger wieder "freigibt" und durch den knüppel gedrosselt der fehler nicht mehr auftritt kannst du steuern, wen der fehler wie beim gestörten PPm empfänger (zb durch bürstenfeuer oder anzahl zündfunken) den empfänger zustopft kannst du den knüppel in drosselstellung bringen nur der empfänger kann es nicht umsetzen, du schlägst ein

so das ist der wesentliche unterschied


ich habe schon oft mals auf flugplätzen mit hochspannungleitung in ummittelbarer nähe folgendes demonstriert

ausgangssituation
Hochspannungsleitung 380 KV in etwa 450 meter entfernung zum flugplatz mit auswirkung auf die empfangsqualität in der nähe der leitung,
Clark Piper mit zg 38 ohne abschirmung am zündkabel (damit es stört)
graupner pcm mit hold auf allem außer drossel, hier etwa 2200 u/min bei ausgeschaltetem sender
jetzt fliege ich auf die hochspannungleitung zu, irgendwann wird der motor von vollgas auf drossel (durch failsafe programmierung gehen), jetzt drossel ich den motor und nehme aus der kombination motor und leitung den motor raus, fleige eine kurve gebe wieder gas und komme zurück, mit ppm würde ich sicher einschlagen

kannst du auch am boden prüfen mit eingeschobener antenne den zg vollgas und weggehen, ab einer sehr großen endfernung wird der motor ständig drossel und gas geben, er geht in failsafe, es gibt gedrosselt weniger störung, der empfänger geht auf dein knüppel ist in vollgas, der motor dreht hoch und stört der empfänger geht in failsafe und so weiter ---> sobald du den küppel zurücknimmst kannst du die anderen ruder wieder steuern

das ist der vorteil von failsafe

ein weiterer vorteil ist auch das empfängerakku failsafe, es zeigt dir die spannungsschwäche des empfängerakkus und du kannst meist landen ohne einzuschlagen


ein weiteres beispiel
ich fliege mit ordentlicher überhöhung am hang, failsafe im segler da ohne antrieb immer auf Hold, kollege kommt, er macht sein modell fertig, wir sprechen die frequenz ab, er schaltet ein und überprüft in ruhe seinen flieger und die steuerung, mein flieger wird schwammig und taub, ich schreie "schalt aus du hast meine kanal" er schaltet aus, prüft noch mal und stellt fest das er doch meinen kanal hatte (weil er den quarzwechsel vom wochenende davor vergessen hatte), ich gehe davon aus das bei ppm ohne failsafe mein segler ganz schön getanzt hätte, womöglich erheblich höhe verloren hätte, womöglich sehr schön beschleunigt hätte und gerade beim ausschalten des störsenders, weil mein knüppel auf voll hoch ist mit einem engen abfangbogen womöglich zerplatzt




failsafe kann nicht alle abstürze durch störungen verhindern aber wenn man richtig damit umgeht aus meiner erfahrung doch so einige
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig