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1

Mittwoch, 21. Januar 2009, 12:54

Abdeckung für Akkuschacht >>> Frage !

Hallo!

Ich möchte an meiner kleinen Lavochkin die Befestigung des Akkudeckels optimieren.
Nachdem ich diese beim Fliegen nun schon einige Male verloen habe, ist mir die Idee gekommen, den Deckel m.H. von Neodymmagneten zu befestigen.

Am Bild ist zu erkennen, wo die Magnete befestigt werden sollten (als auch die Verteilung der Innereien, wie Akku, Regler, Servo, Empfänger, ...).

Ich möchte wissen, ob die Komponenten durch die Magnete event. gestört werden, im schlimmsten Fall auch kaputt gehen könnten.

Im Falle, dass meine Variante nicht optimalste wäe, bitte um Alternativvorschläge.

Danke gleichmal im Voraus ! :ok:
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2

Mittwoch, 21. Januar 2009, 13:24

ich weiß nicht wie sich das magnetfeld auf die motoren der Servos auswirkt ist da ja ziemlich na dran. der rest dürfte davon völlig unbeeinflusst bleiben.


Gruß


Jack
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3

Mittwoch, 21. Januar 2009, 16:51

Na gut, hatte ich mir ja fast gedacht.

Welche Alternativen gibts da noch ???
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BlackJack

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4

Mittwoch, 21. Januar 2009, 16:52

ich bin mir mit dem servo motor keinesfalls sicher!!! Habe damit keinerlei erfahrungen könnte mir nu vorstellen das der magnet nen einfluss hat weil im motor ja auch magnete sind.


Gruß

Jack
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haschenk

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5

Mittwoch, 21. Januar 2009, 17:57

Hi Basto,

hör´ nicht auf den schwarzen Hans.

Die Magnetchen stören die Servos (oder andere Teile der RC-Anlage) nicht im Geringsten ! Gfls. kannst du dich durch einen einfachen Versuch ja selbst davon überzeugen.

Gruß,
Helmut

BlackJack

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6

Mittwoch, 21. Januar 2009, 18:07

in Anbetracht meiner Hautfarbe könnte mann deine Äußerung durchs als rassistisch ansehen :evil: aber ich gehe mal davon aus das, dass auf BlackJack bezogen war. :ok:


habe doch gesagt das ich das nicht sicher sagen kann. Probiers aus dann hast du sicherheit. Alles ausser dem servo wird definitiv nicht gestört


Gruß

Jack
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haschenk

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7

Mittwoch, 21. Januar 2009, 23:11

Blackjack,

meine Übersetzung bezog sich auf den Nickname, den du dir selbst ausgesucht hast. Deine Hautfarbe kann ich ja nicht kennen.

Was soll ein post, in dem du inhaltlich sagst "ich weiß, daß nichts weiß" ?

Gruß,
Helmut

Paul H.

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8

Donnerstag, 22. Januar 2009, 00:15

Nun, in der Regel stören Magnete nicht - allerdings kann es schon vorkommen dass sie Empfänger in unmittelbarer Nähe stören, soweit ich das verstanden habe dadurch dass sie Kerne von Spulen in der Schaltung in die Sättigung treiben und dadurch verstimmen.

Ein paar cm Abstand sollten reichen um das auszuschliessen, von Wirkungen auf andere Komponenten, wie Servos, habe ich noch nicht gehört - nun, die Drehzahl von Motoren kann sich in einem Magnetfeld ändern, aber ich denke nicht dass Servos da empfindlich darauf sind (deren Schaltung lebt ja unmittelbar neben einem Motor) - muss ich mal ausprobieren.
Mit Magnetverschlüssen mach das meist so dass ich dem Magneten einen U-förmigen Rückschluss aus Stahlblech verpasse um einerseits das Streufeld zu minimieren, und andererseits die Kraft zu erhöhen, als Gegenstück dient ein Blechstück.
Oder 2 kleine Magnete auf einem Rückschluss, oder einen Magnet der nicht einheitlich, sondern auf einer Seite so, auf der anderen umgekehrt magnetisiert sind, ebenfalls mit nem kleinen Stück Blech als Rückschluss, wie Festplattenmagnete - solche findet man in klein auch öfter mal in CD-Rom Laufwerken.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (22. Januar 2009, 00:21)


9

Donnerstag, 22. Januar 2009, 01:43

Hi, ich baue gerade alle meine Abdeckungen auf Magnetverschlüsse um. Das mit dem Rückschluss aus Bleck interessiert mich.
Mir ist aufgefallen die Lieferung mit Magneten auch in ein Blech eingewickelt war. (Hab mir beim aufpacken erstmal was aufgerissen trotz Warnhinweis auf dem Paket).

Wieso erhöht ein Rückschluss die Kraft und wie muss er dazu angebracht werden? Du sagst du nimmst als Gegenstück auch ein Blech, ich nehm immer einen 2. Magneten. Ist das kräftiger?Hat es Nachteile?
Was muss man tun um die Magnete abzuschirmen. Eingebaute Magnete kann ich ja schlecht mit einem Blech umwickeln.

gruß cyblord

haschenk

RCLine User

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10

Donnerstag, 22. Januar 2009, 15:31

Hallo,

Paul:
Die Beeinflussung von Empfängern durch Magnetfelder hat es früher mal gegeben; ich kenne das noch aus Zeiten, in denen ich hauptberuflich auch mit diesem Problem zu tun hatte; die Servicetechniker haben das erst rausgefunden, als sie den Einbau eines Empfängers im Modell gesehen haben.

Es ging es damals um das Magnetfeld von DIREKT UNTER dem Empfänger verlegten, hohe Ströme führenden Antriebs-Zuleitungen (zu denen es natürlich äquivalente Dauermagnete gibt). Der Boden von abgeschirmten Spulen ist in magnetischer Hinsicht ein "Loch" in der Schirmung, und hier können Magnetfelder eindringen und das Filter verstimmen. Dieser Effekt hat ausschließlich das ZF-Diskriminatorfilter betroffen.

Schon aus anderen Gründen (kleiner, billiger, es entfällt der Abstimmungs-Arbeitsgang) werden an dieser Stelle schon seit vielen Jahren keine Spulenkreise mehr eingesetzt, sondern 2-pol-Piezofilter, sodaß diese Ursache entfällt.
Die Spulenfilter im HF-Eingang sind viel unempfindlicher als die Diskriminator-Induktivitäten; aber eine Beeinflussung durch Magnetfelder kann man im "worst case" nicht völlig ausschließen.

Da z.T. auch noch 10 - 15 Jahre alte Empfänger im Gebrauch sind, ist es nützlich, diesen Effekt zu kennen. Abgesehen davon sollte man nie "Starkstromleitungen" direkt am Empfänger anliegend verlegen, da auch durch andere Effekte Störungen in den Empfänger eingekoppelt werden können. Schon ein Abstand von 1-2 cm genügt, um das zu vermeiden.


cyblord:
Die an den Polen von Magneten aus- und wieder eintretenden Feldlinien ("Kraftlinien") bilden immer einen geschlossenen *magnetischen Kreis*, in dem (vereinfacht gesagt) "magnetischer Strom" fließt. Da Luft ein sehr schlechter "magnetischer Leiter" ist, ist dieser "magnetische Strom" in Luft gering. Eisen ist ein (in der Größenordnung) 1000-fach besserer magnetischer Leiter, und der "magnetische Strom" und seine Kraftwirkung ist sehr viel höher. Außerdem "zieht" das Eisen alle Feldlinien in der näheren Umgebung nahezu völlig in sich hinein und der sog. "Streufluß" wird kleiner.

Man versucht daher immer, möglichst "geschlossene magnetische Eisenkreise" herzustellen, und weil damit die Feldlinien zum Magnet "rückgeführt" werden, spricht man von einem "magnetischen Rückschluß".

In allen Fällen, in denen es auf höchste Ausnutzung der "Magnetkraft" ankommt (z.B. in Motoren), wird ein solcher Rückschluß vorgesehen. Bei Motoren ist das idR der den Motor umschließende Eisenmantel (der sich mitdrehen oder feststehen kann).

Wo´s nicht so drauf ankommt, kann man auch "Fünfe gerade" sein lassen und auf den Rückschluß verzichten. Die magnetischen Feldlinien bilden dann ihren "Kreis" durch die Luft und sind viel schwächer.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (22. Januar 2009, 15:36)


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11

Donnerstag, 22. Januar 2009, 17:28

... unterm Strich: ich kann Neodymmagnete verwenden :O

Danke :ok: für :ok: die :ok: umfassenden :ok: Antworten :ok:
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Paul H.

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12

Donnerstag, 22. Januar 2009, 19:11

Hallo,

@ Helmut: Nein, gab's nicht nur früher - ist vielleicht ein Jahr her dass jemand mit einem Dauermagneten im Flieger das Problem hatte. Wie alt der Empfänger war weiss ich nicht. Aber vermutlich sind die Verschlussmagnete sowieso zu schwach, und die allermeisten Empfänger unempfindlich, und vor allem in ein paar cm Entfernung ist's so wie so egal.

Damals ging's, glaube ich, um relativ starke Magnete die die Flächen am Rumpf gehalten haben...

Paul
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