Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 24. September 2008, 16:33

Ein Reglement - nur eine Pharse?

Hallo,
ich wollte euch mal nach eurer Meinung fragen zu einem Vorfall, welcher mir vorletztes Wochenende passiert ist. Wir sind Freitag losgefahren auf die Deutschen Jugendmeisterschaften 2008 nach Harsewinkel. Qualifiziert hatte ich mich im Segelflug. Samstag um 9 Uhr gings dann los mit Pilotenbriefing etc. Die Segelflieger mussten warten, war aber auch gut, da wir so dann bei unserem ersten Wertungsdurchgang Thermik hatten. Leider hatte ich den Wind in diesem Durchgang unterschätzt und bin so ca. 20 Sekunden zu lange geflogen und nicht wirklich an die Linie herangekommen. Naja ist ja nicht so schlimm eine Chance hast du ja noch. Aufgrund des zeitlichen Ablaufs, sollte der zweite Durchgang dann am Sonntag stattfinden. Fanden wir ein wenig doof, da wir nur einen Flug gemacht hatten aber was solls. Sonntag also wieder um 9 Uhr da gewesen und dann direkt nach dem Elektrosegelflug unseren zweiten Segler durchgang gehabt. Da ich als Erster starten musste, konnte ich vorher nicht beobachten, wo die anderen hinfliegen... Soweit sollte es aber auch nicht kommen. Beim Hochstart wurde zuviel Druck aufgebaut und die SE300 viel aus dem Seil in gut 50m Höhe. Da ich ja eine Rahmenzeit von 5 Minuten hatte, wurden die Klappen gesetzt, Flieger angestochen und direkt vor die Füße gezimmert, um einen zweiten Start zu unternehmen. Der Flug hatte ganze 13 Sekunden gedauert, sodass noch genug Zeit geblieben wäre für einen weiteren Versuch. Dieser zweite Startversuch wurde mir allerdings verwehrt, mit der Begründung, dass ein zweiter Startversuch nicht vorgesehen wäre. Nun habe ich das natürlich nicht ganz so recht glauben wollen und habe mir ein Reglement besorgt. Ich hatte dieses zwar vorher schon studiert, aber man behält ja nun nicht alle Regeln im Kopf. Im Reglement suchte ich also dann nach einem Satz, der wiedergab, dass man nur einen Startversuch hätte. Kurzum ich fand keinen. Aus meiner Sicht wäre es auch absolut unlogisch, warum man nur einen Versuch innerhalb der Rahmenzeit haben sollte, so könnte ich doch auch theoretisch 2:30 Minuten am Boden bleiben und danach meinen Durchgang fliegen. Zeitmäßig würde das sicher auf das Selbe hinauslaufen.

Also wandte ich mich an Fred Blum mit meinem Einwand, erst einmal auf verbaler Ebene, um ihn zu fragen, ob das so seine Richtigkeit hätte. Er bestand darauf, dass etwas in der Art im Reglement drin stehen würde. Seine Art auf mich von oben herab einzureden, wirkte auf mich etwas befremdlich. Als Argument nannte er, dass es in den letzten 20 Jahren auch genauso gewesen wäre, wieso sollte es also nun anders sein? Dabei vielen auch einige persönliche Beleidigungen seinerseits, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte, entschuldigt hat er sich dafür bei mir nicht, obwohl ich mich nicht auf die persönliche Ebene herabgelassen habe. Ich gab ihm also das Regelwerk, welches zugegebenermaßen sehr knapp gehalten ist mit 5-10 Stichpunkten. Auch er konnte mir keine Stelle in dem Regelheft zeigen, welche besagen KÖNNTE, dass es nur einen Start gibt. Allerdings hätte er natürlich weiterhin Recht, weil meine Idee ja total absurd wäre.

Also legte ich schriftlich Protest beim Schiedsgericht ein. Das Schiedsgericht traf sich also zu Dritt, allerdings tauchte dann auch noch Fred Blum beim Schiedsgericht auf und unterhielt sich rund 5 Minuten lang mit ihm intensiv, wahrscheinlich, über meinen Vorfall, da niemand anderes Protest angemeldet hatte. Aus meiner Sicht hat er somit die Entscheidung des Schiedsgerichts maßgeblich mit beeinflusst.

In einem späteren Gespräch mit dem Schiedsgericht wurde bestätigt, dass es sich mit Fred Blum über den Vorfall unterhalten hatte.

Nachdem der Protest abgelehnt worden war, diskutierte ich die Entscheidung noch weiter mit dem Schiedsgericht. Ein Argument für die Entscheidung wäre, dass alles was nicht explizit erlaubt sei, verboten wäre. Nun flog aber jemand in seinem Kunstflugmodell einen Kreisel. Ein Kreisel wäre natürlich erlaubt, da es ja nicht im Reglement steht, das es verboten wäre diesen zu benutzen.

Was denn jetzt?

Einzig und alleine die Phrase aus dem Reglement "nach dem Ausklinken des Hakens wird die Zeit gestoppt", könnte man mit ganz viel Verbiegen und Interpretationsgeschick den einen Flugversuch drin sehen. Allerdings wären wir hier bei der Definition von "Ausklinken" angelangt. Meiner Meinung nach muss das Regelwerk solche Dinge aber deutlicher hergeben, anstatt sie mit einer Interpretation eines Wortes festzulegen.

Da Fred Blum das "Oberkommando" über den Wettbewerb hatte, gehe ich davon aus, dass er in dem Gespräch mit dem Schiedsgericht dargelegt hatte, dass es keine andere Möglichkeit gäbe als so zu entscheiden, um den Wettbewerbsablauf zügig weiterführen zu können und um nicht ungerecht den anderen, die am Vortag auch aus dem Seil fielen, gegenüber dazustehen.

Ich bin jetzt zwar zu alt um noch einmal teilzunehmen, aber noch mal hätte ich die lange Fahrt (nach Bayern runter nächstes Jahr) nicht auf mich genommen, nur damit ich mir von dem Schiedsgericht anhören darf, dass ich sowieso nie Recht bekommen würde.

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt diesen Text zu lesen. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr eure Sicht der Dinge darlegen würdet und mir vielleicht die entsprechenden Regelzüge nennen könntet, weshalb ihr glaubt, dass ein zweiter Versuch nahezu ausgeschlossen ist (Wenn ihr das denn glaubt).

Mit freundliche Grüßen
Lasse

(Link zur aktuellen Ausschreibung)
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

2

Mittwoch, 24. September 2008, 17:05

Hallo
Wie kannst Du Dich erdreisten einen Funktionär und Oberwichtigtuer zu widersprechen,
ist einer meiner Gründe auf Wettbewerbe zu verzichten.
happy landings
Fritz

stein

RCLine User

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 24. September 2008, 17:33

Hi !

Dies und einige andere Gründe haben mich dazu bewogen, dem Wanderzirkus der Wettbewerbsteilnehmer nicht beizutreten.

Du verfährst Dein halbes Leben auf irgendwelchen Autobahnen und gibst Deine Kohle aus, um der ständigen Materialschlacht begegnen zu können.

Und dann mußt Du dich noch mit einigen Herren abgeben, die sich selbst, Ihren Verband und Ihren Wettbewerb für die Spitze der Evolution halten.

Aber das ist nicht nur beim Modellsport so sondern läßt sich auf andere Sportarten bequem übertragen - viele wichtige Funktionäre, die im wahren Leben wahrscheinlich nicht mal nen Job als Handtuchhalter bekommen würden, machen da auf ganz wichtig, schlagen Riesenwellen und verbraten anderer Leute Geld.

Verbuche es als Lehrgeld und betrachte Dein Hobby wieder als das was es ist: Entspannende Freizeit !


Gruss
Hans-Will

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stein« (24. September 2008, 17:36)


4

Mittwoch, 24. September 2008, 17:38

ich glaube das Zitat war vom Holle:

Wettbewerbe des DMFV sind keine sportlichen Veranstaltungen :D
Fliegergruß Christian

[SIZE=4]suche: VPP Blätter System SFW [/SIZE]

Stephan3105

RCLine User

Wohnort: Stade

Beruf: Informationselektroniker

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 24. September 2008, 18:33

Zitat

betrachte Dein Hobby wieder als das was es ist: Entspannende Freizeit !


Ich kenn das ganze aus meiner RC-Car Zeit. Eigentlich soll es Spaß machen, in netter Runde nen Rennen... aber irgendwann, wenn's professionell wird gibt's nur noch Ärger.

Nur noch Paragraphenreiterei, und wenn dann noch selbsternannte Hilfssheriffs nach verbotenen Schrauben suchen bleibt irgendwann der Spaß auf der Strecke.


Das geile am Fliegen ist ja, man kann auch alleine Spaß haben.
Bei den Cars brauchte man Gegner.

6

Mittwoch, 24. September 2008, 18:49

Das Problem gibt's öfter, und in erster Linie in den nicht protestsicheren Reglements zu suchen.

Mich haben z.B. bis dato drei Teilnehmer vom Reno-Racing angerufen, ob ich sie nicht technischerseits beraten könnte, weil Wettbewerber offensichtlich mit nicht regelkonformen (hier: wohl zu laut) Modellen starten, der Umstand vom jeweiligen Veranstalter wohl nicht verfolgt und vom zuständigen DMFV Referenten sogar noch gedeckelt worden sein soll.

Ob das so ist/war, weiss ich nicht, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich da nicht letzlich vor irgendeinen Karren spannen lasse.

Fakt ist, Fred Blum ist seit dem Weggang vom Winnie O. eine Art von "Lichtgestalt" in der Jugendarbeit, und was nicht sein kann, was nicht sein soll...
Nachvollziehbar ist das auf alle Fälle.

7

Mittwoch, 24. September 2008, 18:52

Hallo Andi,
welcher Punkt von den oben aufgeführten ist nachvollziehbar? ;)

mfg
Lasse

P.S. Danke für das Feedback der anderen.... Anscheinend bin ich nicht der einzige mit einer "solchen blöden Idee"
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

8

Mittwoch, 24. September 2008, 19:00

Hallo,
mal eine Frage, ist die von dir verlinkte Ausschreibung das Regelwerk ?
Wenn ja, dann kann man meines Erachtens eigentlich recht deutlich herauslesen, daß es nur um EINEN Flug geht.
Zitat aus "Vor- und Endausscheidung für den RC Segelflugwettbewerb", Punkt 4:
"Zur Durchführung des jeweiligen Wertungsfluges besteht eine Rahmenzeit von 5 Min.,..."

Es heißt "des Fluges", also ein Flug, egal wie lang der ist.
Gruß aus
Wolfram

9

Mittwoch, 24. September 2008, 19:00

Das ist leider oft so ...

es gibt immer eine anwalt der eine gesetzeslücke findet

oder einen steuerberater der ein schlupfloch kennt...

aber wenn du am rennen teilnimmst mußt du dich halt den gesetzes "interpretierrern"
unterwerfen ....

oder alleine fliegen und spaß haben ....
Holm und Rippenbruch :ok: Gruß Craw

10

Mittwoch, 24. September 2008, 19:09

Zitat

Original von Wolfram Holzbrink
Hallo,
mal eine Frage, ist die von dir verlinkte Ausschreibung das Regelwerk ?
Wenn ja, dann kann man meines Erachtens eigentlich recht deutlich herauslesen, daß es nur um EINEN Flug geht.
Zitat aus "Vor- und Endausscheidung für den RC Segelflugwettbewerb", Punkt 4:
"Zur Durchführung des jeweiligen Wertungsfluges besteht eine Rahmenzeit von 5 Min.,..."

Es heißt "des Fluges", also ein Flug, egal wie lang der ist.


"des Wertungsfluges" ;) Wo wir bei der Begriffsdefinition von Wertungsflug wären. Kann man aber auf einem Wettbewerb das Regelwerk an Interpretationen von Wörtern festmachen bei so elementaren Dingen?

mfg
Lasse
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 24. September 2008, 22:15

Ich hatte heute noch ein gespräch mit meinem Chef, und da ging es auch um Leute, die im Job oder/und zu Hause nicht die Hosen anhaben, das aber dann im Verein, im Freundeskreis oder wo sonst ausleben müssen.

Wahrscheinlich ist das mit dem einen Flug korrekt, ich kann dem Zitat von Wolfram da folgen, aber Beleidigungen, wenn man selbst sachlich bleibt, das spricht Bände. Auch die Gespräche mit den Schiedsleuten, so eine Beeinflussung sollte man mal an anderen Stellen ausprobieren, es würde Klagen regnen.

Aber ich weiss nu, dass es sehr gut für mich war, niemals in einem solchen Zirkus mitgemacht zu haben...
Liebe Grüße
Hartmut

12

Mittwoch, 24. September 2008, 22:23

Hallo Lasse,

aus dem Regelwerk, dass Du ja anerkannt hast, kann ich für Startwiederholungen nur folgendes lesen:

Für den Freiflug Segler: 5. Wenn die Flugzeit des Modells vom Ausklinken bis zur ersten Bodenberührung kleiner
gleich 10 Sekunden beträgt, wird dies als Fehlstart gewertet und darf wiederholt werden. Je Durchgang sind nur zwei Startversuche erlaubt.


und für den RC-Segelflug: 3. Gestartet wird mit einer 150 m langen Leine mit Umlenkrolle. Die Hochstarteinrichtung wird vom Veranstalter gestellt. Der Hochstart wird bei technischen Mängeln der Startvorrichtung oder bei Behinderung durch Dritte wiederholt.

und im Bezug auf die Anzahl der Durchgänge im RC-Segelflug: Der Veranstalter behält sich vor, je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl nur zwei Durchgänge
durchzuführen und beide Durchgänge zu bewerten (keinen Streichdurchgang). Bei
extrem widrigen Verhältnissen ist der Wettbewerb gültig, sobald ein Durchgang komplett
durchgeführt wurde. Die Entscheidung liegt beim Wettbewerbsleiter.



Deshalb verstehe ich nich ganz Deine Aufregung und die einiger Anderer.

Wer lesen kann, ist besser dran :)

Gruss mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg

martin.g

RCLine User

Wohnort: LK Bamberg

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 24. September 2008, 23:22

Ich würde sagen, dass alle drei Stellen unpassend angewandt sind.

Zitat

Original von Guenther_Hager
Für den Freiflug Segler: 5. Wenn die Flugzeit des Modells vom Ausklinken bis zur ersten Bodenberührung kleiner
gleich 10 Sekunden beträgt, wird dies als Fehlstart gewertet und darf wiederholt werden. Je Durchgang sind nur zwei Startversuche erlaubt.


Es geht nicht um Freiflug, sondern um RC-Segelflug. Damit ist diese Passage völlig irrelevant für sein Problem. Eine entsprechende Passage im RC-Teil hätte das Problem sicher ausgeräumt.

Zitat

Original von Guenther_Hager
und für den RC-Segelflug: 3. Gestartet wird mit einer 150 m langen Leine mit Umlenkrolle. Die Hochstarteinrichtung wird vom Veranstalter gestellt. Der Hochstart wird bei technischen Mängeln der Startvorrichtung oder bei Behinderung durch Dritte wiederholt.

Das könnte interessant sein. Es ist die Frage, ob es ein technischer Mangel an der Startvorrichtung war. Vermutlich ist das Auslegungssache

Zitat

Original von Guenther_Hager
und im Bezug auf die Anzahl der Durchgänge im RC-Segelflug: Der Veranstalter behält sich vor, je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl nur zwei Durchgänge
durchzuführen und beide Durchgänge zu bewerten (keinen Streichdurchgang). Bei
extrem widrigen Verhältnissen ist der Wettbewerb gültig, sobald ein Durchgang komplett
durchgeführt wurde. Die Entscheidung liegt beim Wettbewerbsleiter.


Mit Durchgang ist die komplette Wertung gemeint, nicht Startversuche oder ähnliches. Den ersten Durchgang hatte er ja bereits am Tag vorher. Darüber, ob ein dritter Durchgang stattfand oder nicht, stand in seinem Post nichts.

Meine bescheidene Meinung dazu: Auch wenns aus dem Reglement nicht eindeutig zu erkennen ist, hätte ich es so ausgelegt, wie es von der Leitung ausgelegt wurde. Gerade wenn es am Tag vorher schon mehrfach vorgekommen ist, dass anderen das gleiche passierte. Gut, du hast etwas riskiert und das hätte man würdigen können, aber das Gemeine am Risiko ist eben, dass es riskant ist.
Über Beleidigungen (welcher Art waren die denn?) brauchen wir natürlich nicht sprechen, das ist alles andere als in Ordnung. Wobei gerade hier auch die Schilderung der Gegenpartei interessant wäre. Meist trifft man sich dann ja in der Mitte.

Im Großen und Ganzen hätte ich(!) die Angelegenheit von Anfang an nicht so aufgeblasen und angefangen mit Schiedsrichtern etc. Tut mir leid für Dich, dass Du Dich ungerecht behandelt gefühlt hast oder auch ungerecht behandelt wurdest, aber steh doch einfach drüber.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin.g« (24. September 2008, 23:24)


14

Donnerstag, 25. September 2008, 02:43

Wegen genau so nem Schmu bin ich keinem Wettbewerb beigetreten, ist mir irgendwo zu starrsinnig bei genau solchen Regelwerksverdrehungen... :shy:

Ach ja, es heißt immer noch "Farce"... ;)

Manuel

15

Donnerstag, 25. September 2008, 09:09

Hallo Martin,

haste wohl nicht gelesen, meine Einleitung: aus dem Regelwerk, dass Du ja anerkannt hast, kann ich für Startwiederholungen nur folgendes lesen:

oder hast es bewusst ignoriert um Deine Antwort:

Zitat


Ich würde sagen, dass alle drei Stellen unpassend angewandt sind.

zu qualifizieren.

Ja Martin, ich kann mich nur wiederholen: Wer lesen kann, ist besser dran ;)

Auf die mir zweifelhaften Beleidigungen des namentlich genannten Wettbewerbleiters zu kommen, steht jedem in unserem Land andere Möglichkeiten offen dieses zu tun, als in einem Forum, dass unter umständen von dem Beklagten nicht gelesen wird.

Was sagt eigentlich die Moderation zu derlei Praktiken sich mit nicht bewiesenen Anschuldigungen von Außenstehenden Personen in diesem Forum, die, wie in diesem Fall seit Jahren geregelte Wettbewerbe durchführt und hier ohne Anhörung angegangen wird?

Auch das Schiedsgericht ist von Lasse der Bestechlichkeit in seinem Einstiegsbericht bezichtigt worden. Wo ist da eigentlich der Beweis? Nur weil ein für den Wettbewerb verantwortlicher Wettbewerbsleiter sich mit den Personen unterhält?

Es ist schon eine Unverschämtheit die mühevoll verfasste Regelung den seit einem Jahrzehnt bestehenden Jugendwettbewerbe als Farce? zu bezeichnen und hier in diesem Forum zu diskreditieren, der mit viel Aufwand und finanzieller Unterstützung aller 65000 DMFV - Mitglieder nur möglich ist. Aber ich vermute mal, dass dieses alles aus einer Enttäuschung über ein schlechtes Abschneiden in dem Wettbewerb geschehen ist und die Unfähigkeit bei anderen zu suchen. Im allgemeinen bezeichnet man so etwas als Nachtreten.

@ Lasse Vielleicht kannst Du einmal den Wortlaut Deines schriftlichen Protestes posten. Solltest Du ihn nicht mehr wissen, kannst Du ihn bestimmt beim DMFV anfordern.
Am Besten Du unterhältst Dich oder Dein Erziehungsberechtigte/r, wenn Du noch keine 18 bist, (bevor Du Dich in etwas festrennst) einmal (kostenlos) mit dem Anwalt des DMFV.
Oder Du bringst Deinen Eingangsbericht in das Forum des DMFV für Rechtsfragen: http://www.dmfv.de/cgi-bin/forum/ultimat…i?ubb=forum;f=2, da wird Dir substanziell geholfen, oder geht es Dir um etwas ganz anderes?

Es grüßt mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg
http://www.aero-hg.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (25. September 2008, 10:12)


16

Donnerstag, 25. September 2008, 09:12

Zitat

Original von Lasse
Hallo Andi,
welcher Punkt von den oben aufgeführten ist nachvollziehbar? ;)


Punkt nicht im Sinne eines einzelnen, mehr der Ablauf an sich.

Richtig krass werden Reglementsfragen bei Wettbewerben mit rein subjektiver Bewertung à la F3A. Was da manchmal zusammenläuft, ist unglaublich.

17

Donnerstag, 25. September 2008, 10:33

@Günther,
wenn es mir hier um nachtreten in irgendeiner Form gegangen wäre, dann hätte ich den Text sicherlich anders verfasst und wäre haarklein auf den Wortlaut der Äußerungen eingegangen. Das am Vortag anderen etwas ähnliches passiert ist, habe ich erst hinterher erfahren! Ich wollte mit diesem Bericht lediglich meine Erfahrung weitergeben. Ich finde es auch nicht gut, dass mir von dir die Worte im Mund verdreht werden. Ich habe gesagt, dass AUS MEINER SICHT eine Beeinflussung des Schiedsgerichtes vorlag. Seine eigene Meinung wird man ja wohl noch äußern dürfen oder? Fred Blum musste ich in dem Bericht namentlich erwähnen, da sein Verhalten AUS MEINER SICHT für den Vorfall essentiell war.


Danke zu dem Hinweis mit Farce ich war mir nicht ganz sicher. Das der Titel etwas überspitzt formuliert wurde und zum Lesen anregen sollte, dachte ich wäre klar, anscheinend aber nicht, weshalb ich das nochmal erwähnt habe.

Ich habe nicht vor den Wettbewerb als solches in Frage zu stellen. Er war gut organisiert und hatte einen straffen Zeitplan. Das da auch Geld hintersteckt aus dem DMFV ist mir genauso klar. Dies ändert aber alles nichts an dem oben geschilderten Sachverhalt. Ich würde auch über den Dingen stehen, wenn ich nicht eine 300km lange Anreise gehabt hätte und die Hotelkosten etc. Das ganze dann für einen vernünftigen Flug, den ich wie andere auch schon festgestellt haben selbst verbockt habe.

Es wäre wahrscheinlich sinnvoller den Wettbewerb in die einzelnen Klassen zu unterteilen und diese dann getrennt voneinander stattfinden zu lassen. So wären wesentlich mehr Durchgänge möglich und man müsste sich nicht auf das Glück verlassen vielleicht eine Blase zu erwischen....

mfg
Lasse

P.S. Danke an das Feedback der anderen!
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

martin.g

RCLine User

Wohnort: LK Bamberg

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 25. September 2008, 11:21

Hallo Günther,
jetzt bleib mal locker.

Zitat

Original von Guenther_Hager
haste wohl nicht gelesen, meine Einleitung: aus dem Regelwerk, dass Du ja anerkannt hast, kann ich für Startwiederholungen nur folgendes lesen:

Das habe ich sehr wohl gelesen, allerdings enthält es für mich keine klare Aussage. Ich habe es so interpretiert, dass Du die folgenden drei Passagen mit dem Vorfall in Verbindung bringst. Scheinbar war eher das Gegenteil der Fall, aber das kann ich nicht riechen.

Zitat

Original von Guenther_Hager
oder hast es bewusst ignoriert um Deine Antwort [...] zu qualifizieren.

Mir war nicht bewusst, dass ich meine Antwort qualifizieren müsste und schon gar nicht dadurch, dass ich mir etwas so hinbiege, wie ich es brauche.

Zitat

Original von Guenther_Hager
Ja Martin, ich kann mich nur wiederholen: Wer lesen kann, ist besser dran :augenzwinkern:

Zweifellos. Was aber zwischen den Zeilen steht, kann man nicht immer eindeutig lesen und so wird es wohl auch in diesem Fall gewesen sein. Vermutlich war das eher ein Missverständnis und auch wenn nicht, hängt mein Herz nicht ausreichend an dieser Angelegenheit, um micht hier rumzustreiten. Also :prost:

Gruß
Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin.g« (25. September 2008, 11:22)


19

Donnerstag, 25. September 2008, 14:30

Hallo Martin, da Lasse es um eine Startwiederholung ging, finde ich schon meine Aussagen dazu richtig

Zitat

aus dem Regelwerk, dass Du ja anerkannt hast, kann ich für Startwiederholungen nur folgendes lesen:
Für den Freiflug Segler: 5. Wenn die Flugzeit des Modells vom Ausklinken bis zur ersten Bodenberührung kleiner
gleich 10 Sekunden beträgt, wird dies als Fehlstart gewertet und darf wiederholt werden. Je Durchgang sind nur zwei Startversuche erlaubt.


und für den RC-Segelflug: 3. Gestartet wird mit einer 150 m langen Leine mit Umlenkrolle. Die Hochstarteinrichtung wird vom Veranstalter gestellt. Der Hochstart wird bei technischen Mängeln der Startvorrichtung oder bei Behinderung durch Dritte wiederholt.


Und die reglementierte Festlegung der Durchgänge, welche die Wettbewerbsleitung nach bestimmten Kriterien vor Ort bestimmt

Zitat

und im Bezug auf die Anzahl der Durchgänge im RC-Segelflug: Der Veranstalter behält sich vor, je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl nur zwei Durchgänge
durchzuführen und beide Durchgänge zu bewerten (keinen Streichdurchgang). Bei
extrem widrigen Verhältnissen ist der Wettbewerb gültig, sobald ein Durchgang komplett
durchgeführt wurde. Die Entscheidung liegt beim Wettbewerbsleiter.

allen zur Ansicht zu bringen. Deshalb habe ich diesen Auszug der Wettbewerbsregel kenntlich gemacht. Und dieses, alles um nicht einige in unwesentlichen Punkten der Wettbewerbsregeln herumirren zu lassen.
Und sehe es ganz bestimmt lockerer als Lasse, dem ich ja empfohlen hatte sich im Rechtsforum des DMFV http://www.dmfv.de/cgi-bin/forum/ultimat…i?ubb=forum;f=2 , meiner Meinung an der richtigen Stelle zu beschweren, oder wie er meint die kommenden Teilnehmer für diesen Wettbewerben zu warnen. Um wenigstens die Meinung der Beschuldigten einmal zu hören, besser zu lesen, habe ich versucht die Beteiligten der anderen Seite über das verbandseigene DMFV- Rechtsforum zu erreichen.

Ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung:

Zitat

Zweifellos. Was aber zwischen den Zeilen steht, kann man nicht immer eindeutig lesen und so wird es wohl auch in diesem Fall gewesen sein. Vermutlich war das eher ein Missverständnis und auch wenn nicht, hängt mein Herz nicht ausreichend an dieser Angelegenheit, um mich hier rum zu streiten. :prost:


Liebe Grüße aus Bielefeld von einem, der trotz 75 Jahren immer noch sehr gerne bis zu 15 leider weniger gewordene Wettbewerbe/Jahr mit der Jugend und jungen Leuten bestreitet. Günther Hager

20

Donnerstag, 25. September 2008, 16:21

Moins, erst mal meinen Dank an alle die hier vernünftig mitreden!
Dann an die Randbemerkungen: "Erstmal drüber nachdenken" und dann was sagen.

Ansonsten steht es jedem frei, im Forum mitzuwirken, sich Meinungen einzuholen und auch Kritik im sachgerechten Umfang zu Üben. Allerdings ist ein Wettbewerb ein Wettbewerb. Da muss ich dann mal sagen, man sollte sich vorher informieren, statt sich nachher zu beschweren. Auch ein Regelwerk kann und wird ja auch, so oder so interpretiert. Gelle!! Und ganz sicher auch die Bewertung, Meinungen über Testberichte und auch darüber was in einem Forum stehn darf und was nicht. Es wird immer so sein, dass es nie allen gerecht gestaltet werden kann.
Ansonsten lohnt immer mal ein Blick in unsere Nutzungsbedingungen

Zitat



Wir übernehmen keine Verantwortung für die Inhalte der durch die Nutzer verfassten Beiträge. Jeder Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, dass seine Beiträge nicht gegen Gesetze oder gegen Rechte Dritter verstoßen. Dies gilt sowohl für den direkt sichtbaren Teil des Beitrages, wie auch für im Beitrag enthaltene Links......................

.......................Beachten Sie, dass wir nicht verantwortlich sind für den Inhalt der Beiträge. Wir gewährleisten nicht die Identität der Verfasser, die Genauigkeit, die Vollständigkeit oder die Verwendungsfähigkeit irgendwelcher Informationen. Die Beiträge drücken die Meinungen des Autors aus, die nicht notwendigerweise mit unseren Ansichten übereinstimmen.


Vielleicht wäre es Sinnvoll, wegen dem angesprochenem Regelwerk mal die Meinung anderer Teilnehmer einzuholen und einen entsprechenden Antrag auf Änderung zu stellen.Oder einfach mal nachzufragen wie sie es sehen. Vielleicht ist ja die Mehrheit damit einverstanden. Und aus eigener Erfahrung weis ich, dass man als austragender Verein immer die Brille auf hat, wenns dem Gaste nicht gefällt.

Gruß
-Micha-