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shifty

RCLine User

  • »shifty« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern / MÜNCHEN

Beruf: KEIN ELEKTRIKER !!!!

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1

Sonntag, 28. Dezember 2008, 15:55

Wer kennt sich mit Linear Servos aus??? ---> ein paar Fragen

Hi,

bin momantan auf der Suche nach ein paar Linear-Servos.

Hab jetzt mal im Internet ein bischen gesucht und das gefunden:
WES-Technik

und den
F3-SHOP.DE


Mich würd interessieren ob jemand die Servos kennt oder hat.


Ausserdem weiß jemand wie das mit der Elektronik aussieht zum abfragen der Position???
Sprich selber bauen???




Mfg
shifty
..
.


Fraett

RCLine User

Wohnort: Berlin

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2

Montag, 29. Dezember 2008, 13:50

RE: Wer kennt sich mit Linear Servos aus??? ---> ein paar Fragen

Hallo!

Ich denke, dass die dinger prinzipiell genau so Funktionieren , wie es "normale" Drehservos tun. Also sie werden die Position des "Hebels" über ein Potentiometer (als Spannungsteiler) messen. Das Potentiometer wird halt eine andere Bauform (Linearschieber) haben als in normalen Servos.
Das Getriebe scheint eine Kombination aus normalem Getriebe und einer Spindelpresse zu sein.

Wenn man eine "normale" Servoelektronik an ein entsprechendes Potentiometer und Getriebe anschliesst, wird es wahrscheinlich einigermaßen funktionieren. Das Prinzip der Positionsbestimmung bleibt ja gleich. Das einzige was ich mir vorstellen kann ist, dass es zu Abstimmungsproblemen in der Regelung kommen könnte. Das könnte sich dann durch Zittern um die gewünschte Position zeigen.

Gruss, Jan

shifty

RCLine User

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3

Montag, 29. Dezember 2008, 17:18

RE: Wer kennt sich mit Linear Servos aus??? ---> ein paar Fragen

Hi,

Danke für die Antwort!!! :D

Zitat

Linearschieber

Das hilft mir schon mal etwas. Hab nicht genau gewußt nach was ich suchen sollte.
Wen man das googelt kommt das
Nach was müsste ich suchen um sowas in der Baugröße für ein kleines Servo zu finden???






Mfg
shifty
..
.


4

Montag, 29. Dezember 2008, 22:14

hallo,

Graupner hatte früher Linearservos gibt`s noch öfters gebraucht bei ebay.
such mal nach "Graupner Varioprop"

Es gibt allerdings 2 Hürden.

1. Stecker muß umgelötet werden
2. Die Servos funktionierten mit Negativimpuls, alle anderen und auch neuere Servos haben positive Impulse. Hier muß man einen inverter (z.B: IC 7400) in die Signalleitung schalten.

Gruß
Rüdiger

Fraett

RCLine User

Wohnort: Berlin

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5

Dienstag, 30. Dezember 2008, 10:16

Hallo!

Also einer der Begriffe ist "Schiebe-Potentiometer". Zumindest bei Conrad findet man ein bischen was unter dem Begriff. Ist aber leider nicht wirklich viel.

Gruss, Jan

shifty

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Beruf: KEIN ELEKTRIKER !!!!

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6

Dienstag, 30. Dezember 2008, 12:12

Hi,


Zitat

Zumindest bei Conrad findet man ein bischen was


Zitat

Ist aber leider nicht wirklich viel.

Egal. Ist mal ein Anfang.


SCHIEBEPOTENTIOMETER
Ist aber auch etwas teuer. Und etwas groß.

Na werd mir das mal im anschauen, wen sies da haben.




Weiß einer die Stellgeschwindigkeit von den Servos (Becker Linearservo s80) ???
Von den anderen gibts ja ein Video.



Mfg
shifty
..
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7

Dienstag, 30. Dezember 2008, 12:31

Du könntest doch einfach an das Zahnrad eine Zählscheibe machen und mit einem Reflexlichtschranken die Impulse Zählen und mit einem µc auswerten.
Also Motor in die eine Richtung laufen lassen, Endschalter stoppt den Motor. Andere Richtung µ zählt die Impulse Endschalter stoppt den Motor. Impulse/2 Motor in die andere Richtung bis zur erechneten Mittelstellung. Wenn jetzt ein anderer Sollwert vom Empfänger kommt wird wird der Motor aktiviert.

wurpfel1

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8

Dienstag, 30. Dezember 2008, 13:30

üblicherweise ist das spindel-trimpoti die positionsreferenz, schaut euch zb die servos im Eflight uCX-hubi an. es ist übrigends der preiswerteste weg an solches mikrozeugs zu kommen: 2G4funke, lipo, lader, zwei regler und zwei servos zum preis zweier WESteile..



wer selberbauen möchte wird sich über die geringe lebensdauer der spindeltrimmer nerven, ich verwende darum direkt in der ruderachse einen drehwinkelenkoder.
der antrieb kann dann per gewindespindel für powerservos, stepper oder MW für kleinstvieh erfolgen.


ein drehwinkelenkoder kann mit lichtschranken selber gebaut werden oder man nimmt magnetencoder mit bis zu 12bit (4096steps) genauigkeit.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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9

Dienstag, 30. Dezember 2008, 14:13

Zitat

Original von wurpfel1
ein drehwinkelenkoder kann mit lichtschranken selber gebaut werden oder man nimmt magnetencoder mit bis zu 12bit (4096steps) genauigkeit.


http://www.melexis.com/Sensor_ICs_Hall_e…X90316_566.aspx

Mit nicht absolut messenden Systemen würe ich nicht arbeiten wollen.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

shifty

RCLine User

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Wohnort: Bayern / MÜNCHEN

Beruf: KEIN ELEKTRIKER !!!!

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10

Dienstag, 30. Dezember 2008, 15:18

Hi,

Zitat

einfach an das Zahnrad eine Zählscheibe machen und mit einem Reflexlichtschranken die Impulse Zählen und mit einem µc auswerten.

Meinst du sowas
Die Scheibe selber schlitzen ist zu aufwendig, zu kompliziert und wäre zu ungenau.
Da gibts fertige Sachen.


Falls aber einer doch sowas mal selber bauen will: Taktscheibe 6mm




Zitat

Also Motor in die eine Richtung laufen lassen, Endschalter stoppt den Motor. Andere Richtung µ zählt die Impulse Endschalter stoppt den Motor. Impulse/2 Motor in die andere Richtung bis zur erechneten Mittelstellung. Wenn jetzt ein anderer Sollwert vom Empfänger kommt wird wird der Motor aktiviert.

Dafür bräuchte ich ne Elektronik zum auswerten.

Hab auch schon mal daran gedacht, ist aber wahrscheinlich zu aufwendig.
Zu komplieziert. Da müste ich mich erstmal einarbeiten.








Wollte eigentlich nur eine alte Servoelektronik (da halt den Poti wechseln), ne art Gewindespindel (weiß aber noch nicht genau was ich da nehm) und mal schauen ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

Am besten so einfach wie möglich. Das ist ganz wichtig.
Hab nur ein Verfahrweg von max. 5mm.

Danke für die Antworten!!!! :D






Mfg
shifty
..
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haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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11

Dienstag, 30. Dezember 2008, 16:53

Hallo,

bevor ihr hier das Rad noch mal erfindet:

Linearservos wurden viele Jahre lang hergestellt, jeder größere RC-Hersteller hatte mindestens eine Version im Angebot. Ältere Modellbauer kennen das noch.

Die Umsetzung des schnellaufenden rotierenden Motorabtriebs in eine langsame lineare Bewegung des Servoabtriebs wurde vor allem auf 2 Arten bewerkstelligt:
a) Mehrstufiges Untersetzungsgetriebe+Zahnrad/Zahnstange in der letzten Stufe
b) Einstufiges Untersetzungsgetriebe+Schraubenspindel/Mutter

Die Linearservos waren (und sind, s.u.) immer eine konstruktive Herausforderung.
Es ist nicht einfach, die Umsetzung Drehbewegung -> Linearbewegung präzise, verlustarm und preisgünstig zu realisieren. Das wird jetzt nicht jeder gleich glauben, aber wer´s mal gemacht hat, der kennt die Probleme dabei.

Das dürfte auch der Grund sein, warum größere (!) Linearservos prakt. ausgestorben sind. Über Vor- und Nachteile gegenüber Servos mit Drehabtrieb im prakt. Einsatz kann man länger diskutieren, imho überwiegen die Nachteile.

Die Positionsrückmeldung wurde auf verschiedene Arten realisiert:
a) Normales Drehpoti (auf der Welle des Zahnrad/Zahnstangentriebs)
b) Schiebepoti (die gibt´s auch sehr klein), mit dem Linearabtrieb verbunden, z.T. auch mit auf die Leiterplatte "gedruckten" Widerstandsbahnen und in die Zahnstange integriertem Schleifer
c) Diverse "Exoten", z.B. Drehkondensator oder linear/induktiv (Differentialdrossel)

Linearservos feiern z.Zt. in Servos für Indoor-Modelle ihre Wiederauferstehung:
Eine einstufige Zahnrad-Untersetzung mit nachfolgendem Gewindespindel-Abtrieb lässt sich sehr klein und einfach bauen, wenn man die nötige Technologie beherrscht, und das (Schiebe-)Poti wird vollständig in die Konstruktion integriert (gedruckte Widerstandsbahn auf der Leiterplatte). Der nicht sehr gute Wirkungsgrad eines einfachen Spindeltriebs und die geringere Genauigkeit werden inkauf genommen. Beispiele für solche Servos sind in den "Minium"-Fliegern von Kyosho oder im "mCX"-Heli von E-Flite zu finden.

Eine neue Generation von Linearservos (zumindest für den Indoor-Bereich) steht am Horizont: Es gibt seit einiger Zeit extrem kleine und leichte Piezo-Motoren mit Linearabtrieb. Dabei führt ein zweiphasig erregtes Piezo-Element eine Art "Bauchtanz" um eine Spindel in seinem Inneren auf, und dabei verschiebt sich die Spindel. Noch sind diese Motoren viel zu teuer für Modellbau-Anwendungen, aber da es Massenanwendungen dafür gibt, gibt es auch Ansätze zur Massenproduktion, und dann werden/müssen die Preise für diese Teile dramatisch fallen.


Gruß,
Helmut

12

Dienstag, 30. Dezember 2008, 21:11

Du brauchst wenn du ein getriebe baust für die Zählscheibe nur zwei Impulse ca. pro umdrehung, damit das genau genug wird.