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Tobyfly

RCLine User

  • »Tobyfly« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Vollziehungsbeamter (Nein, ICH war noch nicht im Fernsehen...)

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1

Mittwoch, 12. November 2008, 17:30

Servos mit Kupferlackdraht verkabeln

Hallo Kollegen!

Da normale Servokabel ja recht schwer sind, dachte ich daran, Kupferlackdraht zu nehmen. Das ist ja gewichtstechnisch vor allem für im Heck eingebaute Servos und vor Ort verbaute Querruderservos interessant, da die Kabel ja schon recht lang sind.

Ich weiß, daß das auch des öfteren schon praktiziert wird, nur habe ich bedenken, daß die Litzen (vor allem, wenn sie verflochten sind) durch Vibrationen aneinander schubbern und sich kurzschließen... Hat jemand Erfarungen mit dem Problem?

Achso: Bei dem Modell handelt es sich um einen E-Flieger und ich wuchte meine Luftschrauben auch immer brav aus. Dennoch lassen sich geringe Vibrationen in den meißten Fällen nie ganz vermeiden. Dazu kommen ja auch noch die Rütteleien beim Start und der Landung.

Grüße, Tobias
[SIZE=3]A: "Ich fliege besser wie Du!" B: "als!!!" A: "O.K. - Ich fliege besser als wie Du!" B:[/SIZE] :wall:
Achted doch mahl auf euer Rächtschraibunk!

Pozgaf

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2

Mittwoch, 12. November 2008, 17:44

Wenn du mit Litzen die Lötstelle meinst, dann Löte die 3 Kabel doch einfach versetzt dran!

Grüße, Felix

Tobyfly

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3

Mittwoch, 12. November 2008, 17:46

Danke Dir Felix, aber das meinte ich nicht.

Ich meinte, daß die Kupferlackdrahtlitzen (tolles Wort...) der Länge nach aneinander schubbern, sich mit der Zeit die Lackschicht löst und es dann irgendwann zum Kurzschluß kommt.
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Pozgaf

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4

Mittwoch, 12. November 2008, 17:49

Achso, ich habe aber noch nie erlebt oder gehört, dass sich der Lack löst. Eine Lösung des Problems fällt mir aber sonst auch nicht ein!
Grüße, Felix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pozgaf« (12. November 2008, 17:50)


BlackJack

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5

Mittwoch, 12. November 2008, 17:54

kannst die Litzen ja komplett einschrumpfen aber ich glaube dann ist die gewichtsersparniss hin!!!

jatte aber auch noch nie probleme mit lakcdraht ausser beim motorwickeln wenn man zu viel spannung drauf tut.


Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

6

Mittwoch, 12. November 2008, 18:17

Wie wäre es denn, die Drähte nicht zu verdrehen, sondern auseinander verbauen?
Oder mit paar Tropfen Seku verkleben.

Tobyfly

RCLine User

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7

Mittwoch, 12. November 2008, 19:05

Klar, habe ich auch schon dran gedacht. Aber verdrillte/geflochtene Kabel sollen angeblich ja Störungen reduzieren (nach allem, was ich darüber gelesen habe, scheint dies allerdings Glaubenssache zu sein...).

Also ich habe gerade mal rumgegoogelt... 1 m Kupferlackdraht 0,5 mm Durchmesser bzw. 0,1963 qmm (sollte wohl ausreichend sein) wiegt per Meter 1,79 g, da wir ja drei Adern benötigen also 5,37 g/m. Normale Servolitze habe ich hier, und die wiegt per Meter 12,59 g - macht eine Gewichtsersparnis per Meter von satten 7,22 g... Naja, der "Burner" ist das ja nicht...

In dem von mir auserwählten Modell wären ca. 1,5 Meter Kabel zu ersetzen, Ersparnis also knapp 11 g bei einem zu erwartenden Fluggewicht von 800 g ... Ich bin zwar Gewichtsbewußt (also, was meine Modellflugzeuge angeht zumindest), aber der ganze Aufwand dafür - nee, das lohnt nicht...

Das Vorhaben hätte aufgrund transparenter Bespannung höchstens noch optischen Wert, weil man die Käbelkes besser verstecken kann, als die Servolitze.

Naja - schlauer geworden :nuts:

Grüße, Tobias
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Achted doch mahl auf euer Rächtschraibunk!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobyfly« (12. November 2008, 19:35)


8

Mittwoch, 12. November 2008, 20:40

Zum Thema verdrillen:
Also bei Netzwerkkabeln (Twisted pair), verhindert das verdrillen Störungen, weil sich die (Stör-)Signale in den verdrillten Paaren gegenseitig wieder aufheben. Da ist es keine Glaubenssache, sondern ab einer gewissen länge ein MUSS.
Aber ein Servo hat ja nur 1 Leitung mit einem Signalimpuls. Von dem her würde ich auch sagen dass es da nix bringt.

gruß cyblord

BlackJack

RCLine User

Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

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9

Mittwoch, 12. November 2008, 20:48

das problem bei servokabeln ist nicht das die sich selber stören sondern viel mehr das sie ab ner gewissen länge eine gewisse antennen wirkung haben uns somit nicht nur die signale vom sender sondern auch sämtliche stöhrungen von den Motoren oder vom regler empfangen und in den empfänger leiten. Da bringen verdrillte kabel schon was.

Wo ich allerdings ganz schlechte erfahrungen mit gemacht habe waren verdrillte motorkabel bei nem Brushless. da ist fast der motor abgefackelt und wir hatte nur stöhrungen!!!

Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

Markus P

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Wohnort: Raum Göppingen

Beruf: tech. Sachbearbeiter

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10

Donnerstag, 13. November 2008, 08:57

Guten Morgen zusammen ,

ich verwende seid ca. 5 Jahren verdrillte Lackkabel für mehr oder weniger alle Servoverbindungen. Zu den Heckservos hat sich bei mir folgende verdrillte Variante bestens bewährt. Stromversorgung 0.4mm Durchmesser und für das Impulskalben 0,3mm.
Somit sind das für 2 Servos 4 Lackdrähte und für 3 Servos 5 Lackdrähte.

Gruß Markus Prager
MP

11

Donnerstag, 13. November 2008, 11:31

Ich verwende (hauptsächlich für Beleuchtung aber auch schon für Servos) ganz dünne kunststoffisolierte Litze (keinen Draht) vom Conrad (o.a.). Da habe ich keine Sorgen wegen der Isolation oder Abbrechen wegen mechanischer Bewegung. Außerdem ist das Abisolieren unproblematisch.

Nach meinen Messungen ist die Litze bei den Faktoren Gewicht und Widerstand praktisch gleich wie ein vergleichbarer Lackdraht. Nebenbei ist die weiße Isolierung zumindest bei entsprechendem Untergrund unauffälliger.

Die Litze habe ich u.a. bei einer PicoRaven(Graupner) und einem MPX FOX angewendet. Wenn man dann noch das Gewicht der entfernten Servostecker dazunimmt, ist die Gewichtsersparnis (bezogen auf das Modellgewicht) beträchtlich.

PicoRaven

RK

12

Freitag, 14. November 2008, 22:22

Hallo Tobias,

Schau mal hier:

Beschreibung hier: http://www.aero-hg.de/culackservoleitung.html

Gruss mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg