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61

Freitag, 31. Oktober 2008, 04:16

hallo freunde,

ich flieg ja erst seit kurzem mit meinem kleinem nuri rum, in einen verein wollte ich aber vielleicht nächstes frühjahr gehn.

ich versteh gar nicht, warum ihr das problem diskutiert (bzw dieses im pressebericht verbreitet wird), statt lösungen zu suchen. "wildflieger" wird es immer geben.
das ist auch gut so, denn ohne das erste modell, dass man auf dem nächsten acker mal ausprobiert, gäbe es viel weniger nachwuchs für die vereine. ich hätte mir nie aus spass meinen nuri zusammengebaut, wenn ich dafür zuerst einem verein hätte beitreten müssen, dafür doppelt so viel zahlen wie für das fertige modell und noch die wege zum flugplatz in kauf hätte nehmen müssen.
vielmehr sollte man in den vereinen offener sein und der verband für gäste, die am platz fliegen wollen eine unverbindliche tagesversicherung für zB 50c oder so anbieten (umgerechnet immerhin 180euro/jahr!). damit könnten die "wildflieger" das vereinsleben und das hobby erstmal günstig testen. am besten noch sowas wie nen xtwin oder nen EPP nuri interessierten leuten einfach mal in die hand gedrückt und gezeigt wie das geht.
wer tritt schon einem verein bei oder schliesst eine 50euro versicherung ab, bevor er überhaupt das erste mal ausprobiert, ob das hobby einem zusagt?!

das fliegen in sichtweite eines modellflugplatzes finde ich zwar dreist, aber wenn einer aus dem verein (dann) sein 3m riesending auf 35mhz PPM fliegen lässt, ist das einfach grob fahrlässig in anbetracht der heute verfügbaren technik und der ihm bekannten gefahren! der wildflieger (der es vielleicht nicht besser wusste) heult dann um sein styroporfliegerle, wenn das 10kg teil aber auf die birne eines vereinskollegen fällt bringt die klärung der schuldfrage dem nichts mehr :o(
ich unterstelle allen "wildfliegern", die in der nähe anderer fliegerkollegen losfliegen, dass die einfach um die gefahren nicht wissen, sie riskieren ja nicht absichtlich auch ihren eigenen flieger! die im verein hingegen wissen aber sicherlich bescheid und sind hier halt gefragt, öfter mal freundlich aufklärungsarbeit zu leisten, auch wenns müßig ist. ich denke hier macht der (unter)ton die musik, es ist ein riesen unterschied, ob ich dem modellbaukollegen sage, dass er das lassen soll weil er meinen flieger in gefahr bringt, oder ob ich ihm erkläre, dass sein flieger die höchste absturzgefahr hat, wenn am vereinsgelände noch 5 andere mit abgesprochenen unterschiedlichen kanälen fliegen!


wie beim spiderman: aus großen fliegern folgt große verantwortung :)


mfg didan

swessels

RCLine User

Wohnort: 31535 Neustadt, in der Woche HH

Beruf: Arbeitsplanung in der Luftfahzeugkomponenten - Instandsetzung

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62

Freitag, 31. Oktober 2008, 06:28

HAllo zusammen,

Zitat

naja aber was hat man von der eintragung in ne Luftfahrtkarte


Wenn die Plätze da eingetragen wären und die selben Rechte wie andere Sonderlandeplätze hätten müssten sich auch die großen Flieger an die dann geltenden regeln halten. Zum Beispiel dürfetn Se den Platz nicht in geringer Höhe überfliegen. Die Mindeshöhe von (meines Wissens) 150m ist nicht viel...

Zitat

wenn ein Modellflugplatz zum Flugplatz wird darf man dort keine modell mehr fliegen lassen und muss nach LuftFVO 1,5km Abstand halten


Das stimmt so nicht. Wenn die Betriebsgenehmigung eines Flugplatzes welcher Art auch immer den Modellflug einschliesst und eine Aufstiegserlaubnis vorliegt darf dort Modellflug betrieben werden. Allerdings ausserhalb des Fluglatzgeländes im Umkreis von 1,5 km nicht .

Zitat

wäret ihr Betreiber eines "Flugplatzes" im Sinne der LuftFVO, so hättet ihr noch zusätzlich jede Menge Pflichten zu erfüllen


Die Pflichten, die der Betrieb eines Flugplatzes mit sich bringt, sind stark Abhängig von der "Art" des Flugplatzes. Die Auflagen richten sich nach der Art des geplanten Verkehrs, den Betriebszeiten usw.

Ich will hier keinen Streit vom ZAun brechen. Ich shrieb dass ich mir nicht sicher bin.

Gruß,
Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »swessels« (31. Oktober 2008, 06:28)


SFL

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Wohnort: Weyhe b. Bremen

Beruf: Energieelektroniker

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63

Freitag, 31. Oktober 2008, 06:44

Wir haben eine Aufstiegsgenehmigung bis 150Kg, da auf Veranstaltungen manchmal Gäste mit UL`S (Ultra-Leicht-Flieger) vorbei kommen, und wir sicher gehen wollten, das die bei uns starten und landen dürfen.

Apropos Rechte und Pflichten.
Nicht ohne Grund darf man ja nicht einfach irgendwo einen Modellflugplatz aufmachen, sondern unterliegt den Vorschriften des Bundesluftfahrtamts, welche bei der Beantragung eines solchen auch rauskommen, und sich das Gelände anschauen.
Je nach Lage und beantragter Art dieses Platzes bekommt man dann verschiedene Auflagen, die erfüllt werden müssen und auch vor der Genehmigung kontrolliert werden.

Bei uns in der Aufstiegsgenehmigung steht auch "Sonderlandeplatz für Flugmodelle", und es liegen Luftbilder verschiedenen Maßstabs anbei.
Darin ist auch der zu verwendende Luftraum eingetragen.....

Rein aus interesse werd ich noch mal in unsere Aufstiegsgenehmigung schauen, in Bezug auf die rechtliche Handhabe bei Schadensfällen innerhalb des uns zugewiesenen Luftraums.

Wenn man ohne Rücksicht auf Verluste überall fliegen dürfte (so wie es einige hier darstellen), warum wird dann der zu verwendende Luftraum in die Aufstiegsgenehmigung eingetragen ?


Gruß
Stephan
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

Addicted

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Wohnort: LK DA-DI

Beruf: Dipl.-Ing. Bauingenieur

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64

Freitag, 31. Oktober 2008, 09:02

Zitat

Original von SFL
Wenn man ohne Rücksicht auf Verluste überall fliegen dürfte (so wie es einige hier darstellen), warum wird dann der zu verwendende Luftraum in die Aufstiegsgenehmigung eingetragen ?
Damit du nicht mit deinem Verbrenner zu nahe an bewohntes Gebiet heran fliegst, damit dein 150kg UL nicht mit der kleinen bemannten vom benachbarten Sportflugplatz kollidiert, damit dein Thermiksegler nicht in den überwachten Luftraum der Verkehrsluftfahrt kommt, usw.
Das sind im Übrigen alles Faktoren, die auch der Wildflieger beachten muss.

Eigentlich wollte ich mich hier ja komplett raushalten, aber ihr schnallt es sonst ja doch nicht. Es gibt kein Gut & Böse! Es gibt nur freundlich oder arrogant. Und wenn ihr ehrlich darüber nachdenkt, in welchem Ton der abseits aufrüstende Kollege nach dem Kanal gefragt wurde, dann wisst ihr schon, was ich meine!
Auch die Taktik, als Vereinsflieger zuerst den Luftraum zu säubern, indem man während des Ausladens und Aufrüstens seinen Sender mit der zugeteilten Frequenz mal ne Weile anschaltet dürfte der ein oder andere schon selbst mal erlebt haben...

Ein Absturz und der damit einhergehende Verlust (sei es finanziell oder emotional) ist immer dumm. Solange niemand dabei verletzt wird ist das aber immer noch im Rahmen des Möglichen der MHz-Technik. Eine Frequenzcheck VOR dem Einschalten des eigenen Senders sollte für jeden zum Ritual gehören. Ein Scanner kostet ja nicht die Welt im Vergleich zum Modell. Wenn ich in einem Verein etwas zu sagen hätte, wäre es in diesem Verein Pflicht mit dem dann vereinseigenen Scanner immer vor Einschalten der Sender den jeweiligen Kanal zu checken. DAS ist für mich der verantwortungsvolle Umgang mit unserem Hobby! Und seid euch sicher, dass ich das im Schadensfall wegen Unterlassen vor Gericht auch genau so auch gegen euch durchkriege! Da plädiere ich auch grob fahrlässig und schon wird das Eis ziemlich dünn. Denkt mal drüber nach...

Gruß
Chris
...nein Schatz, das ist das gleiche Modell...!

:angel:


Auf Wunsch eines Mods wurde dieser Teil der Signatur gelöscht. Und dass nur, weil sein Virenscanner bei Java "dichtmacht"...

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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65

Freitag, 31. Oktober 2008, 12:07

Zitat

Original von SFL
Wir haben eine Aufstiegsgenehmigung bis 150Kg, da auf Veranstaltungen manchmal Gäste mit UL`S (Ultra-Leicht-Flieger) vorbei kommen, und wir sicher gehen wollten, das die bei uns starten und landen dürfen.
Gruß
Stephan

Die Aufstiegsgenehmigung bis 150 kg für Modellflugzeuge schließt aber das Landen von manntragenden Fluggeräten aus! Dazu gehören auch Ultraleichts.
(Es sei denn, das steht explizit in eurer Aufstiegsgenehmigung drin, dass da auch manntragende Ultraleichtflugzeuge starten und landen dürfen.)

Zitat

Darin ist auch der zu verwendende Luftraum eingetragen.....

In jeder Aufstiegserlaubnis neueren Datums ist der Flugraum eingetragen.
Daraus kann man nun aber nicht rückschliessen, dass nur der Verein dort Modellflug exklusiv betreiben dürfte. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Modelle des Vereins dürfen diesen zugewiesenen Flugraum nicht verlassen! Auch nicht die an sich genehmigungsfreien!
Ich weiß, ich weiß.....das klingt alles irgendwie nach Schikane und Rechthaberei und hört sich so an, als ob hier jemand einem anderen an das bewusste Bein pi............. wollte. Dem ist aber nicht so.
Das ist einfach so die Rechtslage, die man kennen und respektieren sollte.

Es ist ja noch viel verrückter:

Fast alle Vereine haben Flugzeitenregelungen in ihren AEs, wo dann Flugzeiten und Pausen für Verbrenner festgelegt werden.
Komischerweise werden da aber auch die an sich genehmigungsfreien Flieger (bis 5 kg mit E-Antrieb) ebenso reglementiert (bei uns z. B.: Nur von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang; daher liegt bei uns im Klubhaus eine entsprechende Tabelle aus mit den Sonnenauf- und untergangszeiten!).
Also darf ich nach Sonnenuntergang nicht mehr vom Platz aus elektrisch fliegen, wohl aber vom unmittelbar angrenzenden Feldweg aus!
Den Sinn dieser Vorschriften vermag ich auch nicht einzusehen. Dennoch sind sie eben so, wie sie sind.

Wenn jetzt also ein "Wildflieger" auf die Idee kommt, nach Sonnenuntergang in Platznähe noch fliegen zu wollen, dann darf er das selbstverständlich tun, sofern die Genehmigung des Grundstückseigentümers vorliegt. Ob diese vorliegt oder ob er eine Versicherung hat, dass darf andere doch nicht interessieren, dass muss derjenige doch mit sich selbst (oder der Polizei) abklären. Jedenfalls sind meines Wissens die Vereinsmitglieder nicht zu Hilfssheriffs oder Blockwarts bestimmt worden, oder?

Zitat

Rein aus interesse werd ich noch mal in unsere Aufstiegsgenehmigung schauen, in Bezug auf die rechtliche Handhabe bei Schadensfällen innerhalb des uns zugewiesenen Luftraums.

Was soll da bezüglich einem Schadensfall drinstehen? Schadensfall ist Schadensfall, egal ob im Flugraum oder nicht.

Zitat

Wenn man ohne Rücksicht auf Verluste überall fliegen dürfte (so wie es einige hier darstellen)

Ohne Rücksicht auf Verluste darf man nirgendwo fliegen, weder auf eigenem Platz, noch auf fremdem Platz, weder als "Wildflieger" noch als Pilot einer manntragenden Maschine; siehe § 1 LuftVO! (Wer hat hier denn sowas behauptet?)

Zitat

warum wird dann der zu verwendende Luftraum in die Aufstiegsgenehmigung eingetragen ?

weil dieser Flugraum Bestandteil eurer Aufstiegserlaubnis ist. Zum Einen hat die genehmigende Behörde vor Festlegung dieses Flugraumes eine Gefahrenpotentialeinschätzung durchgeführt, also nach dem Motto: Was passiert denn schlimmstenfalls, wenn in diesem Flugraum ein Jet mit 50 kg Gewicht abschmiert? Oder wenn dieser Jet unkontrolliert weiterfliegt und dann, 200 Meter später einschlägt?
Nach solchen Überlegungen werden einmal die maximal möglichen Gewichte der Flugzeuge und zum anderen der Flugraum selber festgelegt.
Natürlich hat das auch Lärmschutzgründe. Das wird ja vorher gemessen, wie hoch der Lärmpegel beim nächsten Anwohner ist.
Dann kann man abwägen, ob man lieber mehr Flugraum oder lieber mehr Dezibel haben will (bei den Flugzeugen selber, denn das wird ja auch festgelegt). Natürlich wägt hier nicht der Antragsteller ab, sondern die Genehmigungsbehörde.

Darum wird der zu verwendende Luftraum in die AE mit eingetragen.
Jedoch nicht, um aus diesem bereich "Wildflieger" herauszuhalten.


Grüße
Udo

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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66

Freitag, 31. Oktober 2008, 12:18

Hi DiDan,

Zitat

aber wenn einer aus dem verein (dann) sein 3m riesending auf 35mhz PPM fliegen lässt, ist das einfach grob fahrlässig in anbetracht der heute verfügbaren technik und der ihm bekannten gefahren!

Erstens ist es dann mal grob fahrlässig von einem " Wildflieger " in der Nähe ( ohne genügend Sicherheitsabstand )eines Modellflugvereines den Flugbetrieb aufzunehmen, der muß damit rechnen das in einem Verein alle möglichen erlaubten Frequenzbänder benutzt werden.
Dann ist es auch gob fahrlässig ein Auto ohne ESP im Straßenverkehr zu benutzen, oder ein Zweirad ohne ABS, oder mit einem Fiat Panda am Straßenverkehr teilzunehmen, oder ... .

Auch ein 2Kg Modell hat schon zu tötlichen Unfällen geführt und auch 2,4Ghz Anlagen sind noch nicht so sicher wie du uns das glauben lassen willst. Man brauch nur hier im Forum nachlesen. Theoretisch hat diese Tecknik natürlich unbestritten Vorteile, dass ist aber noch lange kein Grund bewährte Technik als nicht sicher hinzustellen nur weil es Personen gibt die nicht in der Lage sind damit sicher umzugehen.
Und dann denk mal darüber nach wie lange es diese Technik hier in D erst gibt und die bis vor kurzem noch herrschende Unsicherheit über die Legalität dieses Frequenzbandes in Verbinung mit den verschiedenen gültigen, bzw. zukünftigen Normen. ;)
Gruß Jürgen
jbsseiten

hholgi

RCLine User

Wohnort: nähe Gütersloh

Beruf: Dipl. Ing

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67

Freitag, 31. Oktober 2008, 13:14

verschieben

bitte verschieben in modellbauer treffen sich -> flugzeuge

immer wieder schön wie sich hier die rechtsauffassungen treffen
Ich fliege inzwischen übrigens beides: Wild und Verein... :O
nur selberfliegen ist noch schöner :dumm:
holgi fliegt: Stratos, Rasant, Rasant Speed, SuperAir, FourStar64, IDEAL V, Loki, Curare, TAO mit mc/16/20 Hott im: www.moewe-delbrueck.de

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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68

Freitag, 31. Oktober 2008, 14:09

RE: verschieben

Nein, dort passt diese leidige, immerwiederkehrende Diskussion nicht hin.

Himmel, ich kenn kein anderes Hobby in dem sich die Leute so bemühen sich und anderen das Leben schwer zu machen (zumindest keines das ich betreibe), ständig drauf rumzureiten was nach der freisten Auslegung irgendeines Gesetzes, Gebots, oder einer Regel in irgendeiner Weise wohl doch verboten sein könnte, und in dem jeder Schmarrn zum hochgefährlichen Akt stilisiert wird, nur um ja nicht den Eindruck aufkommen zu lassen wir würden hier mit Spielzeug spielen, nein, ganz starke Männer und grosse Helden sind wir, laden handgranatengleiche Lipos, kämpfen ohne Rüstung gegen Slowflypropeller, grinsem mit dem Totenkopf auf dem Kanister um die Wette während wir beherzt Sprit in die Leitung saugen, theoretisieren hochwissenschaftlich was warum nie sicher funktionieren kann - egal was die Praxis zeigt - und weil kein anderer so gut ist wie man selbst ist klar dass egal was wer sagt oder tut viel zu gefährlich und unverantwortlich ist, bis es wirklich verboten wird oder eben ne Versicherungspflich auch für 20g-Schrittempogeschosse gilt.... :shake:

Es gibt modellflieger, und viele Arten wie so einer glücklich werden kann, mit oder ohne Verein, usw. Dass Wildfliegen ein bescheruter Begriff ist brauch ich nicht zu erklären, und dass es so wie ich's betreibe jedenfalls sicherer ist als auf nem Flugplatz ist auch ein eigenes Kapitel.

Den Thread in ne Ecke verschieben in der ihn niemand findet bringt nichts, das Thema taucht mit so ner Regelmässigkeit auf, da kann man die Uhr danach stellen.

:shy: Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (31. Oktober 2008, 14:18)


69

Freitag, 31. Oktober 2008, 14:28

Ich habe den Eindruck, manchen geht es um den Verlust der Exlusivität dieses Hobbys. Früher mag es so gewesen sein das ein normaler Mensch noch aufblickte wenn er so ein sündhaft teures Gerät sah und diese Technik erst. Heute geht man ins Geschäft, nimmt ein ready to fly Paket mit und wird glücklich, die Haftpflichtversicherung reisst auch keinen Kollaps ins Buget. Trotzdem glaube ich dass es immer noch problemlos möglich ist weitestgehent ungestört zu fliegen. Im Verein mit entsprechender Genehmigung ist ja auch mehr drinn als auf der freien Wiese, vieleicht würde ich mir dort eine moderne 2,4 Ghz Anlage zulegen, bei den Wiesenfliegern sind sie schon weit verbreitet.

Gruß Horst

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_gast« (31. Oktober 2008, 14:31)


70

Freitag, 31. Oktober 2008, 17:19

hi baumi,

wenn der wildflieger wirklich wüsste bzw davon ausgehen würde, dass er in der nähe eines vereinsgeländes fliegt und alle frequenzen belegt sind, glaubst du er würde dann vorsätzlich sein eigenes modell riskieren?!

vornehmlich geht es ja darum, dass die technik im 35mhz band eben ganz einfach störungen von ausserhalb unterliegen kann, auf die der pilot keinerlei einfluss hat, 2,4ghz besitzt genau dieses risiko lange nicht in dem ausmaß. hierbei geht es nicht um das frequenzband, sondern um die genutzte technik mit eindeutiger ID zuordnung und automatischem bandwechsel.
ebenso sind die von dir genannten vermeintlichen analoga deshalb hier nicht passend, sondern eher mit der failsafefunktion vergleichbar, denn wenn das abs/esp greift, dann hat man schon (fahrlässig) einen grenzbereich überschritten. vergleichbar wäre der einsatz einer möglichst störungsunanfälligen technik mit der in der STVO geforderten an sicht- und witterungsverhältnisse angepassten geschwindigkeit, was ebenso als präventionsmaßnahme zur vermeidung von unfälle zu sehen ist.


mfg didan

71

Freitag, 31. Oktober 2008, 17:54

Zitat

Original von Ralfi

Es gibt Regeln und Gesetze, leider wird das viel öfters vergessen als seine Rechte, die kennt jeder.


Ich sehe jeden Tag im Auto Menschen, die denken sie haetten dies und jenes Recht obwohl sie faktisch im Unrecht sind. Und dieses Unrecht wird auch auf Gedeih und Verderb verteidigt. Unterm Strich ist das eben ne Ellenbogengesellschaft.

Zitat


"RUNTER VOM PLATZ!!"
Ohne die andere Seite hier gehört zu haben für mcih Worte wie Schall und Rauch. Wer weiss was da schon lief...
Ich sag nur wie man in den Wald hinein ruft....


Ja, soweit ich mich erinnere, hab ich "Hallo" gesagt. Kann aber auch sein, dass ich gar nichts sagte. Später erfuhr ich dann, dass der Vereine keine Besucher haben will. (Ich war telefonisch angekündigt...)

Zitat


"Was wollen Sie denn hier? Auf dem Schild steht doch "nur Modellflieger"!"

Wäre das nicht so richtig: Was wollen SIE denn hier?
Hört sich für mich nach planlos auf dem Platz herulatschen an.....


Um genau zu sein: Vorbei an den Parkplätzen über den Fußweg zur Huette und dort dann zum Grill. Vom Flugfeld weit entfernt.
Das Gespräch habe ich dann in die Hand genommen indem ich sagte "Das bin ich". Die Woche drauf hab ich Gastflug gemacht, war eigentlich sehr schoen. Ändert aber trotzdem nichts an der Begrüßung. Der Verein war dann aber leider zu weit von mir entfernt.

Heute bin ich "glücklicher" Wildflieger und finde mich damit ab. Wenn aber jemand kommt und einem Vorwürfe machen will, warum man keinem Verein beitritt, dann geht mir teils die Hutschnur hoch.

Gruß
marco

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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72

Freitag, 31. Oktober 2008, 20:15

Zitat

Original von checkup
Heute bin ich "glücklicher" Wildflieger und finde mich damit ab. Wenn aber jemand kommt und einem Vorwürfe machen will, warum man keinem Verein beitritt, dann geht mir teils die Hutschnur hoch.
Gruß
marco

Verallgemeinerungen jeglicher Art liegen zwar voll im Trend, helfen aber nicht wirklich weiter.
Ebenso wie es den Wildflieger nicht gibt, so gibt es auch nicht den Verein, der keine neuen Mitglieder haben will und auch Gastflieger nicht so gerne sieht.

Es mag so sein, dass durchaus in jedem Verein ein etwas anderer Ton, ein etwas anderes Selbstwertgefühl herrscht, als im Nachbarverein.

Jetzt aufgrund der negativen Erfahrung mit einigen Mitgliedern eines Vereines den Schluss zu ziehen, dass alle Vereine Mist sind, ist sehr oberflächlich und außerdem völlig unzutreffend.

Grüße
Udo

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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73

Freitag, 31. Oktober 2008, 20:44

@Udo: Natürlich hast du Recht, aber es ist trotzdem traurig, dass es Vereine gibt, deren Mitglieder sich derart daneben benehmen. Natürlich ist ein Forum geduldiger als Papier, man kann hier alles oder nix glauben, aber der Großteil des hier geposteten wird schon der Wahrheit entsprechen.
Liebe Grüße
Hartmut

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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74

Freitag, 31. Oktober 2008, 20:58

Zitat

Original von killozap
@Udo: Natürlich hast du Recht, aber es ist trotzdem traurig, dass es Vereine gibt, deren Mitglieder sich derart daneben benehmen.

Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

Zitat

Natürlich ist ein Forum geduldiger als Papier, man kann hier alles oder nix glauben, aber der Großteil des hier geposteten wird schon der Wahrheit entsprechen.

Ich habe ja nicht den Wahrheitsgehalt der Beiträge hier bestritten, sondern nur darauf hingewiesen, dass man einzelne, unschöne Erlebnisse mit einzelnen Mitgliedern eines Vereins nicht verallgemeinern sollte.

Ebenso unzulässig ist es wenn Vereinsmitglieder das rüpelhafte Verhalten eines einzigen Wildfliegers zum Anlass nehmen, auf die Wildflieger zu schimpfen.

Grüße
Udo

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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75

Freitag, 31. Oktober 2008, 21:05

Zitat

Original von udo260452
Ebenso unzulässig ist es wenn Vereinsmitglieder das rüpelhafte Verhalten eines einzigen Wildfliegers zum Anlass nehmen, auf die Wildflieger zu schimpfen.

Grüße
Udo


Und das ist genau der Fauxpas, der dem Verein, wenn auch als regionale Meldung gedacht, unterlaufen ist. In der Gegend gibt es garantiert nicht nur vereinslose Modellflieger, die den Sinn von Frequenzabsprachen nicht kennen. Es mag wenige Frischlinge oder auch rüpelhafte Unbelehrbare geben, aber einen derartigen Schnellschuss mit zweifelhafter Textwahl haben die nicht vereinsgebundenen Leute auch in der Gegend garantiert nicht verdient. Ich habe ja eine Antwort auf eine Email erhalten, deren Inhalt ich hier aber aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht posten möchte. Es würde gerne eine "Undo-taste" betätigt, so ist mein Eindruck, aber die gibt es im Leben eben nicht.
Liebe Grüße
Hartmut

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

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76

Freitag, 31. Oktober 2008, 21:09

Ein Modellflugplatz ist KEIN Flugplatz im Sinne der Luftfahrtgesetze. Das wurde bereits vom Bundesgerichtshof entschieden. Insofern sind weitere Diskussion in dieser Richtung unnötig.
Der Trüg scheint.

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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77

Freitag, 31. Oktober 2008, 21:13

Eine "Undo"-Taste ist nicht unbedingt notwendig.

Im Zweifelsfall würde eine gemäßigteres Posting auf der Webseite, verbunden mit einer
Entschuldigung an die verantwortungsbewussten Wild-/Frei-Flieger reichen.

Dass jemand Missstände anprangert ist jedem zugestanden.
Allerdings in angemessener Form und nicht mit einem Rundumschlag gegen alles und jeden :angry:
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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78

Freitag, 31. Oktober 2008, 23:18

@Grmpf:
Ja, du hast Recht. Ich habe nach der ersten Antwort auch noch einmal darauf hingewiesen (per Email), dass Wildfliegen sich als Begriff für vereinsungebundenes Fliegen durchgesetzt hat und daher der Artikel für allgemeinen Unmut gesorgt hat. Aber darauf habe ich keien Antwort. Allerdings sind meine Domains gestern und heute gerade umgezogen, da können auch Mails verloren worden sein...
Liebe Grüße
Hartmut

retog

RCLine User

Wohnort: schweiz/ag

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79

Samstag, 1. November 2008, 07:28

Ich klink mich hier auch mal ein.
Ich bin Wildflieger ab dem ersten Tag. Versicherung kein Thema da bei meiner Haftpflicht inbegriffen(schriftlich bestätigt gültig Weltweit). Da Schicht arbeite ist es mir schier unmöglich einem Vereinsleben nachzugehen. Darum fliege ich frei.
Bis jetzt hatte ich keine Probleme damit, ich lasse mein Modell an jedem mir neuen Ort ohne laufenden Sender an um zu sehen ob sich was tut. Desweiteren fliege ich meistens an Orten die weit weg sind von Vereinsplätzen.
Habe mich trotz meiner neueren 35mhz Anlage entschieden eine 2.4ghz Anlage zuzulegen. Werde an fremden Orten die 2.4 benutzen und auf meinem Hausgelände die 35, da ist nämlich bekannt das ich da bin und welche kanäle benutzt werden.
Zur diskussion der 2.4 Anlagen kann ich nur sagen das ich viele Kollegen nicht verstehe bei der Motzerei. Ich hatte vielfach Einschränkungen(Störungen) in fremden gebieten(weidezäune Gewächshäuser usw). Das ist auch ein grund für mich zu wechseln auf 2.4. Und in meine teuren Modelle kommt nur 2.4. da gibts nur noch die Störungen zwischen den Ohren.
Aber viel alte Flieger beharren auf ihren alten Anlagen und schimpfen das sie nicht fliegen können, so geschehen auf dem Hahnenmoos weil alle Frequenzen belegt waren. Kanalwechsel teilweise kaum möglich weil empfänger im Arsch des Fliegers und solche sachen. Konnte mit meiner 35 auch nicht fliegen, also 2.4 empfänger rein und Ruhe ist. Das dieses System nicht die eierlegende Wollmilchsau ist sollte jedem klar sein, aber es ist nun mal besser als 40und 35.

Fazit: Wer als Vereinsflieger fliegt sollte sich mal an seine anfängebesinnen.
da wusste mann auch noch nicht alles.

Ich kann jedem Wildflieger nur empfehlen fliegt auf 2.4. Eure Modelle werden es euch danken und keiner kann euch was wegen Doppelbelegung.

Das Beste ist ja die Zeit arbeitet für uns beide die alten anlagen werden aussterben.
hab das kleben zur Kunst erhoben.

BlackJack

RCLine User

Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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80

Samstag, 1. November 2008, 13:42

Natürlich ist nicht jeder verein gleich misst und die Mitglieder sind unfreundlich. Aber es ist nun einmal so das doch fast jeder irgendeine Horrorgeschichte von min. einem verein erzählen kann. Und leider ist es meist so das gerade die vereine mir richtig viel Kohle, asphaltierter Piste und den richtig schönen Teuren modellen, die ja für leien besonders interessant sind, besonders Hochnäsig und arrogant sind. Da sitzen dann meist die alt eingessesenen mit ihren x Tausend € maschienen die aber nicht mehr damit tun als ne kurze platzrunde zu drehen und wieder zu landen damit auch ja nix dran kommt an das teuer stück. Für die es ein Modellflugzeug nur dann ein Modellflugzeug wenn es A: min. aus holz ist und B: min den Dreifachen Monatsverdienst eines Mittelständlers gekostet hat. Wenn du da als anfäger oder interessierter ankommst ist frust vorprogrammiert.
Auch ist auffällig das die wenigsten vereine überhaupt jugendarbeit leisten. Was soll man auch mit den Blagen die den ganzen tag nur rum schreien kapriolen fliegen und dann unverschämterweise auch noch spass bei der sache haben. Und dann müsste man denen ja auch noch helfen irgendwas erklähren oder gar etwas reparieren. :dumm:
Und dabei sollten doch gerade solche vereine ein Aushängeschild für den Modellsport sein.


Wie gesagt ich kenne fünf vereine. bei vieren würde ich eher das hobby aufgeben als da einzutreten. und nur einer ist nett und freut sich über jeden Neuling. und oh wunder auch nur in diesem einen Verein gibt es Jugendarbeit.


Das mit dieser tagesvesicherung finde ich ne gute Idee. Denn oftmals schreckt es doch extem ab wenn zu dem Mitgleidsbeitrag von meist weit über 200€ auch noch eine aufnahmegebühr von 150-300€ anfallen. Und dann ist man noch keinen Tag geflogen und hat keinerlei leistung erhallten.
Auch die gastflieger gebühr von 5-10€ pro tag ist meines erachtens zu hoch!!! bis mann sich sicher ist ob man das hobby weiterführen will ist man locker 10-20 tage da gewesen. und da jedesmal blechen zu müssen nein danke.



Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de