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andre thomas

RCLine User

Wohnort: Witten an der Ruhr

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21

Dienstag, 17. Februar 2009, 09:54

Hi,
ist es die Graupner SU-31 Art-Nr. 9008 ? Da könnte ich zum Flugverhalten was schreiben.
Grüße Andre

22

Dienstag, 17. Februar 2009, 10:22

Zitat

Original von weyervalley
ob der HR-Ausschlag letztlich zu groß war kann ich nicht sagen - habe ich zuvor nicht im Flug getestet.


Jetzt hast Du's getestet: war zu groß. :ok:
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
HDX-500
Blade XL F3F
Hype Fox
FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

23

Dienstag, 17. Februar 2009, 10:39

...ja es ist die SU-31 von Graupner (9008).
@Andre: Ja, schreib mal ein paar Sätze dazu. Das wäre prima. Ich fand die Kiste auf den absolvierten 5 Flügen eigentlich gut. Vor allem konnte man die Kiste ohne Schäden (ohne Fahrwerk) auf ner Wiese landen.

andre thomas

RCLine User

Wohnort: Witten an der Ruhr

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24

Dienstag, 17. Februar 2009, 11:28

Hi,
erstmal war ich von der Qualität entsetzt, ein Graupner-Modell in der üblen Qualität hatte ich noch nicht. Drüber hinweg geholfen hat mir der Preis von 7,50 für den neuen Baukasten. Ausgerüstet wurde die SU dann mit nem 120W Jamara Brushless-Set und nem 2S/1500 Kokam. Allerdings habe ich abweichend von Dir nur 420 Gr. Fluggewicht. Auch ich finde die Flugeigenschaften im Grunde gut, allerdings kann man ein deutliches Durchsacken in eng geflogenen Kurven erkennen, man muß schon ordentlich gegensteuern. Bist Du evtl. davon überrascht worden ? Ich habe keine elektronischen Gimmicks programmiert und die Ausschläge entsprechen der Empfehlung in der Anleitung. Ich finde, man gewöhnt sich recht schnell an das Flugverhalten. Das Modell ist mein Wiedereinstieg nach vielen Jahren.

25

Dienstag, 17. Februar 2009, 11:46

Überrascht...vermutlich auch das. Ich habe die SU wohl auch etwas zu schwer bestückt, was den Effekt vermutlich noch verstärkt. Drin iss ein roxxy 2827/26 mit nem 3s/1500. Ordentlich Feuer, aber das Gewicht.....

andre thomas

RCLine User

Wohnort: Witten an der Ruhr

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26

Dienstag, 17. Februar 2009, 11:55

...Vorteil ist natürlich, daß die Windempfindlichkeit nachläßt. Ich eiere als Wiederanfänger mit Halbgas rum und kämpfe schon mit leichten Winden. Mit mehr Training und Vollgas wirds gehen. Liegt aber nicht am Modell, das flog direkt besser als ich es von dem hemdsärmeligen Baukasten erwartet habe.
Grüße Andre

27

Dienstag, 17. Februar 2009, 14:03

@weyervalley

Ich vermute mal, daß du bei der EInleitung mit Querruder zwar zu langsam warst, aber auch, daß noch kein Strömungsabriss stattgefunden hat. Die Maschine hätte dann nämlich höchstwahrscheinlich angefangen zu trudeln. Bei dem beschriebenen Manöver hätte nämlich ein einseitiger Stömungsabriss stattgefunden und der ist immer mit Trudeln verbunden. Der Strömungsabriss (am Höhenruder) kam wahrscheinlich erst, als du versucht hast mit zuviel Höhe abzufangen.
Nicht jedes abschmieren ist automatisch ein Strömungsabriss. Wenn das Modell nicht getrudelt hat, dann spricht das sehr deutlich für zu langsames fliegen ohne Strömungsabriss. Dann hast du einfach einen Zustand in dem der Auftrieb nicht hoch genug ist um das Modell in der Luft zu halten. Das Flugzeug geht dann nach unten weg um wieder Fahrt aufzuholen. Das sind kritische Momente. Reagiert man falsch, dann provoziert man einen Strömungsabriss so wie bei dir geschehen.
Die richtige Reaktion wurde bereits gepostet. Fallen lassen, Fahrt aufholen und langsam abfangen.
Viele Grüße, Michael

Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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28

Mittwoch, 18. Februar 2009, 11:38

Hallo,

sehr interessante Diskussion.

Die Frage: wie lernt man die richtige Reaktion? In der Schrecksekunde ist man ja nicht cool und eigentlich müsste man das alles im Autopilot drauf haben (HR ein wenig drücken, Gas rein, ggf. SR ausleiten, dann vorsichtig ziehen,

Meine schöne 1,6m DC-3 hatte in sehr großer Höhe einen plötzlichen Strömungsabriss (Tip-Stall). Sie fiel förmlich über eine Fläche nach unten, flog dann im Sturzflug nach unten und mein Lehrer, der am zweiten Sender war konnte sie cool wieder abfangen. Aber für mich war der Flugtag gelaufen.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joachim222« (18. Februar 2009, 11:39)


aerostar

RCLine User

Wohnort: Rhoihesse

Beruf: Kunststoffing.

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29

Mittwoch, 18. Februar 2009, 12:55

Zitat

Original von Joachim222
Die Frage: wie lernt man die richtige Reaktion?


Üben. Man sollte jeden seiner Flieger spätestens beim 2. oder 3. Flug in entsprechender Höhe ins Abschmieren bringen. Dadurch lernt man das Verhalten kennen. Weiterhin ist man in diesem Moment mental darauf vorbereitet, kann also erst denken, dann handeln. In einem späteren Ernstfall fällt das Denken weg und man gewinnt wertvolle Sekunden (-bruchteile).

Abgesehen davon, die meisten Modelle trudeln nicht stationär, ohne dass die Ruder in den Ecken stehen. Bei einem Abriss in der Kurve drehen die meisten Modelle mit Rudern auf neutral 1/2 - 3/4 Umdrehung und nehmen dann Fahrt auf. Die eigentliche Katastrophe folgt erst dann, wie weyervalley es vorgemacht hat.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

30

Donnerstag, 19. Februar 2009, 09:00

Hi, ich würde gern nochmal darauf herumreiten, dass es zwei Probleme gibt, die gemeinsam oder auch getrennt voneinander auftreten können (weil sie vom Piloten herbeigerufen wurden...):

1. Strömungsabriss an der/den Tragflächen, führt zu Auftriebsverlusst, Abschmieren, Trudeln, Steilspirale, Sturzflug

2. Strömungsabriss am Höhenleitwerk, führt zu: Verlusst der Steuerbarkeit des Höhenruders, Bahnneigungsflug, in weiterer Folge Sturzflug.

Die Gegenmaßnahme im Fall 2 ist kurzes Neutralisieren des Höhenruders, dannach ist die Höhenruderwirkung sofort wieder vorhanden (bis die Strömung wieder abreisst). Beim nächsen Flug sollte der Höhenruder ausschlag reduziert werden, es sei denn man braucht extreme Ausschäge für 3D.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

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31

Donnerstag, 19. Februar 2009, 10:08

Das stimmt so nicht!
Ein Strömungsabriss am Höhenruder ist deutlich nschlimmer als von dir dargestellt!
Es kann ebenfalls ganz leicht zum trudeln kommen.
Es macht auch Spaß einen Abriss bewußt zu provozieren um so eine Rolle zu fliegen.
DAS ist die normale Reaktion beim Abriss am Höhenruder.
Viele Grüße, Michael

32

Donnerstag, 19. Februar 2009, 11:00

Zitat

Original von micbu
Das stimmt so nicht!
Ein Strömungsabriss am Höhenruder ist deutlich nschlimmer als von dir dargestellt!
Es kann ebenfalls ganz leicht zum trudeln kommen.
Es macht auch Spaß einen Abriss bewußt zu provozieren um so eine Rolle zu fliegen.
DAS ist die normale Reaktion beim Abriss am Höhenruder.


Nein, nein. Das ist nicht richtig. Wenn die Strömung nur am Höhenruder abreißt, kann man keine gerissene Rolle fliegen. Dazu muss die Strömung an der Tragfläche einseitig abreissen. Das ist auch die Voraussetzung fürs Trudeln.

Reißt die Strömung nur am Höhenruder ab, ist die Folge der Verlust der Steuerbarkeit um die Querachse. Sonst nichts.

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

Jörch96

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Wohnort: 29xxx bei Celle

Beruf: Flieger

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33

Donnerstag, 19. Februar 2009, 11:43

Zitat

Original von Joachim222
....und eigentlich müsste man das alles im Autopilot drauf haben (HR ein wenig drücken, Gas rein, ggf. SR ausleiten, dann vorsichtig ziehen,


Falls es dich tröstet, auch Autopiloten können das nicht!
Ich durfte/ musste das Abfangen aus solchen Situationen mehrfach im Simulator und in kleinen Flugzeugen (unter 2 Tonnen Abfluggewicht) üben.
Das erste ist immer: Autopilot OFF!
Nimm die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen...
---------
Gruß
Jörch

xels

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Wohnort: Österreich

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34

Donnerstag, 19. Februar 2009, 12:14

Zitat

Naja, eine Störung kann bei 35 MHz schon mal vorkommen, bei 2G4 wohl eher unwahrscheinlich.


Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist das 2,4 GHz System NICHT störungssicher!!!!!
Störungen können hier genauso auftreten. Das einzige was es definitiv nicht gibt ist die Geschichte mit den Doppelbelegungen und "Störungen" weil wer anderen seinen Sender einschaltet usw...

Ebenso ist ein Reichweitentest genauso ZWINGEND erforderlich wie beim "alten" System!!!!

rc_fly

RCLine Neu User

Wohnort: Mitteldeutschland

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35

Donnerstag, 19. Februar 2009, 12:32

danke dass das mal einer so deutlich gesagt hat. Ich war bisher auch der irrigen Meinung bzüglich der Störungssicherheit.
MfG

rc_fly

Martin_Austria

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Wohnort: Saalfelden - Salzburg - Österreich

Beruf: Banker, Devisenabteilung

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36

Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:28

... das kannst du auch weiterhin bleiben, es gibt nur ein Problem bezüglich 2.4GHz und das ist die Abschattung - und die hat imho nichts mit Funkstörungen zu tun. Schon mal auf 40 Kanälen gleichzeitig eine Funkstörung gehabt (FASST)?

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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37

Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:40

2,4Ghz Diskussionen bitte im entsprechenden Forum - hier ist es Off Topic. :shake:

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

38

Donnerstag, 19. Februar 2009, 18:55

Also ich bin auch fest der Meinung das es nur einen Strömungsabriss auf den Hr gegeben hat. Vor allem, weil das Hr die ganze zeit gezogen war. Da ist es so gut wie unmöglich wieder Strömung aufzubauen.
Bei einem Strömungsagriss der Flächen, fängt das Modell auf jeden fall an unruhig(leichtes trudeln) zu werden.
Aus eigener erfahrung rate ich dir, alle Ruder loszulassen. Dann mit Querruder zuerst stabilisieren und dann Höhenruder ziehen und ganz wichtig RELATIV LANGSAM Gas geben. Grade in der Zeit des Ströhmungsabriss ist der Drehmomenteffeckt viel stärker.
Ich Persönlich gebe erst Gas wenn das Modell sich wieder leicht gefangen hat. Geht nicht bei jedem Modell/Manöver. Grade manche Kunstflugmodelle brauchen einen Gasstoß um aus dem beabsichtigten trudeln raus zu kommen.

Konnte in meinen 18 Jahren Fliegen dieses Manöver leider öfter üben

Gruß Mark
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

3 Helis
28 Flieger
und Rechtschreibfehler :dumm: :wall:

39

Freitag, 20. Februar 2009, 09:09

@LS-6aPilot

Das ist die Theorie. Die Praxis zeigt, daß wenn die Strömung am Höhenruder abreist das Modell trudeln wird oder eine Rolle fliegen, ganz je nach Geschwindigkeit. Ich nutze genau das an meinen 2-Achs Modellen aus um Rollen zu fliegen. Mit genügend Geschwindigkeit das Höhenruder schlagartig durchziehen und du fliegst eine schöne Rolle :D
Ich bin mir relativ sicher, daß die STrömung an der Fläche dabei nicht abreist.
Wird das Höhenruder wieder freigegeben fliegt das Modell normal weiter :D
Versuch es einfach mal.
Ich vermute, das kommt daher, daß die Strömung wohl, wie an Flügeln auch, einseitig abreist und man somit eine Fassrolle fliegt.

OT: Die LS6 ist ein tolles Flugzeug, die bin ich früher auch oft geflogen.
Viele Grüße, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »micbu« (20. Februar 2009, 09:10)


40

Freitag, 20. Februar 2009, 11:23

Zitat

Original von micbu
@LS-6aPilot

Das ist die Theorie. Die Praxis zeigt, daß wenn die Strömung am Höhenruder abreist das Modell trudeln wird oder eine Rolle fliegen, ganz je nach Geschwindigkeit. Ich nutze genau das an meinen 2-Achs Modellen aus um Rollen zu fliegen. Mit genügend Geschwindigkeit das Höhenruder schlagartig durchziehen und du fliegst eine schöne Rolle :D


Ich habe den Verdacht, dass Du die Praxis kennst, aber die Theorie nicht. Hattest Du Unterricht? Bei wem?

Wenn Du das Höhenruder abrupt ziehst und die Strömung am Höhenruder würde abrreissen, wäre der Effekt relativ bescheiden. Damit das Höhenruder eine Bewegung um die Querachse erzeugen kann, muss es dazu Kraft aufbauen. Das geht nur, wenn die Strömung anliegt. Nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch.

Bei der gerissenen Rolle passiert genau das: Abrupter Höhenruderausschlag, am Höhenruder entsteht durch anliegende Strömung eine Kraft quer zur Strömungsrichtung. Dies erzeugt ein Nickmoment und damit eine plötzliche Änderung des Anstellwinkles. Diese Änderung ist so groß, dass die Strömung an der Fläche abreißt. Wird dabei das Seitenruder getreten, reisst die Strömung nicht gleichzeitig ab und es entsteht ein Rollmoment, dass das Flugzeug um die Längsachse rollen läßt.

Ich kenne das übrigens nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus der Praxis, weil ich auf ASK-21, Lo 100, DG-1000 und Fox Kunstflug mache.

Zitat


Ich bin mir relativ sicher, daß die STrömung an der Fläche dabei nicht abreist.
Wird das Höhenruder wieder freigegeben fliegt das Modell normal weiter :D


Und ich weiss, dass es so ist: Läßt Du das Höhenruder frei, wird der Anstellwinkel wieder reduziert und die Strömung liegt wieder an.

Zitat


Versuch es einfach mal.


Du, das mache ich durchaus. Und zwar nicht nur mit Modellen, sondern auch mit richtigen Segelflugzeugen (siehe oben).

Zitat


OT: Die LS6 ist ein tolles Flugzeug, die bin ich früher auch oft geflogen.


Als Modell oder das Original?

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)