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Tommel82

RCLine Neu User

  • »Tommel82« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Undefinierbar.

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1

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:20

Absoluter Anfänger

Hallo Modellbau - Gemeinde.

Also, aus Höflichkeit stell ich mich ganz kurz vor.
Heisse Thomas, bin 25 Jahre alt, komme aus dem Süden Deutschlands und Arbeite in der EDV eines KMU :w

Mir ist seit einiger Zeit der Gedanke ans Modellfliegen gekommen. Wobei
für den Anfang das Fliegen im Vordergrund steht.
Ich habe keinerlei Erfahrung mit Modellbau im allgemeinen, und kenne auch niemanden der das betreibt.
Ich habe mich durch einige Foren geklickt, und habe das ein und das andere aufgeschnappt.

Vorweg: Gibt es eine Rurbrick die meine Fragen beantwortet hab ich sie ehrlich übersehen. Bin ich hier falsch, sorry sagt mir wo ich hinsoll. Nur bitte nicht anpöbeln falls ich hier nicht ganz am rechten Platz bin.

Jetzt möchte ich euch nach ein paar Dingen fragen:

1 Ich habe immerwider Begriffe wie "Wildfliegen" aufgeschnappt.
Ist Modellflug mit einfachen kleinen Modellen in "Freier Natur" Strafbar? Gibt es da etwas wo ich mich über Regeln schlau machen kann?

2 Wie habt ihr Fliegen gelernt? Habt ihr Kurse oder sowas belegt? (Hab ich gesehen gibt es), Videos gekauft??? (Gibts doch tatsächlich auch), oder einfach per learning by doing?

3 Es gibt hoch und tiefdecker, Modelle mit Zug oder mit schub Propeller...
Also abgesehen von Preis und marke - gibt es eine Klassische Modellfliegerbauform für ein Anfängerflugzeug?

4 Dumme Frage, aber: Ist ein Absturz (z.B eine Verpatze Landung) = Flieger Schrott, oder halten die den ein oder anderen kleinen Crash schonmal aus?



So, ich hoffe ihr lasst euch auf mein nichtwissen ein.
Wäre euch für die Beantwortung dieser Fragen schon sehr dankbar.

mfg
Thomas.

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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2

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:39

RE: Absoluter Anfänger

Hallo,

zu1. Wildfliegen ist ein völlig blöder Begriff, bedeutet nur dass man nicht in einem Verein fliegt - es gibt nur Modellflieger, und manche von ihnen gehen aus verschiedenen Gründen zu einem Verein. Modellfliegen ist natürlich erlaubt, es gibt aber natürlich gewisse Regeln an die man sich halten sollte (Versicherung, Abstände, Eigenverantwortung bei der Einschätzung ob irgendwer/irgendwas gefährdet oder belästigt werden kann...).

zu2. Am einfachsten und risikolosesten lernt man wen man jemand hat der's einem per Lehrer-Schüler-Kabel beibringt - Vereine bieten da nen Vorteil. Ansonsten ist ein Anfängermodell, und etwa üben am Simulator auch ein guter Weg. Es ist individuell recht unterschiedlich wie schnell man zurechtkommt, manche müssen lang mit einem Easystar oder dergleichen üben, andere fühlen sich nach ein paar Versuchen mit einem EPP Nuri wohl...

zu3: Hat alles Vor- und Nachteile, wichtig ist wofür ein Flieger konzipiert ist - Motor hinten ist z.b. recht sinnvoll zum Anfangen da der Prop gut geschüzt ist, z.b. beim MPX Easystar oder EPP-Nuris. Ein eigenstabiler Flieger der auch alleine fliegt ist natürlich einfacher zu steuern als etwas das man ständig kontrollieren muss.

zu4. Die modernen Schaumwaffeln können einiges wegstecken, und sind im Falle des falles einfach zu reparieren. Das dauert i.d.r doch recht lange bis die wirklich "verbraucht" sind.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (15. Oktober 2008, 16:41)


BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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3

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:46

für den anfang würde ich dir sowas wie die ES (Easystar) empfehlen. Es gibt von dem Auch diverse nachbauten. Ich habe zum beispiel Anfang des Jahres mit dem Wildhawk von conrad angefangen.

Ich bin einfach drauf los geflogen. Also Volles Risiko und alleine. es hat aber super geklappt. war eigentlich kein Problem. Die ES ähnlichen Modelle sind alles sehr gutmütig und lassen sich auch von einem Blutigen Anfänger gut kontrollieren. das schwierigste ist am Anfang der Nasenflug. also wenn das Modell auf dich zukommt. dann musst du eben leicht umdenken mit den Steuerbefehlen. das kann man aber super am Simulator üben. da reichen dann auch 1-2 Flugstunden am PC.

Wenn der Flieger mal runter kommt überhaupt kein Problem nimm Sekundenkleber und Aktivator mit dann kannst du alles direkt vor ort wieder zusammenkleben und gleich weiterfliegen.


Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

Martin_Austria

RCLine User

Wohnort: Saalfelden - Salzburg - Österreich

Beruf: Softwareentwickler

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4

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:49

RE: Absoluter Anfänger

Hallo Thomas!

Herzlich willkommen hier im Forum. Wenn dich das Modellfliegerfieber gepackt hat, lässt es dich nicht mehr so schnell los ;)

Also, ich versuche, deine Fragen zu beantworten:

ad 1: Wildfliegen bezeichnet fliegen außerhalb eines genehmigten Vereins. Grundsätzlich erlaubt, wenn man sich an ein paar Spielregeln hält, die da wären:

- Grundvorraussetzung ist die Erlaubnis des Grundstückseigentümers
- Modelle ohne Motor und mit Elektromotor dürfen bis 5kg Abfluggewicht starten.
- Modelle mit Verbrennungsmotor, auch unter 5kg TOW, dürfen nur dann starten, wenn du mindestens 1,5 km Luftlinie Abstand zur nächsten menschlichen Siedlung einhältst.
- In der Nähe von Flughäfen zu fliegen ist verboten.

ad 2: Ich habe ohne Flugschule das fliegen erlernt. Am Anfang hatte ich einfache Segelflugmodelle mit und ohne Motor, nach und nach kamen teurere und anspruchsvollere Modelle hinzu - jetzt bin ich bei Helikoptern gelandet. Wenn man keinen erfahrenen Piloten hat, dem man über die Schulter schauen kann, ist ein Simulator empfehlenswert. Da kannst du deine Fernsteuerung anstöpseln und Start, Flug und Landung üben. Später auch für das Einstudieren von Kunstflugfiguren ratsam. Das Nächste, ein geeignetes Modell. Bewährt und günstig sind Easystar von Multiplex, bzw. Easyglider von Multiplex. Beide verzeihen Anfängerfehler (Versteuern, etc.) durch extrem gutmütige und langsame Flugeigenschaften. Dem Piloten bleibt genug Zeit, zu reagieren.

ad 3: Tiefdeckern wird nachgesagt, aktiver gesteuert werden zu müssen als Hochdecker, sowie ein etwas kritischeres Flugverhalten, zumeist in Kurven. Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber bei den meisten trifft das so zu. Ein Hochdecker (Schulterdecker) mit V- Form in den Flügeln (wenn du von vorne auf das Modell blickst, beschreiben die Flügel ein flaches V) fliegt eigenstabil, und lässt sich Notfalls auch mal ohne Querruder (sofern vorhanden) steuern. Prinzipiell lässt sich sagen: Ein Anfänger greift am besten zu einem Hochdecker mit ausreichend (selbststabilisierender) V-Form.

ad 4: Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten - ein sehr filigranes Holzmodell trägt unter Umständen mehr Schaden bei einer verpatzten Landung davon als ein geschäumtes. Es gibt auch sogenannte unkaputtbare Modelle, meist Nurflügler (wie der Name schon sagt - bestehen nur aus einem Flügel), die bestehen aus hochelastischem EPP (Expanded Polypropylen glaub ich), die überstehen die meisten Abstürze ohne Schaden, sodass direkt weitergeflogen werden kann. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen, dass ein Modell (fast) nicht so kaputt sein kann, als dass man es nicht wieder reparieren kann. Bei extremen Schaden ist halt dann abzuwägen, ob sich ein Wiederaufbau rentiert, oder ob man besser in ein komplett Neues investiert, denn: mit jeder Reparatur wird das Modell aufgrund von Kleber, etc. schwerer.

Falls ich mit meiner Beantwortung weitere Fragen aufgewirbelt habe, scheue dich nicht, zu fragen :-)(-:

Grüße
Martin

Edit: Mist, jetzt waren schon wieder zwei schneller als ich - ich schreib zu langsam :nuts:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Martin_Austria« (15. Oktober 2008, 16:51)


5

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 17:22

Einfach mal einen EasyStar RR oder EasyGLider RR kaufen, und anfangen, kann man nix falsch machen, so habs ich gemacht, obwohl...

Nein, ich hab mit einem Silverlit X-TWIN begonnen ^^

6

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 17:58

Zitat

Original von schwaigerf
Einfach mal einen EasyStar RR oder EasyGLider RR kaufen, und anfangen, kann man nix falsch machen, so habs ich gemacht, obwohl...



Doch, man kann.
Modellfliegen ist gefährlich, und Versicherung ist Pflicht.

gruß Thomas

7

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18:17

Hi wo kommst du denn genau her?

Vielleicht findet sich ja auch jemand in deiner nähe. Komme z.B. auch aus Süddeutschland.

8

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 19:12

Berlin bzw. Simbach(Bayern)

Fliegerassel

RCLine User

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

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9

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 20:04

Also um Berlin herum gibt es sehr viele Vereine, wo du sicher vorbeischauen und dich auch beraten lassen kannst. Vielleicht gibts auch die Möglichkeit, mal am Kabel zu fliegen. Und wenn du es auch landschaftlich sehr schön haben möchtest, lade ich dich gern in die Uckermark ein, zum Lehrer-Schüler-Fliegen mit einem HOLZMODELL... 8) . Bei Interesse melde dich einfach.

Gruß Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fliegerassel« (15. Oktober 2008, 20:05)


reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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10

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 22:21

@thomas: wie is es denn um dein handwerkliches geschick bestellt? ahnung von mechanik und/oder elektronik vorhanden?
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
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Tommel82

RCLine Neu User

  • »Tommel82« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Undefinierbar.

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11

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 08:42

Guten Morgen!

Also erstmal, danke für den wirklich netten Empfang! :ok:
Hatte schon andere Foren, da wird man mit solchen "Noobfragen" fast zum Terroristen erklärt ==[]

Also, Rückwärts angefangen:

Ich habe Handwerkliche begabung, hab ursprünglich nen technischen Beruf gelernt, kann Löten, hab bissel Ahnung von E-Technik und hab in Sachen Metall und Kunststoffbearbeitung auch schon erfahrungen gesammelt. Hab auch zugang zu ner schönen Werkstatt mit Fräs und Bohr und Drehmaschinen, Klebern und allem was man so braucht.

Dann zu meiner Herkunft, also Berlin stimmt nicht so recht... *G*
wie geschrieben bin aus Süddeutschland, genauer gesagt Südliches BaWü.
Gegend Rottweil - Villingen Schwenningen wenn das jemandem was sagt.

Thema Simulator zum Üben:

Taugt das?

http://www.amazon.de/Jamara-065120-Flugs…24138942&sr=8-7

Als einsteiger wäre also EasyStar das richtige, das höre ich überall.. bzw lese es :D
Ich werde mich mal über das Modell schlau machen.

grüße
Thomas

Martin_Austria

RCLine User

Wohnort: Saalfelden - Salzburg - Österreich

Beruf: Softwareentwickler

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12

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 08:58

Der FMS, der bei dem Jamara Angebot dabei ist, ist Freeware. Die 30 EUR zahlst du somit für den Fernsteuerungs-Joystick. Zum Erlernen der Grundsätze sicherlich geeignet, aber für eine realistischere Flugphysik, um auch wirklich was zu lernen, sollte man eher über sowas nachdenken:

http://www.der-schweighofer.at/artikel/5…addon_1__und__2

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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13

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 09:03

die SW, die dem jamara-usb-sender beiliegt ist der freeware FMS. dieser sim ist zum üben sicher ausreichend, wenn du es aber ernsthafter angehen willst, dann solltest du dir den AeroFly, RefleXX, oder ähnliches anschaun.

falls du das mit dem FMS probieren willst, kommst du ev. mit folgendem noch günstiger, als mit dem bei amazon: lindinger-link (hoffe, der funzt)

bzgl. modell würde ich persönlich, da du handwerklich begabt bist, nicht zuerst zum EasyStar, sonder gleich zum EasyGlider, oder Graupner Junior S oder Robbe Cularis greifen. ich bin der festen überzeugung, dass der EasyStar zu schnell langweilig wird...
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Robertegr

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Wohnort: FMC Glauburg

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14

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 11:27

Hi
waren nicht in Villingen-Schwenningen letzt die ACROMASTERS 2008, da ist dann betimmt dort auch ein Verein der dir bei dem einstieg in den Modellbau hilft.



Gruß Robert

herwig121

RCLine User

Wohnort: Süd-Ost Steiermark / Österreich

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15

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 11:42

Hallo Tommel,

jajaa, ich bin auch bei meinen ersten ernsthaften Schritten in diesem Forum gelandet, bist sicher gut aufgehoben. Wie schon die anderen meinten, Simulation fliegen ist sicher nicht das Falscheste (bei mir Aerofly proffessionell), auch um mal zu schauen wie man grundsätzlich so zurechtkommt. Mit persönlich hat's enorm geholfen (und hilft noch immer :-)...). Tja und dann einfach nach den Fähigkeiten das Modell auswählen, entweder eben den MPX Easy star nur mit Höhe und Seite oder gleich den Easy glider mit zusätzlich Querrudern. Wenn gewisse Grundschritte beim Steuern automatisiert in der Birne ablaufen, gehts wirklich wie von selbst, einfach nur die Ruhe und Konzentration bewahren.

Viel Spass und alles Gute, mfG Herwig ;)
Sebart Katana S30
Velox Revotlution II von Braeckmann
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Tommel82

RCLine Neu User

  • »Tommel82« ist der Autor dieses Themas

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16

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 13:27

Ich verstehe das schon richtig:

die Easy Star hat keine Querruder.
Damit kann ich z.B, keine Rolle fliegen oder - peinliche Frage - kann man mit dem Höhenruder auch rollen!? (Ehrlich gesagt dachte ich bisher Höhenruder = Höhenruder...)

Dann bietet die erwähnte Graupner Junior S (wobei mir da von den Bildern nicht klar ist wo der Motor, bzw der Propeller sitzt) nicht nur mehr möglichkeiten zur Steuerung (Absturz ==[] ) sondern ist auch wendiger und Agiler, oder?

Martin_Austria

RCLine User

Wohnort: Saalfelden - Salzburg - Österreich

Beruf: Softwareentwickler

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17

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 13:43

Hello again,

hast schon recht, Höhenruder = Höhenruder. Mit dem Höhenruder drehst du das Modell um die Achse, die quer durch die Tragflächen geht - also rauf und runter. Rollen mit dem Höhenruder ist nicht möglich.

Seitenruder steuert das Modell um die Hochachse, und Querruder um die Längsachse.

Easystar hat keine Querruder, ergo ist Rollen in diesem Sinne nicht möglich. Rollen mit dem Seitenruder gehen zwar, erfordern aber große Höhe, eine Portion Glück dass die Höhe ausreicht und ausserdem sehen sie nach nix aus ;)

Der Easystar legt sich obwohl nur Seitenrudergesteuert, trotzdem in die Kurve - V-Form der Flügel sei Dank. Natürlich lässt sich der Easystar später auf Querruder umrüsten, ob sich das rentiert, bleibt jedem selbst überlassen.

Der Graupner Junior S hat dank Querruder eine Achse mehr zum Steuern - er lässt sich daher einfach sauberer um die Kurve bringen. Er ist sicherlich auch wendiger als der Easystar. Beim Junior S sitzt der Motor klassisch in der Rumpfnase.



Hier nicht genau ersichtlich, da eine Klappluftschraube montiert ist, die eben am Rumpf anliegt. Eine Klapplatte bringt Vorteile beim Luftwiderstand beim reinen Segeln ohne Motor.

Tommel82

RCLine Neu User

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18

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 14:02

Ist dass dann ein typischer Anfängerfehler zu sagen "Ich wünsch mir aber ein Querruder" ? - Das Prinzip ein Flugzeug zu fliegen ist mir ... zumindest in der Theorie ... bekannt (Flugsims am PC...).

@Robert: Du hast recht, ganz in meiner nähe gibt es einen EV mit über 100 Mitglieder, die haben auch die Acro Masters veranstaltet... :dumm:

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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19

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 14:02

ja, das verstehst du schon richtig. der ES hat keine querruder, daher kann man mit ihm auch keine (sauberen) rollen fliegen. mit dem höhenruder kann man nicht rollen. ich habe schon modelle gesehen, bei denen reichte das seitenruder aus, um eine rolle zu fliegen, aber schön ist das nicht...

beim Junior S sitzt der motor mit prop in der rumpfspitze, der flieger kann aber auch als reiner segler gebaut werden, daher kanns sein, dass du bilder gesehen hast, wo kein antrieb drauf war. und es stimmt, dass Junior S, EasyGlider und Co. agiler sind, als der ES ohne querruder. damit sind sie natürlich aber auch anfälliger für steuerfehler und damit abstürze...
wegstecken kann der ES natürlich sehr viel und sein antrieb ist durch die einbaulage gut geschützt. aber auch die anderen modelle aus epp, elapor, arcel und dergleichen sind robust. und wenn du keine scheu vorm basteln hast, kannst du leichte blessuren ja wieder beheben.

(edit: martin war schneller...)
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herwig121

RCLine User

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Beruf: Feinmechaniker

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20

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 14:11

Hallo,

in der Hinsicht kann ich Leo einfach nur zustimmen, der EJS ist eben agiler und wendiger, fad wird's nicht. Besitze selber einen (Nachfolger meines Robbe Ranger, damals nur mit H/S), hatte anfänglich aber so meine troubles beim Handling, da er doch recht flott unterwegs ist und man als nicht so Geüberter beim Landeanflug schon mal ein paar Schweißperlen wegdrückt. Flugbild und Segeleigenschaften sind aber 1A.

Empfehle (nur bitte meine persönlich Meinung!!) aber den MPX Easy star als Einstieg.

mfg Herwig
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