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prxq

RCLine User

  • »prxq« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Mathematiker

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1

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 12:17

Mein geschrotteter Easystar - reparierbar?

Es war ein windiger Tag, aber ich fühlte mich im Windschatten der Bäume sicher. Ich warf meinen ES wie schon oft in die Luft, und alles sah auch für etwa zwei Sekunden so aus wie immer. Dann kam er im Tiefflug aus dem Windschatten heraus, machte einen schnellen Purzelbaum und...

Ratz. :D

Jetzt aber die Frage - lohnt sich der Versuch, das mit Sekundenkleber zu richten? Gibt das noch was?

Gruss - Mario
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BlackJack

RCLine User

Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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2

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 12:22

klar doch n bisschen sekunde und gut ist meine sahen schon deutlich schlimmer aus!!!

Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

magolves

RCLine User

Wohnort: Siegerland

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3

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 12:25

RE: Mein geschrotteter Easystar - reparierbar?

Klar, geht wunderbar mit Sekundenkleber. Ich hab nach einem deutlich schlimmeren crash zusätzlich mit Glasfasertape verstärkt. Das kann auf keinen Fall schaden.

Gruß Thomas
:nuts:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »magolves« (18. Dezember 2008, 12:26)


4

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 13:12

RE: Mein geschrotteter Easystar - reparierbar?

Ich würde das wohl mit Estrichkleber reparieren. Da hast Du genug Zeit zum Ausrichten und der Kleber füllt auch noch Löcher.

Es gibt ähnlichen Kleber auch in kleineren Gebinden, steht im Baumarkt im UHU/Pattex-Regal. Nur wie der jetzt heißt.......... :dumm: :hä:
Fly with the eagles or scratch with the chickens.

5

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 13:16

RE: Mein geschrotteter Easystar - reparierbar?

Sieht doch gar nicht schlimm aus.
Viele Grüße, Michael

6

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 13:17

Klar geht das, duennfluesseiger Sekundenkleber, ausrichten und dann schoen mit Aktivator "verschweissen" !
Den Easystar kann man auch aus 5 Teilen wieder zusammenpusseln.

Gruss Alex
Easystar
Easy Glider Pro
T-Rex 500 (noch im Karton)
Gruss Alex

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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7

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 14:15

Je nach Geschmack Seku, 5min Epoxy oder das neue "Wundermittel" Beli-Zell.
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

8

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 15:00

Sekundenklber müsste es eigentl. tun. hab aber mal in einem Buch gelesen, dass es Weißleim auch bringen kann, da er spaltfüllend ist. wobei ich es bei epp auch noch nich ausprobiert habe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marco_h« (18. Dezember 2008, 15:01)


9

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 15:04

Moin,
hab gerade meinen Junior S mit Nasenbruch geflickt, Belizell wirkt (bei mir) wahre Wunder! Schäumt ein bisschen auf und kommt daher gut in die Ritzen.

Gruß Jan
Fliegen: Minimag Q+BL, Junior S, PZ Corsair, mini-P51+Su26+Cessna, DG1000, MiniSwift ..
Schwimmen: Aussie 2, Jan (im Bau), PT109, Elke (KfK), Sirius, ...
Fahren: Stormracer, Dominator, F1-E 999 ..
Steuern: WFT09s + Assan + Spektrum

FLX

RCLine User

Wohnort: Köln

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10

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 15:51

Evtl. zusätzlich noch Löcher bohren und dann mit 1,5 mm CFK-Stäben verstärken.
Wenn die beiden Hälften wieder verheiratet sind, würde ich noch die Naht mit dünnflüssigem Sekundekleber verschließen.

11

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 16:40

Der Rumpf sieht ja im Vergleich zu dem Teil von meinem Sohn aus wie neu :D Mit Sekundenkleber und Aktivator ist das doch in kürzester Zeit repariert.

Gruß
Ralf

12

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 17:02

Hier mal meine Erfahrung mit diesem Material:

... ich benutze für EPP, Elapor und wie das Zeugs von unterschiedlichen "Herstellern" auch sonst genannt wird, dickflüssigen
Sekundenkleber für "flächige" Reparaturstellen:
- der bleibt da, wo er sein soll
- ist für dieses Material ausreichend "spaltfüllend"
- zieht auch ohne Aktivator zügig an, aber gerade noch "langsam" genug, daß minimale Korrekturen beim Zusammenfügen der Teile ohne großartige "Verrenkungen" möglich sind.
Dadurch, daß ich hier keinen Aktivator benötige und weil das Zeug ein wenig spaltfüllend ist, ist die Klebestelle hinterher "bombenfest" und hält länger als bei Einsatz von Aktivator (-> Aktivator macht das ausgehärtete CA etwas spröde / brüchig )
(Wenn´s schnell gehen soll, benutze ich auch Aktivator - aber da sollten alle Handgriffe sitzen, denn dickfüssiges CA + Aktivator => das reagiert ratzfatz - oftmals sogar mit Rauchentwicklung 8( )

Falls das Elapor um die Bruchstelle etwas "weich" geworden ist, kann man die Klebestelle noch mit Kohlestab - Resten, Zahnstochern etc... etwas verstärken.
(hat Felix auch vorgeschlagen...)
Bei einem "glatten Bruch", so wie ich das auf dem Foto vermute, sollte "einfaches Kleben" aber ausreichend sein.

Ich mache immer gerade so viel, wie nötig bzw. so wenig, wie möglich 8)
Grund 1 : Gewicht
Grund 2 : mögliche Auswirkungen bei späteren "Stecklandungen" :
wenn ich die Reparaturstelle großräumig zu hart / fest mache, nehme ich dadurch diesen Bereich aus der "Knautschzone" heraus. Damit muß dann die verbliebene "Restknautschzone" um so größere Energie "wegstecken" = die Schäden werden größer und können sich schlimmstenfalls auf kritischere Bereiche verlagern und damit dann auch die verbaute Technik gefährden ...

Falls das Elapor um die Bruchstelle etwas "bröselig" wurde, kann man etwas "superdünnen" Sekundenkleber in die Risse und Spalten tropfen.
Hier keinen Aktivator verwenden! Die Teile müssen sich beim Zusammenfügen ja noch "sortieren" ...
Man braucht dann halt etwas Geduld -> die zusammengefügten Teile sollten unter leichtem Druck für gut 5 - 10 Minuten zusammengehalten werden.

Wenn die "Reparaturzone" nach dem Kleben wegen gestauchtem Material etwas "krumm" ist, kann dies jetzt mit einem normalen Haartrockner ("Fön") gerichtet werden -> die erwärmten Bereiche dehnen sich wieder aus.
Wenn man sich hierbei etwas Zeit nimmt und nicht gleich "volle Pulle" mit einem Heißluftfön (die Dinger werden sauheiß, man kann ja immerhin auch damit löten...) drauf hält, klappt das oft auch ohne daß sich die einzelnen Elapor-Kügelchen "aufblähen"
=> eine solche Reparatur ist hinterher nahezu "unsichtbar" :w

Wichtig:

Korrektur per Hitze immer erst nach dem Kleben durchführen - ansonsten bekommt man Probleme mit der Passgenauigkeit, wenn man danach erst die einzelnen Bruchstücke wieder zusammenfügen möchte !!!


5min Epoxy lässt sich auch hervorragend einsetzen - ich benutze das bei Reparaturen aber möglichst wenig, weil das bei manchen Modellen auf Dauer zu schwer wird - siehe den Vogel auf dem 1.Foto: der sah schon 5 Mal so (teilweise noch schlimmer) aus und wurde per Sekundenkleber immer wieder perfekt zusammengepuzzled (2. Foto: nach der 3. Reparatur...) 8)





(ist relativ "weiches" EPP -> das zerlegt sich schneller in kleinere Brocken als das relativ "harte" Elapor (MPX) oder EPO (GWS), welches oft nur einen Riß oder einen glatten Bruch erleidet. Ansonsten sind die Reparatur-Methoden identisch... )

Gruß,
Andreas

spacy

RCLine User

Wohnort: Hessen/Deutschland

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13

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 21:55

sach ma, kennt hier keiner UHU Por? Das bleibt immer flexibel - der optimale Schaumkleber für lösungsmittelfeste Schaumstoffe.
5 min Epoxy ist wesentlich schwerer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »spacy« (18. Dezember 2008, 21:56)


prxq

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  • »prxq« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Mathematiker

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14

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 23:58

RE: Mein geschrotteter Easystar - reparierbar?

VIELEN DANK an alle für die netten Tipps und die aufmunternden Worte! Ich war schon am überlegen wo ich die Elektronik noch einbaue, oder ob ich mir einen Neuen ES kaufe.

Ich hatte lieder kein dünnflüssigen Sekundenkleber da, aber der Andere tat es anscheinend auch (sieht zumindest so aus :) ). Ich werde es wohl bei der nächsten ruppigen Landung erfahren, aber zumindes kommt er noch mal so weit. Auch wenn ich die Sache recht witzig fand', an einem Stück gefällt mir der ES doch besser...
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IngoH

RCLine Team

Wohnort: Mittelfranken

Beruf: Industriemechaniker

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15

Freitag, 19. Dezember 2008, 01:10

Wo ist denn der Flieger in deinem ersten Beitrag kaputt? So hat meine Pico Cub am Anfang nach jedem Flugtag ausgeschaut.
Und jetzt bekommt se meine Freundin für ihre ersten Flugverssuche.

Ingo, der grad von er Vorweihnachtsfeier kommt :dumm:

wienerdominik

RCLine User

Wohnort: Österreich

Beruf: Schüler

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16

Freitag, 19. Dezember 2008, 06:20

sieht ja aus wie neu!
Getunt hast du wohl auch?

carbonfreak

RCLine User

Wohnort: Weinbach & Weinstadt

Beruf: Elektroingenieur

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17

Freitag, 19. Dezember 2008, 09:06

PU- Leim

Ich habe so etwas früher mit CA (spröde) oder Epoxy (schwer) repariert. Mittelerweile nehme ich in solchen Fällen hauptsächlich PU- Leim. Ob der nun Ponal "soundso", Fermacel "weiß-jetzt-nicht" oder Belizell "keine-Ahnung-wie-weiter" heißt ist egal. Das Zeug haftet super, schäumt leicht auf (Spalte), bleibt elastisch und ist leicht. Außerdem neigt es nicht wie Epoxy zu unschönen Verfärbungen nach wenigen Wochen. Sogar etwas komplexere Balsapuzzle waren damit leichtgewichtig zu schaffen. Ärgerlich ist nur, dass das Zeugs auch gut an den Fingern haftet! Solange es noch frisch ist hat Nagellackentferner geholfen, evtl. geht auch noch was anderes.

Gruß Bernhard
Immer ordentlich Kohle rein, das brennt besser!!!

prxq

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  • »prxq« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Mathematiker

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18

Freitag, 19. Dezember 2008, 16:41

Zitat

Original von wienerdominik
sieht ja aus wie neu!


Ja, das hat zumindest optisch geklappt (bei der nächsten Landung wird man's sehen, ob es auch hält...) Musste zwar ein bischen föhnen damit die Teile passten, aber dann ging es. Bin echt überrasch darüber, wie gutmütig das Material ist.

Zitat

Getunt hast du wohl auch?


Getunt ist er, stimmt :D

Fing alles damit an, daß der mitgeliferte Bürstenmotor ohne Regler kam, und ich diesen nicht im Netz gefunden habe (edit; gefunden ja, nur nicht auf Lager). Nach einigen Recherchen habe ich mir dann einen Dymond inrunner BL der gleichen Größe gekauft. Die Schraube ist 6x4. Mit 2S-2500mAh lipos ist der, soweit ich das beurteilen kann, angenehm zu fliegen. Senkrechter Steiglfug ist allerdings nicht drin.

Die Recherchen haben mich auch dazu gebracht, Querruder 'dranzubauen.

Gruß - Mario.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »prxq« (19. Dezember 2008, 17:24)