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1

Samstag, 7. März 2009, 22:35

Alufahrwerk

Wer weiss was für eine Alusorte verwenet werden muss, um ein Fahrwerk genuegend stabil und doch dämpfend zu erhalten,bei einem Modellgewicht von 5,5 - 7 Kg? Ich brauche das Fahrwerk für eine Ultimate von Greatplanes mit 168 cm Spw. Was noch wichtig ist ,die Schenkel sind zurückgepfeilt, und 2 mal abgekanntet und natürlich auch gebohrt. Muss oder kann so etwas gehärtet werden nach der Bearbeitung? Gruss Albert

savage28

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2

Sonntag, 8. März 2009, 12:28

Würde lieber ein GFK FW nehmen,kann man bei KHK anfertigen lassen,und halten ein Leben lang,und sind nicht als zu teuer.
Meine schöne Homepage 8) 8)

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3

Montag, 9. März 2009, 20:53

Ich möchte aber beim Alu oder ähnlichem bleiben, wer weiss was gut ist?

4

Dienstag, 10. März 2009, 09:03

Wenn Du dabei bleiben willst, würde ich auf eine hochfeste Legierung aus dem Flugzeugbau (Dural) ausweichen.
Ist zwar schlechter zu bearbeiten, bleibt aber länger in Form.

"Härten", im Sinne von Stahl, kann man Aluminium nicht. Es gibt zwar hochfeste Legierungen, die durch eine entsprechende Wärmebehandlung besser zu bearbeiten sind, aber das übersteigt übliche Kapazitäten von Bastelkellern.

5

Dienstag, 10. März 2009, 11:16

Hi..

zwei "klassische" Luftfahrtaluminium-Werkstoffe wären das "2024" und das "7075".
Ersteres wird oft für dünnwandige Bauteile/Bleche verwendet, letzteres ist ein hochfester Fräswerkstoff (hat fast die vierfache Festigkeit von "Baumarktaluminium")

Hier mal eine Übersicht über gängige Werkstoffe, und was man mit ihnen anstellen kann:
http://www.wmh.de/produkte/werkstoffe/al…offauswahl.html

Wenn du bei WMH mal anrufst, dann hat die nette Frau Faßbach vielleicht auch ein günstiges "Reststückchen" für dich.

gruß

andi

6

Dienstag, 10. März 2009, 12:49

die oben beschriebenen materialien für federhartes dural können warm gebogen werden, mit der flamme warm machen bis man mit einem buchenholz striche ziehen kann (ähnlich bleistiftstrichen) dann biegen, das federn ist fast weg, als nächstes muß das federn wieder rein in dein fahrwerk, das geschieht auf zwei arten, a) tempern b) einfach sechs bis acht wochen liegen lassen .........

wenn man also zuerst das fahrwerk biegt und es dann liegen läßt bis der flieger fertig ist ......... ist das problem durch einfaches vergessen gelöst
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig

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7

Dienstag, 10. März 2009, 19:25

Danke an alle, mit diesen Antworten kann ich weiterkommen . Guten Abend

swessels

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8

Mittwoch, 11. März 2009, 06:56

Hallo Zusammen,

Zitat

mit der flamme warm machen


halte ich für keine gute Idee. Ich rede mal von 2024T3.
Um das Material "weich" zu machen, muss es je nach Dicke bis zu 60 min. bei knapp 500°C geglüht werden. Danach biegen, anschliessend dauert es bis zu 4 Tage bis es wieder ausgehärtet ist.
Wenn man den Maximalen Biegeradius groß genug wählt, kann man das Zeug auch kalt biegen. Wenn Du mir die Dicke nennst, suche ich Dir den minimalen Biegeradius mal raus.

Gruß,
Stefan

9

Donnerstag, 12. März 2009, 08:30

Du schreibst von Kaltauslagern.
Das war die Geschichte, von der ich der Meinung war, das sie einen üblichen Bastelkeller überfordert. ;)

10

Donnerstag, 12. März 2009, 14:18

ich habe oben die von ums geübte praxis beschrieben, wir machen auch nur warm um das "federn" in biegeprozeß zu verringern, das zurückfedern, dann sind gleiche winkel rechts und links einfacher darstellbar

auslagern über eine längere zeit klappt bei uns im keller gut



aber wie gesagt ich schreibe zu diesem thema als praktiker und glücklicherweise zu diesem thema nicht als theoretiker, sonst hätte ich bis heute noch kein einziges fahrwerk gebogen ...................... weil es halt theoretisch in meinem keller nicht geht ................
liebe grüße Harald

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swessels

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11

Donnerstag, 12. März 2009, 15:18

Hallo zusammen,

@Mechwerandi:

Zitat

Du schreibst von Kaltauslagern.
Das war die Geschichte, von der ich der Meinung war, das sie einen üblichen Bastelkeller überfordert.


Ich denke das Lösungsglühen ist komplizierter ;)

@controller:
Ich biege meine Fahrwerke auch selber, allerdings im kalten Zustand. Den notwedigen Biegeradius "erzeuge" ich mittels Rundstahl in der Schraubstockbacke.
Die Rückfederung ist allerding ein Problem. Ich biege einfach solange, bis das Fahrwerk zur Winkelschablone passt.

Gruß,
Stefan