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Tobyfly

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  • »Tobyfly« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 12. Januar 2009, 19:19

Dimensionierung eines Drahtfahrwerks

Hallo Modellbaukollegen und Selberfrickler :)

Hat jemand von Euch vielleicht eine Tabelle oder anderweitige Angaben zur Dimensionierung von Drahtfahrwerken (Federstahl) nach Fluggewicht?

Grüße, Tobias :w
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Tobyfly

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2

Montag, 12. Januar 2009, 20:48

Oder andersherum gefragt: Welche Drahtstärke empfiehlt sich für ein ca. 600 - 700 g wiegendes Modell? So, daß ein Kompromiß aus geringem Gewicht und ausreichender Festigkeit gegeben ist?
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der_rote_baron

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3

Montag, 12. Januar 2009, 21:20

Hallo,
ich hab mir mal den Gecko nach FMT-Plan gebaut, der wog so ungefähr 700 g. Für das Zweibeinfahrwerk hab ich Federstahldraht mit 2 mm Durchmesser genommen. Hat auch wunderbar funktioniert. In irgendeiner FMT war auch mal so eine komplette Tabelle abgedruckt, frag mich jetzt aber nicht in welcher.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

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Paul H.

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4

Montag, 12. Januar 2009, 21:28

2mm kommt mir etwas wenig vor, hatte ich an einem 500g- Slowflyer mit recht schmalem Radstand - ständig verbogen, trotz verhältnismässig grosser Räder. Ich würde mindestens 3mm empfehlen - hängt aber auch von der Geometrie ab.

Paul
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der_rote_baron

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5

Dienstag, 13. Januar 2009, 00:01

Glaub mir, 2 mm reichen. Vielleicht war ja der schmale Radstand genau das Problem. Der Gecko hatte eine etwas breitere Spur, wodurch die Landestöße ganz gut abgefedert wurden, der Stahldraht blieb im elastischen Bereich der Verformung. Und ich rede hier von ziemlich heftgen Stößen, bedingt durch das vollsymetrische Profil (ich komme mit solchen Fliegern beim Landeanflug (noch) nicht wirklich gut klar). Okay, alle etwa 15...20 Flüge (also vielleicht einmal die Woche) musste ich das Fahrwerk auch etwas nachbiegen, der Gewichtsvorteil war mir diese kleine Unannehmlichkeit aber allemal wert.

mfg Der Baron
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Paul H.

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6

Dienstag, 13. Januar 2009, 00:32

Nuja, die elastische Verformung war bei mir dadurch begrenzt dass die Räder Löcher in die Fläche geschlagen haben, und dabei das Fahrwerk dauerhaft verbogen haben. Trotz des schmalen Radstands (23 cm, bei 7cm Rumpfbreite).

Je breiter der Radstand desto höher dasBiegemoment an der Einspannstelle, desto höher aber auch der Federweg.

Nu, richtig - ich hab dieses Fahrwerk auch drangelassen, und dutzendemale nachgebogen, aber in Zukunft pfeif ich auf die paar Gramm und bau etwas stabileres ein. Btw, hier geht's um nen Flieger der um fast die hälfte mehr wiegt als mein schlechtes Beispiel.

:w Paul
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (13. Januar 2009, 00:33)


7

Dienstag, 13. Januar 2009, 07:27

habe mal kurz (mit dem lineal, also pi mal daumen) über das fahrwerk meines, ca. 800g wiegenden, mpx gemini gemessen. sind entweder 2,5 oder 3mm. dementsprechend würde ich auch für tobias´s fahrwerk etwas in dieser größenordnung nehmen.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

8

Dienstag, 13. Januar 2009, 09:09

Ich würde auch auf die paar gramm pfeifen und ein 3mm Draht einbauen.

Aber noch ein Tipp.
Die Federdrähte sind unterschiedlich vergütet. Soll heisen, ein 2mm Draht kann genauso stabil wie ein 3mm Draht sein.
Wenn du den Draht bei deinem Fachhändler kaufst, frag ihn mal ob er verschiedene härten da hat.
Nachteil: Je härter der Stahl, umso schlechter lässt er sich biegen und kann vielleicht brechen. Mit warm machen muß man auch vorsichtig sein, sonst macht man den draht weich und dann geht gar nix mehr. :wall:



Gruß Mark
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

3 Helis
28 Flieger
und Rechtschreibfehler :dumm: :wall:

Tobyfly

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9

Dienstag, 13. Januar 2009, 17:15

Hei, vielen Dank für Eure Antworten!

Also, ich glaube, ich mache ersteinmal eines mit 2,5 mm und schaue, ob das reicht. Ansonsten 3 mm.

Im Kopf hatte ich mir 2 mm vorgestellt, aber das lasse ich lieber mal sein...

Da ich nicht gerade der Stahldrahtlötkönig bin und der Akku in dem bereich liegt, dachte ich an ein zweiteiliges Fahrwerk, wobei der Draht unter dem Rumpf durchläuft und dann senkrecht nach ober im Rumpf verschwindet. Das Ganze direkt dahinter für die andere Seite. Im Rumpf dann eine beidseitig abgestützte Nutleiste (könnte ich dann für 3mm aufbohren).

Grüße, Tobias
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