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1

Mittwoch, 25. Februar 2009, 02:14

4 Servos an einem 6-poligen MPX-Stecker

Hallo, ich packs ma hier rein, weil es ja zu vielen Fliegern passt.
Also ich möchte 4 Flächenservos über einen zentralen MPX-Stecker anschließen. Ist glaub ich eigentlich gar nicht so kompliziert aber ein paar Fragen hätt ich noch:
1. Ist das so richtig (oben 4 servos unten empfänger und inner Mitte der MPX-Stecker und Buchse)? Hab einfach alle plus und alle minus zusammen auf jeweils einen äußersten pin und die signale dann über die 4 inner mitte.



2. Sind Plus und Minus im Empfänger nicht eh alle zusammengeschaltet?
3. Könnte ich mir Plus und Minus nicht auch 3 mal sparen sodass das ganze dann so aussehen würde. oder könnte das den servoausgang überlasten, der den ganzen strom liefern muss?


2

Mittwoch, 25. Februar 2009, 02:53

Hi, der Empfänger ist bestimmt mit 2A bei 6V an jedem Servoausgang belastbar, wenn die 4 Servos gemeinsam nicht mehr als 2A ziehen, dann gehts auch so.
Nimm lieber die 1. Variante, Empfänger sind teurer als 6 Kabel, oder zieh die 6V direkt vom Minuspol des Akkus und lass Plus am Empfänger, wenns geht (bin kein Profi).
???

Hab meinem Multiplex-Picco-Line-Empfänger ausversehen 8,4V angeschlossen und jetzt isser kaputt, ich kann aber nicht erkennen, welches Bauteil durchgebrannt ist, gibt es da noch Hoffnung einer Wiederbelebung?
???

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Hans Wurst« (25. Februar 2009, 04:10)


mizban

RCLine User

Wohnort: Franken

Beruf: hat er

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3

Mittwoch, 25. Februar 2009, 08:50

Hallo,

ich bin auch, wie "Hans Wurst" der Meinung, daß Deine erste Variante funktionieren wird, wenn da nicht unbedingt Digital-Servos dranhängen. Im Empfänger verteilt sich ja die Stromentnahme auf die Leiterbahnlänge der Servoanschlußleiste. Wenn Du alle Energie nur von einer Stelle abnimmst, könnte es sonst bei unpassendem Leiterbahnlayout schon mal mit der Zeit kokeln.

@Hans Wurst: Ich denke, Deinen Empfänger kannst Du nur noch als Ausstellungsstück verwenden. Wenn Du an einem HF-Teil das Selberreparieren anfängst, verlierst Du damit die Zulassung. Im Ernstfall würde Dir dann keine Versicherung und kein Niemand irgend einen Schaden regulieren.

Servus
der Michael

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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4

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:05

Moin Pippe,


Ich würde es so machen wie auf Bild 1, aber + und - direkt an den Empfänger-Akku, damit gehst Du allen Überlastungsproblemen aus dem Weg, aber nicht vergessen, das der Empfänger auch noch Spannung braucht.

Gruß Niels

5

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:06

Hallo,

Variante 1 geht, ist aber mehr Verkabelung.

Variante 2 ist praktisch genausogut. Bedenken wegen der Strombelastbarkeit des Steckers oder der Leiterbahnen im Empfänger gibt es keine - schliesslich ist es immer so dass der gasamte Strom über einen Stecker in den Empfänger fliesst - es ist exakt die gleiche Belastung (minus das was der Empfänger braucht) wenn alles über einen Stecker wieder rausfliesst, also keine Sorgen wegen kokeln oder 2A.

Redundanter wären min. 2 Stecker, falls einer mal ausleiert, verschmutzt, etc. - wenn man den Aufwand betreibt sollte man aber auch die Stromversorgung doppeln, sonst ist das das Nadelöhr mit nur einem Stecker. Aber da 99% der Flieger mit der einfachen Variante klaglos funktionieren würd ich's nur bei Grossmodellen, Turbinen etc. machen.

Alternativ kannst du Plus und Minus direkt an die Stromversorgung löten, also den Strom nicht über Steckverbinder erst in den Empfänger, und dann über ne zweite wieder rausleiten. Stecker die nicht da sind können keine Probleme machen (die aber sowieso äusserst selten sind)

Empfänger reparieren: Mach ein Bild von der Platine, und öffne nen Thread zu dem Thema im richtigen Unterforum, vielleicht hat wer ne Idee welche Bauteile am ehesten ausfallen bei sowas. Unter Umständen ist da etwas machbar, allerdings würde ich mir nicht allzuviele Hoffnungen machen. SMD löten sollte man schon mal gemacht haben.
Oder erstmal beim Hersteller nachfragen.

:w

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rumpler« (25. Februar 2009, 09:11)


aerostar

RCLine User

Wohnort: Rhoihesse

Beruf: Kunststoffing.

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6

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:06

Moin,

ich hätte etwas Bedenken wegen der Steckverbindung am Empfänger. Dem Empfängerausgang ist es egal, die hängen sowieso alle an einer Leiterbahn. 4 Servos über einen Uni-Stecker zu versorgen wäre mir aber zu heikel. Kombiniere 1 + 2 und nimm für die Stromleitungen 0,5mm² Kabel. Zwei Empfängerausgänge voll belegen (+, -, Signal) und zwei Ausgänge nur Signal. Die Signalleitungen können 0,14mm² oder dünner sein.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

7

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:13

Wie gesagt - normalerweise werden sowieso immer alle Servos über einen Stecker versorgt - den des Regler-BECs. Das ist immer der Flaschenhals, wenn man da nicht auch doppelt.

:w

Fraett

RCLine User

Wohnort: Berlin

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8

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:19

Hallo!

Hm, wie machst du die Zuleitung zum Empfänger? Doch wohl hoffentlich nicht nur über einen einzelnen Stecker? Da kann auch eine Überlastung auftreten. Da dort dann bei 4klappenflügeln auch noch die Rumpfservos dran hängen, ist die Belastung noch grösser.

"Schaltungstechnisch" sind beide Varianten natürlich ok. Es kann natürlich je nach Servo zu überlast kommen. Solange die Zuleitung vom Empfängerakku nicht doppelt ausgeführt ist (und bitte kein einfaches Schalterkabel nehmen), macht die erste Variante für mich persönlich keinen Sinn.

Falls du die Zweite Variante einsetzt würde ich dir Raten, die Versorgungsspannung direkt neben den Anschluss zu legen, der die 4 Servos versorgt. Das minimiert die thermische Belastung der Platine. Obs wirklich was bringt, weiss ich nicht, aber in der Theorie könnte es ein bischen was bringen.

Wenn man dann schon anfängt sich sorgen um die Belastung des Empfängers zu machen würde ich eh versuchen die "Stromverteilungsaufgabe" komplett von ihm zu trennen. Das könnte man mit einer kleinen Lochrasterplatine und einigen Steckerleisten (direkt löten wär noch besser) problemlos machen. Dann noch den Empfängerakku über 2mm Goldkontakte oder MPX Stecker anschliessen.

Gruss, Jan

kostolnik

RCLine User

Wohnort: Hamburg (Ost)

Beruf: Softwareingenieur

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9

Mittwoch, 25. Februar 2009, 09:47

Ich bin der gleichen Meinung wie Erich. Im Grunde genommen hängen doch sowieso alle Servos an dem dünnen BEC-Kabel vom Regler zum Empfänger. Ist also völlig Banane, ob du den Strom vom Empfänger an über mehrere Drähte weiterverteilst.

22AWG entspricht übrigens ca. 0,33mm² und ist laut DIN-Tabelle bis ca. 3,5A zu belasten. (Richtwerte) Manche Regler haben trotz 3A BEC sogar nur 26AWG (0,13mm²) Abgänge.

Und bevor Du Dir noch mehr sorgen um Deinen Empfänger machst, hol Dir lieber gleich ein externes BEC.
Gruß
René

____EasyGlider Pro______FunJet____Simprop Edge 540__Pilot Seduction 100_____Cessna 182____

10

Mittwoch, 25. Februar 2009, 10:22

@Pippe,

mach es so wie in deiner 2. Zeichnung.
Mehrere Kabel vom Empfänger zum Stercker zu führen ist Unfug!
Der Flaschenhals ist auch nicht das BEC Kabel des Reglers.
Der Flaschenhals ist die Leiterbahn der Spannungsversorgung im Empfänger.
Plus und Minus werden vom Regler direkt zu den Ausgängen durchgeschleift, über eine einzige Leiterbahn!
Es spielt also keine Rolle, ob ich von mehreren Ausgängen Plus und Minus abgreife oder nur von einem. Der Flaschenhals ist also zwischen dem Reglereingang und dem Abgang des ersten angeschlossenen Servos. Wenn die Leiterbahn abrauchen sollte, dann wird es genau dazwischen sein, weil dort der Strom pro Fläche Leiterquerschnitt am höchsten ist. Ob ich an späteren Stellen die Leitung wieder Stückchen für Stückchen entlaste ist relativ egal. Der Defekt wird an der Stelle mit der höchsten Strombelastung, in Bezug auf den Leiterquerschnitt, auftreten.

Ergo: Zeichnung 2 ist richtig
Viele Grüße, Michael

11

Mittwoch, 25. Februar 2009, 10:35

Zitat

Original von micbu

Der Flaschenhals ist die Leiterbahn der Spannungsversorgung im Empfänger.


Hm, die Empfänger die ich bisher geöffnet habe hatten verzinnte Verbindungsbahnen, sicher mehr Querschnitt als die Servokabel, selbst ohne Verzinnung belastbarer. Imho ist der Spannungsabfall (und Verlustleistung) in jeder Steckverbindung höher als der der Leiterbahn, und eher die Gefahr dass die Isolierung der Servokabel durchschmort und nen Kurzschluss verursacht als dass die Leiterbahnen etwas abbekommen - Belastungsmässig können die bei gleichem Querschnitt mehr ab als Kabel.

Hab auch noch nie gehört dass diese Leiterbahnen mal abgeraucht wären - evt. bei einem satten Kurzschluss mit Empfängerakku, aber ein BEC kann die nicht grillen.

Mehrere, oder wenigstens dickere Kabel als Stromversorgung für die Servos wären sinnvoll wenn die Leitungen lang werden und relativ hohe Ströme fliessen - die Spannungsverluste summieren sich. In dem Fall würde ich aber auch direkt ans BEC löten und auch die Stecker umgehen damit Servogeschwindigkeit und Kraft nicht leiden.

:w

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rumpler« (25. Februar 2009, 10:37)


12

Mittwoch, 25. Februar 2009, 10:48

Hi, verzinnte Leiterbahnen hatte ich noch nicht.
Spielt aber auch keine große Rolle. Ich kann dir nur zustimmen, daß auch ich bisher noch keine verkohlte Leiterbahn gesehen habe. Ich stimme dir voll zu, daß ein normals BEC die Leiterbahn nicht grillen wird, daher ist auch die mehrfache Anbindung des Servosteckers mit Plus und Minus an den Empfänger unnötig.
Geht es in den Bereich von mehreren Ampere Dauer, dann haben verzinnte Leiterbahnen ganz klar Vorteile. Das einfachste ist es dann aber, da gebe ich dir ebenfalls voll recht, Plus und Minus direkt am Akku/BEC abzugreifen.
Ich sehe, wir haben da so ziemlich die gleiche Meinung.
Viele Grüße, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »micbu« (25. Februar 2009, 10:49)


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Mittwoch, 25. Februar 2009, 16:49

Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten. Hätte eigentlich gedacht, dass es eine Lösung gibt, die alle für richtig halten. Aber gibt offensichtlich mehrere.

14

Mittwoch, 25. Februar 2009, 17:51

Hi,
wenn du keine Stromfresserservos hast mach es wie Bild 2. Hab ich auch schon mehrmals gemacht, aber ich habe ein "dickes" Kabel vom Stecker zum 1 Servo gelegt und dann zum 2 Servo.Dann sparst du Kabel und Kabelsalat.
Ach und ich hab natürlich auch das Kabel vom Empfänger zum Stecker im Querschnitt vergrößert.
Bei großen Modellen=starke Servos empfehle ich dir einen Stromsplitter.


Gruß Mark
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

3 Helis
28 Flieger
und Rechtschreibfehler :dumm: :wall: