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reset-leo

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61

Sonntag, 19. Oktober 2008, 21:44

zu 2G4:
ich denke, jeder von uns kennt die klassischen störungen. z.b. bei den sog. "schwarzen löchern", die es sicher bei vielen flugplätzen gibt (für die einsteiger: das sind punkte, an denen vermehrt piloten von störungen berichten, wenn sie sie überfliegen). auch das ist mit 2G4 - allem anschein nach - passe. auch das sehe ich als großen vorteil!!!
edit: und eine störung heißt für mich nicht, dass der flieger auch gleich runterfällt, sondern nervig ist auch schon ein ruderzucken, oder motoraussetzer.

zu akkus:
hier noch ein paar hinweise:
- NiCd werden meines wissens nach nicht mehr hergestellt. alles was es da noch zu kaufen gibt müssten demnach restposten sein. (bitte korrigiert mich, wenn ich da einer fehlinformation erlegen bin)
- die ladezeit bei LiPos mit 35-50min anzugeben ist sehr sehr optimistisch und gilt wohl eher für akkus, die mit 2C geladen werden können. bei anderen LiPos sind wohl - je nach qualität und verschleiß - eher 70-120min drin...
- nicht genannt wurde bisher die zyklenfestigkeit, sprich, wie oft man einen akku wieder aufladen kann. bei LiPos geht das nicht so oft wie bei Nickel-Akkus (NiCd/NiMh)

hier wurden viele technische daten genannt. wichtig für unsere einsteiger finde ich zu erwähnen (LiXX meint übrigens die ganzen LiPo, LiMn, LiIon):
- dass die mindestspannung von 3V pro LiXX-Zelle nicht unterschritten wird, übernimmt der Motorregler (darauf achten, dass irgendwo "LiXX-fähig" oder ähnliches angegeben ist)
- die ladeströme und die spannung, auf die ein akku aufgeladen wird, regelt das ladegerät. soll heißen, auch hier ist ein ladegerät nötig, das das kann. das sind aber ohnehin heutzutage die meißten.
- LiFePo hat meiner ansicht nach für einen einsteiger keine relevanz...

übrigens liegt allen LiPo-akkupacks ein sicherheits-info-blatt bei, das wichtige infos über ladeströme und dergleichen enthält. bei den ladern gilt es, die anleitung zu berücksichtigen. wer hier lesen kann und will, ist klar im vorteil!
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
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Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

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BlackJack

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62

Montag, 20. Oktober 2008, 03:08

Wie gesagt ich hatte noch nie Probleme mit der langen antenne. im gegenteil da kann man sich ein prima fähnchen dran machen und weiß immer wie der wind steht.

auch hatte ich nie Probleme die empfängerseitiege antenne im Modell unterzubringen.

2G4 ist auch nicht schneller als 35mhz.

ja es waren Tatsächlich auf 2g4 Zurückführbare abstürze.

zu deinem Wlan.

ja auf kurze distanz funktioniert das noch aber geh mit deinem rechner dann mal noch 100m weit weg da siehts zappenduster aus. und bei mit Funktioniert es z.B. nichtmal durch ne halbe wand mit zwei großen Holz Türen 1m neben der sichlinie(ich musste wieder kabel legen)
Klar verhällt sich ne Funkwelle nicht ganz wie licht aber es ist der beste vergleich.


Der eine war wie gesagt der absturz in Bodennähe. da wahr warscheinlich der Motor und oder irgendwelche Kohleverstrebungen kurzzeitig im weg. Was an ishc kein Problem darstellte denn wenn es nur bei dem Kurzen aussetzer geblieben währe währs nicht weiter schlim gewesen das problem war das nach den 2Sec stöhrung nochmal 2sec Failsafe kamen bis der empfänger wieder gebunden hat. das war das modell aber schon nicht merh zu retten.

Ein weiterer absturz war als ein modell durch wind hinter nen baum gedrückt wurde plötzlich kein empfang mehr und weg. die Reste des Modells funktionierten dann wieder ohne jedes Problem. schuld war tatsächlich der baum in der sichlinie. Und der war weder aus Metall noch mit nägeln gespickt.

die anderen kann ich mich nicht merh detailiert dran erinnern es waraber nach einhellieger meinugnauf dem Platz auf 2g4 zurückzuführen.
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BOcnc

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63

Montag, 20. Oktober 2008, 07:59

Zitat

Original von udo260452

Zitat

2G4 Verhält sich wie licht. ein bisschen Metall(ein Akku oder der Motor reicht da schon) oder Kohle zwischen sender un Empfänger und schon ist das Signal weg weil ein Funkschatten entsteht.

Komisch, dieses Märchen kam noch vor der Einführung der 2,4 GHz-Fernsteuerungen auf und hält sich anscheinend bis heute hartnäckig bei einigen Leuten.
Mal ne Zwischenfrage:
Wenn das so wäre, wie Du schreibst (2,4 GHz verhält sich wie Licht und kann leicht von Gegenständen oder Personen abgeschattet werden), warum funktioniert dann mein WLAN, das ebenfalls auf 2,4 GHz sendet, durch 2 massive Betondecken hindurch? Ohne Sichtverbindung?

Also, den Schmarrn vergessen wir mal schnell wieder, der gehört ins Reich der Sagen und Mythen und sollte nicht immer wieder durchgekaut werden.

Grüße
Udo


Hallo Udo,

so ganz kann ich das nicht stehen lassen. Nur so zur Info. In meinem Diplom steht was von Nachrichtentechnik.

Die Abschattungen bei den hohen Frequenzen sind schon sehr hoch. Das liegt am Skinefekt. Die Eindringtiefe ist sehr gering und die Wellen breiten sich auf der Oberfläche aus. Wenn Du zum Beispiel Satelietenfernsehen hast bitte mal jemand sich vor die Antenne zu stellen und das Bild ist weg. Wir haben auch versuche gemacht. Wenn da einer zwischen Sender und Empfänger stand gab es auch keine Verbindung mehr.

Das gute bei den Modellfliegern ist aber das man das Modell in der Regel immer sieht. Deshalb ist die Verbindung sehr stabil.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

udo260452

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64

Montag, 20. Oktober 2008, 09:30

Zitat

Original von BlackJack
Wie gesagt ich hatte noch nie Probleme mit der langen antenne. im gegenteil da kann man sich ein prima fähnchen dran machen und weiß immer wie der wind steht.

Das ist gewiss das Totschlagargument gegen 2,4 GHz! :D

Zitat

ja es waren Tatsächlich auf 2g4 Zurückführbare abstürze.

Das will ich ja gar nicht bestreiten, jedoch wäre es äußerst hilfreich, wenn Du hier mal die verwendeten Anlagen nennen würdest. Und auch die jeweilige Einbausituation schildern könntest.
Warum ich so viel Wert auf die Nennung der Fabrikate lege?
Nun, die am Markt befindlichen Systeme unterscheiden sich in der Verwendung der Funktechnik teilweise ganz erheblich. Es gibt da weit größere Unterschiede, als der Unterschied zwischen Amplitudenmodulation und Frequenzmodulation.
Das Spektrum System sendet z. B. breitbandig auf 2 Kanälen, die es beim Einschalten als "sauber" ermittelt und bleibt dann darauf bis zum Ausschalten. (DSSS)
Das Futaba/FASST System sendet jeweils sehr kurzzeitig auf allen im 2,4 Ghz-Band zur Verfügung stehenden Kanälen nach einem bestimmten Sprungmuster. (DSSS/FHSS Hybride)
Das Spektrum System verwendet in seinen Vollreichweitenempfängern jeweils Satellitenempfänger, das Futaba/FASST System verwendet einen Empfänger mit Antennendiversity.
Das IFS System verwendet nur einen Empfänger mit einer Antenne, die auch noch fest am Empfänger montiert ist. (Das soll in der neuen Software-Version 3 anders werden, da kann man mehere Empfänger miteinander koppeln). Das IFS System in seiner jetzigen Form sucht sich beim Einschalten einen freien Kanal und bleibt dann darauf. Es sollte bei Auftreten von Störungen weghoppen, tat das aber wohl nicht immer zuverlässig. Auch dieses Problem soll in der kommenden Version 3 durch Verwendung des Dauerhoppens beseitigt sein. In dem Falle des IFS-Systems muss man aber noch die Praxiserfahrungen abwarten bevor man da ein Urteil abgeben kann.

Alle anderen am Markt befindlichen Systeme arbeiten ähnlich, sind aber nicht untereinander kompatibel.

Zitat

Der eine war wie gesagt der absturz in Bodennähe. da wahr warscheinlich der Motor und oder irgendwelche Kohleverstrebungen kurzzeitig im weg. Was an ishc kein Problem darstellte denn wenn es nur bei dem Kurzen aussetzer geblieben währe währs nicht weiter schlim gewesen das problem war das nach den 2Sec stöhrung nochmal 2sec Failsafe kamen bis der empfänger wieder gebunden hat. das war das modell aber schon nicht merh zu retten. Ein weiterer absturz war als ein modell durch wind hinter nen baum gedrückt wurde plötzlich kein empfang mehr und weg. die Reste des Modells funktionierten dann wieder ohne jedes Problem. schuld war tatsächlich der baum in der sichlinie. Und der war weder aus Metall noch mit nägeln gespickt.

Deine Vermutung, was da jeweils den Absturz verursacht hatte, ist und bleibt nichts weiter als eben eine Vermutung. Es kann tatsächlich eine Abschattung vorgelegen haben, es kann aber auch was anderes gewesen sein (Strömungsabriss aufgrund zu geringer Geschwindigkeit, Steuerfehler, da man das Modell aus den Augen verloren hatte usw.).
Leider sind weitere Absturzursachenvermutungen nur durch Nennung der verwendeten Fabrikate und der jeweiligen Einbausituation möglich.

Zitat

die anderen kann ich mich nicht merh detailiert dran erinnern es waraber nach einhellieger meinugnauf dem Platz auf 2g4 zurückzuführen.

So entstehen dann Legenden: Alle anderen Abstürze müssen ja zwangsläufig auf die Verwendung des bösen, bösen 2,4 GHz-Systems zurückgeführt werden, wenn denn da ein solches verwendet wurde! Bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, denn mit 35 MHz gab es ja noch nie Abstürze.
Man kann sich nicht mehr erinnern, aber ja klar: Muss 2,4 Ghz Schuld gewesen sein.

Grüße
Udo

udo260452

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65

Montag, 20. Oktober 2008, 09:44

Zitat

Original von dk7bo
Hallo Udo,

so ganz kann ich das nicht stehen lassen. Nur so zur Info. In meinem Diplom steht was von Nachrichtentechnik.

Die Abschattungen bei den hohen Frequenzen sind schon sehr hoch. Das liegt am Skinefekt. Die Eindringtiefe ist sehr gering und die Wellen breiten sich auf der Oberfläche aus. Wenn Du zum Beispiel Satelietenfernsehen hast bitte mal jemand sich vor die Antenne zu stellen und das Bild ist weg. Wir haben auch versuche gemacht. Wenn da einer zwischen Sender und Empfänger stand gab es auch keine Verbindung mehr.

Das gute bei den Modellfliegern ist aber das man das Modell in der Regel immer sieht. Deshalb ist die Verbindung sehr stabil.

Gruß
Werner

Ich zweifel nicht Dein Fachwissen an. Theoretisch hast Du auch Recht. Je hochfrequenter der Funk ist, umso lichtähnlicher sind die Ausbreitungsbedingungen. Das ist kein Geheimnis, das kann jeder leicht nachlesen. Für diese Weisheit benötige ich nicht mal ein Studium, dass weiß ich auch so.

Du machst aber einen schweren Fehler, wenn Du Satellitenfernsehen mit unseren Funken vergleichst:

- Der Sender steht beim Satellitenfernsehen ...... ja, wo eigentlich? Steht der in der Nachbarschaft? 2 Kilometer weit weg? Nein? Ach so, der ist ja im Weltraum! Darum heißt das Dingen ja auch Satellitenantenne, weil es die Signale der Fernsehsatelliten empfängt, die ungefähr 36.000 Kilometer entfernt sind!
Außerdem haben die Sender aufgrund ihrer beschränkten Größe und Gewicht für diese Riesenenfernung nur sehr sehr wenig Power.
Es ist doch ganz klar, dass ein so schwaches Signal sehr leicht durch einen direkt davor stehenden Menschen gestört werden kann!

Wie sieht die Situation bei unseren Modellflugzeugen aus? Ist es da üblich, dass Personen sich vor dem Flieger befinden? Während er in der Luft ist?

Ich hasse solche theoretischen, pauschalisierenden Aussagen, die auch noch total unzulässige Vergleiche bringen und dann auch noch auf ihr überragendes Fachwissen hinweisen. Tut mir leid, aber aus Deinem Beitrag werde ich einfach nicht recht schlau: Was wolltest Du uns hier eigentlich mitteilen?
Die Theorie ist eine Sache, die Praxis aber eine ganz andere.

Grüße
Udo

66

Montag, 20. Oktober 2008, 09:58

Zitat

Original von Martin_Austria
Hallo...

Eine Modell-Haftpflichtversicherung ist, wie der Name schon sagt, Pflicht.

Grüße
Martin


Mein Gutester,
hast Du da vielleicht etwas missssverstanden?
Die Haftung ist Pflicht.
Und nicht die Versicherung.
Weil das Wort "pflicht" nach "Haft" steht und nicht nach "versicherung".
Und mit Haft ist in diesem Fall nicht das gemeint, was manche linksrotgrünen Politiker verdienen.
Hoffe konnte dich umfassend aufgeklärt zu ham.
mi
"Navigare necesse est." sagte der Urologe,
"Kein Sex mit der Antifa!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michele« (20. Oktober 2008, 10:02)


reset-leo

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67

Montag, 20. Oktober 2008, 10:06

Zitat

Original von Martin_Austria
...Eine Modell-Haftpflichtversicherung ist, wie der Name schon sagt, Pflicht...


ich dachte, er hatte das ironisch gemeint :tongue:
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
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BOcnc

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68

Montag, 20. Oktober 2008, 10:07

Hallo Michele,

nach dem neusten Gesetz ist die Versicherung Pficht.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

BOcnc

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Wohnort: 26349 Jade

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69

Montag, 20. Oktober 2008, 10:24

Zitat

Original
Ja, auch „Spielzeugpiloten“ brauchen eine Haftpflichtversicherung. Für Freizeitpiloten aller Art ist die versicherungsfreie Zeit ganz still und leise zu Ende gegangen. Im August 2005 sind alle Ausnahmen von der Versicherungspflicht aus dem Gesetz gestrichen worden. Seit Veröffentlichung der 9. Verordnung zur Änderung der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) im Bundesgesetzblatt am 10. August 2005 gibt es in der Luft keinen versicherungsfreien Raum mehr.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dk7bo« (20. Oktober 2008, 10:25)


Martin_Austria

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70

Montag, 20. Oktober 2008, 10:26

Zitat

Original von Michele

Zitat

Original von Martin_Austria
Hallo...

Eine Modell-Haftpflichtversicherung ist, wie der Name schon sagt, Pflicht.

Grüße
Martin


Mein Gutester,
hast Du da vielleicht etwas missssverstanden?
Die Haftung ist Pflicht.
Und nicht die Versicherung.
Weil das Wort "pflicht" nach "Haft" steht und nicht nach "versicherung".
Und mit Haft ist in diesem Fall nicht das gemeint, was manche linksrotgrünen Politiker verdienen.
Hoffe konnte dich umfassend aufgeklärt zu ham.
mi


:D

Ich weiß schon, dass sich das Pflicht auf Haft bezieht, keine Sorge :D

Trotzdem kann man sich's leichter merken, da das Wort "Pflicht" bereits im Wort vorkommt :dumm:

Sei's wie es sei, ich weiß was du meinst :D

zu 2.4GHz:

Ich glaube, wir müssen nicht mehr darüber diskutieren, dass 2.4 GHz störsicherer ist als 35 MHz. Mit meiner MX-12 ist mein 450er Rex damals vier mal runtergekommen, und das waren eindeutig Störungen. An Antennenverlegungen hab ich auch alles mögliche probiert, sogar einfach nach unten hängen lassen... Nach Umstieg auf 2.4 GHz hatte ich keine einzige mehr. Das ist so, Punkt.

Grüße
Martin

Edit: Grad gestern passiert, bei der FF-10 hab ich ja die Teleskopantenne auch noch drin - ich starte den Rex, er schreit "zieh die Antenne raus!!" Mann haben wir gelacht...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Martin_Austria« (20. Oktober 2008, 10:27)


BOcnc

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71

Montag, 20. Oktober 2008, 11:10

Zitat

Original von udo260452

Du machst aber einen schweren Fehler, wenn Du Satellitenfernsehen mit unseren Funken vergleichst:

- Der Sender steht beim Satellitenfernsehen ...... ja, wo eigentlich? Steht der in der Nachbarschaft? 2 Kilometer weit weg? Nein? Ach so, der ist ja im Weltraum! Darum heißt das Dingen ja auch Satellitenantenne, weil es die Signale der Fernsehsatelliten empfängt, die ungefähr 36.000 Kilometer entfernt sind!
Außerdem haben die Sender aufgrund ihrer beschränkten Größe und Gewicht für diese Riesenenfernung nur sehr sehr wenig Power.
Es ist doch ganz klar, dass ein so schwaches Signal sehr leicht durch einen direkt davor stehenden Menschen gestört werden kann!

Wie sieht die Situation bei unseren Modellflugzeugen aus? Ist es da üblich, dass Personen sich vor dem Flieger befinden? Während er in der Luft ist?

Ich hasse solche theoretischen, pauschalisierenden Aussagen, die auch noch total unzulässige Vergleiche bringen und dann auch noch auf ihr überragendes Fachwissen hinweisen. Tut mir leid, aber aus Deinem Beitrag werde ich einfach nicht recht schlau: Was wolltest Du uns hier eigentlich mitteilen?
Die Theorie ist eine Sache, die Praxis aber eine ganz andere.

Grüße
Udo


Ich wollte ja nicht mehr drauf antworten, aber eins noch. Du glaubst doch nicht wenn Du mit deinem Modell ein paar hundert Meter weg bis und die Empfangsgrenze ereicht hast, das das Signal da noch stärker ist. Mit Segler keine selterheit. Wenn Du das Experiment mit 35 Mhz wiederholst wirst Du sehen das der Empfang nicht weg ist. Dazu kommt noch das man stärkere Reflektionen hat und sich das Signal durch die kurze Wellenlänge auslöschen kann.
Ich will aber auf keinen Fall behaupten der der Modellflug mit 2,4GHz unsicherer ist. Aber das es alles Gerüchte sind wie Du geschrieben hast stimmt nicht.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

BlackJack

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72

Montag, 20. Oktober 2008, 13:43

Zitat



Zitat


Wie gesagt ich hatte noch nie Probleme mit der langen antenne. im gegenteil da kann man sich ein prima fähnchen dran machen und weiß immer wie der wind steht.


Das ist gewiss das Totschlagargument gegen 2,4 GHz! großes Grinsen


JA DAS IST EIN TOTSCHLAGARGUMENT!!!!!! WIE BESCHEUERT SIEHT ESDENN AUS WENN ICH MIT DANN EXTRA NEN ANTENNENMAST ANS PULLT SCHRAUBEN MUSS!?!?!?!



Die beiden Besagten Abstürze wahren Fasst und Spektrum aber frag mich nicht wo was verbaut war.
Beides waren aber was die antenneverlegung angeht so Penibel wie möglich gebaut. Meh hätte man nicht tun können.

Der im endanflug war definitiv kein Steuerfehler und kein abriss. der Flieger ging einfach ungebremst in einem Winkel von 20° in den Boden und derPilot hat etwa 1Sec vor dem einfschlag noch angefangen zu schreien.(Er wollte die anderen warnen das er keine Kontrolle mehr hat) Es war ein erfahrener Pilot der würde sein modell nicht so in den Boden Rammen vorallem kein modell mit nem deutlich Vierstelligen Preis.


Das andere war auch grantirt keine Steuerfehler. Flieger war ne Calmato. der Pilot wollte gerade eine Kurve einleiten um wieder über das Flugfeld zu kommen. Leider blieben Höhe und Querruder dann in der Position stehen und der Flieger schraubte sich sauber in den Boden auch hier ist ein steuerfehler oder ein abriss auszuschließen. auch hier handelte es sich um einen erfahrenen Piloten und die Flughöhe war ausreichend hoch um den Flieger aus jeder Fluglage abzufangen.


An einen weiteren abstuz konnte sich ein bekannter noch erinnern. Hier war wieder das Problem des zu langsamen reconnect. Modell war ein hubschrauber. Der Pilot wollte drehen aber das Modell hörte nicht mehr auf. er hatte dann immer wieder Kurz kontackt hatte aber keine Chance das modell wieder zu kontrollieren. der Kontakt riss immer wieder ab. alles in allem dauerte der absturz etwa 7-9sec. war echt traurig zuzuschauen wie der pilot kämpft das modell aber nie lang genug unter kontrolle hatte.


Gruß

Jack
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udo260452

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73

Montag, 20. Oktober 2008, 13:52

Zitat

Original von dk7bo
Ich wollte ja nicht mehr drauf antworten, aber eins noch. Du glaubst doch nicht wenn Du mit deinem Modell ein paar hundert Meter weg bis und die Empfangsgrenze ereicht hast, das das Signal da noch stärker ist.
Gruß
Werner


Ich muss gar nichts glauben, schon gar nicht einem Theoretiker, der über gar keine eigenen Praxiserfahrungen verfügt, hier aber dennoch postet.
Schau mal hier: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=120227
Reichweite FASST über 5 Kilometer!
Nix Theorie, das ist die Praxis, die Wirklichkeit.

Was glaubst Du, wie stark da noch das Signal in einigen Hundert Metern ist? Auf jeden Fall stark genug.

Die Empfangsgrenze ist so weit weg, da sieht man eher das Modell nicht mehr. Aber das ist bloß aus der Praxis, aus der Wirklichkeit, eben nicht theoretisch, da geht das ja gar nicht, wie Du hier so selbstsicher feststellst.

Zitat

Dazu kommt noch das man stärkere Reflektionen hat und sich das Signal durch die kurze Wellenlänge auslöschen kann.

Mit diesem Reflektionsmärchen kommst Du leider ein gutes Jahr zu spät. Diese Diskussion ist schon durch. Auch dass spielt in der Wirklichkeit keine Rolle (bei MHz schon, da muss ich Dir recht geben)

Zitat

Ich will aber auf keinen Fall behaupten der der Modellflug mit 2,4GHz unsicherer ist.

Wenn das so ist, warum schreibst Du denn sowas, wo Du doch nicht mal selber eigene Erfahrungen vorweisen kannst? Verstehe ich nicht, sowas.

Zitat

Aber das es alles Gerüchte sind wie Du geschrieben hast stimmt nicht.

Aber ja - Praxiserfahrungen sind bei Dir Gerüchte ... alles klar.

Grüße
Udo

74

Montag, 20. Oktober 2008, 14:08

Moins............

Geht das Glaubensdingenskirchen nun wieder von vorne los?

Menno, ich dachte eigentlich das mit der 2,4 GHz Debattiererei ist durch. Man bekommt ja manchmal den Eindruck, hier wird der eine oder andere für den Eifer gesponsert. (Ich hätte auch gerne eine DX7 ) :D
Aber trotzdem bewegen wir uns langsam am Eingangsthema vorbei. Ich weis nicht ob damit langfristig jemanden geholfen wird.
Abstürze wird es wohl auch in Zukunft geben und wenn, man kann es mit der Auswerterei auch übertreiben. Weil, Fehler macht ja wohl keiner mehr.
Fakt ist mal auch meine Meinung zum Thema, wenn schon neu kaufen, dann Zukunftssicher. Und nebenbei............"Anfangspost und so"............da ging es um Anfänger und deren Sorgen und Nöte. :w :w
Geht mal langsam wieder auf Thomas ein. Ich hab keine Lust diesen Beitrag aufzudröseln und die ewige Glaubensfrage in die Plauderecke zu verfrachten.
8) 8)

75

Montag, 20. Oktober 2008, 14:17

es wäre schön wenn sich diese übertragungsart-diskussionen dort abspielen wo sie mittlerweile hin gehören: ...in den sandkasten.
das kann sich ja niemand mehr anhören..... :angry:
........
:O Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber nur die 2. Maus kriegt den Käse ! :O

udo260452

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76

Montag, 20. Oktober 2008, 14:23

Zitat

Original von BlackJack
JA DAS IST EIN TOTSCHLAGARGUMENT!!!!!! WIE BESCHEUERT SIEHT ESDENN AUS WENN ICH MIT DANN EXTRA NEN ANTENNENMAST ANS PULLT SCHRAUBEN MUSS!?!?!?!
Gruß
Jack

Einverstanden, sowas geht natürlich nicht. :D

Zitat

Die beiden Besagten Abstürze wahren Fasst und Spektrum aber frag mich nicht wo was verbaut war. Beides waren aber was die antenneverlegung angeht so Penibel wie möglich gebaut. Meh hätte man nicht tun können.

Sowas gibt einem natürlich zu denken. Wie ich bereits schrieb, wird es niemals ein völlig sicheres Fernsteuersystem geben. Hin und wieder wird man leider erleben, dass sowas passiert, warum auch immer.

Es gab durchaus vereinzelte Berichte von letztlich nicht ganz aufgeklärten Abstürzen im Landeanflug, von Verbindungsabbrüchen und zu langen Rekonnektzeiten usw.

Ich fürchte leider, damit werden wir leben müssen.

Dennoch bestätigen solche bedauerlichen Einzelfälle die Regel, wonach zumindest FASST und Spektrum bedeutend sicherer und unkomplizierter funktionieren, als die MHz-Systeme. Zumindest bei denen, die mit ihren MHz-Anlagen in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme hatten.

Jedenfalls bleibt festzuhalten, dass der Zug endgültig in Richtung 2,4 GHz abgefahren ist: Robbe/Futaba hat mit FASST bereits ein gut eingeführtes System am Markt, Spektrum ebenso, nächstes Jahr kommt Multiplex mit einem eigenen System raus und dann gibt es hoffentlich auch endlich ein gut funktionierendes Graupner/IFS-System. Außerdem gibt es noch ASSAN, das jetzt auch über FHSS und Antennendiversity verfügt, Jeti hat ein System angekündigt, ACT 2,4 GHz gibt es schon, WEATRONIC kommt jetzt mit einem System auf den Markt, daneben gibt es noch Airtronics/SANWA und Corona.
Alle diese Firmen bieten also ein nicht zukunftsfähiges System an? Alle irren sich?

Also, ich glaub das eher nicht.

So, jetzt erklär mir bitte noch jemand, warum man nicht einem Beginner nicht zumindest mal diesen Sachverhalt schildern soll? Eventuell weiß er ja gar nichts über diese augenblickliche Situation? Vielleicht entscheidet er sich ja gleich zum Kauf eines 2,4 GHz-Systems? Jedenfalls ist er jetzt über die Situation im Bilde und kann selbst entscheiden.
Aber bitte nicht wieder mit Gerüchten, Halbwahrheiten und semiprofessioneller Theorie hier die Leser verunsichern.

Grüße
Udo

77

Montag, 20. Oktober 2008, 15:47

weil das nur relativ mit seiner frage zu tun hat. besser wäre es einfach auf den passenden thread zu verweisen. das sprengt dann nämlich nicht die ursprungsfrage.
........
:O Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber nur die 2. Maus kriegt den Käse ! :O

BlackJack

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78

Montag, 20. Oktober 2008, 15:54

oh eine sache noch die ebenfalls wichtig für anfänger ist. das ist auch eine sache Die mich am 2.4ghz enorm stöhrt die einzelnen sachen sind untereinander NICHT Kompatiebel!!!! Hat man sich also einmal für einen hersteller entschieden ist man gezwungen bei diesem zu bleiben. Das ist etwas was mich wirklich aufregt!!!! Ein einheitliches System währe hier deutlich besser!!!!!!
aber vielleicht tut sich auch da in zukunft noch was.



Gruß

Jack
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79

Montag, 20. Oktober 2008, 16:42

Zitat

Original von BlackJack
aber vielleicht tut sich auch da in zukunft noch was.
Gruß
Jack

Nö, da wird sich auch in Zukunft rein gar nichts dran ändern. Hat man das Sendemodul/den Komplettsender ohne wechselbares Modul vom Hersteller X, dann muss man auch die Empfänger vom Hersteller X kaufen, andere passen da nicht.
Alle Systeme, die bereits am Markt sind und die jetzt noch auf den Markt kommen, sind untereinander inkompatibel. Leider.

Grüße
Udo

BlackJack

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80

Montag, 20. Oktober 2008, 19:36

naja wie gesagt vielleicht tun die Hersteller da ja noch was. es muss ja lediglich der Empfänger so programmiert werden das er auch die Signale der anderen Hersteller verarbeiten kann. ich denke das sollte im bereich des Möglichen liegen


Gruß

Jack
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